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Dominik Menning (vom 27. Juni bis zum 26. September aufgrund eines Entwicklungshilfedienstes in Honduras kein Ansprechpartner) Lammerbach 25 48157 Münster Tel.: 0251 32 99 97 Email: DominikMenning@muenster.de |
Seit ca. 3 Jahren leite ich nun die Nachwuchsgruppe der Leichtathletik-Abteilung des TSV Handorf.
Bei dieser Arbeit werde ich seit einem Jahr von Paul Steffen unterstützt. Zusammen versuchen wir ein für die Kinder
zwar noch spielerisch ausgerichtetes aber dennoch anspruchsvolles Training zu gestalten. Mehr zu den Trainingseinheiten
finden Sie unter Was trainieren wir?
Mit zehn Jahren habe ich selber angefangen zu trainieren und habe in den folgenden sieben Jahren als Athlet genug Erfahrungen
aus dem Bereich Training und Wettkampf gesammelt, um sie bei meiner Arbeit als Trainer sinnvoll einzusetzen.
Viele fragen sich vielleicht: Warum übernimmt man eine solche Aufgabe, die doch sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und
mit der man gemessen am Arbeitsaufwand nicht das große Geld verdienen kann?
Mir hat es immer schon Spaß gemacht, anderen etwas zu vermitteln, was ich einmal selbst gelernt habe. Auch wenn
die Trainingseinheiten mit meistens über zwanzig Kindern manchmal sehr anstrengend sein können, macht es immer
wieder Freude zu sehen, wie schnell die Kinder lernen und welche Fortschritte sie machen. Auch gute Wettkampfergebnisse
einiger Athleten sind eine schöne Entschädigung für die aufwendige Arbeit.
Ich kann nur jedem empfehlen, der die Möglichkeit hat, z.B. in einem Verein eine Kinder- oder Jugendgruppe zu leiten, diese
Gelegenheit wahrzunehmen, denn sie ist in jedem Fall eine Bereicherung.
Laufen, springen, werfen....wie langweilig!! Solche Kommentare bekomme ich häufig zu hören, wenn ich über meinen Sport, Leichtathletik, berichte.
Doch die Leichathletik ist weitaus mehr. Die richtige Technik des Laufens, Springens und Werfens wollen Dominik und ich den Kindern mit Hilfe von
Spielen und komplizierterem Techniktraining beibringen.
Aber wie kam ich zur Leichtathletik? Mit 10 Jahren bin ich das erste Mal mit ein paar Freunden zum Leichtathletiktraining gegangen. Ich hatte dort noch
keine große Ahnung, was man unter Leichtathletik alles versteht, bin aber hingegangen, weil ich gehört habe, dass dort viel gespielt wird. Nach einiger
Zeit verging allerdings die Lust an diesem Spielen und ich hörte vorerst auf. Nach etwa 3 Jahren habe ich mich entschlossen weiter zu machen. Schon
bald bekam ich Spaß an dem Erlernen der Techniken. Da war Laufen nicht einfach Laufen, Werfen nicht gleich Werfen und Springen nicht gleich Springen.
Es ging um mehr. Ich wollte lernen, meinen Körper zu kontrollieren, zu wissen was ich gerade mache, wenn ich laufe, wenn ich werfe oder springe. Wie kann
man mit geringster Anstrengung das meiste erreichen? Was muss ich tun, um so weit wie möglich zu springen, so dass ich keine unnötigen Energien
verschwende? Aus diesem Interesse heraus trainierte ich weiter und nahm mit gutem Erfolg bei Wettkämpfen teil. Das Training musste ich nun hauptsächlich
aus zeitlichen Gründen aufgeben, allerdings wollte ich mich nie ganz von der Leichtathletik trennen und spielte mit dem Gedanken, das Training für die
Nachwuchsgruppe zu übernehmen. Seit etwa einem Jahr bin ich nun dabei, das Training mitzugestalten. Ich möchte versuchen, den Kindern ein Training zu
bieten, in dem sie lernen, sich selber kennenzulernen, zu koordinieren und zu wissen, was sie gerade machen und vor allem um Spaß am Sport zu haben.
© Münster 2001;
Dominik Menning; Paul Steffen