Klassenfahrt der Klasse 8a 

vom 19. bis 25.09.2003

Die Klasse 8a war für eine Woche auf Sylt. Wir haben Vieles erlebt. 

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Unsere Klassenfahrt nach Sylt

Wir trafen uns am Freitag morgen um 10:30 Uhr am Münsteraner Hauptbahnhof  und waren  schon alle ganz nervös vor freudiger Erwartung auf die nächste Woche. Dass der Zug dann auch noch 30 min Verspätung hatte, trug nicht wirklich dazu bei unsere Aufregung zu mindern!

Als er dann aber schließlich eintraf, verabschiedeten sich alle schnell von ihren Eltern und stiegen ein. Im Zug saßen dann ca. 10 „angetrunkene“ Männer hinter uns, die laut singend nicht nur gute Stimmung verbreiteten. (An dieser Stelle, viele Grüße von Frau ReißmannJ)

Als wir dann schließlich ziemlich geschafft vom Nichtstun in Westerland ankamen, fegte uns direkt eine starke Nordseebrise ins Gesicht. Nach ca. einer halben Stunde Busfahrt, die uns durch den netten Busfahrer Armin viel kürzer vorkam, kamen wir dann an der Jugendherberge Mövenberg an.

Nach einer kurzen Einweisung des stellvertretenden Herbergsvaters, ging es auf die Zimmer und dann natürlich ans Kofferauspacken!

Um 18:30 Uhr gingen wir gemeinsam in den großen Speisesaal und waren von der großen Auswahl am Buffet sehr überrascht(J Kartoffelsalat, Scholle und Möhren-BlattsalatJ)

Nach dem Abendessen kam dann der erste Besuch am Strand an die Reihe!

Wir gingen einen Weg der über eine steile Düne ging. Als wir oben angelangt waren, waren wir so überrascht das, dass Meer plötzlich vor uns lag, dass wir vor lauter Freude laut schreiend die Düne herunterrannten. Als wir davon zurückkehrten , haben wir noch kurz mit Herrn Reick und Frau Reißmann besprochen, was wir am nächsten Tag machen wollen. Dann hörten wir eine kleine Gutenachtgeschichte, die Herr Reick vorlas. Danach gingen wir alle in unsere Zimmer, denn um 10 Uhr war Nachtruhe. (Die natürlich von allen immer strengstens eingehalten wurde J!)

  Am Samstagmorgen riss uns ein fröhliches :

„Guten morgen, es ist Zeit zum Aufstehen, und die Vögelchen zwitschern schon“ von Herrn Reick um 7:30 Uhr unsanft aus dem Schlaf. Alle saßen  ziemlich müde um 8 Uhr am Frühstückstisch und schmierten sich ihre Brötchen und Lunchpakete.

Um 9 Uhr trafen wir uns  zu einer gemeinsamen Wanderung nach List! Dort konnten wir uns etwas umschauen und schon ein paar Andenken kaufen!

Als wir dann um ca. 13 Uhr wieder an der Jugendherberge ankamen, packten alle schnell ihre Badesachen zusammen, und auf ging es zum Strand! Anfangs war das Wasser noch etwas kalt (16°C Wassertemperatur), aber man gewöhnte sich schnell daran, denn nach einiger Zeit spürte man seine Beine nicht mehr vor Kälte.

Nachdem wir dann wieder in der DJH ankamen, konnten wir noch ein paar Lieder mit Herrn Reick singen, der natürlich dafür gesorgt hatte, dass jeder sein Liederbuch dabei hatte! Auch  hatte er natürlich seine Gitarre nicht zu Hause gelassen.

Nach dem Abendessen hatten wir, wie üblich, Freizeit bis um 21:30 Uhr unsere täglich Tagesbesprechung stattfand.

Als wir am Sonntag morgen wieder um 8:00Uhr am Frühstückstisch saßen, wussten wir noch nicht das uns dieser Tag wohl länger in Erinnerung bleiben würde! Denn wir wanderten 5 ½ Stunden nach Kampen.

Erst am Strand entlang, und dann natürlich durch die Dünen. Was bedeutete, dass es natürlich die ganze Zeit auf und ab ging. In Kampen angekommen stürmten wir ein Kiosk, denn wer glaubt, dass es dort eine Pommesbude gibt, der hat sich geirrt! Wir bestaunten die Leute, die dort in dem JOOP! Geschäft so wie in dem Gucci Geschäft aus und ein gingen.

Die meisten von uns saßen auf einer kleinen Wiese und bewunderten die Nobelkarossen, die da vor unseren Nasen herfuhren. (Mercedes, Porsche, Jaguar usw.)

Alle waren froh darüber, dass wir nicht noch  5 ½ Stunden zurück wandern mussten, sondern den Bus nehmen durften. Der Bus fuhr bis List, wo wir dann noch einen kurzen Aufenthalt hatten und dann umsteigen mussten.

Nach dem Abendessen spielten wir dann das Sinnesspiel. Auf dem Weg nach Kampen teilte Herr Reick Gruppen ein, die dann zu verschiedenen Sinnen Dinge sammeln mussten. (Riechen, Schmecken, Fühlen, Sehen) Es waren teilweise ziemlich lustige Dinge dabei, die die gegnerische Mannschaft schmecken, riechen, fühlen oder sehen musste. Eine Gruppe hatte etwas sehr „Leckeres“ gesammelt, nämlich Schafkot!  Dieser war jedoch Dank seines penetranten Geruchs leicht zu „erriechen“.

Am Montag stand unsere Kombinationsfahrt Amrum – Hallig Hooge auf dem Plan. Nach dem Frühstück ging es direkt mit dem Bus zum Hörnumer Hafen. Von dort aus dann mit der Fähre nach Amrum. Wir alle waren den Seegang und das Schaukeln nicht gewöhnt, so dass einigen von uns übel wurde. Plötzlich blieb das Schiff kurz vor Amrum stecken. Das hieß für alle „Passagiere“ Gewichtsverlagerung! Alle mussten sich ganz nach vorne an den Anfang des Schiffes quetschen. Aber es lohnte sich, denn wir kamen wieder frei.

Auf Amrum hatten wir dann 1 Stunde Aufenthalt, die alle  verschieden nutzten.

Es ging weiter nach Hallig Hooge auf einem anderen Schiff, das für uns wie ein Erster Klasse Schiff aussah. Es waren Fernseher vorhanden und die Stühle waren ungefähr wie im Kino, also sehr bequem und dick gepolstert. (Denn auf dem vorherigen Schiff saßen wir auf Bänken die über Deck standen wo es sehr windig war!) Auf Hallig Hooge entschlossen wir uns kurzfristig dazu Fahrräder zu mieten, da die Hallig (für ihre Größe) sehr weitläufig war. Wir kamen abends ziemlich geschafft in der Jugendherberge an, aßen zu Abend und wer wollte konnte sich wieder eine Gutenachtgeschichte anhören.

  Am Dienstagvormittag hatten wir Freizeit!

Nachmittags gingen wir alle mit Schreibzeug bewaffnet zum Strand. Jeder hatte einen eigenen Strandkorb für sich. Wir bekamen die Aufgabe eine Stunde nicht zu reden, und aufzuschreiben was einen so bewegt. Es war jedem selbst überlassen, wir konnten z.B. auch ein Gedicht schreiben. 

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Zurück in der  DJH fanden wir uns in unserem Gemeinschaftsraum zusammen. Jeder, der wollte, konnte ein paar Zeilen aus seinem Geschriebenen vorlesen. Später hatten wir dann Feizeit und bereiteten uns schon mal auf die Abschlussparty vor.

Denn Herr Reick und Frau Reißmann hatten sich für jedes Zimmer eine Aufgabe überlegt, die es am Partyabend vorzuführen galt. Es gab : eine Modenschau, eine Castingshow, einen Tanz, den alle schnell lernen können, die Highlights der Klassenfahrt, Partyspiele und noch vieles anderes.

Am Mittwoch bekamen wir Fahrräder zur DJH geliefert, mit denen wir dann nach Westerland fuhren. Allerdings mussten wir auch eine Zwangspause  einlegen, denn nachdem die Kette eines Fahrrades schon zum dritten mal abgesprungen war, hatte Herr Reick die Nase voll und bestellte ein neues Fahrrad. Nach ca. 45 min wurde es geliefert und es konnte weiter gehen.

Ca. ½ Stunde später bekamen wir auch noch eine unfreiwillige Dusche, in Form eines Regen-Hagelgusses. Da es keine Möglichkeit gab sich unterzustellen, waren wir alle pitschnass. In Westerland konnten wir dann  die City erkunden. Die meisten nutzten aber die Zeit um sich bei Mc Donalds mal wieder so richtig satt zu essen.

Abends stieg dann unsere Abschlussparty. Alle hatten viel Spaß. Der Tanz, den ein Zimmer vorbereiten musste, zu dem Lied

"Ab in den Süden" wurde kurzerhand zu unserem Klassentanzlied ernannt. Allerdings ging es nicht allen so gut, denn einige hatten sich eine dicke Erkältung eingefangen. An diesem Abend gingen die Lichter in den Zimmer später aus als sonst, aber da es unser letzter Abend war, war dies nicht weiter schlimm.

Donnerstag, unser Abreisetag.  Um 10 Uhr mussten  die Zimmer geräumt sein. Natürlich mussten die Zimmer besenrein und die Betten abgezogen sein.

Da unser Zug aber erst um 13:26 Uhr fuhr, hatten wir noch massig Zeit. Einige von uns gingen mit Frau Reißmann und Herrn Reick noch ein letztes mal zum Strand und vor allen Dingen noch einmal ins Meer. Da es ziemlich windig war, hatten die Wellen auch entsprechend viel Kraft und wir trieben immer etwas ab! Es hat jedoch viel Spaß gemacht. Als wir wieder an der DJH ankamen, konnten wir noch schnell duschen und dann stand auch schon der Bus vor der Tür, der uns zum Bahnhof brachte.

Wir fuhren mit einem lachenden Auge und einem weinenden Auge ab!

Aber als wir dann abends um 19:00Uhr in Münster ankamen, freuten sich alle wieder zu Hause zu sein.

Ich denke man kann abschließend sagen, dass uns allen die Klassenfahrt sehr viel Spaß gemacht hat und uns in guter Erinnerung bleiben wird!!!

Das haben wir auch zu einem großen Teil Herrn Reick und Frau Reißmann zu verdanken, die sich sehr viel Mühe mit der Vorbereitung und Durchführung der Klassenfahrt gemacht haben!

                                    DANKE!                  

                                                                                      von Nora Niemeyer