DEZEMBER 2007
Liebe Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
Weihnachten steht unmittelbar bevor, und das Jahr 2007 neigt sich dem Ende entgegen.
Wie in jedem Jahr ist auch die Adventszeit in unserer Schule allerorts hör- und
sichtbar. Unser Hausmeister, Herr Granzeier, hat in den Eingangsbereichen der
Schule Adventskränze aufgehängt, auch viele Klassen sind geschmückt.
Unser Schulseelsorger, Herr Stelzer, hat mit einigen
Schülern als Adventskalender eine mobile Krippe mit Figuren in Lebensgröße
aufgestellt. Bis zum Heiligen Abend wandert die heilige Familie mit ihrem roten
Sofa von Gebäude zu Gebäude, am Nikolaustag war sie sogar beim Fußballturnier
der Klassen 5 und 6 in der Sporthalle präsent. An Heilig Abend wird sie die
Aula erreichen und dort in der Weihnachtsmesse ihren Platz finden. Die jetzt
noch sichtbar schwangere Maria wird dann ihr Kind im Arm halten. In diesem Jahr
wird der Stellvertretende Leiter der Hauptabteilung Schule und Erziehung Pater
Manfred Kollig den Gottesdienst zelebrieren. Eine Formation der Jugendband „st.
mary`s“ wird ihn musikalisch begleiten.
Zu
dieser Messfeier am 24. 12. 2007 um 17.00 Uhr in der Aula laden wir herzlich ein. Wir bitten jedoch, wie in jedem Jahr,
diejenigen, die noch nicht sicher sind, ob sie den Weihnachtsgottesdienst in
der Schule oder in ihrer Heimatgemeinde feiern werden, der Gemeinde den Vorzug
zu geben, denn in unserer Aula haben nur 400 Besucher Platz.
Auch das Schuljahr 2008/09 ragt schon wieder ins alte Jahr hinein. In den Grundschulen
fanden bereits im November die Informationsveranstaltungen für die Eltern der
Viertklässler statt. Ende Januar wird angemeldet. Der Schulträger hat uns signalisiert,
dass wir im nächsten Jahr vier Züge eröffnen können. Wir hoffen auch, dass nach
dem Weggang Herrn Fischedicks die Stelle des Stellvertretenden Schulleiters in
Kürze besetzt wird.
Ihnen/Euch
allen wünschen wir ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr
2008!
Schulleitung, Kollegium und Verwaltung des KvG
Personalien
Unsere
beiden Studienreferendare Frau Kauertz und Herr Hühne bestanden erfolgreich ihr
zweites Staatsexamen. Sie bleiben noch bis zum 31.01.08 an unserer Schule. Für
ihre weitere berufliche Zukunft wünschen wir ihnen viel Erfolg.
Schulkonferenz
Am 18.10. tagte die Schulkonferenz. Herr Humbert und Herr Thelosen stellten die
Ergebnisse der Lernstandserhebungen und der zentralen Abschlussprüfungen vor.
Das von der Lehrerkonferenz vorgeschlagene Verfahren der Dokumentation der Noten
zum Arbeits- und Sozialverhalten wurde einstimmig angenommen. In einem weiteren
Punkt stellte Herr Braunsmann das in der Lehrerkonferenz bearbeitete Modell
einer Stunden- und Pausenregelung für die G8 Schülerinnen und Schüler vor. Die
Diskussion in den Gremien sollte fortgesetzt werden, so dass in der letzten
Konferenz des Schuljahres eine Entscheidung getroffen werden kann. Als 4.
beweglicher Ferientag wurde Dienstag, 05.02.08 (Veilchendienstag) festgelegt.
Schulpflegschaft
1. Schulpflegschaftssitzung: Am 4.9.07 fand die erste Schulpflegschaftssitzung
dieses Schuljahres statt, die mit über 50 Teilnehmern sehr gut besucht war. Um
den alten und neuen Elternvertretern den Einstieg in das neue Schuljahr zu
erleichtern, wurde zunächst Gelegenheit gegeben, sich im Gespräch näher kennenzulernen.
Bei Cola und Fanta konnten neue Kontakte geknüpft oder auch bereits bestehende
intensiviert werden. Unter dem TOP: Who is who am KvG? stellten sich
anschließend die neuen Lehrer dem Elterngremium vor.
Es folgten dann, wie in jeder ersten Sitzung eines neuen
Schuljahres, die Wahlen zu den Mitwirkungsorganen. Im Rahmen dieser Wahl wurde
ich zur Schulpflegschaftsvorsitzenden wiedergewählt und Margit Gericke zu
meiner Stellvertreterin. Herzlichen Dank für das in uns gesetzte Vertrauen! Wir
werden uns bemühen, auch in diesem Jahr die Interessen der Elternschaft gut zu vertreten!
Weiter wurden an diesem Abend die Elternvertreter für die Schulkonferenz und
für die Fachkonferenzen gewählt.
Neben den Wahlen stand eine Reihe weiterer
Tagesordnungspunkte auf dem Programm: So gab Herr Thelosen aktuelle
Informationen zum laufenden Schuljahr. Die neue Mitwirkungsordnung des Bistums
Münster sowie die Handreichungen des Schulministeriums zum Umgang mit den
Kopfnoten wurden vorgestellt und erläutert.
Oberstufenforum: Das erste Oberstufenforum des KvG für die Elternvertreter der Stufen 11, 12 und 13 startete am 23.10.07 in der Gaststätte „Haus
Meinolf“. Anlass für die Durchführung dieser Veranstaltung war die Einführung
des Zentralabiturs in NRW, und die damit einhergehende Beunruhigung unter
Eltern. Auch wenn die im letzten Sommer zum ersten Mal landesweit
durchgeführten zentralen Abiturprüfungen laut Ministerium einer „Punktlandung“
gleichkamen, - der größte Teil der Schüler sich also bei der Lösung der Aufgaben
keinen außergewöhnlichen Schwierigkeiten gegenübersah -, schien es uns doch
sinnvoll, auch den Eltern einen Einblick
in die veränderten Abiturbedingungen zu ermöglichen und ihnen konkrete Daten
hierzu an die Hand zu geben. Auf dem Programm standen inhaltliche Abiturvorgaben,
Aufgabenstellungen, Durchführungsmodalitäten, Durchschnittsnoten, bis hin zu
Bepunktung und Bewertung. Herr Thelosen, im letzten Schuljahr selbst
Deutsch-Leistungskurstutor, machte am Fach Deutsch exemplarisch Details der zentralen
Prüfungen deutlich. Weiteren Diskussionsstoff boten an diesem Abend die „Kopfnoten“,
die ab dem laufenden Schuljahr auch Bestandteil der Abiturzeugnisse werden.
2. Schulpflegschaftssitzung: In Anbetracht einiger aktuell anstehender Punkte fand die zweite Schulpflegschaftssitzung dieses Schuljahres bereits am
20.11.07 statt.
Verfahren zur Kopfnotenvergabe: Der erste wichtige TOP an diesem Abend war der Modus
zur Vergabe der „Kopfnoten“ am KvG. Auf dem nächsten Halbjahreszeugnis erhalten
nach ministerieller Vorgabe alle SchülerInnen auf den Zeugnissen erstmals Bemerkungen
zum Arbeits- und Sozialverhalten in Form von Ziffernnoten (1 bis 4). Beurteilt
werden jeweils 3 Kompetenzbereiche im Arbeitsverhalten (Leistungsbereitschaft,
Zuverlässigkeit und Sorgfalt, Selbstständigkeit) und 3 Kompetenzbereiche im
Sozialverhalten (Verantwortungsbereitschaft, Konfliktverhalten, Kooperationsfähigkeit).
Das Verfahren zur Vergabe dieser sog. „Kopfnoten“ war Beschlussgegenstand der
letzten Schulkonferenz. Es wird nun
folgendermaßen verfahren werden: Die Note 2 ist Standard - Abweichungen nach oben sind in jedem Falle
möglich - Abweichungen nach unten bedürfen der Begründung. Der Vorschlag für
die Kopfnoten erfolgt in den Klassen 5 bis 10 durch den Klassenlehrer, in der
Stufe 11 durch den Tutor und in den Stufen 12 und 13 durch die beiden LK-Tutoren
gemeinsam. Alle weiteren in der jeweiligen Lerngruppe unterrichtenden Lehrer
können Änderungen anregen oder im Hinblick auf ihr Fach eigene Ergänzungen
einbringen. Die letztendliche Entscheidung über die Kopfnoten trifft die
jeweilige Zeugniskonferenz.
Mögliche Stunden- und Pausenraster am KvG: Die Verkürzung der Schulzeit auf 8
Jahre und die daraus resultierende Reduzierung der Mittelstufe um 1 Jahr führt
zu einer Erhöhung des Stundenvolumens in der Sek I, das eine Verlängerung des Unterrichtstages
bis in den Nachmittag hinein mit sich bringt. Herr Thelosen stellte an diesem
Abend zwei alternativ mögliche Stunden-Pausen-Raster für die veränderte
Stundenplangestaltung am KvG vor. Diese sollen nun mit Hilfe eines Fragebogens
auf ihre Akzeptanz bei den Eltern geprüft werden.
Vorstellung des Elternmodells „Fahrten“: Auch das Fahrtenprogramm des KvG
muss für die G8-Schüler neu überdacht und an die veränderten Bedingungen angepasst
werden. Bereits am 23.5.06 hat der Elternausschuss „Fahrten“ folgenden
Vorschlag für das Fahrtenprogramm G8 unterbreitet: a) 3-Tage-Fahrt in Klasse 6
– b) 14-Tage Amelandfahrt in Klasse 8 – c) Individuelle Auswahl zwischen 1
Woche Ski-Fahrt und 1 Woche Studienfahrt in Jahrgangsstufe 11. Dieses
Fahrten-Modell soll in nächster Zeit zur Entscheidung in die Schulkonferenz kommen.
Die reformierte Oberstufe G8: Die Oberstufe wird für G8-Schüler
eine grundlegende Neugestaltung erfahren. Grund- und Leistungskurse werden in
Zukunft entfallen. Stattdessen wird es 4-stdg. Kurse auf erhöhtem Anforderungsniveau
und 2-stdg. Kurse auf normalem Anforderungsniveau geben. Jeder Schüler muss in
jedem Jahr der Oberstufe 5 Kurse auf erhöhtem Anforderungsniveau und 7 Kurse
auf normalem Anforderungsniveau belegen, also 34 Stunden. Die sog. Kernfächer
Deutsch, Mathematik, Fremdsprache werden obligatorisch 4-stdg. und auf erhöhtem
Anforderungsniveau für alle Schüler bis zum Abitur unterrichtet. Jeder Schüler
wird zudem verpflichtet, ein sog. Profil zu bilden, das entweder sprachlich
oder naturwissenschaftlich ausgerichtet sein kann, und in dem jeweils
individuell anzuwählenden Profilfach seinen Ausdruck findet.
Termine: Das diesjährige 5er-/6er-Forum findet
voraussichtlich am 6.2.2008 statt.
Ursula Loroch
SV
Die erste SV-Sitzung des Jahres wurde noch von den Schülersprechern Christian
Ketteler und Magnus Wabner, die in den 13. Jahrgang aufrückten, geleitet. Im Mittelpunkt
der Sitzung stand die Wahl der Vertreter für die einzelnen Gremien im Schuljahr
2007/08. Für die Wahl zum neuen Schülersprecher wurde ein veränderter Wahlmodus
vorgeschlagen. Die Sprecher sollten nicht mehr, wie bisher von den SV-
Delegierten, sondern von allen Schülern gewählt werden. Von den Kandidaten, die
sich zur Wahl stellten, wurden Philipp Leding und Thessa Pierchalla (beide 12.
Jahrgang) gewählt. Bei der zeitgleich durchgeführten Wahl zum Vertrauenslehrer
bekamen Herr Schulte und Herr Goerke die meisten Stimmen.
Veranstaltungen
Beim zweiten Literaturgespräch dieses Schuljahres
wurde der Roman „Geschichte des Traktors auf Ukrainisch“ von Marina Levycka
besprochen. Die Gesprächsleitung hatte Frau Theilmeier-Wahner.
St. Martin ruft, das KvG antwortete musikalisch. Am 09.11. begleitete Herr
Bennemann mit der Bläserklasse 6 den Martinszug in St. Ida, Gremmendorf.
Herr
Klomfaß gestaltete am 09.11. mit dem Nachwuchsorchester das Martinsspiel des
Schützenvereines für die Hiltruper Grundschüler im Schulzentrum. Am 12.11. trat
das gleiche Orchester beim Martinsspiel in St. Clemens auf.
Am
21.11.2007 stellte die Leiterin der Hiltruper Buchhandlung, Fr. Schmuck, in der
Bibliothek neue Kinder- und Jugendbücher vor. Frau Dr. Stiglic, die nach der
Pensionierung von Herrn Lütke Schelhowe die Leitung der Bücherei übernahm,
organisierte die Veranstaltung.
Wettbewerbe
Bei der Mathematikolympiade schafften 25 Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe
I den Einzug in die Runde auf Kreisebene. Am 18.10. wurden den Schülerinnen und
Schülern die Urkunden überreicht. An der zweiten Runde der Olympiade nahmen am
17.11. 23 Schülerinnen und Schüler unserer Schule teil. 9 Schülerinnen und
Schüler erreichten in dieser Runde einen der vorderen Plätze. Sie wurden am
17.12. gemeinsam mit ihren Eltern zur Siegerehrung in das Annette-von-Droste-Hülshoff
Gymnasium eingeladen. Herr Keßelmann und Frau Landwehr betreuten den Wettbewerb.
Ein Schülerteam aus mehreren Jahrgangsstufen nahm an der Mathe-A lympiade teil.
Herr Keßelmann und Frau Landwehr betreuten die Schüler und stärkten sie während
des ganztägigen Wettbewerbes mit Pizza und Kuchen.
Am 17. und 18.11. traten unsere Roboterteams in Lingen und in Bocholt zu Wettbewerben
an. Herr Keßelmann bereitete die Teams vor und betreute sie vor Ort. In Lingen
erwischten unsere Schüler einen schlechten Start, weil der Roboter einen Teil
der programmierten Befehle nicht ausführte. In Bocholt gelang den KvG-Schülern
eine gute Platzierung.
Conrad Nachtigal Ihlow, Marlene Mandrysch, Antje Sommer - alle 5b - gewannen beim
Malwettbewerb zum Theaterstück „Die verzauberten Brüder“ Preise. Conrads Entwurf
wurde für das Plakat der Städtischen Bühnen verwendet und gedruckt. Frau
Conze-Eisen nahm mit ihrer Klasse am Wettbewerb teil.
Am
28.11. fand das traditionelle Nikolaus-Fußballturnier zwischen dem Lehrerteam
und den Mannschaften der Sekundarstufe II statt. Als Sieger gingen „Die
Knipser“ des 12. Jahrganges aus der Sporthalle. Neben Schokoladennikoläusen für
die Spielerinnen und Spieler erhielten sie den begehrten Wanderpokal. Das „Golden
Goal“ für das Lehrerteam erzielte Frau Köhnsen. Verpflegt wurden Spieler und Zuschauer
mit Hot Dogs, Getränken und Kuchen vom Kochteam des 13. Jahrganges.
Auch
unsere Jüngsten trafen sich zum Turnier. Am Nikolaustag traten die Jahrgänge 5
und 6 an. Sieger wurde die Klasse 6 c. Frau Krüger und Frau Kauertz organisierten
das Turnier.
Unsere
Mädchenmannschaften nahmen an den Stadtmeisterschaften im Volleyball teil. Die
älteren Mädchen mussten eine Niederlage einstecken, während sich die zweite
Mannschaft gut schlug, letztlich sich aber im Finale nicht durchsetzen konnte.
Bei den Stadtmeisterschaften der Jungen, die an unserer Schule ausgerichtet wurden,
wurde unser Team Stadtmeister. Frau Köhnsen, Herr Eggersmann, Herr Hof und Herr
Kesselmeier coachten die Teams.
Am 03.12.
wurde in der 3. und 4. Stunde der Vorlesewettbewerb des sechsten Jahrganges
durchgeführt. Siegerin wurde Alexandra Matheja aus der 6 a, Laura Stevens aus
der 6 b freute sich über den zweiten, Josephine Volmary über den dritten Platz.
Frau Wiegmann organisierte die Veranstaltung. In der Jury walteten Frau Dr.
Gremmler, Frau Lemper mit drei Schülern ihres schweren Amtes.
Projekte
Da das Erlernen von Methoden in der Schule einen wichtigen Platz einnimmt, wurde
für den 5. Jahrgang, wie in den Vorjahren, das Projekt „Lernen lernen“ Anfang
November durchgeführt. In diesem Jahr wurden die Materialien von Herrn Goerke
und Frau Krüger aktualisiert und neu erstellt. Auch für den 11. Jahrgang wurde
das Projekt „Fit für die Oberstufe“ durchgeführt. Herr Hakenes hat dazu einen
passenden Reader geschrieben, der den Schülerinnen und Schüler als methodischer
Begleiter durch ihre Jahre in der Sekundarstufe II dient.
Alle Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrganges nahmen an dem Berufseignungstest, der
von der Allianz-Versicherung kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, teil. Zum
ersten Mal wurden diese Tests online durchgeführt. Herr Osthues führte an drei
Nachmittagen mit den Schülern den Test im Computerraum durch. Jeder Schüler
erhält eine individuelle Auswertung seines Profils.
101 Schülerinnen und Schüler unserer Sekundarstufe II sind Mitglieder der
Oberstufenakademie der Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede. Die
Akademie unterbreitet den Schülern ein Kursangebot zu verschiedenen
wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen. Auf einer Schulleitertagung
der Bischöflichen Schulen wurde die Akademie von ihrem Leiter, Bruder David und
unserem Schüler Simon Chrobak, vorgestellt.
Initiative Schulprofil
Themen & Termine
Gruppe
1: Neue Medien
Die
Gruppe arbeitet langfristig an einer verbesserten Kommunikationsplattform für alle
Gruppen und Gremien der Schule.
Am Dienstag, 22. Januar 2008, um 20 Uhr trifft
sich die Gruppe 1 zum offiziellen Start der Testphase des Kommunikationsservers.
Nachdem die technischen Hürden weitestgehend genommen wurden, muss sich das
System im Alltagsbetrieb bewähren. Für genügende Sicherheit sorgt ein
angemieteter Server mit installiertem Content-Management-System typo 3 und
CSS-Framework YAML. Aktuelle
Informationen, Neuigkeiten, Termine, Dokumente und der Vertretungsplan sollen -
optisch aufbereitet - für alle am
Schulleben beteiligten Personen einfach und ohne Umstand erreichbar sein. Für das nächste halbe Jahr sind Verbesserungen
und Erweiterungen, wie z.B. die Organisation der Raumplanbelegung angestrebt.
Die redaktionelle Betreuung der Inhalte übernimmt ein Redaktionsteam aus Schülern
und Lehrern.
Zu
diesem Treffen sind alle Interessierten herzlich eingeladen, die sich mit uns
über das Erreichte freuen und sich über die weitergehenden Ziele informieren
möchten.
Benedikt Wieschhörster
Gruppe
2: Förderung von vernetztem Lernen und fächerübergreifendem Unterricht
Im
vergangenen Schuljahr ist in der Jahrgangsstufe 7 eine Projektwoche zur Stadt
Münster durchgeführt worden. Sowohl die Idee einer Projektwoche als auch das Fächer
verbindende Thema „Münster“ sind bei der großen Mehrheit der Schüler und auch
bei den beteiligten Kollegen auf sehr positive Resonanz gestoßen. Deshalb soll
das zunächst als Pilotprojekt geplante Vorhaben im laufenden Schuljahr eine
Neuauflage finden.
Das
Ziel des Projektes ist es, vernetztes Denken zu fördern und sich einem Thema
aus verschiedenen Perspektiven und mit unterschiedlichen Methoden (auch
Exkursionen, Expertengespräche, Vorträge…) zu nähern.
Viele
Ideen werden gesucht: stadtgeschichtliche Themen, geografische Aspekte,
biologische Exkursionen, Begegnung mit Literatur und Kunst und verschiedenes
mehr.
Gern
nehmen wir noch Anregungen auf von Seiten der Eltern und der Schülerinnen und
Schüler.
Ein
zweiter Arbeitsschwerpunkt der Gruppe wird auch in diesem Schuljahr wieder ein Umweltprojekt für den Differenzierungsbereich
des 10. Jahrgangs sein in Kooperation der Fächer Politik/Sozialwissenschaften,
Pädagogik, Biologie, Chemie, Physik, Religion und Deutsch.
Für die Vereinbarung eines nächsten
Treffens der Vorbereitungsgruppe bitten wir bei Interesse um eine kurze
Nachricht (auch als E-Mail).
Astrid Köhnsen, Mechthild Theilmeier-Wahner, Hildegard Rickert
Gruppe
3: Gespräch über Leistungsanforderungen, Motivation und die Identifikation mit
dem KvG
Das
große Thema dieser Gruppe sind zur Zeit Überlegungen zum zukünftigen
Stundenraster und zur Pausenregelung am KvG für G 8-Schüler und alle anderen
Schüler und Lehrer.
Durch
die verkürzte Schulzeit wird sich Schule in den nächsten Jahren sehr verändern.
Die Erhöhung der Wochenstundenzahl bringt wachsende Anforderungen für G
8-Schüler mit sich.
In
den letzten beiden Sitzungen der Gruppe kam es darüber zu einem intensiven Austausch.
Vorgestellt
wurden zwei unterschiedliche Modelle eines möglichen zukünftigen Stundenrasters.
Konsequenzen wurden durchgespielt, das Pro und Kontra abgewogen.
Einigung
konnte erzielt werden in dem Wunsch, Anfang Februar ein Meinungsbild von Eltern
und Schülern der betroffenen Jahrgänge einzuholen, das dann auch in den
weiteren Entscheidungsprozess der Gremien mit einfließen kann.
Herzliche Einladung zu einem anregenden
Filmabend am Dienstag, 29.01.08, um 20 Uhr im Fahrschülerraum: „Wie in Deutschland Schulen gelingen“;
Unterrichtsbeispiele, Interviews mit Experten und Wissenschaftlern.
„Wer
nicht glauben wollte, dass auch hierzulande Schulen Lebensorte sein können, die
zum Lernen Zeit lassen, in denen Lust und Leistung, Selbständigkeit und
Zusammenarbeit kein Widerspruch sind, der wird seinen Augen kaum trauen. Zu
schön, um wahr zu sein, müsste der rundum besorgte Deutsche da denken. Ist aber
wahr, und zwar hier.“ Die ZEIT
Gruppe 4: Werte und Wertevermittlung
Der
Studientag 2007 zu ethischen Fragen am Ende des Lebens ist vorbei. Bei den
beteiligten Referenten und Gästen, bei Schülern und Lehrern gab es fast
ausnahmslos gute Rückmeldungen (s. auch Bericht von Herrn Hühn über den Studientag).
Der nächste interdisziplinäre Studientag
wird sich im Oktober 2008 dem Klimaschutz widmen.
Wie
immer freuen wir uns über alle Ideen, Anregungen, Tipps, Hinweise auf Referenten,
Einrichtungen, Medien, Bücher……
Das nächste Treffen der Gruppe: Mittwoch, 23.01.2008, 20 Uhr im Lehrerarbeitsraum
Koordination: Hildegard Rickert, Tel.: 0251 315901, Fax:
0251 314428 ; E-Mail: rickert.hildegard@t-online.de
Interdisziplinärer Studientag 2007
„Menschenwürde an den Grenzen des Lebens"
Mit dieser Thematik beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der
Jahrgangsstufen 11 und 12 beim diesjährigen Interdisziplinären Studientag am
11. Oktober 2007. Eltern, Lehrer und Schülerinnen aus der Arbeitsgruppe 4
("Werte und Wertevermittlung") der Initiative Schulprofil hatten
diesen Tag vorbereitet und Referenten für die 14 Workshops eingeladen. Margot
von Renesse, ehemalige Bundestagsabgeordnete und Richterin, hielt den Einführungsvortrag:
"Wer entscheidet über Tod und Leben?". In den anschließenden
Kleingruppen ging es um theologische, medizinische und juristische Fragen am
Ende des Lebens, man konnte mit Krankenhausseelsorgern, einem Bestatter,
Vertretern der Hospizarbeit und mit einem Kirchenmusikdirektor (zum Thema
"Requiem") ins Gespräch kommen oder über Werke der Bildenden Kunst
zum Thema "Tod und Sterben" nachdenken. Weil sicher einige auch
persönlich berührt sein würden, standen an diesem Vormittag im Meditationsraum
zwei Mitarbeiterinnen vom "Trauercafé" für Gespräche bereit.
Bei der abschließenden Podiumsdiskussion, moderiert
von Domkapitular Dieter Geerlings, dem Vorsitzenden des Caritasverbandes für
die Diözese Münster, wurde nach kurzen Statements und Fragestellungen aus den
Workshops mit den weiteren Experten Dr. Wolfgang Clasen (Ärztlicher Direktor
des Herz-Jesu-Krankenhauses), Michael Roes (Leiter des Johannes-Hospizes),
Klaus Willmer (Seelsorger der UKM), Dr. Franz-Josef Dömer (Allgemeinmediziner),
Hans-Harald Stokkelaar (Bestatter) und Gerd Felder (Theologe und freier
Journalist) diskutiert. Gleichzeitig war dies die Auftaktveranstaltung des
medienpädagogischen Hospiz-Projekts "Zwischen Anfang und Ende", an
dem allein am KvG 6 Kurse bzw. Klassen teilnahmen (siehe Bericht in diesem
Elternbrief).
Ein
meditativer Abschluss nahm die Gedanken des Tages auf: ca. 200 Teelichter
wurden entzündet, in die Stille hinein erklang Klarinettenmusik, Textzitate aus
Fulbert Steffenskys Buch "Mut zur Endlichkeit" ließen einen von allen
Beteiligten als ungemein wichtig und bereichernd empfundenen Studientag
nachdenklich ausklingen.
Udo Hühn
„Das Wagnis hat sich gelohnt“
Pilotprojekt
„Zwischen Ende und Anfang“ zum Thema ‚Tod’ erfolgreich beendet
Mit einer schwungvollen, abwechslungsreichen, aber auch nachdenklich stimmenden Abschlussfeier
im Pascal-Gymnasium ist das Pilotprojekt „Zwischen Ende und Anfang“ des Johannes-Hospizes
in Münster zu Ende gegangen, an dem auch das KvG maßgeblich beteiligt war. „Es
hat sich gezeigt: Schülerinnen und Schüler sind bereit und in der Lage, sich
auf das schwierige Thema ‚Tod’ einzulassen.“, zog Journalist und
Projekt-Initiator Gerd Felder vom „Team Zirkel“ Bilanz. „Das Wagnis hat sich gelohnt.“
Die größte Gruppe der 300 teilnehmenden Schülerinnen
und Schüler aus sieben unterschiedlichen Schulen stellten vier Lerngruppen des
KvG, die sich in den Fächern katholische und evangelische Religion (begleitet
durch Kathrin Nacke und Udo Hühn), Pädagogik (Hildegard Rickert) und Deutsch
(Christa Chrobak) über acht Wochen im schulischen Unterricht und auch außerhalb
von Schule mit dem Thema ‚Tod und Sterben’ auseinandersetzten. So verarbeitete
die Klasse 9c im Deutschunterricht die gesammelten Erfahrungen aus einer
Passantenbefragung auf dem Prinzipalmarkt sowie nach einem Besuch im
Johannes-Hospiz in eigenen Texten. Darüber hinaus lernten die Jugendlichen auch
eine ehrenamtliche Mitarbeiterin des Hospizes kennen, die als Gast im
Deutschunterricht interviewt wurde. Ein Besuch bei einem Bestatter wird sogar
noch nach Projektende stattfinden.
Viele Schüler haben das vermeintliche Tabu-Thema während des Projektes zu ihrem gemacht, sind unbefangen
und offen daran herangegangen. Sie haben gelernt, dass Sterben und Tod weitaus
mehr ist als Schulstoff, sondern viel mit ihrem Leben zu tun hat. Hospiz-Leiter
Roes, der in einem von Maike Tombrink (Klasse 9c) verfassten Text-Portrait
treffend charakterisiert wurde, bestätigte diese positive Einschätzung: „Zum
Ende des Projektes kann ich feststellen, dass es lohnenswert und wertvoll
war." Vor Monaten hätte er es noch nicht für möglich gehalten, 300
Schülerinnen und Schülern im Johannes-Hospiz über acht Wochen lang stationäre
Hospizarbeit vorzustellen. Vor allem bei den Besuchen im Hospiz habe er ein
großes Interesse festgestellt, das man in dieser Form nicht habe voraussetzen
können, so Roes. Äußerst engagiert gingen die Hobby-Journalisten an die Arbeit
und mit jeder Woche und jedem Text wurde die Qualität immer besser: Übung macht
eben den Meister! Die Bestätigung für die gelungene journalistische Arbeit im
Unterricht ist auch bereits nachzulesen: Auf der Homepage des Johannes-Hospizes
(www.johannes-hospiz.de) finden
sich vier veröffentlichte Texte aus dem Deutschunterricht der Klasse 9c von Jan
Wiebusch und Carsten Hohmann, Timo Frohne, Lena Schemmelmann und Jasmin Richter
und Kira Gunsthövel. Mit Spannung erwarten die Schülerinnen und Schüler den
Tag, an dem alle ihre Texte als Buch im Dialogverlag Anfang 2008 erscheinen
werden. „Dann dürfen wir uns Autoren nennen!“, ist die mit Recht stolze Erwartung.
Redaktionsschluss für die Texte ist der 31.12.07.
Auch für die Lehrkräfte war es eine andere Art der
Unterrichtserfahrung. So haben zum Beispiel im Deutschunterricht die Schüler
ihre Texte zu Hause am PC geschrieben, via E-Mail zunächst zum Rechner der
Lehrerin geschickt, die die Texte zum ersten Mal redigierte und schließlich
wurden dann die optimierten Endfassungen zum Projektleiter Gerd Felder
geschickt. Ein nicht unerheblicher Zeitaufwand, der sich aber rückblickend
angesichts der tollen Ergebnisse der Schüler voll rechtfertigen lässt. Mein
herzlicher Dank gilt den engagierten Schülerinnen und Schülern und natürlich
auch den Kolleginnen und Kollegen für den geleisteten Einsatz!
Christa Chrobak
Austausch
Unmittelbar vor den Herbstferien fuhren unsere tschechischen Gastschüler mit den beiden
begleitenden Kolleginnen wieder zurück nach Kutná Hora. Frau Bitter und Herr
Voß betreuten in diesem Jahr die Gruppe aus unserer Partnerschule.
Am
Wochenende vor den Herbstferien kehrten unsere Schülerinnen und Schüler, die am
Austausch mit unserer Partnerschule in
Wales teilnahmen, wieder zurück. Eine Woche nach den Ferien erfolgte der
einwöchige Gegenbesuch in Hiltrup. Die walisischen Lehrer Frau Williams und
Herr Wood, der den Austausch seit mehr als zwanzig Jahren betreut, begleiteten
die Gruppe. Frau Cordes und Herr Ruwe, die auch mit unseren Schülern nach Wales
fuhren, betreuten die Gäste vor Ort.
Baumaßnahmen
In die Aula wurde im Rahmen eines von Herrn Rickert initiierten und geleiteten
Projektes ein neues Lautsprechersystem eingebaut. Vor allem Michael Nowakowski,
11. Jahrgang, und der ehemalige Schüler Holger Gesch stellten ihr hervorragendes
Sachwissen und ihre Zeit zur Verfügung, um die neue Anlage funktionstüchtig zu
machen.
In
der Bücherei konnte ein Farblaserdrucker, der der Schule von Herrn Bilek geschenkt
wurde, aufgestellt werden. Herr Wieschhörster installierte das Gerät mit seiner
AG.
Im
Rahmen eines Kunstprojektes gestaltete die Klasse 5 d (Klassenlehrerin Frau
Krüger) an einem Wochenende ihren Klassenraum. Die Schüler strichen die Wände,
die Eltern gaben die Farbe und die Verpflegung hinzu.
Zum
Jahresende konnten auch noch für sieben Klassen der Jahrgänge 5 bis 7 neue
Regalschränke erworben und aufgestellt werden.
Förderverein
Am 16.10. tagte der Vorstand des Fördervereines. Zu Beginn der Sitzung führte Herr
Rickert die Leistung der Soundanlage in der Aula, die vom Förderverein
finanziert wurde, vor. Die neue Vorsitzende des Vereines, Frau Baumeister, zog
eine Bilanz der Arbeit des Vereines im letzten Jahr und gab einen Ausblick auf
die künftige Arbeit.
Unsere ehemalige Vorsitzende des Fördervereines, Frau
Cordesmeyer, wurde für ihr besonderes Engagement im Bereich der Schule von der
NRW-Schulministerin Barbara Sommer in einer Feierstunde in Düsseldorf geehrt.
Ehemaligenverein
Am 07.11. tagte die Mitgliederversammlung des Ehemaligenvereines. 13 Mitglieder
waren erschienen. Der Vorsitzende, Herr Leding, gab einen Überblick über die
Arbeit des Vereines in den letzten 18 Monaten: Als gelungen wurde die Arbeit
des Vereines im Bereich der Berufsberatung angesehen. Auch ist der Verein auf
160 Mitglieder, die zugleich Abonnenten des Jahrbuches sind, gewachsen. Auf wenig
Resonanz stießen die bisher vom Verein initiierten Treffen. Daher wurde über
einen anderen Modus nachgedacht. An einem Sonntag im Frühjahr soll ein KvG-Tag
für Ehemalige eingerichtet werden. Der Verein möchte auch bei den von einzelnen
Jahrgängen organisierten Jahrgangstreffen präsent sein.
Herr
Ruwe stellte sich als Verbindungslehrer zwischen Schule und Verein vor.
Ein
Mitglied des Ehemaligenvereines, der als Ingenieur in einer Maschinenbaufirma
arbeitet, hat einen Bausatz für einen Roboter gespendet.
Literaturtreff
Unser nächstes Treffen:Mittwoch, 13.02.2008 um 20.00 Uhr,
Bücherei
Buch des Abends: Orhan
Pamuk: Schnee, Fischer TB 17456, 512 Seiten. 9,95 €
Ein Fremder kommt nach Kars, eine türkische
Provinzstadt, um eine merkwürdige Serie von Selbstmorden zu untersuchen: Junge
Mädchen haben sich umgebracht, weil man sie zwang, das Kopftuch abzulegen.
Plötzlich kommt es zu einem Putsch, inszeniert von einem Schauspieler. Ein
Theatercoup? Doch es fließt echtes Blut, es intervenieren echte Soldaten,
keiner kann die Stadt verlassen, weil es unaufhörlich schneit... Ein aktueller
Roman, in dessen Zentrum die Frage nach der Identität der Türkei zwischen
"Verwestlichung" und Islamismus steht.
Pamuk gilt als einer der erfolgreichsten Prosaschriftsteller der jüngeren türkischen
Generation. Seine Werke wurden bislang in 34 Sprachen übersetzt und in über 100
Ländern veröffentlicht. Sie zeigen von der osmanisch-türkischen Vergangenheit
bis in die türkische Gegenwart den Identitätsverlust der zwischen westlicher
und östlicher Kultur hin und her gerissenen türkischen Gesellschaft mit
seiner in Vergessenheit geratenen mystischen Tradition als zentrales
Thema. 2006 erhielt Pamuk den Nobelpreis
für Literatur.
Neue Gesprächsteilnehmer
sind jederzeit herzlich willkommen!
Mechthild Theilmeier-Wahner