13. November 2010
Auf Entdeckungstour im Weltnaturerbe Wattenmeer
Was lebt wie im Watt? Dieser Frage gingen die
Schülerinnen und Schüler des 8er Biologiekurses am 16. September 2010
auf ihrer „Forschungsfahrt“ in den Nationalpark Niedersächsisches
Wattenmeer bei Wilhelmshaven nach.

Nachdem sie sich im Biologieunterricht bereits etwas in
das Thema „Wattenmeer“ eingearbeitet hatten, ging es nun – unter
Leitung eines Wattführers - mit Gummistiefeln, Kescher und Forke
ausgerüstet ins Watt.

Bereits nach wenigen Minuten waren die ersten Garnelen,
Mini-Schollen und Strandkrabben im Netz. Auch auf und im Wattboden gab
es vielfältiges Leben zu entdecken – Herzmuscheln, Strandschnecken,
Miesmuscheln.
Das ganz besondere Interesse der jungen Forscher/innen galt natürlich dem wohl berühmtesten Wattbewohner – dem Wattwurm.
Seine Kothäufchen – die „Sand-Spagetti – zeigen an, wo er
im Sandboden zu finden ist. Allerdings benötigt man schon etwas
Muskelkraft, um ihn aus seiner bis zu 40 cm tief in den Wattboden
gegrabenen Röhre auszuheben.

Mit Hilfe des Wattführers und seiner Grabeforke war
schnell ein stattlicher Wattwurm gefunden. Für einige Schülerinnen und
Schüler kostet es etwas Überwindung den großen Borstenwurm in die Hand
zu nehmen.
Nach der Exkursion wurden die Tiere des Watts im Labor
des Wilhelmshavener Wattenmeerhauses noch eingehend unter der
Stereolupe und im Aquarium untersucht und beobachtet. Eine Rallye durch
die umfangreiche Ausstellung des Wattenmeerhauses rundete die
„Entdeckungstour“ in diesem einzigartigen Lebensraum ab.

Fazit der jungen Forscher/innen für diesen Tag: Die
weite Fahrt hat sich gelohnt – denn wo hat man sonst schon mal die
Gelegenheit ein Weltnaturerbe so hautnah kennen zu lernen.
13.11.2010, Frau Leifhelm