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Dank der umsichtigen und energischen Führung der Litauerfürsten Gediminas (1316-1341), Algirdas (1345-1377) und Kestutis - Algirdas heldenhafter Bruder (gestorben 1382), der zeitseines Lebens gegen die Deutsche kämpfte- wuchs Litauen zu einem mächtigen Staat heran, ohne der deutschen Expansion zu erliegen. Vom 13. Jh. an war der wachsende litauische Staat die bedeutendste Macht in Osteuropa. Litauen dehnte sich allmählich über russisches und ukrainisches Gebiet nach Osten und Süden bis zum Territorium der Tataren und zum Schwarzen Meer aus. In der Zeit von 1200 bis 1263 fielen die Litauer beispielsweise fünfundsiebzigmal in russisches Gebiet ein. Litauische Reiterscharen durchstreiften slawische Landstriche. Gediminas eroberte nahezu ganz Weißrußland und Wolhynien, die nordwestliche Ukraine. Algirdas, ein Sohn von Gediminas, schlug 1362 die Tataren bei den “Blauen Wassern” in Podolien und entriß ihnen fast das gesamte Dnjepr- und Dnjestrbekken. Wytautas der Große (1392-1430), der mächtigste der Litauerfürsten, annektierte später das Quellgebiet des Donez und der Oka, das südlich und südwestlich von Moskau liegt, und gliederte es dem litauischen Staat an. |
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