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Zutreffendes bitte ankreuzen ! |
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Antrag zur Aufstellung, Änderung oder Ergänzung der Tagesordnung |
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Sachantrag |
AntragstellerFraktion Bündnis 90/Die Grünen |
Datum: 23.09.2008 |
DrucksacheNr.: 12/1374 |
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Status: Datum: Gremium: Ö 11.12.2008 Personalausschuss |
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Betreff:
Antrag Bündnis 90 / DIE GRÜNEN |
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Beschlussantrag :
Der Personalausschuss möge beschließen:
Die Personalauswahlgremien werden grundsätzlich zu je 50% von Männern und Frauen besetzt. Falls dies im Einzelfall nicht möglich ist, wird in der entsprechenden Vorlage im Fachausschuss eine gesonderte Begründung für das Abweichen von diesem Grundsatz gegeben.
Begründung:
Die aktuellen Frauenförderpläne belegen, dass beim LWL Frauen in höheren Positionen nach wie vor unterrepräsentiert sind. Das Landesgleichstellungsgesetz sieht bereits seit 1999 vor, die Auswahlgremien paritätisch zu besetzen: „ Auswahlkommissionen sollen zur Hälfte mit Frauen besetzt werden. Ist dies aus zwingenden Gründen nicht möglich, sind die Gründe aktenkundig zu machen“ (LGG §9.2).
Das Institut für Mittelstandsforschung in Bonn fand 2007 in einer Studie, in der ca. 600 Einstellungsverfahren untersucht wurden, heraus, dass Frauen eher eingestellt werden, wenn in den Auswahlgremien paritätisch Frauen vertreten sind; d.h. überwiegend männliche Auswahlgremien stellen auch überdurchschnittlich häufiger Männer ein.
Um die Repräsentanz von Frauen in höheren Positionen auch im LWL zu erhöhen, ist die quotierte Besetzung der Personalauswahlgremien eine weitere Hilfe.
gez. Anneliese Pieper, Bert Wagener Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN
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