Bundes- und Landeswettbewerb Philosophischer Essay
Johanna Grote aus der Jahrgangsstufe 13 / PL Lan konnte mit ihrem Essay zu dem Thema
Es ist ebenso unmoralisch Geld von den Reichen zu nehmen und den Armen zu geben, unter der Voraussetzung, dass die Reichen ihr Geld ehrlich verdient haben. Wieso ist Stehlen moralisch? Und wo ist der Unterschied zwischen Besteuerung und Diebstahl? [Milton Friedmann]
die Jury dieses bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerbs besonders überzeugen. Damit gehört Johanna zu den 25 Teilnehmern aus Deutschland, die zur 9. Philosophischen Winter-Akademie, diesmal nach Münster, eingeladen wurden. Philosophisch besonders interessierte Schüler erhalten hier weitere Anregungen. Außerdem werden zwei Vertreter des Landes ausgewählt, die an der XVII. Internationalen Philosophie-Olympiade im Mai in Helsinki teilnehmen. Dafür müssen die Schüler einen Essay zu einem vorgegebenen Thema in englischer oder französischer Sprache verfassen.
Johanna zu diesem Erfolg erst einmal herzlichen Glückwunsch. Wir drücken weiter die Daumen. >>>Der ganze Text als pdf-Datei Johanna Grote, Stufe 13 zuständige Lehrerin: Frau Lange
Es ist ebenso unmoralisch Geld von den Reichen zu nehmen und den Armen zu geben, unter der Vorausetzung, dass die Reichen ihr Geld ehrlich verdient haben. Wieso ist Stehlen moralisch? Und wo ist der Unterschied zwischen Besteuerung und Diebstahl? [Milton Friedmann]
Somit hätte schon Robin Hood unmoralisch gehandelt. Jener grüngekleidete Junge hatte vermeintlich gute Absichten, das Geld neu zu verteilen. Die damit zusammenhängende Unmoral war ihm wahrscheinlich wenig bewusst, und zumindest im Auge des Lesers des Buches oder Beobachters des Theaters nicht relevant. Milton Friedman entzieht Robin Hood allerdings jede gerechtfertigte Handlungsgrundlage. Denn auch wenn die Reichen noch so verschwenderisch ihren Reichtum präsentieren „ehrlich“ so viel mehr Geld zu verdienen, dass für Robin Hood eine Ungerechtigkeit ersichtlich ist, kann man in der heutigen kapitalistischen Wirtschaft schnell. Maßnahmen wie ein Höchststeuersatz, steuerfinanzierte Arbeitslosengelder oder ähnliches entsprechen schon eher Robin Hoods Handlungsweisen. Denn da diese auf denselben Rechtfertigungsgründen beruhen, bilden sie dieselbe Handlungsgrundlage.Die heutige Rolle des Robin Hood, der eine soziale Umverteilung von Geld vorgenommen hat, hat der Staat übernommen. Die Mehrverdiener zahlen mehr Steuern, die Wenigverdiener wenig Steuern und die Garnichtsverdiener werden unterstützt von den Steuern. Ist diese Umverteilung des Geldes unmoralisch? Oder wie Friedmann anders sagt, es sei Stehlen? Oder sogar Besteuerung sei Diebstahl? Milton Friedman, einflussreichster lebender Ökonom, ist der Überzeugung, dass der Staat dazu da ist, das Land zu verteidigen, eine staatliche Polizei zu stellen, und eine Gerichtsbarkeit sollte er auch einrichten. Steuern sind für Milton Friedman unmoralisch, wenn die Besteuerung so geregelt ist, dass den Reichen Geld genommen wird, um es den Ärmeren zu geben. Die dadurch geföderte egalitäre Tendenz der Gesellschaft lehnt Friedmann grundsätzlich ab. Freiheit kann seiner Meinung nach nur in einem Staat verwirklicht werden, der seinen Bürgern ein größtmögliches Maß an Freiheit zugesteht, dazu gehört auch ein freies – von staatlichen Eingriffen unabhängiges – Wirtschaftssystem. Der Begriff „ehrlich verdientes Geld“ bedeutet für Friedman nur, dass das Geld nicht so verdient wurde, das der inneren oder äußeren Sicherheit des Staates nicht geschadet wurde. Er nimmt keinerlei Bezug auf das Problem, des Gleichgewichts zwischen Bezahlung der Leistung und Leistung. Dieses Problem ist im Moment sehr aktuell in Form von Managerngehälter, deren Berechtigung und Kürzung diskutiert wird. Friedman hält Steuern dann für korrekt, wenn mit ihnen notwendige staatliche Dienstleistungen finanziert werden. Das Schaffen einer egalitären Gesellschaft jedoch ist für Friedman keine notwendige staatliche Dienstleistung. Aus einer freien Gesellschaft resultiert eine freie Marktwirtschaft, so dass Friedman ein Steuersystem anstrebt, das die Freiheit des Einzelnen maximiert. Denn wenn die Bürger weniger Steuern bezahlen müssten, würde das dadurch entstehende größere Kapital des einzelnen Bürgers in die Wirtschaft investiert und dieses Geld würde den freien Handel und damit die Wirtschaft stärken. Darüber hinaus existiere keine freie Gesellschaft, würde der Staat effizienter mit den Steuergeldern umgehen, denn das würde die Machtposition des Staates stärken. Eine freie Gesellschaft würde es nicht mehr geben, da der Staat durch effizientere Steuernutzung so viel Einfluss auf die freie Wirtschaft haben würde, dass eine freie Wirtschaft nicht mehr gesichert wäre. Das Problem der Armut sieht Friedman als ein Problem, welches durch soziale Aktionen des Staates eher verstärkt wird, als dass es behoben wird. Es soll idealerweise weniger Armut geben. Wenn es keine sozialen Hilfen vom Staat gäbe, gäbe es weniger Menschen, die soziale Unterstützung beziehen würden. Die wirklich Armen würden durch private Fürsorge aufgefangen.
Diese Philosophie lässt sich durch verschiedene philosophische Auffassungen von Gerechtigkeit stützen. Die Gerechtigkeitstheorie von Platon untermauert durch die Notwendigkeit der Freiheit den Gedankengang von Friedman. Die relationale Harmonie zwischen den drei Seelenteilen des Menschen, die da sind Vernunft, Mutvolles und sinnliches Begehren, welche in jeweils ihrem Aufgabenfeld walten sollen und sich nicht überschneiden und somit nicht in Korrelation kommen sollen, legt allein noch keine soziale oder politische Theorie der Gerechtigkeit nahe. Erst durch das Transferieren des Nichteinmischens in die Aufgaben anderer, lässt sich eine politische Ordnung ableiten, in der jeder das ihm Zukommende erledigt. So ist es in Platons Staatstheorie beschrieben, dass jeder eine bestimmte Sache besonders gut kann, und diese zu erfüllen hat. So kann ein gerechter Staat existieren. Dieses Nichteinmischen in andere Tätigkeiten, das Platon mit einschließt, kann darauf bezogen werden, dass auch der Staat sich keinerlei Einmischung in die Aufgaben der sozialen Fürsorge zu widmen hat. [vgl. 1]
Allerdings bin ich der Meinung, dass Steuern nicht ungerecht und demnach auch moralisch gerechtfertigt sind. Zur Veranschaulichung meiner Kritik an Friedman möchte ich mich auf einige Philosophen beziehen. Aristoteles hat ein sehr umfangreiches System von verschiedenen Gerechtigkeiten entworfen, welches auch bestimmte Grundgedanken der heutigen deutschen Rechtsprechung widergibt. So versteht Aristoteles unter der „instituta distributiva“ die Gerechtigkeit, die zwischen dem Staat und jedem Einzelnen herrschen sollte. Hierbei geht es ihm vor allem darum, dass eine gerechte Verteilung der Güter, Lasten und Ehren des Staates die Zielsetzung der Gerechtigkeit ist. Durch eine geometrisch-proportionale Zuteilung soll gesichert werden, dass jeder das bekommt, was ihm zusteht. Jeder Bürger soll folglich unterschiedlich, seinen finanziellen Mitteln angemessen Steuern bezahlen, während andere aufgrud ihrer finanziell schlechten Lage vom Staat unterstützt würden. Diese Verteilung entspräche der geometrisch-proportionalen Zuteilung und wäre also für Aristoteles gerecht. Dagegen liegt bei der Gerechtigkeit zwischen Personen eine arithmetische vorliegen sollte, die absichert, dass jeder für eine Leistung eine adäquate Gegenleistung erhält und jeder gleich bestraft wird. Das beinhaltete Verbot, bei Geschäften Gewinn zu realisieren, entspricht heute selbstverständlicherweise nicht den kapitalistisch orientierten Staatsformen. [vgl. 2] Zu beachten bleibt allerdings, dass die Umverteilung von Geld ein Mittel dafür ist, die Verlierer der gewinnrealisierenden Geschäfte aufzufangen. Die soziale Umverteilung von Geld zugunsten Benachteiligter entspricht jedoch sehr wohl der verteilenden und zuteilenden Gerechtigkeit Aristoteles'. Damit lässt der Staat sozusagen erst gegen die aristotelische Lehre von Gerechtigkeiten zu, dass Gewinn auf dem wirtschaftlichen Markt erzielt wird, um dann durch Fürsorge wie Arbeitslosengeld o. ä., den Menschen denen durch den Gewinn anderer Verlust zugefügt wurde, zu helfen. Hier wird auch klar, warum Aristoteles die Demokratie als entartete Form der Politie ansieht, denn nur Staatsformen wie Politie, Aristokratie und Monarchie gewähren eine gerechte Zuteilung in seinem Sinn. Bei der Demokratie hingegen liegt ein Zufall vor, der eine Unsicherheit der Gerechtigkeit einschließt.
Auch Rawls setzt sich mit seiner Theorie der Gerechtigkeit Ziele, die für eine soziale Umverteilung und Fürsorge und gegen Milton Friedman sprechen. Rawls geht von einem Urzustand aus, indem jeder Mensch unter „dem Schleier des Nichtwissens“ entscheiden muss, wie in dem zukünftigen Staat die Bürger behandelt werden sollen. Es sind im Urzustand alle gleichberechtigt, wissen aber noch nichts über ihre Zukunft. Alle Menschen sind gleichermaßen daran interessiert, sich ein größtmögliches Maß an Grundgütern zu sichern. Die Handlungsmaxime aller lautet also: Welche Prinzipien dienen meinen unbekannten Zielen am meisten? Wichtig ist noch zu erwähnen, dass im Urzustand keiner aus Gefühlen zu einem anderen handelt, es existieren keine Liebe, Hass, Neid oder ähnliches. Dafür verfügen die Menschen schon jetzt über einen Gerechtigkeitssinn, der ihnen die Bereitschaft gibt, sich an vereinbarte Grundsätze zu halten. Der Urzustand ist moralisch so definiert, so dass das Ergebnis des Urzustandes determiniert ist. Hier greift Rawls auf Kant zurück und beschreibt den Urzustand selber als „[...]verfahrensmäßige Deutung von Kants Begriff der Autonomie und des Kategorischen Imperativs im Rahmen einer empirischen Theorie“ [3a]. Der Schleier des Nichtwissens garantiert hier dafür, dass „jeder gezwungen ist, für alle zu entscheiden“ [3b] und deswegen gelten „die Überlegungen eines beliebigen Menschen für Alle“ [3c]. Aus diesem Urzustand leitet Rawls zwei Prinzipien ab, auf die sich die Menschen logischerweise einigen werden. Das erste ist das Prinzip der Freiheit „Jeder hat das gleiche Recht auf das umfangreichste System gleicher Grundfreiheiten, das für alle möglich ist“. Zu diesen Freiheiten gehören viele Freiheiten, die alle so weit gehen, dass sie die anderen Bürger des Staates nicht einschränken. Diese Grundfreiheiten, für die auch Milton Friedman plädiert schließen eine Besteuerung ein. Denn die Freiheit, die im Sinne Friedmans aus weniger Steuern resultieren würde, wäre nicht „für alle möglich“. Dieses Prinzip ist sonst nicht weiter relevant für unsere Problemstellung, wohl aber das zweite, das Differenzprinzip, welches besagt, dass „Soziale und wirtschaftliche Ungerechtigkeiten folgendermaßen beschaffen sein müssen: a) sie müssen [...] den am wenigsten Begünstigten den größtmöglichen Vorteil bringen, und b) sie müssen mit Positionen und Ämtern verbunden sein, die allen gemäß fairer Chancengleichheit offen stehen.“ [3d] Hierbei muss erläutert werden, dass die am wenigsten Begünstigten die sind, die am wenigsten Aussichten auf soziale und wirtschaftliche Güter haben. Außerdem hat Prinzip eins Vorrang vor Prinzip zwei, das heißt, dass das Durchsetzen von gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Vorteilen nicht eine Eingrenzung der Grundfreiheiten erlaubt. Die Herleitung der Theorie lässt sich in zwei Ansätzen formulieren, einerseits tritt die Maximinregel in Kraft, die besagt, dass man sich nach unten hin absichert aus Angst vor der nicht bekannten Zukunft im Urzustand und andererseits das Differenzprinzip, welches besagt, dass es genau der Gruppe, die am schlechtesten wirtschaftlich dasteht zu Gute kommt. Nun könnte man den Eindruck bekommen, dass Rawls sich für ein total ausgleichendes System eingesetzt hätte, beispielsweise den Kommunismus, aber in der Theorie der Gerechtigkeit formuliert er, dass trotzdem ein wirtschaftlich freier Markt existieren soll. Sein Anliegen ist viel mehr wirtschaftliche Zufälligkeiten auszugleichen, sodass sie für jeden einzelnen gerecht sind.
Dies entspricht genau dem System, das wir heute in Deutschland vorfinden, es besagt eine freie Marktwirtschaft, die aber im Nachhinein sozial ausgeglichen wird. Dieses System birgt viele Vorteile - nicht nur für die, die soziale Fürsorge erhalten. Denn eine freiere Gesellschaft, die dadurch gewährleistet werden soll, dass der Staat weniger Steuern einzieht, ist weder im Sinne Aristoteles noch Rawls gerecht. Denn Rawls Einwand, dass sich jeder ohne Vorwissen nach unten absichern würde, bezieht sich auf eine moralisch orientierte These der Gleichheit. Denn wir sind alle gleich, wir sind alle Menschen und wir leben alle auf einer Welt. Das wirtschaftliche System belohnt den geschickten Kaufmann, und richtet sich nicht nach dem Leistungsprinzip, oder nach der besseren Intention. Dass dieses Fehlen der Moral im kapitalistischen System verankert ist, bedingt eine Ungerechtigkeit, die jeden treffen kann.
Aber warum müssen Menschen, denen nur zufällig Ungerechtigkeit widerfahren ist, allein gegen diese ankämpfen? Warum müssen sich dann andere privat engagieren, um diesen zufällig Ausgesuchten zu helfen? Vor allem wenn es üblich ist private Fürsorgen zweckorient zu gestalten, so dass bei bestimmten privaten Fürsorgen zum Beispiel Schwangere unterstützt werden, ist es fraglich, ob eine private Fürsorge eine staatliche ersetzten kann. Kann für eine Handlungsmaxime plädiert werden, die um der Freiheit willen, denen hilft, die mehr Geld haben und denen das Leben erschwert, die wenig Geld haben? Jeder, der diese Maxime vertritt, geht von einer Chancenungleichheit der Menschen aus, die meiner Meinung nach nicht gerechtfertig werden kann. Denn die Frage ist doch, was eine freiere Gesellschaft für Vorteile bietet. Sie bietet den Vorteil der Grenzenlosigkeit, der Staat setzt weder Grenzen bei der Konsumierung von Drogen, noch setzt er dem Ausleben von politischen Meinungen Grenzen. Natürlich kann Milton Friedman diese Grenzenlosigkeit favoritisieren, da er davon ausgeht, dass er damit umgehen kann. Aber klar ist, dass diese Grenzenlosigekit Gefahren birgt, wenn mit ihr nicht sinnvoll umgegangen wird. Politische Diskussionen, wie rechtsextreme Parteien, oder die Konsumierung von Drogen und deren Verbote sind momentan aktuell. Diese beruhen auf der Problematik inwiefern der Staat eingreifen und Grenzen setzten sollte, um die Bürger von jeder Art von Extremismus, der durch die größere Freiheit gefördert würde, zu schützen. Eine freiere Gesellschaft als die unsrige würde auch der Armut, die ein Mensch ertragen kann, keine Grenzen setzen. Hier wäre ein weiteres Problem, die Menschenrechte zu wahren und die damit verbundene Würde, derer ein Mensch in extremster Armut beraubt werden könnte. Überhaupt bietet sie den Vorteil von weniger Beschränkungen und Grenzen. Aber wem nützen diese Grenzen und kann derjenige, dem sie zuerst nützen, im Nachhinein wirklich wollen, dass sie ihm genutzt haben? Denn jeder macht Fehler, auch diese sind zufällig, aber sie können dem, der die Grenzenlosigkeit einer freieren Gesellschaft nutzt, schnell den Handlungsspielraum nehmen. Wenn einem dieser Spielraum weggenommen wird, wird sich wahrscheinlich jeder wünschen, sich doch nach unten abgesichert zu haben. Zum Beispiel, wird diskutiert, ob sowohl „General Motors“ als auch „Opel“ vom jeweiligen Staat unterstützt werden sollen. Beide würden, nach Friedman, nicht unterstützt, da sie in einer freien, staatlich unbeeinflussten Wirtschaft keine Recht auf Unterstützung hätten. Die Realität sieht aber anders aus: diese Firmen werden höchstwahrscheinlich unterstützt, weil der Staat mit einer sozialen Marktwirtschaft die Verpflichtung übernommen hat, jeden nach Möglichkeit nach unten abzusichern . Es wird deutlich, dass Rawls sich durch seine modernere Realität, die die Globalisierung, den Kapitalismus und das Scheitern des Kommunismus einbezieht, eine weltoffenere Variante des Aristoteleschen Prinzip der Gerechtigkeiten entworfen hat. Beide sind sich einig über das soziale Umverteilen von Geld und Gütern, nur ist sich Rawls der Notwendigkeit eines freien Marktes bewusst. Laut Umfrage wünscht sich eine breite Mehrheit der Deutschen „mehr Solidarität mit den Schwachen“ und äußert den „[...] Wunsch nach staatlicher Absicherung der Lebensrisiken“ [4]. Hinter der Steuerideologie steckt nicht nur die oben beschriebene staatliche Absicherung nach unten, sondern auch die Solidarisierung mit den Schwachen. Demnach vertritt die Abgabenordnung die mehrheitliche Meinung der Deutschen. Der von Friedman angedeutete Verdacht des Diebstahl, der bei der Besteuerung vorliegt, kann also auf der Grundlage des deutschen Gesetztes entkräftet werden. Da es in der realen Situation, in die ein Mensch hineingeboren wird, keinen Urzustand gibt und sich somit niemand unter dem Schleier des Unwissens entscheiden muss, wie er die Zukunft gestalten möchte, hat dies der Staat für alle bestimmt. Er greift ein, um uns zu schützen, dafür dass wir in schwierigen finanziellen Situationen nach unten abgesichert sind, gegen extremer Armut. Dafür, dass wir es uns in ungünstigen finanziellen Situation doch leisten können zu studieren. Dafür, dass wir weniger Angst haben müssen, dass wir in der Zukunft von eventuell vorhandener privater Fürsorge leben müssen. Dafür, dass wir die Armen unterstützen. Robin Hood wäre arbeitslos in einem Staat wie Deutschland, gut, dass er durch steuerfinanzierte Gelder aufgefangen würde.
Ich versichere, dass ich die Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen benutzt habe und alle Entlehnungen als solche gekennzeichnet habe.
Quellen:
4. Perpektive-Deutschland: „Das Buch zur Umfrage“; http://www.perspektive-deutschland.de/03061.php [Stand 25.11.2008]
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