LAG

Kunst & Medien e.V.

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Fusing
– Glasverschmelzen
seal.gif (462 Byte)Programmübersicht
Seminar 1: Terminfestlegung erfolgt nach Absprache
auch als Multiplikatorenfortbildung

Fusing nennt man das Verschmelzen von Gläsern, farbig wie auch klar. Vorher zugeschnittene Flachgläser, Fäden, Granulate und Glasmalfarben werden zum Bild oder Objekt bis ca. 5lagig miteinander verschmolzen. Dabei ist es wesentlich, dass die Glä­ser absolut den gleichen "Ausdehnungskoeffizienten" haben. Dieses kann vorher durch Tests festgestellt werden. Temperaturen von 580° bis 850° C. sind durch computergesteu­erte Öfen zu erreichen - die aber im Ablauf verändert werden können. Anschließend können die verschmolzenen Teile gewölbt, abgesenkt, sandgestrahlt oder graviert werden.

Es gibt eine breite Palette von Möglich­keiten in der Gestaltung: z.B. Schmuck (Paladium - Gold), Gebrauchsgegenstände (Teller - Schalen), Bilder und Objekte.

Wir arbeiten wie ein Maler auf einer Gemäldeebene - Glaserfahrung, wie z.B. Schneiden von Glas, wäre ein Vorteil. Themenschwerpunkt ist: Ornament und Jugendstil

Referent: Georg Michael Gausling

Beginn: 17 Uhr im Atelier in Marienfeld,

Lehrgangskosten: 200,- DM

Übernachtung und Verpflegung auf eigene Rechnung. Sie erhalten Informationen über Pensionen/Hotels in der Nähe.

Anmeldung:

nur schriftlich an die Geschäftsführung

Bernhard Baumann, Forsthaus Hülsberg, Tel. 02365/21063, Fax: 02365/295638

bei gleichzeitiger Überweisung des Teilnehmerbeitrages

LAG Konto-Nr. 66 0063 62, Kreisparkasse Recklinghausen BLZ 426 501 50

Informationen/Seminarunterlagen:

Bei inhaltlichen Fragen zu den Seminaren wenden Sie sich bitte direkt an den Referenten!

Zur Person:

Georg Michael Gausling, Klosterhof 7, 33428 Marienfeld, Tel./Fax 05247-8938: nach Tätig­keit als Industriekaufmann und Wer­be­assistent Ausbildung zum Kunst­glaser und Studium bei Fritz Winter (Bauhaus-Künstler), Haupt­ate­lier in Marienfeld, Atelier in Ber­lin sowie Pécs (Ungarn), Gastdozent an der Hochschule für Bildende Künste in Budapest. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, viele Arbeiten in öffentlichen und privaten Sammlungen. Gauslings Arbeiten befinden sich inzwischen auf der ganzen Welt, so auch u.a. im Victor-Vasarely Museum, Pècs/Ungarn. Im Jahr 1997 erhielt er eine der größten Auszeichnungen vom CORNING MUSEUM OF GLASS, New York.

1998 wurde er zum Senator der Medizinischen Universität Pècs/Ungarn ernannt.

Seit 1999 unterrichtet er am Christophorus-Gym­nasium in Versmold das Fach: Gestalten mit Glas.

Den Umweltgedanken nimmt Georg Michael Gausling auch in seiner Arbeitsweise ernst. Bei der Herstellung seiner Glasbilder macht sich Gausling überliefere Kenntnisse aus den frühen Jahren der Glasentwicklung zunutze und verwendet sie als Recyclingglas. Auf deutsch: Gausling arbeitet auch mit Altglas. Nutzbar macht er sich dabei die Techniken des Fusing und des Pate de verre - Glasschmelztechniken, die schon 4000 vor Christus in Ägypten und in Mesopotamien aufgekommen zu sein scheinen.

Reduziertheit, verdichtete Kompositionsweise, das ist die Ausdruckstärke von Georg Michael Gausling. Mit möglichst wenig Mitteln will er das meiste aussagen. Farbe ist das Lebenselixier des Künstlers, Glas­gestaltung bedeutet ihm die Steigerung der Farbe zur Lebendigkeit und Veränderlichkeit. Der Glasgestalter will visuelle Erlebnisse schaffen, die durch die Konfrontation von Bewegung, Kraft und die Besonderheiten des Werkstoffes Glas erzeugt und gesteigert werden. Er sagt selbst dazu: "Glas wird mit Licht gemalt".


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