ZEITUNGSPROJEKT KLASSE 8d

Alle Artikel im Überblick zum Anklicken:

Golfen nur für Rentner?

Tierheim

Beim Training mit Fußballstars

„Calaspia ist unser Sandkasten“

Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2008/09

Interview mit Lang Lang

Soziale Einrichtungen in Münster

Golfen nur für Rentner?

Insbesondere für Jugendliche wird der Sport auffallend attraktiver

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Es ist noch nicht so lange her, da galt Golf noch als eine Art „Rentnersport“. Dieses Vorurteil hat sich jedoch überlebt, denn Golf ist ein Sport für jung und alt. Obwohl es ein nicht ganz preiswerter Sport ist, hat er nichtsdestotrotz zahlreiche positive Eigenschaften. Dazu zählen sowohl Ausdauerverbesserung und Konzentrationsförderung als auch Koordinationstraining. „Seit ich Golf spiele, schreibe ich in der Schule bessere Noten, weil ich mich vor allem bei Arbeiten gut konzentrieren kann. Und mit den Hausaufgaben bin ich viel schneller fertig!“, sagt Mark F., 14 Jahre alt.

Golf erfordert Fairplay, Rücksichtnahme und Disziplin. Somit erfüllt es ebenfalls eine gewisse soziale Komponente, da überdies in einer Gemeinschaft gespielt wird. Zudem wird das körperliche Wohlbefinden durch die Bewegung auf dem Platz wegen der frischen Luft erheblich verbessert. „Nur weil ich regelmäßig zum Golftraining gehe, bin ich seltener krank. Außerdem habe ich noch zwei neue Freunde gefunden“, erzählt Laura B., 12 Jahre alt.

Um die eben genannten positiven Eigenschaften bei der Jugend zu fördern, bieten viele Golfclubs Jugendtrainings und Camps an. So auch der Golfclub Brückhausen in Alverskirchen. Vor ungefähr 20 Jahren perfekt in die Idylle der münsterländischen Landschaft angelegt, bietet der 18-Loch-Golfplatz Herausforderungen für alle Spielniveaus, weiterhin ist das passende Equipment in einem Proshop zu erhalten. Zwei professionelle Trainer stehen Mitgliedern als auch Neuanfängern für Gruppen oder auch Einzelunterricht zur Verfügung. Das Team der Küche Brückhausens verdient ebenfalls eine löbliche Erwähnung, da es Feinschmecker mit erlesenen Speisen verwöhnt.

„Wir kümmern uns in erster Linie darum, dass die Mitglieder altersgerecht das Golfen erlernen. Wir verwenden eigens dafür konzipierte Strategien, um auch kleinere Kinder zu unterrichten“, erzählt Peter Wright, einer der Profis. Darüber hinaus sind spezielle Organisationen in Bildungseinrichtungen tätig, damit den Schülern der Golfsport nahe gebracht werden kann. So entwickelt sich Golf als bedeutsame Aktivität für jedermann.

 


Tierheim

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Im Rahmen unseres Zeitungsprojektes „Klasse!“ mit den Westfälischen Nachrichten beschlossen wir das Tierheim in Münster zu besuchen. Am Sonntag um halb drei werden wir von lautem Hundegebell begrüßt. Wir treffen eine Tierpflegerin im Büro. Uns interessiert besonders, warum sie im Tierheim arbeitet. Sie erzählt uns, dass sie in einem Beruf arbeiten wollte, in dem sie direkten Kontakt zu den Tieren haben kann, darum sei sie auch nicht Tierärztin geworden. Außerdem erklärt sie uns, dass sich das Tierheim vor allem aus Spenden und Veranstaltungen finanziert, allerdings auch von der Stadt unterstützt wird. Wir fragten die Tierpflegerin, warum eigentlich einige Tiere länger im Tierheim bleiben als andere. Das liegt ihres Erachtens daran, dass einige Tiere sich nicht mit Kindern vertragen oder krank oder aggressiv sind. Gibt es denn Auswahlkriterien?, wollen wir wissen. „ Die Leute, die ein Tier haben wollen, sollen zu dem Tier passen. Wir achten auf den Familienstatus, den Beruf, und führen mit jedem Interessenten ein ausführliches Gespräch“, antwortet sie uns. Unsere letzte Frage ist, ob die Finanzkrise denn auch das Tierheim treffe. Die Tierpflegerin erklärt, dass sich zwar die Energiekosten erhöhen, doch das Tierheim werde weiterhin unterstützt. Nach dem Interview gehen wir zu dritt durch das Tierheim und besichtigen die Käfige. Uns allen tun die Tiere sehr leid, und wir würden am liebsten alle trösten. Aber erfreulicherweise stellen wir fest, dass es vielen Leuten so geht und es einen regelrechten Ansturm an ehrenamtlichen Helfern gibt. Deshalb dürfen wir auch keinen Hund mehr ausführen, weil heute jeder Hund bereits dreimal ausgeführt wurde.

von: Andrea Borgscheiper, Teresa Hammer & Maria Runte


Beim Training mit Fußballstars

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Wir (Leonie und Alexandra, Schülerinnen der Marienschule) spielen selbst Fußball und interessieren uns auch natürlich für Mannschaften wie Preußen Münster. So kamen wir im Rahmen unseres Zeitungsprojektes „Klasse!“ auf die Idee, den Spieler Julian Loose zu interviewen. Am Freitag, den 20.03. 2009 begaben wir uns auf den Weg zu dem Trainingsgelände der Preußen neben dem Stadion.

Als wir dort, natürlich sehr aufgeregt, ankamen, wurden wir freundlich begrüßt. Der Betreuer Jürgen Keseberg fragte uns, ob wir Preußen-Fans seien, worauf unsere Antwort natürlich „ja“ lautete. Daraufhin schenkte er jedem von uns ein Poster, worauf später jeder Spieler extra für uns unterschrieb. Wir schauten uns das ganze Training an. Am Ende spielten sie auch noch ein kurzes Spiel. Nach dem Training wurde erst eine kleine Suchaktion der Bälle gestartet, die während des Trainings über den Zaun auf die Baustelle geschossen worden waren. Dann ging es zur Besprechung in die Umkleidekabine, wo wir leider nicht mit hindurften, aber danach konnten wir endlich das Interview mit Julian Loose führen. Julian Loose empfing uns sehr freundlich und beantwortete unsere Fragen, die wir uns zuvor überlegt hatten. Am Ende fotografierten wir ihn noch und dann war das Training, zumindest für die, die kein Krafttraining mehr machen mussten, auch schon vorbei.

Mit wie vielen Jahren haben Sie begonnen Fußball zu spielen?

Ich habe mit sechs Jahren bei dem SC Greven 09 begonnen, Fußball zu spielen.

Wollten Sie schon von klein auf Fußballer werden?

Ich hatte den Wunsch Fußballer zu werden, nachdem mein großer Bruder begonnen hat, Fußball zu spielen. Ich habe dann kurz nach ihm angefangen, Fußball zu spielen.

Wie haben Sie es geschafft, zu Preußen Münster zu kommen?/Bei welchen Vereinen haben sie vorher gespielt?

Ich bin erstmal in der C-Jugend zu Preußen Münster gekommen und dann bin ich zu Bielefeld gewechselt und von dort zu Schalke. Von da aus bin ich dann wieder zu Preußen Münster gekommen.

Können Sie sich vorstellen für immer bei Preußen Münster zu spielen oder möchten Sie irgendwann bei einem Bundesligaverein wie Dortmund oder Schalke spielen?

Das ist schwer zu sagen, denn ich bin ja auch erst 23 Jahre alt. Auf jeden Fall fühle ich mich hier wohl.

Wäre es für Sie denkbar, mit Preußen Münster aufzusteigen?

Ja natürlich ist es denkbar, das möchte ich auch in jedem Fall schaffen.

Verstehen Sie sich auch privat mit ihren Mitspielern gut?

Ja, ich verstehe mich sehr, sehr gut mit meinen Mitspielern.

Schaffen Sie es immer Ihr Privatleben und Preußen Münster unter einen „Hut“ zu bringen?

Ja, das ist kein Problem, man kann es gut verbinden.

Wie oft trainieren Sie in der Woche?

Ich trainiere sechs Mal in der Woche und dann haben wir immer noch das Spiel.

 


„Calaspia ist unser Sandkasten“

Bestsellerautoren Suresh und Jyoti Guptara im Interview

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Am Freitag, den 20.3. hielten die beiden mit gerade 20 Jahren jüngsten Bestsellerautoren der Welt eine Lesung an der Marienschule Münster ab. Erst vor kurzem erschien der zweite Teil der berühmten Fantasy-Saga „Calaspia“. Von ihrem ersten Buch wurden bereits mehr als 70.000 Exemplare verkauft, der dritte Band wird im März 2010 herauskommen. Die beiden Zwillinge stammen aus Indien, sprechen neben Deutsch auch Englisch und führten deshalb das an die Lesung anschließende Gespräch mit den Schülerinnen der bilingualen Schule auf Englisch. Im Anschluss an die Dichterlesung hatten wir (Diana und Judith, Schülerinnen der 8D der Marienschule Münster) die Möglichkeit, die beiden Autoren zu interviewen:

Ihr habt gerade vor ungefähr 300 Mädchen in der Marienschule eine Lesung gehalten, wart Ihr sehr aufgeregt?

Guptara Zwillinge: Nein, nicht besonders, das war etwa unsere einhundertvierzigste Lesung und wir haben inzwischen relativ viel Übung.

Was für Bücher lest Ihr gerne, habt Ihr ein Lieblingsbuch?

Guptara Zwillinge: Wir versuchen eigentlich möglichst verschiedene Bücher zu lesen. Wir haben kein Lieblingsbuch, sondern genießen viele Bücher – also „viele Lieblingsbücher“.

Wie seid Ihr darauf gekommen, diese Welt „Calaspia“ zu erfinden?

Guptara Zwillinge: Wir haben uns früher oft gegenseitig Geschichten erzählt und vorgespielt. Dann haben wir angefangen, diese Geschichten niederzuschreiben. Ja, Calaspia ist unser Sandkasten.

Wer ist Euer größtes Vorbild?

Guptara Zwillinge: Für mich ist das Jesus. Weil Jesus der einzige Mensch war, der perfekt war.

Was findet Ihr an Eurem Buch selbst „besonders“?

Guptara Zwillinge: In unserem Buch Calaspia gibt es viel „Besonderes“: … wo sollen wir bloß anfangen?

Calaspia selber ist es die Welt, in der es eine Macht gibt: diese Macht ist der „Wahnsinn“, eigentlich das Böse. Diese Macht ist in jeder Person, was eigentlich bereits „besonders“ ist!

Hattet Ihr verschiedene Vorstellungen von der Handlung oder ward Ihr Euch einig?

Guptara Zwillinge: Eigentlich waren wir uns meistens einig. Wir haben auch oft die gleichen Bücher gelesen, Filme geschaut und Erfahrungen gesammelt Wir wussten beide, wohin es in Calaspia geht und hatten die gleichen Ziele.

Wie habt Ihr reagiert, als ein Verlag Euer Buch angenommen hat?

Guptara Zwillinge: Wir haben gesagt: „Ja, das wird auch Zeit!“


Die Autogramme der beiden jungen Autoren fanden großen Andrang.

 

Suresh (Mitte) und Jyoti (rechts) im Gespräch


Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2008/09

(Helden: Verehrt- verkannt- vergessen)

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Am 28. Februar war es wieder soweit: Einsendeschluss für den 21. Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. Über 1.800 Beiträge wurden eingereicht, ungefähr 600 mehr als im vorherigen Jahr. Damit zählt die 21. Ausschreibung zu einer der erfolgreichsten in der Geschichte des Wettbewerbs.

Diesmal forschten die Kinder und Jugendlichen unter 21 Jahren, im Zeitraum von sechs Monaten, zu dem Thema Helden in der Geschichte. „Gar nicht so einfach, aber es hat großen Spaß gemacht. Es war sehr interessant, etwas über die Zeit zu erfahren, in der wir noch nicht gelebt haben“, sagte Katharina R. und Franziska L. fügte hinzu: “Wir haben aber nicht nur darüber etwas gelernt, sondern auch, wie man an Informationen herankommt, wie man Interviews führt und vieles mehr“.

„Eigentlich würde ich sagen, ich habe keine Chance zu gewinnen, aber da ich beim letzen Mal Landessiegerin geworden bin, denke ich darüber schon ein bisschen anders“, antwortete Franziska auf die Frage, ob sie sich Chancen zum Sieg ausrechnet. Katharina meinte: „ Da auch ich beim letzen Mal mit einem Preis (Förderpreis) ausgezeichnet wurde, habe ich auf jeden Fall schon über einen Sieg nachgedacht“. Insgesamt gibt es im Wettbewerb 250 Förderpreise zu jeweils 100€ und 250 Preise für Landessieger zu jeweils 250€. Diese kommen zur Bundesjury, die 30 dritte Plätze zu jeweils 500€, 15 zweite Plätze zu jeweils 1000€ und 5 erste Plätze zu jeweils 2000€ verleiht. Außerdem können alle Gewinner an verschiedenen, kostenlosen Foren teilnehmen.

Der Wettbewerb wird seit Beginn im Jahre 1973 von der Hamburger Körberstiftung ausgerichtet und geht zurück auf eine gemeinsame Initiative des damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann und des Hamburger Stifters Kurt A. Körber. Sie wollten junge Menschen zur Auseinandersetzung mit den demokratischen Traditionen der deutschen Geschichte anregen. Seit dieser Zeit her haben über 115.000 Jugendliche mit mehr als 23.000 Beiträgen an dem Geschichtswettbewerb teilgenommen. Somit hat sich der Wettbewerb zur größten koordinierten Laienforschungsbewegung in Deutschland entwickelt.

Die Preise auf Landesebene werden voraussichtlich im Juni 2009 vergeben.

Von Katharina, Julia K. und Franziska, Schülerinnen der Klasse 8d der Marienschule Münster

 


 

Interview mit Lang Lang

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„Musik ist etwas, was man mit Worten nicht ausdrücken kann worüber zu schweigen allerdings unmöglich ist.“

Dieses chinesische Sprichwort bestätigte uns, Lina, Lisa und Eleonore, Schülerinnen der Marienschule Münster, der weltberühmte, in China geborene Pianisten Lang Lang, den wir am 14. Februar in Hamburg trafen um nach seinem Klavierkonzert ein Interview mit ihm zu führen.

Was war der Auslöser für Sie Klavier zu spielen?

Lang Lang : Mit zwei Jahren sah ich Tom aus der amerikanischen Zeichentrickserie Tom & Jerry wo er die Rhapsodie Nr.2 von Franz Liszt spielte. Ich war fasziniert von der westlichen Musik und wollte unbedingt lernen, Klavier zu spielen.

Was wollen Sie mit Ihrer Musik der Welt zeigen?

Lang Lang : Hauptsächlich möchte ich junge Leute inspirieren und sie für die Musik gewinnen. Musik ist etwas Unersetzbares. Das möchte ich ihnen nahe bringen.

Wer ist Ihr Lieblingskomponist bzw. Ihr Lieblingsstück?

Lang Lang : Mein Lieblingsstück? (lacht)

Ich habe keines. Es gibt so viele schöne Stücke und es werden immer noch wunderbare komponiert, da fällt mir die Auswahl viel zu schwer.

Ich könnte mich nicht entscheiden. Zu meinen Lieblingskomponisten gehören Beethoven, Chopin und natürlich Mendelssohn-Bartholdy. Mit Ihnen fühle ich mich sehr verbunden.

Wie ist das, ein Stück immer wieder zu spielen? Wird es nicht langweilig?

Lang Lang : Nein, ganz im Gegenteil. Es ist immer wieder ein magischer Moment, ein Stück neu aufleben zu lassen. Wenn man ein Stück spielt, ist man jemand ganz Anderes. Man kann fühlen, was dieser Komponist uns damit sagen wollte. Es ist ein faszinierender Moment.

Wenn Sie die Zeit zurückdrehen könnten, zu welchem Zeitpunkt würden Sie zurückkehren wollen?

L: Ich bin mir nicht sicher. Ich blicke immer voran in die Zukunft und schaue nur ungern zurück. Aus meinem Leben würde ich keinen Zeitpunkt wählen.

Doch ich würde gerne zur Zeit Mozarts zurückkehren und ihn kennen lernen. Er hat eine beeindruckende Persönlichkeit und wir ähneln uns in vielerlei Hinsichten.

Ich würde wirklich gern etwas von ihm lernen.

Vermissen Sie China?

Lang Lang : Ich vermisse das chinesische Essen und ein paar meiner Verwandten. Aber andere Länder haben auch andere Vorteile und es ist immer wieder interessant, etwas Neues zu lernen.

(lacht)

Was erwarten Sie von der Zukunft?

Lang Lang : Ich denke, dass ich noch viel Musik spielen und erleben kann. Auch hoffe ich, dass sich mehr junge Menschen für klassische Musik begeistern, ihr zuhören und auch selber nach Instrumenten greifen.

Vielen Dank für dieses Interview und noch viel Erfolg auf Ihrem weiteren Lebensweg.

 

 


SOZIALE EINRICHTUNGEN IN MÜNSTER

 

Im Rahmen eines Zeitungsprojekts mit den westfälischen Nachrichten recherchierten wir in Kleingruppen zu verschiedenen Themen.Uns (Sabrina und Michelle) interessierten besonders soziale Einrichtungen in Münster. So suchten wir zwei besondere Institutionen auf:

die Uppenbergschule und das Perthes-Haus in Münster.

In der Uppenberschule,einer wichtigen Einrichtung in Münster, begegneten wir einem engagierten Sozialpädagogen, der uns in sein Berufsleben einführte. Neben dem Freund und Zuhörer bietet er vielen Jugendlichen der Schule seine Dienste als Bezugsperson an. Gemeinsam mit allen Lehrern versucht er die Schüler und Schülerinnen, die häufig aus kinderreichen Familien und Migrantenfamilien oder auch aus allein erziehenden Haushalten stammen, durch verschiedene Aktivitäten auf ein gutes, soziales Leben vorzubereiten. Es gibt zum Beispiel Aktivitäten wie Schülerfirmen sowie Musikkurse und andere Kurse.

Um den Beruf des Sozialpädagogen entsprechend auszuführen sind neben den Vorraussetzungen des Studiums Spaß und Einfühlungsvermögen gegenüber den Kindern und Jugendlichen wichtig.

Außerhalb des Unterricht bietet der Aufenthaltsraum der Schule Rückzugsmöglichkeiten aus dem oft schwierigen und belastenden Leben der Schülerinnen und Schüler.

 

Einige Tage später erlebten wir einen interessanten Tag in der evangelischen Altenhilfeeinrichtung, dem Perthes-Haus Münster.

Zuerst ermöglichte uns ein Sozialarbeiter Einblicke in das alltägliche Leben der Einwohner und Einwohnerinnen, hauptsächlich Senioren mit Demenz. Wir führten intensive Gespräche mit zahlreichen Bewohnern und sie erzählten uns über die anfängliche Unsicherheit die aber schnell durch ihre liebevoll eingerichteten Zimmer mit eigenem Bad verflog. Aber auch die individuelle Betreuung und gemeinsame Aktivitäten trugen zur Besserung und Eingewöhnung bei. Es gibt beispielsweise Spielnachmittage, gemeinsame Feiern, Sitzgymnastik, Handarbeit, Konzerte und Gottesdienste.Außerdem ist gemütliches Zusammensitzen bei Kaffee und Kuchen im Tagesablauf enthalten. Nach dieser Führung gesellten wir uns zu einigen älteren Damen und Herren, die aber durchaus geistig fit waren. Der Älteste mit 98 Jahren überraschte mit Gedichten und Balladen aus seiner Schulzeit und andere erzählten uns Anekdoten und Gedanken worüber wir uns nach kurzer Zeit in ein lebendiges Gespräch vertieften .Danach machten wir uns auf den Weg zu den einzelnen Etagen um einige der Bewohner und Bewohnerinnen zu einem gemeinschaftlichen Singnachmittag mit dem Thema “Die Zukunft liegt in Gottes Hand“ einzuladen. Nach dem Eintreffen der Bewohner und Bewohnerinnen und eines pensionierten Priesters sangen wir bei Kaffee und Kuchen bekannte Heimatlieder. Nach dem Singen führten wir unsere Gespräche weiter, danach war unser erlebnisreicher Nachmittag im Perthes-Haus leider schon beendet.