Ganz so wie auf diesem Bild - es zeigt Otto Lilienthal bei einem seiner ersten Flugversuche - hat die Fliegerei bei uns nicht angefangen. Aber immerhin feierte die LSG-Steinfurt im Mai 1999 ihr 40jähriges Vereinsjubliäum. |
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| 1932 In Borghorst und Burgsteinfurt schließen sich einige Flugbegeisterte zu einer Segelfluggruppe zusammen. Geflogen wird auf "Raestrups Wiese" zwischen der Borghorster Realschule und der alten B54. 1937 |
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| 1951 Nach dem Krieg besteht in Deutschland zunächst ein allgemeines Flugverbot. Doch schon 1951 und 1952 bilden sich in Burgsteinfurt und Borghorst neue Segelflug-Interessengemeinschaften. In Burgsteinfurt wird mit dem Bau eines doppelsitzigen Schulflugzeuges begonnen, während die Borghorster eine Doppeltrommelwinde "System TOST" in Arbeit nehmen. |
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| 1955 Am 23. Nov. erfolgt die Gründung der "Luftsport-Ortsgruppe Borghorst" im Kolpingsaal der Gaststätte Bürse-Wermelt. 35 Flugbegeisterte tragen sich in die Mitgliederliste ein. |
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| 1956 Nach Fertigstellung des Burgsteinfurter "Doppelraab IV" und der Borghorster Winde wird der Flugbetrieb auf verschiedenen Flugplätzen in der Umgebung mit eigenem Material aufgenommen. |
![]() Die "Borghorster Winde" |
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| 1957 Auf dem Sportfluggelände "Greven-Hüttruper Heide" wird ein geordneter und ständiger Flugbetrieb aufgenommen. |
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| 1958 Im Herbst wird mit den Bauern Kayser-Schulze Düding und Abeler ein Pachtvertrag über ein Gelände in Borghorst-Füchten abgeschlossen und sogleich mit den Arbeiten zur Fertigstellung des Fluggeländes begonnen. |
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| 1959 Bürgermeister Fockenbrock eröffnet am 1. Mai vor einer imponierenden Zuschauerkulisse den Segelflugplatz Borghorst-Füchten. Am 11. Juli werden die Vereinsmaschinen "Doppelraab IV", "Doppelraab VI" und "Grunau-Baby 2b" durch Hagelschlag schwer beschädigt. Der Verein beschließt den Bau einer Unterstellhalle. Im Frühherbst wächst die Vereinsflotte durch den Bau eines "L-Spatz 55" und den Erwerb einer doppelsitzigen "Ka 7" auf fünf Segelflugzeuge an. |
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| 1960 Die Baugenehmigung für die Halle trifft im Januar ein, innerhalb von vier Tagen wird das vorgefertigte Gebäude in Eigenleistung aufgestellt. Eine englische Pioniereinheit planiert im April im Rahmen der Übung "Aktion Tiger Moth" den Platz völlig neu. Ende Oktober wird ein Rohbausatz für eine Ka 8 angeschafft. |
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![]() Karl Badde und Alfred Reinholt im Doppelraab (1959) |
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| 1961 Durch Abschluss eines Pachtvertrages mit dem Landwirt Westers kann die Startbahn von bisher 860 Meter auf rund 1000 Meter verlängert werden. Dadurch werden bessere Ausklinghöhen erreicht. Am 6. August wird die "Ka 8" auf den Namen "Füchten-Kiebitz" getauft. Im Dezember wird der Bauantrag für das Vereinsheim eingereicht. |
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| 1962 Die Luftsportvereine Burgsteinfurt e.V. und Borghorst e.V. lösen sich auf, am 30. 06. wird die heutige LSG Steinfurt e.V. gegründet. Dem Vorstand gehörte u.a. Dr. Walter Braun als Segelflugreferent an. Franz und Ludger Brinkhaus sowie Wilhelm Paßmann gewinnen mit großem Vorsprung ein Vergleichsfliegen in Lingen-Klausheide. Am 1. August trifft die Baugenehmigung für das neue Clubhaus ein, die Arbeiten werden unter Leitung von W. Paßmann umgehend aufgenommen. Bereits am 18. November wird Richtfest gefeiert. |
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| 1963 Die Schülerfluggemeinschaft am Gymnasium Borghorst erwirbt eine Rhönlerche, die am 6. April bei A. Schleicher abgeholt wird. Im Juli richtet die LSG ein Vergleichfliegen für die benachbarten Segelflugvereine aus. Die beiden Mannschaften aus Steinfurt können sich diesmal nicht platzieren - ein dickes Lob gibt es jedoch für die Organisation.. Im Dezember wird der Bauantrag für das Vereinsheim eingereicht. |
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| 1964 Im Frühjahr wird das Clubheim fertiggestellt und eingeweiht. Die Gasamtkosten betragen rund 50 000 DM. Eine beachtliche Flugleistung gelingt am 22. 04. Dr. Walter Braun: Mit der Ka 8 landet er in Hollenstedt bei Hamburg und legt damit eine Flugstrecke von 210 km zurück. In diesem Jahr werden insgesamt 1528 Starts mit einer Gesamtflugzeit von 247:21 Std. durchgeführt. |
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| 1965 Die Mitglieder des Luftsportvereins Laer treten geschlossen in die LSG Steinfurt ein und bringen eine teilfertige Rhönlerche mit. Wegen Überalterung wird eine Ka7 durch eine neue Maschine vom gleichen Typ ersetzt und zusätzlich eine Ka 6 angeschafft. Zudem wird ein Bausatz für eine weitere Ka8 erworben und mit den Arbeiten begonnen. Am 1. August stürzt der damalige 2. Vorsitzende und Fluglehrer W. Paßmann mit der neuen Ka 6 ab und erleidet tödliche Verletzungen, |
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| 1966 Die zerstörte Ka6 wird am 10. Februar durch eine neue Maschine ersetzt. |
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| 1967 Am 24. und 25. Juni veranstaltet die LSG zwei Tage der offenen Tür. Es wurden insgesamt 132 Freiflüge vergeben, nach Abschluss der Veranstaltung meldeten sich 16 Jugendliche neu im Verein an. |
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| 1968 Am 24. Februar verstirbt unser Gründungs- und Ehrenmitglied Arnold Kock. Die LSG verliert mit ihm einen großen Förderer des Luftsports.. |
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| 1969 Dieses Jahr steht ganz im Zeichen der Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen des Segelfluggeländes Borghorst-Füchten. Dr. Walter Braun gelingt abermals ein beachtlicher Streckenflug: Er startet am 6.6. um 10.30 Uhr von Füchten und landet um 16.10 Uhr auf dem Sportplatz Maubeuge in Nordfrankreich.. |
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| 1970 Unter Leitung von Ludger Brinkhaus findet - wie in den Vorjahren - ein Jugendsegelfluglehrgang statt, an dem erstmalig auch drei Berliner Jugendliche teilnehmen.. |
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| 1971 Zur Förderung des Streckenfluges wird ein Hochleistungssegelflugzeug vom Typ SF27 gebraucht erworben. In gemeinsamen Bemühungen gelingt es der Schülerfluggemeinschaft und der LSG, eine doppelsitzige ASK13 aus Mitteln des Kultusministeriums zu beschafffen. |
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| 1972 Der RP Münster erweitert die Betriebsgenehmigung für das Segelfluggelände und die LSG beschafft einen Motersegler vom Typ SF25b "Motorfalke" Dr. Walter Braun (Ka6) und Bernhard Bröker (SF27) gelingt am 25. April ein gemeinsamer Streckenflug bis nach Paris.. |
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| 1973 Der B-Falke wird durch einen leistungsstärkeren C-Falken ersetzt. |
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| 1974 Mit einem 550 km-Flug bis nach Leno bei Montargis in Frankreich setzt Heinz Schwarte den Reigen der Streckenflüge von Füchten aus fort und stellt eine neue Bestmarke auf. Am 2. Oktober trifft ein weiterer Motorsegler, eine ASK16, in Füchten ein. Sie erhält das Kennzeichen D-KITY. Außerdem wird die SF27 durch ein Cirrus VTC ersetzt. |
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| 1975 Bernhard Böcker und Leo Kemna beteiligen sich an dem internationalen Sternflug für Motorsegler zum Flugplatz St. Johann in Tirol und erringen einen ersten Preis. |
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| 1976 Hans-Peter Elkmann nimmt als erstes Mitglied der LSG an den Deutschen Segeflugmeisterschaften teil und erreicht einen guten 12. Platz. |
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| 1977 Gemeinsam mit der Schülerfluggemeinschaft am Gymnasium Borghorst wird ein Astir CS 77 erworben und im Foyer des Gymnasiums getauft. |
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| 1978 Hans-Peter Elkmann wird auf dem Sportforum der Stadt Steinfurt für seine fliegerischen Erfolge geehrt. |
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| 1979 Die LSG Steinfurt feiert mit zahlreichen Ehrengästen ihr 25jähriges Bestehen |
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| 1980 Mit einem 8-stündigen Streckenflug über 614 km nach St. Silvestre in Frankreich stellt Hans-Petert Elkmann auf dem Nimbus M am 17. 05. einen neuen Platzrekord im Segelflug auf. Bernd Böcker und Leo Kemna unternehmen mit der ASK 16 D-Kity einen Flug zum Nordkap |
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| 1981 Zusammen mit den Jugendlichen des Vereins zur Förderung der Luftfahrt Rheine und dem Luftsportverein "Glücksvogel" Ibbenbüren wird ein großes Sommerlager auf dem Flugplatz Rheine-Eschendorf durchgeführt. |
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| 1982 Auf dem Segelfluggelände Borghorst-Füchten wird erstmals ein Flugtag durchgeführt. Trotz strömenden Regens findet ein umfangreiches Kunstflugprogramm statt. |
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| 1983 Die LSG Steinfurt führt auf der "Mönchsheide" in Bad Breisig zusammen mit Jugendlichen aus Andernach und der Lufstsportgruppe "Ford" Köln einen Gemeinschaftslehrgang unter Leitung von Rudi Wehrmeyer durch. Bis zum Abschluss dieses Jahres wird in Füchten eine Startzahl von 60 000 und eine Flugzeit von ca. 15 000 Stunden erreicht. |
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| 1987 Am Flugtag der LSG im Sommer 1987 nehmen neben vielen Modellfliegern auch mehrere historische Segelflugzeuge teil. |
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| 1989 Hans-Peter Elkmann gelingt am 15. Mai mit der ASW 22 M (D-KBEE) ein Weltrekord in der Klasse D 1 M: Borghorst-Füchten - Chanterelle / 826,66 km! |
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| 1990 Hans-Peter Elkmann erlangt mit 3 Flügen über 1000 Kilometern das Diplom Nr. 166 im Club der Tausender. Alle drei Flüge mit der ASW 22 M starteten in Fuentemilanos/Spanien. Nach Hans-Peters Rückkehr wird das Ereignis gebührend gefeiert. |
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| 1993 Friedhelm Posner und Bahadin Alphan unternehmen mit der KITY eine Reise in die Türkei. |
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| 1994 Vom Flughafen in Greven wird zum symbolischen Preis von 1 DM die alte Halle "gekauft" und in Füchten wieder aufgebaut. Gleichzeitig wird das Gelände um das Clubhaus umgestaltet. |
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| 1999 Die LSG Steinfurt feiert am 2. Mai den 40. Geburtstag des Segelfluggeländes Borghorst-Füchten. Gratulanten sind Bürgermeisterin Frau Meyer zu Altenschildesche aus Emsdetten und stellvtr. Bürgermeister Hille aus Steinfurt. Im Herbst wird der alters- und leistungsschwache C-Falke verkauft und im Gegenzug ein Rotax-Falke angeschafft. Die ASK 16 (D-KITY) wird zur gleichen Zeit für eine Generalüberholung in alle Einzelteile zerlegt. |
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| 2000 Die Jahreshauptversammlung wählt Karlo Heidler zum neuen Ersten Vorsitzenden, nachdem Rudi Wehmeyer aus beruflichen Gründen für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung steht. Der neue Rotax-Falke wird mit einem Verstellpropeller und einem Schleppkupplung nachgerüstet; erstmals steht der LSG damit eine eigene Schleppmaschine zur Verfügung. |
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Fortsetzung folgt - Anregungen und Hinweise sind erwünscht |
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