Abiturientia 1982


Martin Albrecht, Frank Austrup, Andreas Beermann, Gerd Benesch, Heinz Benesch, Ulrich Benighaus, Heike Bindl, Thekla Böcker, Edgar Boer, Dirk Bommert, Christoph Bozzetti, Theresia Brinker, Ludger Busch, Susanne Dittert, Helga Eberhard, Gundula Eggen, Barbara Elfers, Jutta Eustermann, Reiner Fischer, Claudia Francke, Elke Frevert, Heiner Geldermann, Ludger Geldermann, Silke Gisbertz, Claudia Glosemeyer, Jutta Gödde, Martina Gonschorek, Monika Gräber, Susanne Hallermann, Martin Heimken, Birgit Hemmer, Ulrich Himmelmann, Judith Hintzen, Sabine Hölling, Roland Hölscher, Andrea Hoppe, Thomas Hülskötter, Stefan Hülsmeyer, Renate Hundrup, Thomas Hutters, Gerhard Kemper, Joachim Kerner, Thomas Kerner, Renate Koch, Frank Kocian, Olaf Krätke, Christoph Kreis, Andrea Kutter, Ines Langenhorst, Ulrike Langenkamp, Birgit Lepkes, Norbert Lonnemann, Bernd Lunemann, Andrea Luthe, Kerstin Luys, Andreas Maasewerd, Barbara Magiera, Claudia Meier, Eva-Susanne Meier, Beate Menzel, Birgit Mertens, Ina Meyer, Jürgen Mühlenkamp, Karin Müller, Detlef Münstermann, Detlef Nitsche, Anke Pannot, Ulrike Pattberg, Volkmar Pleßer, Thomas Plettendorf, Derek Pommer, Lorenz Potthoff, Michael Quadflieg, Detlef Reckow, Beate Rieping, Gabriele Ringhoff, Dirk Saerbeck, Georg Schäfermeyer, Stephan Schäfermeyer, Maren Schlüter, Til Schlummer, Mechthild Schmeddinghoff, Ute Schmitz, Helmut Schütz, Andrea Schult, Andrea Schulte Lünzum, Maria Schulze Kremer, Andrea Schwarz, Agnes Schwering, Silvia Sellmann, Marcus Simon, Kerstin Steger, Bärbel Stockebrand, Birke Thiele, Burkhard Timmer, Rainer Tönies, Nicola Vogt, Martin Volbers, Ulrich Vorspel-Rüter, Christian Voß, Barbara Walsleben, Marion Warnecke, Susanne Weber, Marie-Susanne Weber, Elmar Weitkamp, Klaus Weskamp, Gabriele Wiedemann, Ralf Witteler

Jahrgangsstufe 13 (1981/82) - Leistungskurse

Oben: Englisch (Herr Ruwe), Französisch (P. Sanders). - Mitte: Latein (Frau Loretz), Sport (Herr Heinrichs), Mathematik (Herr Wirth). - Unten: Biologie (Herr Eisenhawer), Englisch (Herr Niemann)

Berlinfahrt der Klasse 10a (1979)

Unsere KLASSE ist KLASSE


Herr Niemann ist mein Klassenlehrer. Ihn haben wir in Deutsch und Englisch. Mit „wir“ meine ich unsere Klasse. Öfters macht mir der Unterricht sehr viel Spaß. Herr Niemann unterrichtet nicht immer nach Schema F, sondern probiert auch mal etwas anderes, wie Tonbandaufnahmen, die später ausgewertet werden. Einmal stellte er eine Arbeit mit einem Diktat und einem Grammatikteil zusammen. Für diese Arbeit bekam man zwei Noten. Mich erfreut auch, daß er bei der Wahl des Vertrauenslehrers bis an die dritte Stelle vorgerückt ist. Unsere Klassensprecherin und unsere Klassenbuchführerin machen ihre Arbeit gewissenhaft. Mit der Sitzordnung in unserer Klasse bin ich zufrieden. Es gefällt mir nicht, daß wir in der Rechenstunde, der oft noch eine Stunde folgt, uns umsetzen müssen und dadurch ein Teil der Pause verloren geht. Auch finde ich es nicht recht, daß wir nach der Erdkundestunde noch einiges von der Tafel abschreiben müssen. Da brauchen wir manchmal noch fünf Minuten von der folgenden Stunde. Die haben wir bei Herrn Wirth. Ich finde es sehr toll, daß er [der Erdkundelehrer] sehr viele Profile an die Tafel zeichnet. Er ist nicht sehr streng. Es ist gut, daß wir schon so viel mit dem Atlas arbeiten und lernen, uns mit Karten auszukennen.
Pater Bugdoll haben wir in Mathematik und Religion. Er gestaltet die Rechenstunde ausgezeichnet. Zuviel Hausaufgaben gibt er nie auf. In Religion finde ich ihn am besten. In dieser Stunde sind wir nur 14 Kinder. So kommt jeder öfter zu Wort und kann besser am Unterricht teilnehmen.
Die Biologiestunde macht mir sehr viel Spaß. Wir hören sehr viele Tonbandaufnahmen. Herr Borgmann hat gesagt, daß wir auch noch einige Unterrichtsgänge machen werden, auf die ich mich schon freue!
In Sport machen die Mädchen nicht mit. Für sie ist kein Platz mehr da. Bei uns liegt Sport in der letzten Stunde. Das finde ich passend angelegt, weil man dann sehr abgeschlafft ist und sich nicht auf den weiteren Unterricht konzentrieren kann.
Im Ganzen finde ich es hier klasse auf dieser Schule .Auch der Rundlauf ist gut. In der Grundschule ging das über Lautsprecher. Wenn es mal zu laut in der Klasse ist, liest man es noch einmal vor. Und man kann die Sache besprechen. Auch die Wandertage gefallen mir, weil man sich in diesen Tagen besser versteht.
Bericht aus der Klasse 5a in: Die Brücke, Schülerzeitung der Kardinal-von-Galen-Schule, Schuljahr 1973/74

Schüler errichteten Zeltstadt in Nacht-und-Nebel-Aktion

Letzter Schultag:
200 Brötchen wurden verspeist

Hiltrup. Mit einem idyllischen Zeltlager überraschten die Schüler der Jahrgangsstufe 13 des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums gestern morgen ihre Mitschüler und vor allem ihre Lehrer. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hatten Schüler in einer Nacht-und Nebel-Aktion etwa 20 Zelte und zwei Campingwagen aufgestellt und damit den gesamten Schulhof mit Beschlag belegt.
Anlaß war der vorerst letzte Schultag der Abiturienten am Mittwoch, der zünftig gefeiert werden sollte. Und das taten die 110 Schüler mit Musik und Lagerfeuerromatik. Nach dem Zeltaufbau um Mitternacht waren mehrere Nachtwachen eingeteilt worden, und in einem Campingwagen gab es warme Getränke. Um acht Uhr am Mittwochmorgen ging es dann zum Morgenappell und anschließendem gemeinschaftlichen Zähneputzen aus Schlafsäcken und Zelten heraus. Allerdings hatten nur wenige die Nacht in Morpheus Armen verbracht.
Nach gemeinsamem Morgen-Jogging und der obligaten Frühgymnastik wurden dann zum Frühstück über 200 Brötchen. verspeist. Mit weiteren interessanten Aktivitäten verbrachten die Abiturienten dann den Vormittag im Freien: Da gab es Zaubereien, Wettkämpfe, eine Polonäse, Musik von der Band der Stufe 13 und auch eine Kaugummi-Verteilung. Ab mittags veranstalteten die Schüler eine Fete im Jugendheim am KvG.
Direktor Borgmann zeigte sich verständnisvoll und amüsiert zugleich über die Aktivitäten „seiner“ Abiturienten. Zum Schulbeginn am Mittwochmorgen hatten sie aber vorsorglich „ihrem Chef“ ein Fläschchen Baldrian am roten Bande überreicht, damit er sofort bei eventuell entstehender Aufregung über das Camp auf dem Schulhof eine Medizin zur Hand hatte. Aber diese Vorsorge wäre nicht notwendig gewesen, denn der Direktor nahm es ganz gelassen hin.
„Abitur-Motto“
Um neun Uhr wurde es dann aber doch ernst: Die Schüler erhielten ihre Zulassung zum Abitur und wurden mit rechtlichen Belehrungen über die Folgen von Täuschungsversuchen und ähnlichem während der Reifeprüfungen in die einwöchige Vorbereitungszeit entlassen.
Text und 2. Foto: JUG, Westfälische Nachrichten 29. 04. 1982. Übrige Fotos: Abiturzeitung 1982