Geschichte der LSG-Steinfurt

Zusammengetragen und aufgeschrieben von unserem
 
Chronist Willi Riegert

 

Lilienthal - der Mensch kann doch fliegen!

Ganz so wie auf diesem Bild - es zeigt Otto Lilienthal bei einem seiner ersten Flugversuche - hat die Fliegerei bei uns nicht angefangen. Aber immerhin feiert die LSG-Steinfurt am 1. Mai 2009 das 50jährige Bestehen ihres Segelfluggeländes Borghorst-Füchten.

1932
In Borghorst und Burgsteinfurt schließen sich einige Flugbegeisterte zu einer Segelfluggruppe zusammen. Geflogen wird auf "Raestrups Wiese" zwischen der Borghorster Realschule und der alten B54.

1937
Dem Segelflieger Werner Saerbeck aus Borghorst gelingt auf der Wasserkuppe ein sagenhafter Rekord mit seinem Segelflug-Modell

Raestrups Wiese westlich der heutigen Realschule
Erste Flugversuche auf "Raestrups Wiese"

1951
Nach dem Krieg besteht in Deutschland zunächst ein allgemeines Flugverbot. Doch schon 1951 und 1952 bilden sich in
Burgsteinfurt und Borghorst neue Segelflug-Interessengemeinschaften. In Burgsteinfurt wird mit dem Bau eines
doppelsitzigen Schulflugzeuges begonnen, während die Borghorster eine Doppeltrommelwinde "System TOST" in Arbeit nehmen.
1955
Am 23. Nov. erfolgt die Gründung der "Luftsport-Ortsgruppe Borghorst" im Kolpingsaal der Gaststätte Bürse-Wermelt.
35 Flugbegeisterte tragen sich in die Mitgliederliste ein.
1956
Nach Fertigstellung des Burgsteinfurter "Doppelraab IV" und der Borghorster Winde wird der Flugbetrieb auf verschiedenen Flugplätzen in der Umgebung mit eigenem Material aufgenommen.
Die Dopeltrommelwinde "System Tost"
Die "Borghorster Winde"
1957
Auf dem Sportfluggelände "Greven-Hüttruper Heide" wird ein geordneter und ständiger Flugbetrieb aufgenommen.
1958
Im Herbst  wird mit den Bauern Kayser-Schulze Düding und Abeler ein Pachtvertrag über ein Gelände in Borghorst-Füchten abgeschlossen und sogleich mit den Arbeiten zur Fertigstellung des Fluggeländes begonnen.

Alle Hände voll zu tun
In Eigenleistung wird der Platz planiert; eine Freileitung muss verkabelt werden

1959
Bürgermeister Fockenbrock eröffnet am 1. Mai vor einer imponierenden Zuschauerkulisse den Segelflugplatz Borghorst-Füchten.
Am 11. Juli werden die Vereinsmaschinen "Doppelraab IV", "Doppelraab VI" und "Grunau-Baby 2b" durch Hagelschlag schwer beschädigt. Der Verein beschließt den Bau einer Unterstellhalle.
Im Frühherbst  wächst die Vereinsflotte durch den Bau eines "L-Spatz 55" und den Erwerb einer doppelsitzigen "Ka 7" auf fünf Segelflugzeuge an.

Flugplatzeröffnung
Eröffnung des Segelfluggeländes am 1. 5. 59

1960
Die Baugenehmigung für die Halle trifft im Januar ein, innerhalb von vier Tagen wird das vorgefertigte Gebäude in Eigenleistung aufgestellt.
Eine englische Pioniereinheit planiert im April im Rahmen der Übung "Aktion Tiger Moth" den Platz völlig neu.
Ende Oktober wird ein Rohbausatz für eine Ka 8 angeschafft.

Der Doppelraab "Friedrich Castelle"
Der Doppelraab D-5352

Karl Badde und Alfred Reinholt
Karl Badde und Alfred Reinholt im Doppelraab (1959)
1961
Durch Abschluss eines Pachtvertrages mit dem Landwirt Westers kann die Startbahn von bisher 860 Meter auf rund 1000 Meter verlängert werden. Dadurch werden bessere Ausklinghöhen erreicht.
Am 6. August wird die "Ka 8" auf den Namen "Füchten-Kiebitz" getauft.
Im Dezember wird der Bauantrag für das Vereinsheim eingereicht.
1962
Die Luftsportvereine Burgsteinfurt e.V. und Borghorst e.V. lösen sich auf, am 30. 06. wird die heutige LSG Steinfurt e.V. gegründet.
Dem Vorstand gehörte u.a. Dr. Walter Braun als Segelflugreferent an.

Franz und Ludger Brinkhaus sowie Wilhelm Paßmann gewinnen mit großem Vorsprung ein Vergleichsfliegen in Lingen-Klausheide.
Am 1. August trifft die Baugenehmigung für das neue Clubhaus ein, die Arbeiten werden unter Leitung von W. Paßmann
umgehend aufgenommen. Bereits am 18. November wird Richtfest gefeiert.
1963
Die Schülerfluggemeinschaft am Gymnasium Borghorst erwirbt eine Rhönlerche, die am 6. April bei A. Schleicher abgeholt wird.
Im Juli richtet die LSG ein Vergleichfliegen für die benachbarten Segelflugvereine aus. Die beiden Mannschaften aus Steinfurt
können sich diesmal nicht platzieren - ein dickes Lob gibt es jedoch für die Organisation.
1964
Im Frühjahr wird das Clubheim fertig gestellt und eingeweiht. Die Gasamtkosten betragen rund 50 000 DM.
Eine beachtliche Flugleistung gelingt am 22. 04. Dr. Walter Braun: Mit der Ka 8 landet er in Hollenstedt bei Hamburg und legt
damit eine Flugstrecke von 210 km zurück.

In diesem Jahr werden insgesamt 1528 Starts mit einer Gesamtflugzeit von 247:21 Std. durchgeführt.
1965
Die Mitglieder des Luftsportvereins Laer treten geschlossen in die LSG Steinfurt ein und bringen eine teilfertige Rhönlerche mit.
Wegen Überalterung wird eine Ka7 durch eine neue Maschine vom gleichen Typ ersetzt und zusätzlich eine Ka 6 angeschafft.
Zudem wird ein Bausatz für eine weitere Ka8 erworben und mit den Arbeiten begonnen.

Am 1. August stürzt der damalige 2. Vorsitzende und Fluglehrer W. Paßmann mit der neuen Ka 6 ab und erleidet
tödliche Verletzungen,
1966
Die zerstörte Ka6 wird am 10. Februar durch eine neue Maschine ersetzt.
1967
Zu Beginn der Flugsaison treten die Mitglieder des Luftsportvereins Ochtrup geschlossen in die Luftsportgemeinschaft Steinfurt ein. Sie bringen
eine Ka 7, eine Rhönlerche sowie eine Ka 8 im Rohbau und eine Startwinde mit.

Am 24. und 25. Juni veranstaltet die LSG zwei Tage der offenen Tür. Es wurden insgesamt 132 Freiflüge vergeben, nach Abschluss der Veranstaltung meldeten sich 16 Jugendliche neu im Verein an.

1968
Am 24. Februar verstirbt unser Gründungs- und Ehrenmitglied Arnold Kock. Die LSG verliert mit ihm einen großen Förderer des Luftsports..
1969
Dieses Jahr steht ganz im Zeichen der Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen des Segelfluggeländes Borghorst-Füchten.
Dr. Walter Braun gelingt abermals ein beachtlicher Streckenflug: Er startet am 6.6. um 10.30 Uhr von Füchten und landet
um 16.10 Uhr auf dem Sportplatz Maubeuge in Nordfrankreich..
1970
Unter Leitung von Ludger Brinkhaus findet - wie in den Vorjahren - ein Jugendsegelfluglehrgang statt, an dem erstmalig auch drei Berliner Jugendliche teilnehmen..
1971
Zur Förderung des Streckenfluges wird ein Hochleistungssegelflugzeug vom Typ SF27 gebraucht erworben. In gemeinsamen Bemühungen gelingt es der Schülerfluggemeinschaft und der LSG, eine doppelsitzige ASK13 aus Mitteln des Kultusministeriums zu beschaffen.

Inga Schwarte bereitet einen Start mit der ASK13 vor
Die 1971 angeschaffte ASK13 ist auch heute noch im Einsatz

1972
Der RP Münster erweitert die Betriebsgenehmigung für das Segelfluggelände und die LSG beschafft einen Motersegler vom Typ SF25b "Motorfalke"
Dr. Walter Braun (Ka6) und Bernhard Bröker (SF27) gelingt am 25. April ein gemeinsamer Streckenflug bis nach Paris.
1973
Der B-Falke wird durch einen leistungsstärkeren C-Falken ersetzt.

1974
Dem  Emsdettener  Pilot Heinz Schwarte gelang am 16. April 1974 ein Langstreckenflug bis nach Frankreich hinein. Eine genaue Vermessung ergab, dass er 591 km von Füchten bis nach Bleneau, einem kleinen Dorf in Frankreich in der Nähe von Montargis zurücklegte.

Am 2. Oktober trifft ein weiterer Motorsegler, eine ASK16, in Füchten ein. Sie erhält das Kennzeichen D-KITY. Außerdem wird die SF27 durch ein Cirrus VTC ersetzt.

1975
Bernhard Böcker und Leo Kemna beteiligen sich an dem internationalen Sternflug für Motorsegler zum Flugplatz St. Johann in Tirol und erringen einen ersten Preis.

1976
Hans-Peter Elkmann nimmt als erstes Mitglied der LSG an den Deutschen Segeflugmeisterschaften teil und erreicht einen guten 12. Platz.
1977
Gemeinsam mit der Schülerfluggemeinschaft am Gymnasium Borghorst wird ein Astir CS 77 erworben und im Foyer des Gymnasiums getauft.
1978
Hans-Peter Elkmann wird auf dem Sportforum der Stadt Steinfurt für seine fliegerischen Erfolge geehrt.
1979
Die LSG Steinfurt feiert mit zahlreichen Ehrengästen ihr 25jähriges Bestehen  
1980
Mit einem 8-stündigen Streckenflug über  614 km nach St. Silvestre in Frankreich stellt Hans-Peter Elkmann auf dem Nimbus M am 17. 05. einen neuen Platzrekord im Segelflug auf.
Bernd Böcker und Leo Kemna unternehmen mit der ASK 16 D-Kity einen Flug zum Nordkap 
1981
Zusammen mit den Jugendlichen des Vereins zur Förderung der Luftfahrt Rheine und dem Luftsportverein "Glücksvogel" Ibbenbüren wird ein großes Sommerlager auf dem Flugplatz Rheine-Eschendorf durchgeführt. 
1982
Auf dem Segelfluggelände Borghorst-Füchten wird erstmals ein Flugtag durchgeführt. Trotz   strömenden Regens findet ein umfangreiches Kunstflugprogramm  statt.
1983
Die LSG Steinfurt führt auf der "Mönchsheide" in Bad Breisig zusammen mit  Jugendlichen aus Andernach und der Lufstsportgruppe
"Ford" Köln einen Gemeinschaftslehrgang unter Leitung von Rudi Wehmeyer durch.

Bis zum Abschluss dieses Jahres wird in Füchten eine Startzahl von 60 000 und eine Flugzeit von ca. 15 000 Stunden erreicht.

1984
Zum 25 jährigen Bestehens des Segelfluggeländes „Borghorst-Füchten“ veranstaltete die LSG einen Flugtag auf dem Gelände. Die bei gutem Wetter angereisten Zuschauer konnten einen totalen Überblick über den Luftsport gewinnen. So waren Starts von Ultraleichtflugzeugen zu sehen, die Drachen-Flieger in die Luft zogen. Aus der Do 27 sprangen die Fallschirmspringer ab. Fünf Oldtimer-Segelflugzeuge vom Typ Grunau 9, Minimoa, Gövier, Baby 2b und Ka 6 CR wurden im Fluge vorgeführt.
Im Doppelschlepp starteten 2 Segelflugzeuge zum Kunstflug. Weitere Segel-Flugzeuge vom Typ Caproni, Janus C und Libelle gingen ebenfalls an den Start. Sechs verschiedene Motorsegler beteiligten sich am Flugtag. Ein beeindruckendes Motor-Kunstflugprogramm wurde mit der „Pitts-Special“ vom Piloten durchgeführt. Aber auch die Modellbauer aus Ochtrup waren mit ihren Motor- und Segelflug-Modellen dabei.  Zum Abschluss des Flugtages starteten 3 Heißluftballone. Alles in allem, eine gelungene Veranstaltung.

1985
Der Norweger Bjarne Reier kam Anfang August zum Segelfluggelände mit einem selbstgebauten Oldtimer-Segelflugzeug „Grunau 9“ mit Gitterrumpf. Bjarne Reier war im letzten  Jahr zum Flugtag der LSG angereist, bekam aber keine Starterlaubnis, weil die Behörde die Zulassung noch nicht ausgesprochen hatte.
Zur Vorgeschichte: Da er als Ausländer Schwierigkeiten mit der Zulassung seines Segelflugzeuges hatte, trat das Vorstandsmitglied Willi Walters  in die Haltergemeinschaft ein. Am 11.Juli erteilte das Luftfahrtbundesamt die vorläufige Verkehrszulassung mit der Zulassungsnummer D-1161. Endlich konnte nun in Deutschland gestartet werden. 2 Tage wurde in „Füchten“ geflogen. Danach erfolgte in Greven die Bauprüfung durch den Bauprüfer des Luftfahrtbundesamtes, Horst Kiefer.
Von einem unvergesslichen Fliegerurlaub kehrten acht Luftsportler der LSG aus Spanien zurück. Mit drei eigenen Segelflugzeugen waren sie Gast der Segelflugschule Oerlinghausen, die in Zentralspanien ein Leistungsflugzentrum unterhält. Der Flugplatz Fuentemilanos liegt in einer Höhe von 1000 m am Fuß der Sierra Guadarama einer Gebirgskette in Altkastilien. Aus Emsdetten kamen fünf Segelflieger: Heinz und Alfred Schwarte, Erich Rotthove, Günter Veith und Reinhold Ening. Willi  Laumann aus Altenberge, Günter Holstein aus Burgsteinfurt und der Fluglehrer Heinrich Aufderhaar aus Lengerich. Den Piloten gelangen vier Bedingungen für die „Gold-C“, dem goldenen Segelflug-Leistungsabzeichen. Bei diesen Flügen wurden durchschnittlich 5000 m Höhe erreicht. Ein Streckenflugdreieck von insgesamt 300 km Länge wurde ebenfalls geflogen.
Mit einem zweiten Platz kehrten die beiden Borghorster Piloten Bernhard Sickmann und Bernhard Böcker mit der D-KITY  von einem Sportflieger-Wettbewerb auf dem bekannten Nato-Flugplatz Nörvenich zurück. Die Pünktlichkeitsanflüge und Ziellandungen erforderten großes fliegerisches Geschick. Bereits 1982 nahmen sie bereits an diesem Wettbewerb teil. Wegen Terminschwierigkeiten konnten sie 1983 nicht teilnehmen. Den dritten Platz errangen sie dann 1984, dem der zweite Platz in diesem Jahr folgte.
Die Sieger des Stadtspiels vom Sommerfest des Gymnasium Borghorst konnten ihren ersten Preis : eine Runde mit dem Segelflugzeug in „Füchten“ wahrnehmen. Auch Direktor Drees, Leiter des Gymnasiums Borghorst und der Trägerschule der Schülerfluggemeinschaft, startete zu einem Segelflug.

1986

 Schon kurz nach Beginn der Flugsaison konnten mehrere  Mitglieder der Schülerfluggemeinschaft ihre A- ,B- oder C-Prüfungen ablegen. Zwei  Schülern gelang ein 5-Stunden-Flug.
Ein 300-km Dreiecksflug musste vom Fluglehrer der LSG Reinhard Voigt aus Stadtlohn nach einer Flugstrecke von 260-km vorzeitig bei Melle  wegen fehlender Thermik beendet werden. Der Borghorster Anton Termühlen war mit der Ka 6 ebenfalls zu diesem Dreiecksflug gestartet. Nach rund 220 km musste auch er ebenfalls wegen fehlender Aufwinde aus dem Flugplatz Bad Oeynhausen-Minden landen.  Mit einem Pulk von drei Segelflugzeugen starteten drei Piloten zu einem Zielstreckenflug (320-km) nach Würzburg-Hettstadt. Mit der Ka 6 flog Bernd Böcker und mit der SF 27 war Hans Elkmann dabei. Nach einer Flugstrecke von 170 km war in der Gegend von Kassel für beide Piloten die Landung erforderlich. Der ebenfalls mit den beiden Piloten in Füchten gestartete Hans-Peter Elkmann konnte mit seinem Hochleistungs-Kunststoff-Segeflugzeug (einer sogenannten „Super-Orchidee“) vom Typ ASW 15 den Zielflughafen erreichen und schaffte damit  die Zielstreckenflugbedingung für die „Gold C“. Am Dienstag nach Ostern war wieder ideales Streckenwetter angesagt.
Ende Mai war wieder Streckenflugwetter. Die Piloten der LSG meldeten sich zu einem internen Dreiecksflugwettbewerb der Luftsportgemeinschaft an. Rudi Wehmeyer  meldete ein 513 km- Dreieck mit den Wendepunkten Schneverdingen, Bad Gandersheim und Füchten an. Nach 7:20 Stunden Flugzeit und 463  zurückgelegten Kilometern musste er den Flug bei Versmold abbrechen. Bernhard Braun schaffte ein  500-km-Dreieck durch zweimaliges Umrunden der Wendepunkte Bad Bentheim, Flugplatz Dinslaken-BAB-Abfahrt Beckum und Füchten.  Seine Flugzeit betrug 7:25 Stunden. Auch Heinz Schwarte gelang ein 370-km Dreiecksflug. Peter Tiggemann konnte sein vorgesehenes 300-km-Dreieck vollenden. Dr. Walter Braun hatte ein 250 km-Dreieck angemeldete und umflog zweimal die Wendepunkte Bad Bentheim-Dinslaken-BAB Abfahrt Beckum und Flugplatz „Füchten“.

Mitte Mai konnten drei Piloten der LSG ihre 5-Stundenbedingung für die „Silber-C“ erfliegen.

Am Grenzland-Vergleichsfliegen auf dem Segelflugplatz „Hüttruper Heide“ in Greven nahmen auch Piloten der LSG teil. Theo Holtmannspötter konnte einen 300-km-Dreiecksflug durchführen. Die Mitglieder der LSG Herbert Uekötter, Theo Holtmannspötter und Jörg Tiggemann belegten hier gute Plätze. Rudi Wehmeyer erreicht mit seiner DG 200 den 3. Platz. Am Wettbewerb nahmen 30 Segelflugzeuge mit ihren Piloten teil.

Ende Juni war die Modellflugsportgruppe des Jugenddorfes Burgsteinfurt auf dem Fluggelände zu Gast. Ein Mädchen, elf Jungen und drei Betreuer konnten mit den doppelsitzigen Segelflugzeugen zu Rundflügen starten.

Heinz Laber nahm mit dem „Astir“ an dem Streckenflugseminar der Schülerfluggemeinschaften in Sümmern bei Hagen teil.

Am 11.7. startete die D-KITY mit den Piloten Bernd Böcker und Jochen Frieling zu einem Urlaubsflug, der sie zu den Kanarischen Inseln führen sollte. Nachdem sie Barcelona, Valencia uns Alicante überflogen hatten landeten sie in Almeria. Wegen einer dramatischen Wetterverschlechterung musste beide Piloten hier einige Tagen pausieren. Dann ging der Flug weiter nach Malaga.

Hier musste der Traum vom Erreichen des Flugziels Kanarische Inseln wegen eines aufkommenden starken Gegenwindes beendet werden. Aus dem Mittelmeer blies der Sturm mit ca. 110-Stundenkilometer über die Straße von Gibraltar und machte den Weiterflug unmöglich. Die auf Lanzarote wartenden Ehefrauen der beiden Piloten wurden entsprechend informiert und der Heimflug angetreten. Nach über 30 Flugstunden und rund 5000 km Flugstrecke landeten beide Piloten wohlbehalten in Füchten.

Einen Fliegerurlaub in Spanien auf dem Flugplatz Fuentemilanos konnten Bernhard Braun und Hans-Peter Elkmann verbringen. Elkmann gelang ein Dreiecksflug von 580 km. Ein weiter angepeiltes Dreieck von 900 km musste 50 km vor dem Ziel mangels Thermik abgebrochen werden. Bernhard Braun konnte gleich zwei Dreiecksflüge von je 420- und 510-km erfolgreich abschließen. Ebenfalls gelang ihm ein 750-km-Dreieck. Beim dezentralen Wettbewerb konnte er den 29. Platz belegen. In der „offenen Klasse“ belegte er den 9. Platz bei 33 Teilnehmern.

 Während der Sommerferien nahmen die Jugendlichen Mitglieder der LSG zusammen mit den Jugendlichen des Vereins zur Förderung der Luftfahrt, Greven an einem Lehrgang auf dem Verkehrslandeplatz Münster-Osnabrück in Greven teil .

Ebenfalls in Greven fand unter der Leitung des mehrfachen Deutschen Segelkunstflugmeisters Sepp Tilling ein Kunstfluglehrgang statt. Von der LSG Steinfurt konnte Bernhard Sickmann und Heinz Schwarte die Kunstflugberechtigung erringen. Ludger Brinkhaus und Rudi Wehmeyer frischten ihre im Vorjahr erworbenen Kenntnisse wieder auf.
Rudi Wehmeyer und Gerda Lezgus nahmen zu ihrem Fliegerurlaub in Albstadt-Deggerfeld und dann noch in Lecce-Bled/Jugoslawien den Acro Twin mit. Hier trafen sie auf Willi Laumann und Peter Tiggemann, die dort bereits mit einer Privatmaschine Urlaub machten.

Mit dem Acro Twin zu einem Fliegerurlaub nach Tannheim bei Memmingen unterwegs waren die Mitglieder Reinhold Ening, Günter Holstein, Karl-Heinz Schröder, Alfred Schwarte und Ute Ükötter.

Im September machten sich Friedhelm Posner und sein Gast Helmut Brunsmann zu einem Wochenendflug in den Alpenraum auf. Über Frankfurt, Stuttgart ging es nach Friedrichshafen. Nach der Zollabfertigung und der Flugplanabgabe führte der Flug weiter über Kempten, südlich vorbei am Starnberger See ins Inntal. Der Flugplatz Innsbruck wurde am frühen Abend erreicht. Am  folgenden Tag überflog die D-KITY die grandiose Alpenwelt rund um Innsbruck. Am Montag hieß es Abschied nehmen und der Heimflug nach Borghorst-Füchten wurde angetreten. 2000 Flugkilometer und 13,2 Flugstunden wurden zurückgelegt.

Fünf Jugendliche des Vereins nahmen am 45.Segelfliegertag in München teil.

1987

Der vorgesehene Verkauf des Cirrus  ist zwischenzeitlich erfolgt. Die Maschine ist jetzt in Belgien stationiert. Im Gegenzug wurde eine gebrauchte ASW 19 angeschafft.

Der Flugtag der LSG auf dem Segelfluggelände Borghorst-Füchten mit starker nationaler und internationaler Beteiligung stand unter dem Motto: „Sportflug -Gestern und Heute“ und  zog wieder zahlreiche Zuschauer an. Fallschirmspringer  wurden aus der DO 27 abgesetzt.  MotorkunFlugtag 1987stflüge und Formationsflüge von vier Flugzeugen der Pieper-Colt Staffel, angeführt von einem Skybold-Doppeldecker wurden ebenso gezeigt wie die atemberaubende Flugfiguren, die die Kunstflugpiloten Hubert Jänsch und Dieter Wassercordt  mit ihren Kunstflug-Segelflugzeugen vom Typ Lo 100 am Himmel zeigten. Zu traumhafter Musik zeichneten sie, mit an den Tragflächen angebrachten Rauchpatronen, schwungvolle rote Linien in die Wolken. „Ausziehen-Laufen-Los“  hieß es beim Start des Norwegers Bjarne Reier, der mit seinem selbstgebauten Gitterrumpf-Segelflugzeug „Grunau 9“ von einer Startmannschaft mit dem Gummiseil in die Luft katapultiert wurde. Auch die „Minimoa“, ein Oldtimer des Segelfluges mit Knickflügeln, wurde im Fluge gezeigt. Weitere Oldtimer waren ein Doppelraab, Gövier, Baby 2b und Olympia-Meise. Modernste Kunststoff-Technik des heutigen Segelflugzeugbaues war natürlich auch beim Flugtag zu sehen, dazu kamen Ultraleichtflugzeuge.  Modelflugzeuge des Modellflugklubs „Milan“ Ochtrup wurden am Boden und in der Luft vorgeführt. Für die Kinder wurde ein Malwettbewerb mit dem Motto: „Fliegen mein Traum“ durchgeführt, an der sich viele beteiligten. Auch beim Luftballon-Wettbewerb wurden viele Ballons gestartet. Zum Abschluss des Flugtages starteten drei Heißluftballone in den Abendhimmel.

1988

Dem Burgsteinfurter Segelflieger Hans-Peter Elkmann gelangen Mitte April mehrere weite Streckenflüge. Vom Segelfluggelände Füchten startete er zu einem Dreiecksflug über 450 km. Wendepunkte waren Meppen-Soltau-Lüneburger Heide - Flugplatz Paderborn-Haxterfeld und zurück. Schon am nächsten Tag gelang ihm bei der guten Frühjahrs-Thermik ein weiterer 500-km-Flug, wobei die Wendepunkte Visselhövede bei Soltau, von da nach Northeim im Harzvorland anzufliegen waren und zurück nach Füchten. Einige Tage später machte er sich wieder mit seiner  ASW 22 auf den Weg um ein 708-km-Dreieck zu umfliegen. Von Füchten ging es bis Dinslaken, von da weiter westlich von Fulda zum nächsten Wendepunkt nach Soltau. Bei der Blauthermik wurde Soltau gegen 18.00 Uhr überflogen. Nun begann der 180 km lange Rückflug nach Füchten. Um 19.24  Uhr landete er nach einer Flugzeit von 9:26 Stunden wieder auf seinem Heimatfluggelände. 

Der Motorsegler der LSG D-KITY startete am 15.April zu einem Langstreckenflug nach Aosta/Italien. An Bord war der Borghorster Bernd Böcker, der einen Piloten der Segelflugschule Oerlinghausen bei Bielefeld zu der Außenstelle Aosta bringen sollte, um  den dort über Winter stationierten Motorsegler der Schule zurück nach Oerlinghausen zu fliegen. Nach der Zollabfertigung und der Flugplanabgabe ging der Flug über die Schweiz zum Matterhorn (4505 Meter hoch) von dort entlang der steilen Felspyramiden der Walliser Alpen an der schweizerisch-italienischen Grenze bis nach Oberitalien. Nach einer Flugzeit von fast sechs Stunden wurde dann Aosta erreicht. Am nächsten Tag erfolgte der Rückflug bei einer Fernsicht von über 200 km über den schneebedeckten Alpen. 

Den Siegerpokal in der offenen Klasse holte sich Hans-Peter Elkmann beim einwöchigen Grenzland-Vergleichsfliegen der Segelflieger in Greven.  Rudi Wehmeyer konnte mit seiner DG 200 den zweiten Platz belegen. Eine weitere gute Platzierung erflog Theo Holtmannspötter in der Klubklasse mit der Libelle. Er konnte dort den zweiten Platz erreichen. Das  Vergleichsfliegen litt unter dem starken Wind, der etliche Starts verhinderte. So kam es in der Holz-klasse nur zu einer, in der Klubklasse zu zwei Wertungen.

1989
Hans-Peter Elkmann gelingt  am 15. Mai mit der ASW 22 M (D-KBEE) ein Weltrekord in der Klasse D 1 M: Borghorst-Füchten - Chanterelle / 826,66 km!

1990
Seit Anfang des Jahres hat eine gewerbliche Ultraleicht-Flugschule auf dem Segelfluggelände des Ausbildungsbetrieb aufgenommen.

Ende  Mai erflog Hans-Peter Elkmann vom Segelfluggelände Borghorst-Füchten einen Dreiecksflug von 830 km, dem wenige Tage später ein 770 km Streckenflug folgte.

Friedhelm Posner und Günter Beike  gelang mit der D-KITY ein Urlaubsflug über Dänemark, Schweden, Finnland und Norwegen bis zum Nordkap – dem nördlichsten Vorgebirge Europas. Bereits im Jahre 1980 war das Nordkap ein Ziel der Piloten Bernd Böcker und Leo Kemna mit der D-KITY.

Zu einem Europaflug nutzten Jochen Meyer zu Altenschildesche und Manfred Härtel die D-KITY. Sie besuchten Flugplätze in Jugoslawien, Italien, Spanien, Frankreich und England auf diesem Flug. Diese Art des „Luftwanderns“ mit dem Motorsegler  findet immer mehr Freunde.

Hans-Peter Elkmann
setzte den Reigen seiner luftsportlichen Erfolge auch im Trainingszentrum der Segelflugschule Oerlinghausen im spanischen Fuentemilanos, etwa 80 km südwestlich von Madrid, fort.  Die Gebirgskette der „Sierra de Guadarama“ mit ihren durchschnittlichen Höhen von 2600 Metern über Normal-Null bietet glänzende Möglichkeiten zum Streckenflug. Der Flugplatz liegt bereits in einer Höhe von 1000 Metern. Elkmann war bereits mit dem Segelflugzeug von Borghorst-Füchten bis zum Flugplatz Fuentemilanos geflogen. Am 17. Juli gelang ihm ein Vielstreckenflug von über 1000 km mit einer Gesamtflugzeit von 10:30 Std. Bereits am 19. Juli konnte er wieder die 1000 km-Marke nach nur 7:40 Stunden erreichen. Den dritten 1000 km-Flug unternahm er am 1.August nach genau 9 Stunden Flugzeit. Die Durchschnittshöhe bei diesen Flügen betrug rund 4000 Meter, wobei vereinzelt auch der Gebrauch des Sauerstoffgerätes für die Atmung erforderlich wurde.

Inzwischen hat Hans-Peter Elkmann auch die Anerkennung  seines Weltrekordfluges vom Pfingstmontag 1989 erhalten. Der Steinfurter war mit seiner ASW 22 von Borghorst bis nach Canterell/Südfrankreich in gerader Linie geflogen. Die offizielle Vermessung ergab eine Gesamtstrecke von 826,25 km  und damit Weltrekord. Der bisherige Rekord lag bei 653 km.

Glückwünsche für Hans-Peter Elkmann

Hans-Peter Elkmann erlangt  mit  3 Flügen über  1000 Kilometern das Diplom Nr. 166 im Club der Tausender.  Alle drei Flüge mit der ASW 22 M starteten in Fuentemilanos/Spanien. Nach Hans-Peters Rückkehr wird das Ereignis gebührend gefeiert.

1991

Nach der wochenlang anhaltenden Schlechtwetterperiode konnten die Segelflieger Ende Mai wieder die ersten Erfolge verbuchen. Drei Piloten der Schülerfluggemeinschaft gelang ein Streckenflug über 50-km zum Flugplatz Hamm, mit der sie die Streckenflugbedingung zur „Silber-C“ erfüllten. Einem Jugendlichen gelang noch ein 5-Stunden-Flug.

Anfang Juni konnte Rudi Wehmeyer einen Dreiecksflug über 531 km durchführen. Von Füchten ging es nach Altenbeken, von dort nach Rheinberg bei Wesel, Havelte/Niederlande und zurück nach Borghorst. Für besondere Flugleistungen erhielt er den „Hans-Elkmann-Gedächnispokal“. Der Pokal wurde erstmalig 1986 an Bernhard Braun und 1988 und 1989 an Hans-Peter Elk-mann vergeben. 1987 wurde der Pokal nicht vergeben.

Drei Piloten der LSG, konnten einen Dreiecksflug über 350 km starten. Jens Schwarte aus Emsdetten mit dem „Astir“, Thomas Wöstmann  aus Altenberge mit der „ASW 19“ und Theo Holtmannspötter aus Metelen mit der Libelle“ gelang mit den Hochleistungssegelflugzeugen die Umrundung einer Dreiecks-strecke von Flugplatz Borghorst-Füchten – Flugplatz Dinslaken - Flugplatz Oerlinghausen – Quackenbrück und zurück.

Rudi Wehmeyer setzte den Reigen seiner Streckenflüge fort. Ihm gelang mit der DG 600- einem Hochleistungssegelflugzeug- ein Flug von über 600-km Luftlinie. Von Füchten aus flog er die Wendepunkte Schüttorf, Dierdorf/Wester-wald und  Bad Gandersheim an und landete wieder in Füchten. Bereits am Fronleichnamstag gelang dem gleichen Piloten ein Dreiecksflug von Füchten nach Dierdorf/Westerwald, von dort zum Weserbergland zu einem Funkturm am Solling und zurück nach Füchten. Als Flugleistung konnte er über 500 Kilometer verbuchen.

Anfang Juni startete Friedhelm Posner mit dem Fluggast Helmut Brunsmann zu einem Urlaubsflug mit der D-KITY, der beide bis zum Bosporus, dem Tor zum Orient führen sollte. Über Österreich, Jugoslawien und Griechenland flogen sie den Atatürk-Flugplatz in Istanbul an. Nach dem Start in Füchten landeten sie in Augsburg um von dort nach Innsbruck weiterzufliegen. Wegen starker Gewitterbildung konnte der Flug erst mit Hilfe der Meteorologen durch die Alpentäler gesucht und gefunden werden. Nach St.Johann und Zell am See wurde der Schober-Pass überflogen und auf dem Flugplatz Graz gelandet. Am 6. Juni ging der Flug weiter zum Flugplatz Belgrad wo zwischen zwei landenden Verkehrsflugzeugen von Typ Boeing 737 nach Anweisungen der Tower-Besatzung die Landung erfolgte. Nach Abwicklung der üblichen Formalitäten wurde der Flug  nach Skopje angetreten. Nun wurde das nächste Etappenziel Thessaloniki in Griechenland angeflogen. Hier begann wieder ein schier endloser Papierkrieg. Mit Hilfe der Tower-Lotsen wurde die Freigabe zum Einflug in den Türkischen Luftraum erreicht. Nachdem der Grenzkontrollpunkt überflogen war, konnte keine Funkverbindung mit dem Flughafen Istanbul aufgenommen werden. Wegen der weiten Entfernung war dieses noch nicht möglich. Ein deutsches Lufthansa-Verkehrsflugzeug meldete sich über Funk und bot seine Hilfe an und gab die erforderlichen Angaben an Istanbul weiter. Nach erreichen des nächsten Pflichtmeldepunktes wurden die Angaben der „D-KITY“ durch eine türkische Militärmaschine an Istanbul weitergeleitet. Gegen 17.55 Uhr setzte der Motorsegler auf der Landebahn des Atatürk-Flug-hafens in Istanbul auf. Bei der  Begleichung der Lande- und Parkgebühren auf dem Flugplatz wurden 140 Dollar verlangt. Einstolzer Preis für so ein kleines Flugzeug.  Nach einem mehrtägigen Besichtigungsprogramm wurde der Heimflug angetreten.

Der vorgesehene Rückflug von Thessaloniki nach  Belgrad konnte auf Weisung der jugoslawischen Flugsicherung nicht durchgeführt werden. Die neue Streckenführung wurde mit Hilfe der Tower-Besatzung des Flughafens Thessaloniki und über eine Standleitung mit dem Flughafen Belgrad festgelegt. In einer vorgeschrieben Flughöhe von 3800 Metern – hart an der Leistungsfähigkeit des vollbeladenen Motorseglers - ging es dann nach Dubrovnik.

Am nächsten Tag erfolgte der Weiterflug entlang der schönen Adriaküste bis Portoroz in Istrien. Auf dem weiteren Heimflug wurden  Venedig und Padowa überflogen und in Innsbruck gelandet. Nach einer weiteren Zwischenlandung in Augsburg konnte die „D-KITY“ gegen 18.00 Uhr sicher auf dem Heimatfluggelände landen. Die zurückgelegte Flugstrecke betrug rund 4500 km bei einer Flugzeit von 32 Stunden.

Heinrich Aufderhaar, Lengerich konnte im Juni seinen 16.000 Schulstart als Segelfluglehrer auf dem Segelfluggelände Borghorst-Füchten durchführen. Seit 30 Jahren ist der 67-jährige Fluglehrer als Ausbilder für den Segelflug tätig. Der bei der Luftsportgemeinschaft Steinfurt ehrenamtlich tätige Fluglehrer ist auch gerngesehener Gast in verschiedenen Segelflug-Leistungszentren in Italien und Frankreich. Auch im Ausbildungsbetrieb der Segelflugschule Oerlinghausen ist er als Gastfluglehrer tätig.

Nach tausenden Arbeitsstunden konnte der Burgsteinfurter Segelflieger Hans-Peter Elkmann sein Ultraleicht-Flugzeug in Selbstbauweise dem Bauprüfer des LBA zur Prüfung vorstellen.

27 Lehrgangsteilnehmer gingen 14 Tage in Borghorst in die Luft. Unter der fliegerischen Leitung von Alfred und Heinz Schwarte und Heinrich Aufderhaar konnten sie zahlreiche Dauer- und Streckenflüge durchführen. Einen Streckenflug von über 650 Kilometer schaffte Hans-Peter Elkmann  mit dem einsitzigen Hochleistungssegelflugzeug „Nimbus 2 M“. Mit diesem selbststartenden Segelflugzeug mit Hilfsmotor konnte er die Dreiecksstrecke Borghorst-Füchten - Wartburg bei Eisenach – Lüneburger Heide –Borghorst im reinen Segelflug überwinden. Die beiden Piloten Theo Holtmannspötter und Reinhold Ening umrundeten im Verbandsflug ein Dreieck Borghorst-Füchten – Dorsten – Oelde bei Rheda-Wiedenbrück und Borghorst über 218 km gleich zweimal und legten damit jeder 436 Kilometer zurück.

Ein weiterer Dreiecksflug dieser beiden Piloten über 308 km führte von Borghorst-Füchten zum Flugplatz Hamm-Lippewiesen von dort weiter zum Flugplatz Emmerich/Niederrhein und zum Fernsehturm bei Lingen und zurück nach Füchten. Während Theo Holtmannspötter den Flug in Füchten erfolgreich beenden konnte, musste Reinhold Ening wenige Kilometer vor dem Ziel abbrechen.

Nach so viel Erfolgen der männlichen Konkurrenten wollten die weiblichen Teilnehmer des Lehrgangs nicht zurückstehen. Der doppelsitzige „Acro“ wurde startfertig gemacht und die Pilotin Gerda Wehmeyer  meldete einen Dreiecksflug von Füchten nach Bersenbrück,  von dort weiter zum Flugplatz Melle und zurück nach Füchten an. Als Navigator nahm sie die 17-jährige Flugschülerin Kerstin Baucks auf dem hinteren Sitz mit. Groß war das Hallo der Fliegerkameraden,  als sie  nach 167 Kilometern wieder sicher auf dem Flugplatz Füchten landete. Damit war es zum ersten Mal einer Frau  der Luftsportgemeinschaft gelungen, eine Streckenleistung von über 100 Kilometern zu erfliegen. Eine Anzahl Flugschüler konnten die A- und B-Prüfung und auch den Dauerflug von mindestens 30 Minuten für die C-Prüfung durchführen.

An den Landesmeisterschaften  des Deutschen Aero-Clubs in Borken nahm Rudi Wehmeyer in der Clubklasse teil und errang einen guten Mittelplatz.

Mit dem Motorsegler „D-KITY“ nach England flogen Matthias Gudorf und Jochen Meyer zu Altenschildesche.  Mehrere Flugplätze auf der britischen Insel wurden bei diesem Urlaub angeflogen und gute Kontakte zu englischen Fliegern geknüpft.

Bedingt durch die Flugschule W.Hassel die  seit 1990 ihren Betrieb in Borghorst-Füchten aufgenommen hat, sind einige Ul-Piloten mit eigenen Ul`s in den Verein eingetreten.

1992

Nach  nur mäßigem Flugwetter am Ostersonntag kam am Ostermontag das langersehnte „Streckenwetter“. Mit der „Standard-Libelle“ startete Theo Holtmannspötter. Nach einer Flugstrecke von 120 Kilometer Luftlinie musste er wegen mangelnder Thermik den Flug abbrechen. Er landete auf dem Flugplatz Nienburg/Weser. Die dortigen Fliegerkameraden schleppten ihn dann mit einem Motorflugzeug wieder hoch, so dass er wohlbehalten auf dem heimischen Gelände landen konnte.

Mehr Glück hatten die beiden Segelflieger Rudi Wehmeyer und Hans-Peter Elkmann die ihre angemeldeten Flüge durchführen konnten. Mit der „ASW 19“ legte Rudi 370 km zurück. Ihm gelang die Umrundung eines mehrschenklichen Dreiecks Borghorst-Füchten – Dinslaken – Hermanns-Denkmal  bei Detmold  - Lingen und Füchten. Hans-Peter wählte mit der „ASW 22“ ebenfalls die Strecke Füchten – Dinslaken – Hermanns-Denkmal dann aber Meppen und zurück nach Füchten. Damit hatte er seine Flugstrecke auf 400 km erweitert.

Bei der Jahreshauptversammlung der LSG erhielt Rudi Wehmeyer den „Hans-Elkmann-Pokal“ für gute Flugleistungen. Vom Deutschen Aero-Club konnte Hans-Peter Elkmann sein Diplom für den 1000 km-Flug in Empfang nehmen.

Rudi Wehmeyer gelang ein Dreiecksflug über 400 km Luftlinie mit der „ASW 19“. In fünf Stunden umrundete er nach dem Start in Füchten die Wendepunkte Wildeshausen, Altenbeken bei Paderborn und Coesfeld. Die Landung erfolgte wieder in Füchten.

Mit der „Libelle unternahm Theo Holtmannspötter den gleichen Flug und schaffte den 400km-Dreiecksflug mit Rückkehr zur Startstelle. Nach über drei Stunden Flugzeit brach Hans-Peter Elkmann einen geplanten Dreiecksflug wegen körperlichen Unwohlseins ab und kehrte nach Füchten zurück. Aber schon einige Tage später war Hans-Peter mit der „ASW 22“ unterwegs zu einem Dreiecksflug Füchten – Bahnhof Eschede bei Celle – Zella-Mehlis in Thüringen und zurück nach Füchten, wo er nach genau 708 km Streckenleistung landete. Mit diesem Flug hat sich Hans-Peter Elkmann wieder an die Spitze der Bewerber um den „Hans-Elkmann-Pokal „ gesetzt.

Als Abschiedsgeschenk für ihre Lehrerin Brigitte Danners hatten die Schüler der Abschlussklasse der Dumter Schule mit ihren Eltern einen einstündigen Flug über das Münsterland ausgesucht. Unter der Beteiligung der ganzen Klasse wurde der Start der D-KITY mit dem Piloten Bernd Böcker mit dem Fluggast Brigitte Danners verfolgt.

Der Wandertag des Borghorster Gymnasiums führte zum Segelfluggelände Borghorst-Füchten, um den interessierten Jungen und Mädchen einen Einblick in den Segelflugsport zu geben. Das Gymnasium Borghorst ist Trägerschule der Schülerfluggemeinschaft , deren Schüler von der LSG ausgebildet werden. Bei nicht besonders freundlichem Flugwetter konnten aber nach dem Losverfahren 20 Schüler einen Flug mit dem Segelflugzeug machen, unter ihnen auch Schulleiter Helmut Stroot. Der ebenfalls vorgesehene Start mit dem Heißluftballon musste witterungsbedingt leider ausfallen

60 Jahre Luftsport in Steinfurt waren der Anlass, dass am  23. August 1992 von der LSG ein „Tag der offenen Tür“  mit einem bunten Programm  von Segelflugzeugen, Motorsegler, Ultraleicht-Flugzeugen, Gleitschirmfliegen, Modellflugzeugen und Heißluftballonen geboten wurde. Von den Mitflugmöglichkeiten wurde von den Zuschauern rege Gebrauch gemacht. Eine Verlosung, ein Luftballonwettbewerb und eine Kinderhüpfburg wurden ebenfalls auf dem „Tag der offenen Tür „ angeboten.

Von einem 14-tägigen Streckenfluglehrgang in Iserlohn-Sümmern kehrten fünf Mitglieder der SFG zurück. An insgesamt 6 Wertungstagen konnte die Mannschaft der Schülerfluggemeinschaft am Gymnasium Borghorst sich einen guten Mittelplatz sichern. Zur Mannschaft gehörten der 19-jährige Stefan Hölscher aus Nordwalde, der 20-jährige Jens Schwarte aus Emsdetten und der 22–jährige Thomas Wöstmann aus Altenberge, als Piloten. Der 17-jährige Björn Beike, Emsdetten und der 15-jährige Markus Hölscher waren als Helfer eingesetzt.

Im August nahmen drei Jugendliche aus den neuen Ländern, genauer aus Potsdam und dem Kreis Löbau am Sommerlager der LSG in Füchten teil Von den 45 Lagerteilnehmern waren 29 Jugendliche im Alter von 14 bis 25 Jahren Beim Emsstraßenfest in Emsdetten wurde von der LSG ein Segelflugzeug vom Typ „ASW 19“ zur Ansicht aufgebaut.

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Friedhelm Posner und  Bahadin Alphan unternehmen mit der KITY eine Reise in die Türkei.

Der Antrag der Luftsportgemeinschaft, den Start und die Landung von Ultraleicht-Flugzeugen auf dem Segelfluggelände Borghorst-Füchten allgemein zu genehmigen,  gingen eine Reihe von Anhörungen voraus. Vom Umweltausschuss der Stadt Steinfurt wurde beschlossen, dass gemeinsam mit der unteren Landschaftsbehörde des Kreises Steinfurt eine Stellungnahme abgegeben werden sollte.

Im Mai machte die Chorgemeinschaft St. Nikomedes einen Ausflug,  wobei auch der Segelflugplatz mit den Fahrrädern angesteuert wurde. Drei Mitglieder der Chorgemeinschaft, die während des Cäcilienfestes je einen Rundflug mit der D-KITY gewonnen hatten, konnten ihren Rundflug unter Teilnahme des gesamten Chores machen.

Zur Hochzeit von Thomas Bruns und Birgitt Schmidt hatte die LSG ein doppelsitziges Segelflugzeug nach der Trauung am Turm der St.-Johannes Kirche in Altenberge aufgebaut.

Unsere KITY wurde von Friedhelm Posner am 15. Juni 1993 für einen international Beachtung findenden Flug zur Türkei eingesetzt. Der vorgesehene Urlaubsflug zur Türkei wurde mit Unterstützung des türkischen Generalkonsulats Münster zu einem Flug für Freundschaft und Verständigung nach den Terroranschlägen in Solingen und Moers   durchgeführt. Presse, Funk und Fernsehen in Deutschland, besonders aber in der Türkei brachten täglich umfangreiche Berichte. Possner überreichte in der Türkei, (der in der auf diesem Fluge von seinem Freund Alphan, einem Angestellten des türk. Generalkonsulats in Münster begleitet wurde),  in Istanbul, Ankara, Adana, Antalya und Bodrun Botschaften an die Repräsentanten der Städte.

Ein im Juli durchgeführter Segelfluglehrgang in Füchten litt unter dem schlechten Wetter. Daher konnten nur wenige Segelflugstarts durchgeführt werden.

Zum wiederholten Male kam die Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands zu einer Tagung in das Klubheim der Segelflieger auf dem Segelfluggelände. Nach der Tagung hieß es: „Start frei für einen Rundflug“.

Beim Ausflug des Kirchenchores Leer wurde auch der Segelflugplatz in Füchten angesteuert. Einige Mitglieder nutzten die Gelegenheit zu einem Rundflug.

Im August konnten sechs Jugendliche von 14 – 23 Jahre ihren ersten Alleinflug durchführen. Auf dem Flugplatz Paderborn-Haxterberg schlugen 14 Jugendliche der SFG ihre Zelte auf. Fluglehrer Ludger Brinkhaus schulte dort  die Jugendlichen im Segelflug. Anschließend wurde der Lehrgang für eine  weitere Woche auf dem Heimatflugplatz Füchten fortgesetzt. Hier kamen noch drei weitere Jugendliche dazu, so dass insgesamt 17 Jugendliche bei gutem Thermikwetter gute Flugzeiten, und damit das nötige Erfolgsgeheimnis für sich verbuchen konnten.

Im September unternahmen 120 Radfahrer den traditionellen Fahrradausflug der Privatbrauerei Rolinck zu einer Fahrt durch das Bagno- Buchenberg-Gebiet zum Segelflugplatz Füchten. Von dort ging es durch das Borghorster Venn nach St. Arnold und zurück zur Gaststätte Korthues.

Der Umweltausschuss der Stadt Steinfurt hat nach über halbjähriger Pause die Stellungnahme der unteren Landschaftsbehörde erhalten und die sieht alles andere als rosig aus. Inzwischen hat auch die untere Wasserbehörde Bedenken angemeldet.

Ende August flatterte der Luftsportgemeinschaft Steinfurt die Kündigung einer Teilfläche des Flugplatzgeländes zum 31.12.1993 ins Haus. Der Eigentümer möchte die Fläche wegen einer Betriebserweiterung selbst wieder bewirtschaften. Damit wäre kein Segelflug mehr auf dem verbliebenen Gelände möglich. Die Stadt Steinfurt und die politischen Parteien brachten ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass evtl. doch die Kündigung rückgängig gemacht werden könnte, und boten ihre Hilfe an. Mit zahlreichen Leserbriefen setzten sich viele Einwohner für den Erhalt des Fluggeländes ein. Die Luftsportgemeinschaft selbst rief zu einer großen Unterschriften-Aktion für den Erhalt des Flugplatzes auf. Vor dem Heimathaus wurde ein Segelflugzeug aufgebaut und die Unterschriftslisten ausgelegt. Die Bevölkerung stand voll auf der Seite der Segelflieger. Über 500 Unterschriften wurden abgegeben.

Nach zahlreichen Verhandlungen, bei denen u.a. Bürgermeister Brinkhaus und Stadtdirektor Kuss beteiligt waren, konnte für Ende des Jahres endlich Klarheit über den weiteren Bestand des Flugplatzgeländes gewonnen werden. Der neue Pachtvertrag, der eine Laufzeit bis 2016 vorsieht, wurde am 3.Januar 1994 gegen 21 Uhr am Herdfeuer auf dem Hof des Borghorster Landwirtes unterzeichnet.

Zwei Emsdettener Landwirte haben der Luftsportgemeinschaft für den Flugplatz zusammen weitere 2.2 Hektar verpachtet. Auch diese Verträge konnten verlängert werden.

1994
Der Umweltausschuss der Stadt  und die unteren Landschaftsbehörde des Kreises gaben grünes Licht für Start und Landung von Ultraleicht-Flugzeugen. Allerdings mit der Auflage, dass in Füchten nur  Mitglieder der Luftsportgemeinschaft Steinfurt mit Ultraleicht-Flugzeugen den Flugbetrieb aufnehmen können.

Als Sieger mit der höchsten Punktzahl kehrte die Mannschaft der Schülerfluggemeinschaft von einem Streckenflug-Wettbewerb auf dem Flugplatz Iserlohn-Sümmern nach Füchten zurück. Die Mannschaft bestand aus dem Piloten Uwe Schwarte, den Helfern Sebastian Schmitz, Daniel Schröder und Daniel Hövels. Am Lehrgang waren 47 Schüler beteiligt.

3600 Kilometer legten Matthias Gudorf und Jochen Meyer zu Altenschildesche bei einem Urlaubsflug nach Skandinavien mit dem Motorsegler D-KITY der LSG zurück. Station wurde auf verschiedenen Flugplätzen in Norwegen und Schweden gemacht.

15 Jugendliche aus dem gesamten Kreis Steinfurt nahmen an einem 14-tä-gigen Segelflug-Lehrgang in Füchten teil. Daniel Hövels schaffte den für die Silber-C erforderlich Streckenflug von 50 km und landete auf dem Flugplatz Damme. Markus Kaufmann beendete seinen Flug in Hamm. Einige der „Alten Hasen“ nutzten den Lehrgang für Streckenflüge. Thomas Wöstmann, Dieter Lüning und Fritz Baumgärtel absolvierten einen Dreiecksflug über 300km.

In Aosta/Italien machten Theo Holtmannspötter und Heinrich Aufderhaar einen Segelflug-Urlaub, an der Außenstelle der Segelflugschule Oerlinghausen.   Nach der Einweisung in den Alpensegelflug konnten beide Piloten an 8 Flugtagen Höhen von über 5000Metern erfliegen. Heinrich Aufderhaar war damit zum 15 mal als Segelfluglehrer in Aosta.

Einen 14-tägigen Segelflieger-Urlaub in den Französischen Westalpen machten die LSG-Mitglieder Alfred Schwarte, Reinhold Ening und Georg u. Marian Beike, Günter Holstein und Thomas Bruns. Auf dem Segelfluggelände La Motte konnten sie mit dem doppelsitzigen „Acro“ und der „Libelle“ bei guter Wetterlage zahlreiche Hang- und Thermikflüge durchführen.

Das Luftfahrt-Bundesamt vergab den „Umweltengel“ an die beiden Motorsegler der Luftsportgemeinschaft, der D-KITY und D-KHER als besonders lärm-arme Flugzeuge. Das Starten mit diesen lärmarmen Flugzeugen ist auch auf Flugplätzen zu Zeiten möglich, die sonst für laute Maschinen gesperrt sind.

Beim Vergleichsfliegen der Luftsportvereine auf dem Flugplatz Telgte konnte Theo Holtmannspötter den 3. Platz erringen.

Die D-KITY war mit dem Piloten Friedhelm Posner zu einem Urlaubsflug gestartet, bei dem verschiedene Flugplätze in Frankreich, England, der Schweiz und Deutschland angeflogen wurden. Insgesamt legte die D-KITY bei einer Flugzeit von 20 Stunden rund 3000 km zurück.

Der Borghorster Willi Saerbeck übergab dem Vorsitzenden der LSG Gustav Matthesen das restaurierte Flugmodell seines Bruders Werner Saerbeck. Als 18-jähriger hatte dieser Pfingsten 1937 mit seinem selbstkonstruierten Modell am 8. Reichssegel-Flugmodellwettbewerb auf der Wasserkuppe teilgenommen.  Das Flugmodell wurde von ihm mit der Hand gestartet, bekam sofort Thermikanschluß und war nach genau 10 Minuten und 24 Sekunden außer Sicht geraten und zog mit dem Wind weiter. Damit hatte Werner Saerbeck bereits den deutschen Rekord im Dauerflug erreicht. Das Flugmodell wurde in Schmalkalden in Thüringen aufgefunden. Damit wurde der bisherige deutsche Handstart-Rekord des Dresdeners A.Bresser mit 13.500 m weit übertroffen. Genau 43.000 m ergab die Vermessung der Wettbewerbsleitung. In der Klasse der Rumpfsegelflugmodelle war Werner Saerbeck der Rekordhalter bis Ende der 40er Jahre. Dann wurde eine Änderung der Modellflugbestimmungen vorgenommen und es erfolgte eine andere Klasseneinteilung. Am 25. Juli 1944 fiel Werner Saerbeck als Flugzeugführer bei einem Luftkampf mit amerikanischen viermotorigen Bombern.

Zehn Fallschirmspringer aus Damme kamen zum Segelflugplatz Füchten, um hier einige Tage ihrem Hobby nachzugehen. Der Wettergott war der Truppe nicht hold, aber trotzdem konnten alle eine Reihe von Sprüngen durchführen.
Die Luftsportgemeinschaft beteiligte sich mit einem Stand auf dem Nikohaus-Markt in Burgsteinfurt. Das Jahr 1994 ging erfolgreich zu Ende.

1995

Ende Januar wurde mit dem Abriss der alten Flugzeughalle aus dem Jahre 1960 begonnen. Der Abriss wurde erforderlich, da der Luftsportgemeinschaft eine nicht mehr benötigte Flugzeughalle auf dem Flughafen Münster-Osnabrück  angeboten wurde. Die neue Halle besteht aus einem Betonskelett, dass mit feuerverzinkten Blechen umkleidet ist. Sie  misst 50 mal 25 Meter und wird vom FMO in Einzelteilen zum Segelfluggelände gebracht. Ende Mai war die Flugzeughalle bezugsfertig. Nun konnten die sieben vereinseigenen Flugzeuge, sowie die Schlepp-Rettungs-und Startwagen  gut untergebracht werden. Vom Flughafen in Greven wird zum symbolischen Preis von 1 DM die alte Halle "gekauft" und in Füchten wieder aufgebaut. Gleichzeitig wird das Gelände um das Clubhaus umgestaltet.

Der Männergesangverein Horstmar kam mit drei Kindern nach Füchten, um die aus Anlass eines Ballonwettbewerbes gewonnenen Rundflüge mit der D-KITY  einzulösen.

Ende Juli ging ein dreiwöchiger Segelfluglehrgang in Füchten zu Ende. Begonnen wurde der Lehrgang mit der „Altherren-Lehrgang“ dem sich dann ein zweiwöchiger Jugend-Lehrgang anschloss. Das gute Wetter während der Lehrgangswochen mit starker Thermik, aber auch mit Gewitter und Schauerneigung ermöglichte den Lehrgangsteilnehmern viele Starts zu machen. Die Segelflugzeuge blieben über 150 Stunden in der Luft, während mit den Motorseglern 165 Flugstunden erflogen wurden.

Einen Vorstandsausflug auf Fliegerart machte der Geschäftsführer der LSG. Rudi Wehmeyer. Mit dem Hochleistungsdoppelsitzer ASH 25 startete er mit seiner Ehefrau Gerda zu einem Dreiecksflug über 517 km. Der Flug begann in Füchten, von dort zum Wendepunkt Schneeverdingen in der Lüneburger Heide. Dann ging der Flug weiter nach Bad Gandersheim im Harz und zurück nach Borghorst-Füchten.

Ebenfalls mit von der Partie war der Kassenwart der LSG, Hans-Peter Elk-mann. Mit dem Hochleistungs-Segelflug vom Typ  22 SAW begleitete er den Doppelsitzer während des gesamten Fluges.  Bemerkenswert war, dass auf der gesamten Flugstrecke immer wieder neue Thermikfelder gesucht werden mussten, die Durchschnittsgeschwindigkeit während des genannten Fluges aber bei 100 Kilometer pro Stunde lag.

An einem Streckenfluglehrgang in den neuen Bundsländern nahmen vom 24. Juli bis 5.August fünf Jugendliche in Neustadt bei Schwerin teil. Eine besondere Flugleistung konnte Sebastian Schmitz mit einem Dreiecksflug von über 370 km für sich verbuchen. Einen Streckenflug von über 50 km konnte Michael Kruse vollenden.

Eine Wetterlage, „dass selbst Scheunentore fliegen“ stellte sich in den ersten Tagen des Monats August ein. An diesem Tage erreichten die Segelflugzeuge Höhen von über 2400 Metern. Für drei Piloten wurde ein Zieldreiecksflug über 307 km angemeldet  Vom Segelfluggelände ging es auf die „Hausstrecke“ zum Hermanns-Denkmal bei Detmold, von dort zum Flugplatz Dinslaken und zurück nach Füchten. Nach knapp fünf Stunden Flugzeit hatten alle drei Piloten ihre Aufgabe geschafft und landeten wohlbehalten in Füchten. Michael Kamp mit der ASW 19 und Sebastian Schmitz mit der LS3a, beides Hochleistungseinsitzer. Alle beide konnten damit ihre Streckenflugbedingung für die „Gold-C“

erfüllen. Begleitet wurden sie auf diesem Dreiecksflug von Hans Peter Elkmann mit der ASW 22. Der Fliegernachwuchs nutzte die Chance. Gleich drei Fünfstundenflüge konnten in Platznähe geflogen werden.
Im August fand auf dem Segelfluggelände Borghorst Füchten die Jubiläums-Montgolfiade des Freiballonclubs Münster als 25. Internationale Heißluft-Ballonwettfahrt statt, an der zahlreiche Ballone teilnahmen. 

Einen 14-tägigen Fliegerurlaub mit dem Motorsegler D-KITY machte Karl Heidler mit seinem 9-jährigen Sohn Thomas in  Frankreich auf verschiedenen Flugplätzen. Über Paris führte ihn sein Flug nach Süden entlang der Atlantikküste bis nach Arcachon, Bordaux und Biarritz. Von dort ging es weiter an der Nordseite der Pyrenäen ans Mittelmeer. In der Provence wurde die Verton-Schluchten überflogen. Von dort nach St. Etienne ins Zentralmassiv.. Auf dem weiteren Heimflug nach Norden gab es erste Wetterprobleme mit Gewittern.

Der Rückflug erfolgte von Verdun über Aachen nach Füchten., wo er nach etwa 27 Flugstunden und rund 4000 km glatt aufsetzte.

Im November wurde in der Eingangshalle des Gymnasiums Borghorst ein Hochleistungssegelflugzeug LS3a ausgestellt. Das Gymnasium ist Trägerschale der Schülerfluggemeinschaft, die von der LSG betreut wird. Z.Zt. sind 25 Mitglieder registriert: (23 Jungen und zwei Mädchen).

Am 6.Dezember kam der Nikolaus und Knecht Ruprecht in zwei Flugzeugen auf dem Segelfluggelände Füchten an.

1996

Im Februar erscheint erstmalig der „Funkspruch“, einem Vereinsinternen Mitteilungsblatt der LSG. Herausgeber sind der Jugendgruppenleiter Sebastian Schmitz und der Segelflug-Referent Rolf Wittorf.

Im Mai wurde ein Schnupperkurs „Einführung in den Segelflugsport“ mit mehreren Teilnehmern durchgeführt.

Drei Jugendliche der Schülerfluggemeinschaft nahmen an einem Streckenflug-Lehrgang auf dem Flugplatz Sümmern bei Iserlohn teil. Ein 14-tägiger Segelfluglehrgang ging im Juli auf dem Segelfluggelände zu Ende.

Von Füchten nach Edinburgh führte der Urlaubsflug der beiden LSG-Piloten Matthias Gudorf und Jochen zur Altenschildesche. Nach 21 Flugstunden und 2500 zurückgelegten Kilometern landeten beide wieder auf dem Heimatflugplatz

Beim zweiten Steinfurter Volksradfahren war der Flugplatz “Füchten“ das Ziel zahlreicher Radfahrer. Fünf Fallschirmspringer des  Fallschirmsportclubs Rheine sprangen in 3000 Metern Höhe aus dem Flugzeug und bildeten in der Luft verschiedene Figuren.

Anfang September fand auf dem Segelflugplatz Füchten das Jugend-Vergleichsfliegen der Luftsportjugend des Deutschen Aero-Clubs, Landesverband Nordrhein-Westfalen statt.

Die 26. Montgolfiade fand im August auf unserem Fluggelände statt.

Vom 07. bis zum 10. Oktober herrschte auf unserem Fluggelände reger Betrieb. Eine Projektgruppe des Städt. Gymnasiums Ochtrup veranstaltete unter Federführung der LSG eine Projektwoche „Segelfliegen in Theorie und Praxis“. 7  Mädchen und 9 Jungen der Klassen 9 bis 13 nahmen an diesem Lehrgang teil.

Im November – Dezember  konnten die Restarbeiten an der neuen Vereinswerkstatt in der Flugzeughalle fertig gestellt werden.

Auf dem Nikolausmarkt in Burgsteinfurt nahm die Luftsportgemeinschaft mit einem Verkaufsstand teil. Neben selbstgemachten Sachen wie Stickereien, Holzarbeiten und hochwertiger Weihnachtsschmuck wurden auch Gutscheine für Rundflüge als Weihnachtsgeschenk sehr gefragt. 

1997

Im Januar verstarb der Fluglehrer der LSG Steinfurt, Heinrich Aufderhaar, Lengerich. Bei der Generalversammlung wurde Bernhard Böcker  zum Ehrenmitglied ernannt

In der Volksbank wurde im April eine Ausstellung der LSG eröffnet.

Die Redaktion des „Funkspruch“, des  vereinseigenen Mitteilungsblattes, übernehmen ab jetzt Anneliese Börsting und Hans-Joachim Liesert.

Vierzehn Mitglieder des Aero Clubs Bad Oeynhausen trafen im Mai in „Füchten“  zu einem Segelfluglehrgang ein.

Die LSG stellte beim „ersten Tag des Sports“ in Borghorst aus.

Zwei A-Prüfungen und zwei B-Prüfungen waren das stolze Ergebnis eines Jugend-Segelfluglehrganges in „Füchten“.

Am 19. Internationalen Vergleichsfliegen in Oerlinghausen nahmen aus der LSG Theo Holtmannspötter, Michael Kamp und Holger Schomaker mit gutem Erfolg teil.

Im August hielt die Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands (GdED) zusammen mit dem Beamten-Heimstättenwerk bereits zum dritten Male ein Tagung im Clubheim auf dem Segelfluggelände ab. Nach der Tagung nutzten die Teilnehmer die Möglichkeit zu Rundflügen über das schöne Münsterland.

Auf dem Segelfluggelände „Füchten“ fand die 27. Montgolfiade des Freiballon-sportclubs Münster  und Münsterland statt.

Im Briefingraum des Clubhauses wurde ein Wettercomputer aufgestellt

1998

Im Juni nahm eine Gruppe von  28 Segelfliegern unseres Vereins an einem  Segelflug-Lehrgang auf den Flugplatz Zielona Gora in Polen teil.

Mit dem Motorsegler „D-KITY“ starteten Matthias Gudorf und Jochen Meyer zu Altenschildesche zu einem Urlaubsflug nach England.        

Im August zog die Montgolfiade in Füchten wieder zahlreiche Zuschauer an.

In der Halle Münsterland fand vom 7. bis 10. Mai erstmalig die Luftfahrtausstellung „Take-off“ statt. Auch die LSG war dort auf dem Stand des DAeC Landesverbandes  über die Schülerfluggemeinschaft mit einer Bilder-Schau vertreten.  Diese waren von Anneliese Börsting“ angefertigt worden.

1999Rudi Wehmeyer begrüßt die Bürgermeister Heinz Hille und Anneliese zur alten Schildesche
Die LSG Steinfurt feiert am 2. Mai den 40. Geburtstag des Segelfluggeländes Borghorst-Füchten. Gratulanten sind Bürgermeisterin Frau Meyer zu Altenschildesche aus Emsdetten und stellvtr. Bürgermeister Hille aus Steinfurt.

Im Herbst wird der alters- und leistungsschwache C-Falke verkauft und im Gegenzug ein Rotax-Falke angeschafft. Die ASK 16 (D-KITY) wird zur gleichen Zeit für eine Generalüberholung in alle Einzelteile zerlegt.

1999   Den 40. Jahrestag der Eröffnung des Fluggeländes „Füchten“ feierte die LSG im Mai mit einem Festakt, an dem zahlreiche Gäste teilnahmen. Die Schirmherrschaft haben die beiden Bürgermeister Frau Anneliese Meyer zu Altenschildesche, Emsdetten und Heinz Hille, Steinfurt übernommen. Den Festvortrag hielt die parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag Frau Dr. Anneliese Schwall-Düren.

Der Kreissportbund veranstaltete mit der LSG einen „Einführungslehrgang Segelflug“ auf dem Fluggelände.

Im  Juli lief ein Segelfluglehrgang der LSG in „Füchten“, zusammen mit den Fliegerfreunden aus Rheine. Der Lehrgang war mit 45 Teilnehmern stark besetzt.

Auch in diesem Herbst wurde die Montgolfiade wieder auf den Segelflug-

gelände „Borghorst-Füchten“ durchgeführt. Die während der Montgolfiade gestartete Aktion „Nils Holgerson“ hat im November einen bunten Nachmittag für behinderte Kinder mit Rundflügen veranstaltet.

 Im November wurde von der Luftsportgemeinschaft ein Motorsegler Rotax-Falke mit dem Kennzeichen D-KTIL gekauft.

Zum Flugzeugschlepp ist der Zweibein-Rotax Falke mit seinem 80 PS starken Motor in der Lage,  ein- und zweisitzige Segelflugzeuge problemlos zu schleppen.  Der alte Motorsegler Falke D-KHER wurde nach Stellenbosch bei Johanniesburg (Südafrika) verkauft und wird dort zu Rundflügen eingesetzt.

Vom Himmel hoch da komm ich her. Der Nikolaus kam zu den Kindern nicht mit dem Schlitten, sondern mit dem Motorflugzeug.

2000
Die Jahreshauptversammlung wählt Karlo Heidler zum neuen Ersten Vorsitzenden, nachdem Rudi Wehmeyer aus beruflichen Gründen für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung steht.

Der neue Rotax-Falke wird mit einem Verstellpropeller und einem Schleppkupplung nachgerüstet; erstmals steht der LSG damit eine eigene Schleppmaschine zur Verfügung.

Seit Anfang März ist die LSG mit einer eigenen Homepage präsent. Der „Funkspruch“ wird nur noch von Hans Joachim Liesert herausgegeben.

Beim Stadtsportfest ende Mai stellte die Luftsportjugend ein Segelflugzeug in   Burgsteinfurt aus.

Im Juni kamen bei der Aktion „Nils Holgerson“ auf Einladung der LSG krebskranke Kinder  mit ihren Angehörigen zu einer Kaffeetafel  und zu Rundflügen nach „Füchten“ Man konnte den Kindern deutlich anmerken wie viel Spaß sie am „Erlebnis Flugplatz“ hatten.

Reinhard Lompa und Klaus Wehrmann nahmen vom 22. bis 24.Juni in der Klasse „Trike doppelsitzig“ an den deutschen Meisterschaften im Ultraleichtflug in Kulmbach teil und konnten dabei den 4. Platz erreichen.

Die Feuerwehr Steinfurt hielt auf dem Segelfluggelände im Juli eine Übung ab. Im August wurde wieder ein Jugend-Segelfluglehrgang auf dem Fluggelände abgehalten

Die 30. Montgolfiade fand wieder auf dem Segelfluggelände statt.

Eine 14-köpfige Abordnung unserer Jugendgruppe fuhr zur Expo nach Hannover. Am 28.12. war in der Münsterland-Lokalzeit die LSG zu bewundern. Dort wurde ein Bericht über Ostendorf gesendet und dazu gehören nun einmal die LSG und unser Flugplatz. Positiv war zu bemerken, dass die Luftsportjugend unseres Verein bei großer Beteiligung in ihren neuen, von den Stadtwerken Steinfurt gesponserten Jacken deutlich im Bild zu sehen waren.

2001

Das Gründungsmitglied, langjähriger Ausbildungsleiter und Fluglehrer der LSG, Werner Epping, Burgsteinfurt, wurde im Januar zu Grabe getragen.

Die Winterwanderung mit 25 Teilnehmern von Lengerich auf einen 8 km langen Rundwanderweg war ein schönes Erlebnis. Den Abschluss bildete ein Abendessen im Centralhof in Lengerich.

Am 10. März fand im Gymnasium Borghorst der „26. Luftsportjugendtag 2001“ statt. Ausgerichtet von der Luftsportjugend NRW und durchgeführt von unserer Jugendgruppe, nahmen etwa 120 Jugendliche Luftsportler teil. Auch einige hochkarätige Gäste ließen es sich nicht nehmen, den Luftsportjugendtag zu besuchen, so z.B. Sue Kussbach (Vizepräsidentin des DAeC Landesverband NRW),  Uli Fischer von der Sportjugend im Kreissportbund Steinfurt Bürgermeister Franz-Josef Kuß und auch der stellvertretende Bundesjugendleiter Björn Matthis.

Anfang März konnte auch endlich die vereinseigene Tankstelle durch den TÜV abgenommen werden. Im Mai wurde  sie nach dem Eintreffen  aller behördlichen Genehmigungen in Betrieb genommen.

Ein Hochleistungssegelflugzeug der LSG wurde beim Brunnenfest im April in Borghorst ausgestellt. Anfang Mai unternahmen die Jugendlichen unseres Vereins mit 2 Bullis eine Fahrt nach Wolfsburg. Dort wurde die VW-Autostadt und der Aero-Club Wolfsburg besucht.

Die LSG veranstaltete am 30.Juni in Füchten einen Familientag, bei dem die Familienangehörigen unserer Segelflieger Einblicke in das Leben auf dem Flugplatz nehmen konnten und die Gelegenheit zu Rundflügen nutzten. Leider war uns der Wettergott nicht sehr gewogen. Klaus Wehrmann und Reinhard Lompa holten sich bei den 16. Deutschen Meisterschaften im Ultraleichtflug in Bienenfarm-Nauen den 5. Platz.

Im August unternahm eine Gruppe von 12 Jugendlichen und 3 Erwachsenen Mitgliedern eine Fahrt nach München. Das Deutsche Museum und die Flugwerft Schleißheim wurden besucht.

Die diesjährige  Montgolfiade, verbunden mit einem Segelkunstflugwettbewerb fand bei hochsommerlichem Wetter statt. Erfreulich auch die Tatsache, dass Rudi Wehmeyer den 3. Platz  in der Einsteigerklasse belegen konnte.

Nach der Generalüberholung war der Motorsegler „D-KITY“  im November wieder flugklar. 

2002

Im März besichtigt die Jugendgruppe der LSG mit 40 Teilnehmern eine Firma die Hochleistungssegelflugzeuge herstellt.  Auch dem Technik-Museum in Speyer wurde ein Besuch abgestattet.

Von der Luftfahrtausstellung, der „ILA 2002“, kehren die jugendlichen Luftsportler aus Berlin zurück.

Zu einem „Raketen-Workshop“ lud die Luftsportjugend im Rahmen der Ferienmaßnahmen Kinder ins Clubheim ein und unterwies sie im Bau von 40 cm langen Raketen. Sieben Jungen und ein Mädchen nahmen teil und starteten anschließend ihre Raketen.

Die 32. Montgolfiade wurde in „Füchten“ eröffnet. 31 Heißluftballone stiegen in den Himmel.  Bei der Montgolfiade wurde in dem von der LSG gezeigten Flugprogramm  auch Segel-Kunstflug von den heimischen Piloten dargeboten. Die Bodenfunkstelle für den Segelflugbetrieb wurde erneuert.

An dem Jugendvergleichsfliegen des Deutschen Aero-Clubs, NRW in Paderborn nahmen auch die jugendlichen Segelflieger des Vereins teil.

Aus Anlass seines 80. Geburtstages wurde der langjährige 1.Vorsitzende der LSG, Gustav Matthesen, Emsdetten, zu einem Rundflug mit dem Segelflugzeug eingeladen.

Die Schülerfluggemeinschaft besichtigte mit 16 Teilnehmern die Grenzschutz-Fliegerstaffel Nord des Bundesgrenzschutzes in Gifhorn und das Marinefliegergeschwader 2 in  Eggebeck bei Flensburg. Den Abschluss  bildete ein Besuch der Lufthansa-Technik AG am Flughafen Hamburg, sowie der Flugsicherung im Kontrollturm des Hamburger Air-Ports.

Auf siebzig Jahre Segelflug in Steinfurt konnten die Luftsportler in diesem Jahr zurückblicken. Die Vereinsgeschichte wurde in großer Aufmachung in den Westfälischen Nachrichten und der Münster'schen Zeitung gebracht.

Für langjährige Tätigkeit als Fluglehrer in der Luftsportgemeinschaft verlieh der Deutsche Aero-Club Ehrennadeln und Urkunden für die nachstehend aufgeführten: Ludger Brinkhaus (Borghorst) für 37 Jahre, Hubert Angenendt (Ahaus) für 28 Jahre, Heinz Schwarte (Emsdetten)  für 27 Jahre, Karl Heidler (Horstmar-Leer) für 24 Jahre und Alfred Schwarte (Emsdetten) für 18 Jahre ununterbrochener Ausbildungstätigkeit. Dieses Team, verstärkt durch Thomas Bruns aus Borken, bildet den Nachwuchs ehrenamtlich aus und sichert der Luftsportgemeinschaft ihren Mitgliederbestand. 

2003

Am 16.2.2003 verstarb das langjährige Vorstandsmitglied der LSG, Willi Walters. Fast 50 Jahre hat er sich als Gründungs- und Ehrenmitglied  um den Luftsport verdient gemacht.

Im April wird bekannt, dass die jährliche Montgolfiade in diesem Jahr wegen der Landesgartenschau in Gronau stattfinden soll.

Die vierte Winterwanderung der LSG unter Leitung von Eberhard Leuters führte über 11 km auf dem Mühlenrundweg.

Ostersonntagabend wurde auf dem Segelfluggelände „Borghorst-Füchten“ ein  Osterfeuer abgebrannt. Im Mai  war  die  Luftfahrtausstellung „Aero 2003“ das Ziel der jungen Segelflieger aus Steinfurt.

Auf dem Segelflugplatz „Füchten“ kamen Schüler des Gymnasiums Arnoldinum, Burgsteinfurt, zu einer Projektwoche  zusammen. Durch die Fluglehrer des Vereins erfolgte eine Einweisung in die Theorie und Praxis des Segelfluges.

Zwei Wochen lang wurde im August  auf dem Fluggelände wieder ein Segelflug-Lehrgang durchgeführt.

Bei den 18. Deutschen Meisterschaften der Ultraleichtflieger holte sich Klaus Wehrmann in der Klasse 2 (doppelsitzige Trikes) den 2. Platz. Im aerodynamisch gesteuerten Doppelsitzer-Ul konnte Reinhard Lompa als Copilot des mehrfachen Meisters Jan Altenkirch mit einer C42 den Titel als Deutscher Meister erringen.

Im September kamen die besten Nachwuchs-Segelflieger aus ganz Nordrhein-Westfalen zum Jugend -Vergleichsfliegen in „Borghorst-Füchten“ für ein Wochenende zusammen. An der Veranstaltung nahmen rund 150 Piloten mit 25 Segelflugzeugen teil. Nach dem Leistungswettbewerb wurde die Siegerehrung vom Steinfurter Landrat Thomas Kubendorf vorgenommen.

Wegen der erforderlichen Hindernisfreiheit wurde das Fluggelände um 15 m verbreitert. Die Luftsportler beteiligten sich an der von der Stadt Steinfurt aufgerufenen Aktion für eine „Saubere Stadt“.

2004

Der langjährige 2. Vorsitzende der Luftsportgemeinschaft Steinfurt e.V. Dr. med Walter Braun verstarb am 24. Jan. 2004. Er war ein begeisterter Segelflieger und Fliegerarzt und hat sich große Verdienste um den Verein erworben.

An einer Winterwanderung zum Franz-Felix-See in Greven haben sich eine Anzahl Mitglieder beteiligt.

Mit 9 Mitgliedern unternahm die Luftsportjugend des Vereins eine Fahrt zu Internationalen Luftsportausstellung in Berlin.

Auf der Bezirksversammlung unseres DAeC-Bezirkes 13 am 10.1.2004 wurde Dieter Lüning einstimmig zum Bezirksvorsitzenden gewählt. Er koordiniert in dieser Funktion die Interessen und Probleme unserer Region gegenüber dem DaeC-Landesverband NRW e.V. und ist gleichzeitig als Bezirksvorsitzender Mitglied in dessen Präsidialrat. Damit ist die LSG Steinfurt e.V. jetzt im Präsidialrat zweimal vertreten, da Heinz Schwarte als Vorsitzender des Ausschusses Luftfahrt und Schule (AluS) ebenfalls Präsidialratsmitglied ist.

Am 2. Mai fand eine Info-Veranstaltung für potentielle neue Mitglieder statt, an der 10 Personen teilnahmen.

Das Segelflugzeug vom Typ LS 3 wurde verkauft und dafür eine LS 4 erworben, an der  aber noch eine größere Reparatur durchzuführen war. Mehrere Mitglieder der LSG kauften dieses Flugzeug vom Verein zum Einkaufspreis und  reparierten die Maschine in Eigenleistung. Die LSG kaufte daraufhin ein anderes Hochleistungs-Kunststoff-Flugzeug. Es ist wieder ein Rennklassenflugzeug vom Typ ASW 20 L.

Am 3.6. fand auf unserem Fluggelände wieder ein Rundflug-Nachmittag für krebskranke Kinder mit ihren Angehörigen statt..

Im August flogen die Mitglieder Jochen zu Altenschildesche und Matthias Gudorf wieder mit „D-KITY“ nach England.

Die Prüfung zum Fluglehrerassistenten für gewichtskraft-gesteuerte ULs hat Klaus Wehrmann  bestanden. Außerdem ist er bei den Deutschen Meisterschaften im UL-Fliegen vom 16. bis 19.9. in Rothenburg ob der Tauber  in der Klasse der einsitzigen Trikes  2. Sieger geworden.

Beim „Emsdettener Herbst“ stellte die Jugendgruppe die ASW 19 aus und organisierte einen Luftballonweitflugwettbewerb.

Thomas Bruns erwarb die Lehrberechtigung für den Segelflug und steht damit dem Verein als Fluglehrer zur Verfügung.

Am 4. Oktober 1974 landete Fluglehrer Ludger Brinkhaus mit dem gerade von der Luftsportgemeinschaft Steinfurt gekauften Motorsegler  D-KITY auf dem Segelfluggelände Füchten. Nach 30 Jahren hat dieser Motorsegler bereits über 8000 Flugstunden absolviert und ist auf zahlreichen Flugplätzen des In- und Auslandes ein gern gesehener Gast.  

2005

Die Jugendgruppe der LSG stellte beim Brunnenfest in Borghorst wieder ein Segelflugzeug aus.

Mit der „D-KITY“ startete Matthias Gudorf und Michael Wiele zum traditionellen Fly-Inn des Deutschen Aero-Clubs zum Siegerlandflugplatz. Reinhard Lompa und Dirk Füssner schlossen sich mit dem Ultraleicht-Flugzeug an. Um den begehrten Pokal für den weitesten Anflug zu erhalten, flogen beide Maschinen zuerst zur Nordsee-Insel Langeoog. Von dort ging es dann zum Fly-Inn zum Flugplatz Siegerland. Beide Teams konnten den Pokal mit nach Borghorst nehmen.

Die Plätze zwei und drei holten sich Alexander Klabes und Hendrik Lüning bei einem Streckenflug-Lehrgang der Schülerfluggemeinschaften  in Kamen-Herren. Von den Steinfurter-Nachwuchspiloten wurden Streckenflüge von über 300 km zurückgelegt.

Die von der Behörde geforderte neue Kläranlage am Klubheim  konnte nach deren Abnahme in Benutzung gehen.

Reinhard Lompa , Fluglehrer für UL, hat nunmehr auch die Zulassung für die Schulung auf seiner P96 erhalten

In der Lüneburger Heide   auf dem Flugplatz Höpen/Schneeverdingen fand der 14 tätige Segelflug-Lehrgang der LSG statt.  Trotz schlechten Wetters in der ersten Woche wurden mit den vereinseigenen Flugzeugen 364 Starts  absolviert und fast 87 Stunden geflogen.

Am 3. und 4. September war die Segelfluggruppe Wenningfeld aus Stadtlohn zu Gast in „Füchten“. Beim Emsdettener September stellte die LSG die ASW 19 aus. Einen „Schnuppertag“ zur Einweisung in den Segelflug veranstaltete die LSG wieder im Herbst  in „Füchten“.

Mit drei Segelflugzeugen fuhren im November 8 Piloten der LSG ans Wiehengebirge zur Porta Westfalica um hier in den Hangsegelflug eingewiesen zu werden. An den Hangkanten des Wiehengebirges und des Weserberglandes konnten  sie Flüge von mehreren Stunden Dauer durchführen .

2006

Anfang Februar kaufte die LSG ein Segelflugzeug vom Typ Schleicher Ka 6, in Holzbauweise. Die 6. Winterwanderung der LSG unter der Leitung von Eberhard Leuters fand am 25.2. auf einer Strecke von 14 Kilometern durch Ostendorf statt. Am 1.3. war Ludger Brinkhaus ein halbes Jahrhundert Mitglied  in der LSG Steinfurt als aktiver Pilot und die meiste Zeit als Fluglehrer tätig. Am 23.3. fand die Sicherheitsbelehrung für die LSG und für den Rheiner Verein in der Gaststätte Hersping statt.

Das LSG-Mitglied Reinhard Lompa stationierte ein UL-Flugzeug vom Typ Pioneer 300 in Füchten. Dieses Flugzeug sieht dem Vereins-UL Pioneer 200 sehr ähnlich.

Am 15.April erhielt die LSG aus einem italienischen Werk ein neues Ultraleicht-Flugzeug vom Typ Pioneer 200. Die Maschine ist leicht zu fliegen und hat eine Reisegeschwindigkeit von  185 km/h. Kennzeichen: D-MHLL.
Alfred Schwarte und Ludger Brinkhaus erhielten die Lehrberechtigung für aerodynamisch gesteuerte Ultraleichtflugzeuge. Somit besteht der Aufnahme der Flugschulung auf diesen Typ nichts mehr im Wege. Die Assistentenprüfung als Segelfluglehrer legte Henrik Lüning ab. Unter Aufsicht eines anderen Fluglehrers kann er nun mit der Schulung beginnen.

Maren Rampendahl und Dirk Füssner bestanden die Theorieprüfungen  zur PPL-C. Das Fliegerlager der LSG in „Füchten“ war nicht zuletzt wegen des guten Wetters wieder ein voller Erfolg.

Sieben Mitglieder der Luftsportjugend besuchten die ILA in Berlin. Hier konnten sie u.a. den Start des neuen Verkehrsflugzeuges A 380 erleben.

Die Fachhochschüler Thorben Spitzer und Jens Dissel, beide Mitglieder der LSG, haben mit ihren Flügen mit dem Motorsegler die Lufttemperatur zwischen Erdboden und 3000 Metern Höhe für ihr Praktikum an der Fachhochschule Steinfurt gemessen.

Über Pfingsten waren die Piloten der LSG mit fünf Segelflugzeugen und einem Motorsegler zu Gast bei den Luftsportlern in Stadtlohn-Wenningfeld.

Die Rundflugaktion für die krebskranken Kinder der Kinderkrebsstation der Uni Münster war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Die Aktion wurde in der Presse sehr positiv beurteilt. 
Klaus Wehrmann  konnte bei den UL-Europameisterschaften  mit der deutschen Nationalmannschaft den dritten Platz erringen.

Ein 40 Jahre altes Oldtimer-Segelflugzeug kaufte die LSG. Das einsitzige Segelflugzeug vom Typ „Ka 6“ in Holzbauweise kann ohne Kabinendach geflogen werden.

Nach seiner Assistentenzeit zur Ausbildung als Fluglehrer darf Henrik Lüning  nunmehr eigenverantwortlich Flugschüler ausbilden.

Wie bereits in den Vorjahren, so stellte die Jugendgruppe bei dem „Emsdettener September“ die ASW 19 aus.

Das diesjährige Hangfliegen an der Porta war für die 8 Piloten ein voller Erfolg.

2007

Der Amoklauf eines Schülers am Emsdettener Gymnasium hatte zur Folge, dass die Fliegerstaffel der Polizei mit drei Polizei-Hubschraubern auf dem Segelfluggelände „Füchten“ Station machten.

Wegen starker Regenfälle Anfang März musste der Flugplatz für einige Tage für den Flugbetrieb geschlossen werden.

Der „Funkspruch“,  das vereinsinterne Mitteilungsblatt der LSG wurde mit der Aprilausgabe genau 10 Jahre alt. Dank an den Redakteur des Blattes Hans Joachim Liesert.

Die ASW 19 wurde nach Kitzingen in Franken verkauft.

Zum vierten Male hatte die LSG krebskranke Kinder der münsterrischen Kinderonkologie mit ihren Eltern und Geschwistern  zum Segelflugplatz „Borghorst-Füchten“ eingeladen. Nach Kaffee und Kuchen wurden über 2o kleine Patienten zu einem Rundflug  über das Münsterland eingeladen. Initiator dieser Veranstaltung ist das LSG-Mitglied Friedhelm Posner, Altenberge.

Am Fronleichnamstage trafen die bestellten neuen Fallschirme für den Segelflug ein. Seit Anfang Juli ist die Starterfassung mit dem Laptop in Betrieb.

Am 8.7. gab es ein tolles Streckenwetter. Juli Brockmann absolvierte einen Streckenflug von 50 km. Philip Wehmeyer, unterstützt von Alex Klabes auf dem Rücksitz,  schafften einen 368-km-Flug mit dem Acro. Am gleichen Tage erflog Robert Groen das für die Motorseglerlizenz erforderliche 300-km-Dreieck.

Das bisher nur für den Segelflug eingesetzte Laptop für die Starterfassung wird nunmehr ab sofort auch für den Motorflug verwendet

Am 22.11 wurde der frühere Vorsitzende der  LSG Gustav Matthesen 85 Jahre alt. Die LSG ist ihm zu großem Dank verpflichtet, dass er solange Jahre im Vorstand zum Wohle des Vereins mitgearbeitet hat.

2008

Die bisher geleaste Pioneer 200 wurde nach einstimmiger Meinung der Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung vom Vorstand gekauft. Zum 1.4. wird die P200 offiziell in das Eigentum der LSG übergehen. Ebenfalls bei der Jahreshauptversammlung des Vereins trat der langjährige Kassenführer Dieter Lüning, Nordwalde nach über 15-jähriger Vorstandstätigkeit zurück. Neu in den geschäftsführenden Vorstand gewählt wurde Jochen Jung, Nordwalde.  Der 1. Vorsitzende Karlo Heidler, Horstmar-Leer, wurde wiedergewählt.

Zum bevorstehenden 50-jährigen Bestehens des Segelfluggeländes „Borghorst-Füchten“ am 1. Mai 2009 wurde beschlossen, mit den Vorbereitungen zu beginnen.

Auch in diesem Jahr hatte die Luftsportgemeinschaft zum fünften Male wieder krebskranke Kinder der Kinderonkologie Münster auf das Segelfluggelände in Füchten eingeladen. Die Kinder waren nach den Rundflügen mit den Motorseglern und Ultraleichtfliegern hellauf begeistert.

Im August errangen Stefan Wiele und Mathias Gudorf einen Pokal für den weitesten Anflug bei dem Fly-Inn des Deutschen Aero-Clubs in der Klasse der Motorsegler.  Der Flug führte von Borghorst nach Berlin-Tempelhof. Von dort ging der Weiterflug zum Flugplatz Attendorn-Finnentrop.

Mit dem Ultra-Leichtflugzeug startete Reinhard  Lompa  von „Füchten“ aus zum Zwischenziel St.-Peter-Oerding. Von dort flog er ebenfalls nach Atten-dorn-Finnentrop. Lompa erhielt den Pokal für den weitesten Anflug in der Ultra-Leicht-Klasse.

Im Fernsehen der Lokalzeit Münsterland war die LSG in einem Bericht über Borghorst zu sehen.

Diejenigen Segelflugzeuge die trotz längst verjährter Förderungsfristen bisher auf die Schülerfluggemeinschaft zugelassen waren, sind inzwischen auf die LSG umgeschrieben worden. Am Status der SFG innerhalb der LSG ändert das nichts.

Der 21. Juni 2008 war für die Luftsportler in „Borghorst-Füchten“ ein besonderer Tag, scheint doch die Sonne dann am längsten. Die Motor und Segelflugpiloten der LSG haben an diesem Tage ein „Sunrise-Sunset-Fliegen“ durchgeführt. Mit dem ersten Sonnenstrahl waren sie bis zum Sonnenuntergang in der Luft mit fast 25 Piloten. An diesem Tag konnte auch der  13-jähri-ge Richard von Soldenhoff seinen ersten Alleinflug machen.

Die „Westfälischen Nachrichten“  hatten für diesen Tag drei Freiflüge ausgelost. Die Gewinner starteten zu je einem Rundflug mit dem Segelflugzeug. Der WDR 3 war mit einem Fernseh-Team dabei. Die Sendung wurde abends im „Münsterland-Magazin“ gezeigt.

Matthias Gudorf und Jochen Meyer zu Altenschildesche machten Fliegerurlaub im Alpenraum mit der „D-KITY“. Die folgenden Flugplätze wurden angeflogen: Burg-Feuerstein und der  Flugplatz Spitzerberg, östlich von Wien. Zusammen mit 60000 Fußball-Fans schauten beide sich das Endspiel in der Fanmeile rund um das Burgtheater an. Weiter ging es im österreichischen Alpenraum zum Flugplatz Niederöblarn im Ennstal nahe Schladming, in das Gebiet der Hohen Tauern nach Zell am See. Nach dem Auftanken erfolgte der Weiterflug ins Voralpenland nach Kitzbühel und Kufstein. Entlang des Starnberger Sees ging es weiter zum Flugplatz Aalen-Elchingen auf der Schwäbischen Alb. Letzte Station des Fluges war der Flugplatz Gelnhausen bei Frankfurt. Nach der Altstadtbesichtigung in Frankfurt ging es heim nach „Borghorst-Füchten“. Insgesamt 13 Flugstunden und 2100 Km absolvierten beide Piloten der LSG.

Nach dreieinhalb Jahren haben die Mitglieder der Luftsportgemeinschaft Steinfurt, Karsten Woltering und Reinhold Ening, ihr selbstgebautes Ultraleichtfluzgzeug in Betrieb nehmen können. Das Flugzeug wurde in Füchten stationiert.

Nach Blois in Zentralfrankreich führte der Weg für Lukas Heidler, Philip Wehmeyer und Henrik Lüning, die an einem Streckenfluglehrgang der Luftsportjugend teilnahmen, den der Aero Club Nordrhein-Westfalen in Frankreich organisiert hatte. Die Reise war ein voller Erfolg, da an jedem Tag gute Wetterbedingungen herrschten und Flüge zwischen fünf und sieben Stunden absolviert wurden. Hierbei wurden Streckenflüge von mindestens 300 km zurückgelegt. .

Am 16.8. haben Winfried Schöpper auf Ka 6 CR und Karsten Woltering  auf Ka 8 B ihren 50-km-Flug nach Borken absolviert. Einen Tag später hat das Vater-Sohn-Team Alexander und Helmut Stenzel  die C-Prüfung erflogen. Ende August konnte Friedhelm Posner die 1000. Flugstunde in sein Flugbuch eintragen. Und am 4.9. hat Wilfried Schöpper (nach nur 16 Monaten Ausbildung) die praktische PPL-Prüfung bestanden.

Die gegenseitige Landegebührenbefreiung zwischen dem Eschendorfer Verein und uns gilt weiterhin.
Ende August musste die Schlepp-Winde repariert werden. Der angenommene größere Schaden entpuppte sich später als reine Einstellungssache.

Heidi Balkenhof hat nach beendetem Packlehrgang die Aufgabe als Fall-schirmpackerin übernommen. Aus  Mittel des DAeC konnte ein neuer Fallschirm gekauft werden.

Das diesjährige Jugendvergleichsfliegen fand vom 5. bis 7.Sept. auf dem Flugplatz Brilon statt. Von der LSG nahmen die Piloten Hendrik Möllers und Alexander Stenzel teil. Die Piloten konnten in einem Feld von 35 Teilnehmern den 13. und 15. Platz belegen. Unterstützt wurden sie vom Fluglehrer Henrik Lüning und den Helfern Laura Denne und Lukas Heidler.

Marvin Woltering schaffte mit Sondergenehmigung im Alter von 13 Jahren und 2 Monaten seine A-­Prüfung am 19.9. ablegte. Der 13 jährige Richard von Soldenhoff schaffte am 28.9. seine C-Prüfung. Am 3.10. hat Jörg Stock dann seine A-Prüfung hinter sich gebracht.

Vom 26. bis 28.9 fand die niederländische  Segelkunstflugmeisterschaft NKKZ in der Sportsmann Klasse statt. Reinold Ening nahm mit einem niederländischen Segelflugzeug vom Typ ASK 21, welches ihm kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, mit gutem Erfolg teil. 15 Teilnehmer aus Deutschland, Belgien und natürlich den Niederlanden nahmen an den Wertungsflügen teil.

Bei 4 Wertungsflügen mit 5 Teilnehmern in seiner Klasse hat Reinhold drei mal den dritten und zweimal den zweiten Platz belegt. Am Ende reichte sein Platz 3 in der  Gesamtwertung zum Sprung aufs Treppchen.

Vom 19.bis 21.9. fand auf dem Segelfluggelände Borghorst-Füchten das Bezirksabfliegen des Bezirks 13 statt. Aus den Segelflugvereinen Telgte

Münster, Greven und Rheine machten sich 70 Mitglieder mit 18 Segelflugzeugen auf den Weg nach Füchten. Nach den zahlreichen Starts wurde am Abend eine „tolle Verpflegung“ gereicht. Henrik Lüning hatte sich um die entsprechende „Fetenausstattung“ gekümmert, so dass sich alle Piloten bei ausgezeichneter Stimmung über die Vereinsgrenzen hinweg, wohlfühlen konnten.

Ab 1. November läuft wieder ein BZF-Lehrgang, der von Uli Kriens, dem ehemaligen Towerlotsen vom FMO und heutigen Ausbilder an der DFS-Akademie, gehalten wird 

 

 

 

Fortsetzung  folgt - Anregungen und Hinweise sind erwünscht