„Anne Frank und ich“

Gruppe

der

Marienschule

eingeladen zum

„Theatertreffen der Jugend“

in Berlin

Die „Projektgruppe Theater“ der Marienschule Münster wurde als eine von acht Gruppen aus 126 Bewerbungen ausgewählt und mit ihrem Stück „Anne Frank und ich“ zum 8-tägigen „Theatertreffen der Jugend“, veranstaltet von den Berliner Festspielen, eingeladen. Die Schülerinnen sind damit Preisträgerinnen des 30. Bundeswettbewerbs "Theatertreffen der Jugend", der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung jährlich unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten für Theatergruppen mit Schülern und Auszubildenden gefördert wird.

Das Treffen, in dessen Mittelpunkt die öffentlichen Aufführungen der Theaterproduktionen stehen, bietet den Teilnehmern zudem die Möglichkeit zu gemeinsamer praktischer Theaterarbeit, zu kritischer Auseinandersetzung mit den Inszenierungen sowie Gesprächsforen. Es wird begleitet von zahlreichen Workshops und einer Fachtagung.

Die drei Darstellerinnen und zwei Technikerinnen wurden mit dem Stück „Anne Frank und ich“ eingeladen, welches Sie im Laufe des letzten Jahres mit ihrem Lehrer Christian Reick sowie der Hannoveraner Regiesseurin Ruth Rutkowski erarbeiteten. Bei der Entwicklung des Stückes wurden Sie durch den Jugendtheaterförderpreis 2008 der Städtischen Bühnen und der Sparkasse Münsterland Ost unterstützt.

 

Die Namen der Beteiligten:

Darstellerinnen: Valerie Brintrup, Lotta Klein, Johanna Nonte

Technikerinnen: Fiona Heims, Eva Lange

Inszenierung: Ruth Rutkowski (Regiesseurin)

Christian Reick (Lehrer für Deutsch, Englisch und Darstellendes Spiel)

Inhalt des Stückes:

Ein ganz besonderes „Kammerspiel“. Emily ist 15 und einsam. Mutter und Schwester, mit denen sie zusammenwohnt, können oder wollen sie nicht verstehen. Nur eine scheint genauso zu fühlen wie sie: Anne Frank, deren Tagebuch sie aus Zufall zu lesen beginnt. Sie fühlt sich ihr verbunden und fasst einen besonderen Plan, um sich besser in die Situation Annes einfühlen zu können. Sie stößt dadurch an Grenzen und erfährt vieles über sich selbst. Das Lesen des Buches gerät für sie zu einer ganz besonderen Reise.

„Anne Frank und ich“ inszeniert die intuitive, spontane Rezeption eines Textes, der an Aktualität und Tiefe in den letzten 65 Jahren nichts verloren hat.