Die dieses Schuljahr neu gegründete Ungarisch-AG aus der Marienschule reiste mit Frau
Haenlein vom 8.-16. Juni nach Budapest, um mit der neuen Partnerschule, dem Ward Mária
Gymnasium in Budapest, das erste Mal einen Schüleraustausch zu wagen.
Überwältigt von vielen unterschiedlichen Eindrücken und der ungarischen Gastfreundschaft
erlebten wir sonnig-warme Tage in Budapest. Sicherlich ein unvergessliches Erlebnis war der
Ausflug mit einer Übernachtung zum Balaton.
Die ungarischen SchülerInnen waren beeindruckt von unserem Interesse an der ungarischen Sprache und freuten sich über jedes ungarisch gesprochenes Wort.
Neben einem vielfältigen Besichtigungsprogramm wurde in Kleingruppen zu unterschiedlichen Themen gearbeitet, in denen die SchülerInnen sich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu jugendspezifischen Themen austauschen konnten. Die Ergebnisse werden bei dem Rückbesuch der Ungarn im September zu einer Radiosendung „Jugendkultur in Ungarn und Deutschland“ aufgearbeitet und noch im September bei Radio AM-Bürgerfunk zu hören sein.
Mitgebracht wurde aus Ungarn die Budapest-Grippe, ein äußerst ansteckender Virus.
Wie erkennt man, dass man infiziert ist?
-
Wenn man auf dem Rückweg beim Umsteigen in Köln Chips kauft mit der Geschmacksrichtung
„ungarisch“.
-
Wenn man sich das Ende der Sommerferien wünscht, da dann schon bald der Rückbesuch
stattfindet.
-
Wenn man nicht mehr richtig deutsch sprechen kann: „Wo ist eine Telefonfülke?“
-
Wenn man noch auf der Rückreise die nächste Reise nach Ungarn plant.
-
Wenn man in den Sommerferien freiwillig und selbständig ungarisch lernen möchte.
-
Wenn man sich mit Küsschen auf beiden Wangen verabschiedet.
Das einzige Gegenmittel: Vorfreude auf den Rückbesuch Anfang September!