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Bisherige Inszenierungen.

STILL LEBEN
von Jan Peter Bremer

Theaterstück in schönen Briefen
präsentiert von

LOCO MOSQUITO REDUX
und dem Theater im Pumpenhaus

Uraufführung:
3. April 2008, 20 Uhr

danach:
4. | 5. | 16. | 24. | 27. April 2008

jeweils 20:00 Uhr

Ort:
Theater im Pumpenhaus

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Zum 10. Jubiläum bringt LOCO MOSQUITO
mal wieder eine Uraufführung heraus:

"Still leben"

heißt der letzte, allseits gerühmte Briefroman
des Berliner Autors und Ingeborg-Bachmann- Preisträgers Jan Peter Bremer.

Gian-Philip Andreas und Patrick Wildermann
haben den Text jetzt als Monolog für die Bühne eingerichtet, als ersten Beitrag einer - möglichen - Reihe, die auf großen Bühnenaufwand verzichtet und sich ganz auf großartige Texte konzentriert:

"Loco Mosquito Redux".

Still leben - Theaterstück in Briefen:

Ein Mann
an einem Tisch
in einem Haus
auf einem Berg.

Zusammen mit seiner Frau
und den beiden Kindern
(ein Junge, ein Mädchen)
ist er in diese Abgeschiedenheit gezogen,
fest entschlossen,
 in diesem selbst ernannten Idyll
das große Glück zu leben:

Natur genießen,
sich lieb haben,
Kartoffeln essen.

Doch langsam schleichen sich
die ersten Misstöne in diese Harmonie.

Die Familie scheint dem Schreibenden
immer weiter zu entrücken.
Ein absurder Irrlauf in die Isolation beginnt.

Nur durch jene Briefe, die der Mann
an seinen "lieben Freund" schreibt,
erfahren wir von den Geschehnissen
in der Berghütte:

Ob es die Familie,
von der er schreibt,
wirklich gibt oder gab,
erfahren wir nicht.

LOCO MOSQUITO hat die Hütte auf dem Berg in den Keller des Pumpenhauses verlegt - mit seiner niedrigen Decke ein denkbar passender Spielort für diese mal beklemmenden, mal wunderbar schwarzhumorigen Szenen aus einem Bewusstsein, in dem sich Theorie und Praxis eines gelebten Ideals immer weiter voneinander trennen.

Das Publikum wird dabei direkt vor dem Schreibtisch des Briefeschreibers Platz nehmen. Freuen darf es sich auf ein kafkaeskes Märchen über die Fragilität des selbst geschaffenen Glücks, auf eine ebenso düstere wie augenzwinkernde Moritat: Der Text ist die Bühne in diesem Monolog aus Briefen.

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still leben Stabliste

Es spielt:
Gian-Philip Andreas

Regie & Co-Dramaturgie:
Patrick Wildermann

Dramaturgie:
Gian-Philip Andreas

Kostüm:
David Messinger

Grafik:
Hans-Jörg Pochmann

Produktionsleitung:
Gian-Philip Andreas (Berlin)
&
Toto Hölters (Münster)

"Still leben",
Kurzroman von Jan Peter Bremer,
erschienen 2006
im Berlin Verlag

still leben Pressestimmen

Schöner Realitätsverlust
Westfälische Nachrichten
vom 05.04.2008

Briefe eines Ungenannten
Münstersche Zeitung
vom 05.04.2008

Gian-Philip Andreas brilliert im
Ein-Personen-Stück "STILL LEBEN"

Echo Münster
vom 04.04.2008

Gefördert vom
www.muenster.de/stadt/kulturamt/index.html