Musteranfrage
zur Bestandsanalyse von Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen  

Liebe Freundinnen und Freunde,

Die Landschaftsverbände haben für einen begrenzten Zeitraum die Aufgabe übertragen bekommen, das ambulante Betreute Wohnen zu koordinieren und zu fördern, ehe diese Aufgabe (voraussichtlich in 7-10 Jahren) an die Kommunen zurückfallen soll.

Der Bedarf an Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten für Menschen mit körperlichen, geistigen, psychischen und Mehrfachbehinderungen steigt ständig an. Dies sind vor allem viele junge Menschen, die nach Beendigung ihrer Schullaufbahn einen neuen Platz zum Leben und Arbeiten, aber auch alte Menschen, die die WfB’s verlassen und nun ein neues Angebot brauchen. Auch Menschen, die jetzt in Wohnheimen leben, müssen die Möglichkeit bekommen, im ambulanten Betreuten Wohnen ein selbständigeres, unabhängigeres Leben zu führen. Es müssen also zusätzliche Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen zur Verfügung gestellt werden, möglichst im ambulanten Betreuten Wohnen.

Wir möchten Euch hier einen Musterantrag zur Verfügung stellen, wie er ähnlich im Rat der Stadt Köln bereits gestellt worden ist, um den Bestand an Angeboten zu ermitteln, damit später evtl. der Ausbau von Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten angestoßen werden kann.

Wegen weiterer Infos gerade auch zum Betreuten Wohnen könnt ihr Euch gerne an unsere Geschäftsstelle wenden; Einiges ist auch auf unserer homepage zu finden.

Mit grünen Grüßen

Brigitte von Schoenebeck
(Fraktionsgeschäftsführerin)


Musteranfrage
zur Bestandsanalyse von Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen

Die Verwaltung wird um die Beantwortung folgender Fragen gebeten:

  1. Wie viele Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten gibt es für Menschen mit geistigen, körperlichen, psychischen und mehrfachen Behinderungen und zwar aufgeschlüsselt nach den einzelnen Behinderungsarten?
  2. Wie viele davon sind, jeweils differenziert nach Behinderungsarten, vollstationäre und wie viele Plätze des Betreuten Wohnens?
  3. Gibt es Überlegungen zu Umstrukturierungen in diesem Bereich; wenn ja, welche?

Begründung: s. Text obiges Anschreiben