Foto Karl Wagenfeld Realschule

Epochenunterricht und Doppelstundenmodell

Unser Epochenmodell bewirkt, dass Fächer, die normalerweise nur mit 1 Stunde im Stundenplan angesiedelt sind, durch die Konzentration auf bestimmte Epochen mit doppelter Stundenanzahl unterrichtet werden können.

Es gibt 2 Epochen (A und B), jede dauert ein Schulhalbjahr. Fächer, die in Epochen unterrichtet werden, sind:

  • Kunst, Musik, Textilgestaltung
  • Geschichte, Erdkunde, Politik
  • Biologie, Chemie, Physik



Die Konzentration auf bestimmte Fächer in einer Epoche ermöglicht effektiveres Lernen. Hausaufgaben werden für weniger Fächer angefertigt. Die Schultasche wird leichter.

Zudem versuchen wir, wo immer möglich, den gesamten Unterricht in Doppel- statt Einzelstunden anzubieten. Auch Doppelstunden unterstützen die effektivere Nutzung der Schulstunden und führen damit zu weniger Belastung für unsere Schülerinnen und Schüler.

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Stundenplan

Wir betrachten den Stundenplan als ein pädagogisches Instrument, das unseren Schülern ein optimales Lernen und Arbeiten ermöglichen soll.

Für unsere Stundenpläne gelten als wichtige Grundsätze:

  • möglichst täglich Klassenlehrerunterricht
  • in der Erprobungsstufe wenige Lehrpersonen in einer Klasse
  • möglichst gleichmäßige Verteilung der Fächer über die Woche
  • Pflichtfächer werden in der Regel am Unterrichtsvormittag erteilt

Die Unterrichtszeiten an der KWS sind wie folgt:

7.48 - 8.35 h1. Unterrichtsstunde
8.38 - 9.23 h2. Unterrichtsstunde
9.24 - 9.41 h1/4 Std. Pause
9.42 - 10.29 h3. Unterrichtsstunde
10.32 - 11.17 h4. Unterrichtsstunde
11.18 - 11.34 h1/4 Std. Pause
11.35 - 12.22 h5. Unterrichtsstunde
12.25 - 13.10 h6. Unterrichtsstunde
13.11 - 14.09 h1 Stunde Mittag
14.10 - 14.53 h7. Unterrichtsstunde
14.55 - 15.40 h8. Unterrichtsstunde


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Multimediales Lernen

Multimediales Lernen ist für uns durchgängiges Lehr- und Lernprinzip. Es findet in allen Jahrgangsstufen, Fächern und Unterrichtsräumen statt.

Die vielfältigen Angebote in den Multimediaräumen motivieren zu selbstständigem Arbeiten und ermöglichen offene Arbeitsformen.

Das Arbeiten mit unterschiedlichen Medien ermöglicht es unseren Schülern, eigene Stärken zu entdecken und gute Leistungen zu erzielen.

 

Fächerverbindender Unterricht

Fächerverbindender Unterricht soll unsere Schüler befähigen, an der Lebenswirklichkeit orientierte Inhalte ganzheitlich vernetzt zu erarbeiten.

Unterschiedliche Fachaspekte werden zeitnah zusammengeführt. Dadurch wird ein Thema in seiner Ganzheit und Vielschichtigkeit erfasst.

Projektorientierter Unterricht mit lebensnahen und lebensbedeutsamen Themen steigern die Motivation und führen zu mehr Leistungsbereitschaft.

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Themenwoche

Nicht fachgebundene Aufgabenfelder und Aktivitäten werden auf eine Schulwoche konzentriert. Sie findet in der ersten Woche des 2. Schulhalbjahres statt und schafft so eine deutliche Unterbrechung des gewohnten Schulalltages. Diese andere Form von Unterricht zwischen den Schulhalbjahren bietet sich terminlich an, da direkt nach den Halbjahreszeugnissen noch keine Arbeiten anstehen.

Die Themenschwerpunkte der Projektwochen werden nach Alter und Interessen der Kinder optimiert:

Kl. 5:Lernen lernen:
Miteinander arbeiten am Thema "Wasser"
Kl. 6: Persönlichkeitsstärkung / Selbstbehauptung;
Information zur WP I - Wahl
Kl. 7: Gesundheitserziehung: Drogen und Süchte / Ernährung
Kl. 8: Berufswahlvorbereitung, Anbahnung des Betriebspraktikums
Kl. 9: Schülerbetriebspraktikum
Kl. 10: Vorbereitung auf die Zentralen Prüfungen /
WP I - Projekttag "Was kostet das Leben?"

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Experten-Einladungen

Wir nutzen das professionelle Wissen und den Realitätsbezug von Experten, um Lerninhalte praxisbezogen zu erarbeiten. Wir arbeiten zusammen mit Psychologen, Sozialarbeitern, Ärzten, Künstlern, Redakteuren, Berufsausbildern, und vielen mehr.

Wir holen Lebenswirklichkeit in unsere Schule, indem wir Zeitzeugen und Betroffene einladen, die durch ihre Erfahrungen und Lebensgeschichten unmittelbare Zugänge zu Lerninhalten vermitteln.

In regelmäßigen Abständen laden wir Autoren ein, die aus ihren Büchern vorlesen und uns neue Gedankenwelten nahe bringen.

 

Unterrichtsgänge

Die Idee des lebensnahen und lebensbedeutsamen Lernens fordert auf, Lernorte außerhalb der Schule aufzusuchen. Dadurch können unterrichtliche Projekte besonders intensiv erarbeitet werden.

Unsere Schülerinnen und Schüler besuchen Industrieunternehmen, Kraftwerke, Museen und öffentliche Einrichtungen. Betriebserkundungen ermöglichen erste Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt.

An außerschulischen Lernorten führen unsere Schülerinnen und Schüler Befragungen und Interviews durch. Diese werden anschließend ausgewertet und in die Unterrichtsarbeit einbezogen.

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Ausflüge und Fahrten

Wir verstehen Klassenfahrten und Wandertage als Teil unseres Erziehungs- und Bildungsauftrags mit vielfältigen Bezügen zur unterrichtlichen Arbeit. Sie ermöglichen wichtige Erfahrungen außerhalb des Unterrichts. Schüler und Lehrer lernen sich dabei intensiver kennen.

Am Ende der 5. Klasse fahren unsere Schüler auf eine dreitägige Klassenfahrt im näheren Umkreis Münsters. Neben den gemeinsamen Erlebnissen und Erfahrungen außerhalb der Schule an einem anderen Ort ist dabei die Stärkung der neuen Klassengemeinschaft ein wichtiges Anliegen.

Eine weitere Klassenfahrt findet am Ende der Jahrgangsstufe 8 statt. Für drei Tage wird ein Ziel in angemessener Entfernung angesteuert. Häufig fließen erlebnispädagogische Aktivitäten ein, von denen die Schüler in den folgenden Jahren an der Karl-Wagenfeld-Schule profitieren können.

Zwei Wandertage pro Schuljahr führen in Münsters nähere Umgebung. Hier stehen Besichtigungen und Erkundungen sowie Spiel und Sport auf dem Programm.

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