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An denDirektor des Landschaftsverbandes
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Anfrage derFraktion Bündnis 90/Die Grünen |
Datum: 27.08.2008 |
DrucksacheNr.: 12/1376 |
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Status: Datum: Gremium: Ö 29.10.2008 Gesundheits- und Krankenhausausschuss |
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Betreff: Anfrage Bündnis 90
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Sachverhalt und Fragen :
Wir bitten die Verwaltung, folgende Fragen zu beantworten:
Welche Angebote hält der LWL in seinen psychiatrischen stationären und teilstationären Einrichtungen für Menschen mit besonderen sprachlichen Defiziten vor?
1) Wie wird die psychiatrische Versorgung von gehörlosen Menschen durch den LWL stationär und teilstationär gesichert? Welche Kliniken und/oder Tageskliniken halten welche Angebote vor? a) Wie wird diese Versorgung für Kinder und Jugendliche sichergestellt? b) Ist eine wohnortnahe Therapie in allen Teilen des LWL für Erwachsene und Kinder und Jugendliche gewährleistet?
2) Gibt es ausreichende Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund bzw. mit unzureichenden Deutschkenntnissen? a) Kann der LWL spezielle Angebote vorhalten, z. B. Behandlungsmöglichkeiten für Trauma-PatientInnen und/oder gerontopsychiatrische Settings? b) Welche Sprachen können in Diagnostik und Therapie regulär an welchen Kliniken abgedeckt werden (ohne DolmetscherInnen)?
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Begründung:
Gerade eine sinnvolle psychiatrische Diagnostik und eine erfolgversprechende Behandlung gelingt nur mit
ausreichender sprachlicher Verständigung. Darum ist es wichtig, Menschen mit sprachlichen Defiziten
jeglicher Art die dafür notwendigen Angebote und Hilfestellungen zu geben.
gez. Birgit Sandkühler, Angelika Willcke
Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN