Die Kuren - “Wikinger” unter den Balten

Die Zeitspanne vom 5. zum 9. Jahrhundert... Unter den Baltenstämmen behielten die Pruszen (Altpreußen, Prussen-R.A.) und Kuren ihre führende Rolle. ...

Der angelsächsische Reisende Wulfstan, der etwa in der Zeit von 880-890 das Stammesgebiet der Pruszen besuchte, sah viele “Städte”, in denen jeweils ein König gebot. In seinem 876 abgeschlossenen Werk Vita sancti Anscharii schreibt Rimbert, ein Schüler des Erzbischofs Ansgar von Bremen-Hamburg, daß es im Stammesgebiet der Kuren fünf “Gaue” gebe: Regnum vero ipsum quinque ha be bat civitatesA In seiner Schilderung der Kämpfe zwischen den Schweden und Kuren im Jahre 855, wovon noch die Rede sein wird, erwähnt Rimbert zwei Städte  Saeborg und Apulia ‚in deren Hügelburgen sich während des Krieges Tausende von Kriegern versammelt hätten: 7000 in Saeborg und 15000 in Apulia. Auch wenn die Zahlen übertrieben sein mögen, so läßt sich doch annehmen, daß estereits beachtliche Städte gab, in denen sich genügend Männer für einen Kriegszug rekrutieren ließen....

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 Erst um 650 wurden die baltischen Kuren von der schwedischen Expansion betroffen. Ausgrabungen in Grobin  Grobina  bei Liepaja in Westlettland, die der schwedische Forscher Birger Nerman 1929 und später durchführte, förderten drei Gräberfelder mit Brandbestattungen, Waffen und Schmucksachen von Skandinavischem Typus zutage. Fundstücke aus zwei Gräberfeldern deuten auf Gotland hin, die aus dem dritten auf das Mälartal in Mittelschweden. Von der ersten Hälfte des 8. Jahrhunderts an wurden an verschiedenen Orten skandinavische Niederlassungen errichtet  etwa in Suaslaukas bei Durbe in Westlettland, bei Apuole in Nordwestlitauen und in der Gegend um Elbing (Truso). Funde skandinavischer Herkunft aus der Zeit nach  800 sind äußerst selten. Halten konnten sich nur die Siedlung bei Grobin  bis etwa 850 und die bei Elbing, wo man Funde aus der Zeit um 900 machte.

Die isländischen und norwegischen Sagas, die im 13. Jahrhundert aufgezeichnet wurden, aber auf Frühgeschichtliche Vorlagen zurückzuführen sind, schildern die Erfolge der schwedischen Könige Ivar Vidfamne und Harald Hildetand. Der erstere, der um 700 n. Chr. starb, soll “Kurland, Saxland und Eisland” und sämtliche Länder im Osten bis nach Gardarike in Karelien erobert haben (Hervarar-Saga). Mit seinem Tod zerfiel die Macht dieser Dynastie. Erst Harald Hildetand, Sohn von Ivars Tochter, brachte dieselben Landstriche abermals unter schwedische Oberherrschaft. Die Expansion der Schweden längs des baltischen Ostseegebiets in der Zeit von 650750 wird durch archäologisch gesicherte Siedlungsfunde bestätigt. Über weitere Ereignisse berichtet Rimbert in seiner Vita sancti Anscarii, die eine ausführliche Schilderung der Kämpfe um die Mitte des 9. Jahrhunderts zwischen Dänen und Schweden einerseits und den Kuren andererseits enthält. Rimbert schreibt da, als er erstmals auf die Kuren zu sprechen kommt: “Ein Volk, das Chori genannt wird und fern von ihnen [den Schweden] lebt, war einst von den Schweden unterworfen worden. Aber es ist schon lange her, daß sie sich erhoben und das Joch abschüttelten.” Danach erwähnt er, daß zu der Zeit, als Bischof Ansgar Schweden zum zweitenmal besuchte  das war nach 850 gewesen ‚ die Dänen von See her in Kurland eingefallen seien und eine vernichtende Niederlage erlitten hätten. Die Hälfte ihrer Krieger sei im Kampf gefallen, der Großteil ihrer Flotte sei erbeutet worden, und den Kuren wäre eine Unmenge von Gold, Silber und Waffen zugefallen. Als dann der schwedische König Olaf von dieser Schlappe vernahm, setzte er mit einem großen Heer nach Kurland über. Der erste Überraschungsangriff richtete sich gegen die Stadt “Seaborg”  wohl in der Grobiner Gegend gelegen ‚ die von “7000 Kriegern” verteidigt wurde. Die Schweden plünderten Seaborg und brannten es nieder. Von diesem Erfolg ermutigt, verließen sie nach kurzer Fahrt abermals ihre Schiffe und fielen nach einem fünftägigen Gewaltmarsch siegessicher über eine weitere kurländische Stadt, die “Apulia” hieß, her. Dort stießen sie Jedoch auf “15000 Recken”. Es kam zu einer erbitterten Schlacht. Acht Tage verstrichen, ohne daß eine Seite einen Erfolg erringen konnte. Am neunten Tage begannen die Schweden am Sieg zu zweifeln. In ihrer Not riefen sie sogar den Christengott an und wollten daraufhin die Stadt mit wiedergewonnenem Mut erneut angreifen. Doch bevor es abermals zum Kampfe kam, sandten die Kuren Unterhändler und boten ihre Unterwerfung an. Als Kriegsbeute lieferten sie den Schweden hernach das Gold und die Waffen aus, die sie ein Jahr zuvor von den Dänen erobert hatten. Außerdem verpflichteten sie sich, Tribut zu entrichten, wie auch den schwedischen König als Oberherrn anzuerkennen, und stellten 30 Geiseln.

Auf der einstigen Walstatt vor den Wällen von “Apulia” - Apuole - fand man verstreut 150 eiserne Pfeilspitzen, von denen viele verbogen oder abgebrochen waren, wie man es nach einer erbitterten Schlacht nicht anders erwarten kann. Es handelt sich übrigens um Pfeilspitzen, die im 9. und 10. Jahrhundert in Skandinavien üblich Waren.

Die Kuren erlangten ihre Freiheit bald wieder. Spätere Beutezüge der Dänen und Schweden in Kurland blieben erfolglos. Laut Saxo Grammaticus, der etwa von 1150-1216 lebte, wurde ein Angriff des dänischen Wikings Hading  zwischen 866 und 894  von dem Kurenfürsten Lokera  “Curetum tyrannus”  zurückgeschlagen. Erst sein Sohn Frotho hatte im Kampf gegen den kurischen Stammesfürsten Dornas mehr Glück. Doch der Widerstand gegen die Nordmänner erwies sich als zu stark. Ihre Siedlungsversuche an der kurländischen Küste in der Zeit von 650 bis 850 scheiterten allesamt. Fundstücke von skandinavischem Typus aus der zweiten Hälfte des 9. und aus dem 10. Jahrhundert sind im Baltikum überaus selten. Die Wikinger hatten sich mittlerweile den von Ostslawen und FinnoUgriern besiedelten Landstrichen nördlich der Balten zugewandt. ...

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Q.1.

         In den Jahrhunderten, bevor schriftliche Quellen vom Entstehen des litauischen Staates und den nachfolgenden Kriegen mit dem Deutschen Ritterorden verkünden, erfreuten sich die Baltenstämme eines zweiten “Goldenen Zeitalters”. Ihre Stammesgebiete blieben unversehrt; Wirtschaft und Handel, Künste und Gewerbe blühten. Die Küstenstämme, vornehmlich die Kuren, verheerten als Seeräuber die skandinavischen Länder.

Die Kuren hatten sich inzwischen zu den “Wikingern” unter den Balten entwickelt. In dieser Epoche bildeten sie den wagemutigsten und reichsten Stamm. Daß die Kuren Dänemark heimsuchten, daß die dänische Küste winters wie sommers vor ihnen, aber auch vor anderen Wikingern aus dem Osten geschützt werden mußte, wird durch Snorri Sturlusons Heimskringla belegt, die dieser  er lebte von 11791241  in der Regierungszeit des norwegischen Königs Harald III. (10151066) verfaßte. Snorri Sturluson erwähnt, daß in den Kirchen Dänemarks ein eigenes Gebet zur Abwehr der seeräuberischen Kuren  “O mächtiger Gott, bewahre uns vor den Kuren!”- gesprochen wurde. In Chroniken aus dem frühen 13.Jahrhundert ist zu lesen, daß die Kuren mehrmals Dänemark und Schweden verheerten, plünderten und Kirchenglocken wie auch anderes Gerät fortschleppten. Adam von Bremen riet damals allen Christen, die kurländische Küste zu meiden. Daraus kann man schließen, daß kurische Waffen und Schmuckstücke an der westlichen Ostseeküste bis nach Dänemark zu finden sind. Daß sie sogar vor den Kämpfen mit den Dänen nach Gotland gelangten, belegen etliche aus dem 10. Jahrhundert stammende Ziernadeln, Fibeln und Schwerter aus Kurland. Derartige Funde hat man an verschiedenen Stellen längs der gotländischen Küste gemacht. In einigen Fällen handelte es sich um vereinzelt aufgefundene Gegenstände, in anderen um Grabbeigaben. In Hugleifs nahe Silte enthielt ein Frauengrab typisch kurische Schmucksachen, darunter eine Fibel, wie sie die Illustration zeigt (Fig. 56). Zu den auf Gotland entdeckten Sachen kurischer Herkunft zählen Ziernadeln mit dreieckigen oder kreuzförmigen Köpfen und Schwerter, wie sie in großer Anzahl in Westlitauen, insbesondere in der Umgebung von Klaipeda und Kretinga zum Vorschein gekommen sind. Ob es sich bei diesen isolierten Funden um Importware aus Kurland handelt oder um die Überbleibsel einer kurischen Kolonie auf Gotland, ist schwer zu sagen. Das Grab in Hugleifs belegt jedoch die Anwesenheit von Kuren auf dieser Insel. Weitere Funde auf Gotland, aber auch im mittelschwedischen Uppland und Öland deuten auf Handelsbeziehungen zu den Balten im 10. und 11.  Jahrhundert hin. Ein Bruchstück eines silbernen Halsrings mit sattelförmigem Ende  eine Schmuckart, die im mittleren und östlichen Landesteil von Litauen und Lettland weit verbreitet war  wurde auf Gotland  bei Boters nahe Gerum - zusammen mit arabischen, byzantinischen, angelsächsischen und aus dem deutschen Raum stammenden Münzen gefunden. Ein weiterer Halsring vom selben Typus wurde auf Öland freigelegt. Im 10. und 11. jahrhundert wurden die Handelsbeziehungen beibehalten, sofern sie nicht durch Kaperfahrten baltischer oder skandinavischer Seeräuber unterbrochen wurden. Das reiche und dicht besiedelte Kurland zog beutegierige Wikinger aus Schweden, Dänemark, ja selbst aus Island an. Nicht selten wurden sie in eine Falle gelockt, worauf die Kuren deren Küsten plünderten. Durch solche räuberischen Scharmützel blieb das Kräftegleichgewicht erhalten. In den Chroniken ist von größeren Kriegen nicht die Rede. Die marodierenden Banden, sieben bis dreißig Köpfe stark, führten ihre Raubzüge zumeist nur in Küstennähe durch, da so ein schneller Rückzug gesichert war. Deshalb befanden sich die Ansiedlungen beiderseits der Ostseeküste in einiger Entfernung vom Meer. Fast alle größeren Städte und Ortschaften der Kuren lagen 5 bis 25 Kilometer abseits der, Küste. ...

Die isländische Egilssaga enthält eine anschauliche Schilderung der Wikingerüberfälle, wie auch einen Bericht über den Lebensstandard der kurischen Magnaten zu Beginn des 10. Jahrhunderts. Lang und breit wird da erzählt, wie die Wikinger Thorolf und Egil um 925 A. D. Kurland verheerten. Groß ist auch die Fülle von Einzelheiten aus dem Leben eines kurischen Feudalherrn. Wir erfahren, wie man damals mit Schwertern, Speeren, Pfeil und Bogen focht, die Waffen des Gegners unter Gewändern versteckte, wie man Feinde gefangennahm und in Verliesen  “Löchern”  jahrelang einkerkerte oder zu Tode marterte. Die Burg des  kurischen Feudalherrn bestand aus mehreren Gebäuden und Scheunen und war von Palisaden  “Zäunen”  umgeben. Die Häuser waren aus dicken Baumstämmen errichtet und enthielten ebenerdig gelegene Raume. Eine Stiege führte zum Dachgeschoß. Die Räume waren mit Schilden getäfelt. Der Feudalherr schlief in einer der Dachkammern. Diener bereiteten ihm das Lager. Im Dachgeschoß waren Waffen gehortet. Dort befanden sich auch Holztruhen voll Silbersachen. Der Magnat und seine Mannen tafelten in einer “Halle”, die sicherlich der größte Raum in einem der Burggehäude war. Das ist eine Zusammenfassung dessen, was die  skandinavischen Erzähler zu berichten wissen. Weitere Aufschlüsse liefern Grabfunde....

Die auf gut 30 weitläufigen Friedhöfen im westlichen Litauen und Lettland freigelegten Gräber der Kuren enthielten erstaunlich viele Grabbeigaben, darunter eine Menge silberner, bronzener und eiserner Gegenstände. Als Beispiel sei das Grab eines Feudalherrn auf dem Friedhof von Laivaiai bei Kretinga in Westlitauen angeführt, das etwa aus dem Jahre 1000 n.Chr. stammt. In dem mannslangen Baumsarg befanden sich der Leichenbrand, neun Gewandfibeln, ein mit Bronze- und Bernsteinperlen verzierter Ledergürtel, drei Speere, eine eiserne Streitaxt mit breiter Schneide, ein Tüllenbeil, ein Feuerstahl, eine Sichel, ein eiserner Schlüssel, eine bronzene Waage, ein Sattel und eine eiserne Trense. Außerdem fand man noch Geräte und Waffen kleineren Formats, die entweder seine sonstigen Habseligkeiten symbolisierten oder seinen Dienern und Sklaven gehörten. Vor allem die Frauengräber wiesen eine Fülle von bronzenen und silberplattierten Schmucksachen auf. Aus solchen Grabfunden kann man schließen, welche Werte die Schatztruhen in den Burgen der Feudalherren enthalten haben mögen. Ähnlich reichhaltie Gräber wurden entlang der Ostseeküste von der Weichsel im Süden an bis hinauf nach Lettland und Estland im Norden freigelegt. Diese Wohlhabenheit erklärt, weswegen die Skandinavier den Ostteil der Ostseeküste so häufig heimsuchten. Die Handelsbeziehungen zwischen den Pruszen und Kuren einerseits und den Schweden und Dänen andererseits belegen Funde an einstigen Umschlagplätzen wie etwa Truso  (beim heutigen Elbing), Wiskiauten auf Samland, an der Memelmündung, bei Grobin nahe Liepäja, aber auch im Mündungsgebiet der Düna. Die skandinavischen Wikinger hatten aber nicht nur Handel oder Plünderungen im Sinn, sondern versuchten auch zu missionieren. Da diese Tätigkeit freilich von zweitrangiger Bedeutung war, blieb sie ohne größere Auswirkungen. Es wird zwar berichtet, daß ein Kaufherr, beeindruckt von den vielen Geschenken des Dänenkönigs Sven Estrithson, 1076 in Kurland eine Kirche stiftete, diese aber bald darauf der Vergessenheit anheimfiel. ...

Vom Ende des 9. Jahrhunderts an verzeichneten die Kuren und die übrigen Baltenstämme eine auffallende Bereicherung ihrer materiellen Kultur. Der Einfluß der Wikingerkunst etwa ist vor allem an der Übernahme bestimmter Motive wie etwa Schlangen- oder Tierköpfe, aber auch an der Nachbildung wikingischer  Schwertornamente zu ersehen (Abb. 68, 69). Doch im Grunde läßt sich die Gestaltung von Schmucksachen, Werkzeugen und Waffen auf eine Weiterentwicklung von Vorbildern aus einer früheren Periode zurückführen oder es wurden neue, typisch baltische Formen geschaffen. Was die geometrische Ornamentierung anbelangt, erreichte man eine ungewöhnliche Meisterschaft. Auch die Formenvielfalt der Schmuckgegenstände ist beachtlich. Trotzdem läßt sich, was den stilistischen Gesamtrahmen anbetrifft, eine eindeutige eiterentwicklung von Stilelementen aus dem »Goldenen Zeitalter« beobachten. ...

Zu Beginn der historischen Zeit erreichten die künstlerischen und handwerklichen Fertigkeiten ihren Höhepunkt. ... In allen Bereichen des Wirtschaftslebens kam es zu beächtlichen Fortschritten. ...

Die weitläufigste oder mächtigste Feste samt der sich anschließenden Ortschaft wurde zum militärischen und administrativen Zentrum des jeweiligen Stammesgebiets. In den bereits erwähnten Schriftquellen aus dem 9. Jahrhundert sind fünf derartige “Staaten” in Kurland  angegeben. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts gab es acht “Staaten” oder Gebiete mit einem entsprechenden Ballungszentrum, innerhalb dessen mehrere Dörfer  castellatura  lagen. Diese Einteilung in verschiedene Gaue galt für sämtliche Baltenstämme. Die jeweils mächtigsten Feudalfürsten dehnten im Verlauf der Zeit ihren Machtbereich auf zwei, drei, vier oder noch mehr Gaue aus. ...

 

Diese feudalistische Gesellschaftsstruktur und Herrschaftsform konnte so lange beibehalten werden, wie die Balten von Nachbarn umgeben waren, die einer ähnlichen Sozialstruktur und Regierungsform anhingen. Die Situation änderte sich erst  nachdem sie immerhin gut ein Jahrtausend gewährt hatte ‚ als in den Jahren von 1226-1230 an der Westgrenze die Deutschordensritter  ein vom damaligen christlichen Europa unterstützter mächtier Gegner  auftauchten. ...

Der Deutsche Ritterorden war während der Kreuzzüge in Palästina gegründet worden. Nach seiner Vertreibung aus dem Nahen Osten zog er sich nach Europa zurück und wurde im Bereich um die untere Weichsel ansässig (12261230). Bald darauf unterstützte der Orden die kriegerischen Unternehmungen der deutschen Kolonie in Lettland, die um die Mitte des 12.Jahrhunderts in Riga entstanden war. Sie zielten alle darauf ab, im Osthaltikum einen deutschen Staat zu schaffen. In den Kämpfen gegen die letzten “Heiden” in Europa, gegen die “Sarazenen des Nordens”, wie die Balten auch genannt wurden, schürte man eine Kreuzzugstimmung, so daß der Deutsche Ritterorden keine Mühe hatte, abenteuerlustige Könige, Fürsten und Ritter aus ganz Europa mitsamt ihren Vasallen für seine Ziele zu, rekrutieren.

Im 13. Jahrhundert griffen die Heerscharen des Deutschen Ritterordens die Pruszen von Westen her an, die Kuren, Semgalien, Selen, Lettgallen und Esten hingegen von der Rigaer Bucht aus.           1267 erlagen die Kuren. ...

Q.5.

Seit dem nennen sich Deutsche mit dem  Kurennamen....

Q.1.