Vermessungsingenieure im Mathematikunterricht der Klasse 10b

 

Nachdem wir im Mathematikunterricht die verschiedenen trigonometrischen Seitenverhältnisse von sin a, cos a und tan a ausgiebig besprochen und in Gruppenprojekten hiermit unter Zuhilfenahme selbstgebauter Winkelscheiben und Försterdreiecke Entfernungen und Höhen verschiedenster Baudenkmäler berechnet hatten, hatte unsere Klasse am Mittwochmorgen (15.6.05) in der 3. und 4. Stunde die Gelegenheit, mit modernsten Vermessungsgeräten eines Vermessungsbüros zu arbeiten und dabei noch einmal das erlernte Wissen in der Praxis anzuwenden.

Herr Wehmeyer zeigte uns mit seinem Kollegen zunächst in der Klasse einen antiken Theodoliten, mit dem man schon vor 100 Jahren ziemlich genaue Messungen von Strecken und Winkeln vornehmen konnte. Nach ausführlichen Erläuterungen zum Einsatz der Vermessungsgeräte gingen wir auf den Schulhof und wählten als Vermessungsobjekt die Antennenspitze auf dem Dach unserer Schule aus. Trotz brennender Sonne und zahlreichen Berechnungen kamen wir bei der Höhenbestimmung auf das richtige Ergebnis von 21,1m. Es war sehr interessant zu erfahren, dass wir mit unseren frisch entwickelten Formeln unter Zuhilfenahme des Theodoliten Entfernungen so genau bemessen konnten.

Ein herzliches Dankeschön  möchten wir auch unserer Mathematiklehrerin Frau Rösel für die Ermöglichung dieses Projektes aussprechen sowie den beiden Herren des Vermessungsbüros Wehmeyer für ihr außerordentliches Engagement.

Anna Krüger, 10b