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das letzte, dicht gefüllte Quartal des Schuljahres 2006/07 geht zu Ende, nur noch wenige Tage trennen uns von den Sommerferien. Man könnte es auch als das Prüfungsquartal kennzeichnen, denn vom 26. März bis zum 1. Juni gab es kaum einen Tag, an dem nicht eine Prüfung stattfand. Durch das Zentralabitur, das für jedes Fach einen eigenen Klausurtermin und einen Nachschreibtermin vorsieht, wurde die Phase der schriftlichen Prüfung sehr verlängert. Die mündlichen Prüfungen konnten, wie bisher, an zwei Prüfungstagen durchgeführt werden. Parallel zu den Abiturprüfungen lagen die zentralen Abschlussprüfungen für den 10. Jahrgang in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik. Am Ende der Prüfungsphase lagen die Lernstandserhebungen im 8. Jahrgang.
Zieht man ein Fazit des Prüfungsmarathon, so kann im Nachhinein konstatiert werden, dass alles erstaunlich glatt verlief. Bis auf Freitag, 27.04., an dem der Server des Ministeriums wegen Überlastung (Doppeltermin: Nachschreibklausuren in verschiedenen Abiturfächern und zentrale Prüfungen 10. Jahrgang) zeitweise seine Funktion nicht erfüllte, lief der Download problemlos. Auch wenn es bei der Aufgabenstellung der Abiturarbeiten kleine Pannen seitens des Ministeriums gab, die man mit sorgfältigem Korrekturlesen hätte vermeiden können, waren die zentralen Aufgaben in den einzelnen Fächern angemessen gestellt und ließen sich gut lösen. Das lässt sich auch an den vergebenen Abiturnoten nachweisen. Ein wenig stolz können wir sein, dass keine der von uns an anonyme Zweitkorrektoren vergebenen Arbeiten eine Drittkorrektur seitens der Bezirksregierung erforderte. Das spricht für die Angemessenheit der Notengebung wie für die Sorgfalt der Korrekturen. Den Abschlussprüfungen im 10. Jahrgang erteilten Schüler und Lehrer das Prädikat: „leicht“. Viele Schüler verbesserten sich. Freuen wird sich die Papier- und Kopierindustrie über die zentrale Prüfungsflut, denn allein an unserer Schule waren für alle Prüfungen fast 10 000 Aufgabenblätter anzufertigen.
Am Samstag, 09.06. verabschiedeten wir unsere 86 Abiturientinnen und Abiturienten. Die Entlassfeier wurde mit einem festlich gestalteten Gottesdienst in der Clemenskirche eingeleitet, den Dechant Clemens Roer, jetzt Pfarrer in Rinkerode, zelebrierte. Im Anschluss daran wurden in der bis auf den letzten Platz gefüllten Aula die Abiturzeugnisse überreicht.
Bereits am Dienstag, 05.06. waren die 117 Schülerinnen und Schüler des zukünftigen 5. Jahrganges mit ihren Eltern zum Kennlernnachmittag an die Schule gekommen, um ihre Mitschüler, Klassenlehrer und Klassenpaten kennen zu lernen. Am 14.06. verabschiedeten sich die sieben Schülerinnen und Schüler, die die Schule nach dem 10. Jahrgang verlassen haben, mit einem gemeinsamen Gottesdienst und einer kleinen Feier.
Ihnen, Ihren Familien und Euch allen erholsame Ferientage und einen schönen, heiteren Sommer.
Ihr /Euer Paul Thelosen
Walter Düppers |
Dr. Martin Fuhrmans |
Franz-Josef Lütke Schelhowe |
Rainer Wirth |
Arno Fischedick |
Stephen Wauck |
Frau Dortschy wurde Mutter eines Sohnes Joost. Herzlichen Glückwunsch!
Selten verließen so viele Lehrer am Ende unsere Schule wie im Jahr ihres 60jährigen Bestehens. Herr Düppers, Herr Dr. Fuhrmanns, Herr Lütke Schelhowe und Herr Wirth werden in den Ruhestand versetzt. Herr Fischedick wurde zum Leiter der Marienschule in Münster ernannt. Auch unser amerikanischer Fremdsprachenassistent Stephen Wauck kehrt nach Chicago zurück.
1975 kam Herr Düppers als Lehrer für die Fächer Biologie, Deutsch und Sport zum KvG. Als ausgebildeter Diplompädagoge wurde er 1980 mit der Tätigkeit als Beratungslehrer an der Schule betraut. Seit 1991 bis zum Ende dieses Schuljahres leitete er mit großem Engagement die Erprobungsstufe und wurde eine Institution für Schüler, Eltern und Kollegen. Er wurde über viele Jahre in die Mitarbeitervertretung und den Lehrerrat gewählt und nahm in beiden Gremien die Aufgabe des Vorsitzenden wahr. Auch die Schülerinnen und Schüler wählten ihn alljährlich mit großem Stimmenvorsprung zu ihrem Vertrauenslehrer. Mit seiner Arbeit als Lehrer und im Leitungsteam der Schule trug Herr Düppers wesentlich zum Profil der Schule bei.
Für Herrn Dr. Fuhrmans wurde das KvG „Heimatschule“. Seit 1979 unterrichtete Herr Dr. Fuhrmans an unserer Schule die Fächer Mathematik und Physik. Mit seinem großen Fachwissen, seiner Gradlinigkeit und seiner Präzision im Detail verstand er es, die für manchen sperrige Materie seiner Fächer auch für naturwissenschaftlich wenig interessierte Schüler transparent und attraktiv zu machen. Bei Schülern, Eltern und Kollegen war Herr Dr. Fuhrmans ein sehr geachteter und zugleich beliebter Lehrer.
Herr Lütke Schelhowe wurde 1976 vom Schulträger als Lehrer für die Fächer Deutsch und katholische Religion eingestellt. Besonders mit seinem Namen verbunden ist die Schülerbibliothek der Schule, die Herr Lütke Schelhowe seit 1980 systematisch aufbaute und die sich heute aus einer traditionellen Bücherei zu einem Medienzentrum mit PC- und Internetzugang entwickelt hat. Bis heute ist die Bücherei, die 1992 in ihrer jetzigen Form gebaut wurde, ein viel frequentiertes „Schmuckstück“ unserer Schule. Ein Teil des Hiltruper Kulturlebens sind die von ihm seit 13 Jahren veranstalteten Literaturabende, zu denen jeder literarisch Interessierte eingeladen war. In dieser Zeit wurden 55 Werke der zeitgenössischen Literatur gelesen und gemeinsam besprochen.
1974 kam Herr Wirth als Lehrer für Mathematik und Physik an unsere Schule. Mit ihm scheidet der letzte Lehrer aus dem Dienst, dessen Anstellungsvertrag noch mit den Hiltruper Missionaren geschlossen wurde. Zu Beginn seiner Tätigkeit am KvG übernahm Herr Wirth wegen des akuten Lehrermangels in naturwissenschaftlichen Fächern sehr viel Unterricht in der neu formierten gymnasialen Oberstufe. 1994 wurde Herr Wirth zum Diakon im Nebenberuf geweiht. In dieser Eigenschaft wirkte er auch immer bei Abiturgottesdiensten, bei Gottesdiensten am Aschermittwoch wie auch bei der feierlichen Messe der Schulgemeinde im Petersdom in Rom mit.
In den Ruhestand versetzt wurde auch unser ehemaliger Kollege und stellvertretender Schulleiter, Herr Deneke, der 1997 als Schulleiter an die Marienschule Münster wechselte.
Wir danken allen Kollegen für die Arbeit, die sie für Generationen von Schülerinnen und Schülern und für die Schule geleistet haben, und wünschen ihnen in ihrem „Ruhestand“ Gesundheit, Lebens- und Schaffensfreude.
Nicht in den Ruhestand, sondern auf einen neuen Weg begibt sich Herr Fischedick, seit 1997 stellvertretender Schulleiter an unserer Schule. Wir alle freuen uns für Herrn Fischedick, dass seine Bewerbung erfolgreich war. Dennoch bedauern wir seinen Weggang von unserer Schule sehr, verlieren wir doch mit ihm einen ausgezeichneten Pädagogen und kreativen, äußerst kompetenten Fachmann im Bereich der Schulorganisation. Mit seiner Arbeit trug er wesentlich dazu bei, dass das Dickschiff „KvG“ mit seiner tausendköpfigen Besatzung reibungslos funktionierte und stets den richtigen Kurs einhielt. Uns bleibt nur übrig, uns bei Herrn Fischedick für seinen großen Einsatz zu bedanken und ihm an seiner neuen Stelle ebenso viel Erfolg und Freude an seiner Arbeit zu wünschen.
Nach seiner einjährigen Tätigkeit an unserer Schule verlässt uns auch unser amerikanischer Fremdsprachenassistent Stephen Wauck und kehrt in seine Heimatstadt Chicago zurück. Auch ihm danken wir für seine Arbeit im Fachbereich Englisch, seinen Einsatz im Fußballteam des Kollegiums und seinen Part als Flötist im Ensemble der „Piraten“.
In diesem Quartal hatte die Vorsitzende der Schulpflegschaft, Frau Loroch, zu zwei Sitzungen eingeladen. Am Mittwoch, 18.04. stellten nach der Annahme des Protokolls Herr Hühne und die Schülerinnen Christine Strippel und Magnus Wabner das Projekt „Schüler helfen Schülern“ vor. Das Projekt wird in regelmäßigen Abständen evaluiert. Auch am Ende dieses Schuljahres ergab die anonyme Umfrage unter den Schülerinnen und Schülern, die am Projekt teilnehmen, eine sehr hohe Zahl von positiven Rückmeldungen. Die Schüler bestätigten die gute Arbeit der 34 Tutorinnen und Tutoren, die wiederum von den in das Projekt eingebundenen Lehrern Frau Landwehr, Frau Fritzen-Hillebrand, Frau Kauertz und Herrn Hühne ausgebildet werden. Herr Thelosen informierte über die Personalsituation im zweiten Halbjahr des laufenden und des neuen Schuljahres 2007/08 sowie über erste Erfahrungen mit dem Zentralabitur. Frau Loroch berichtete über die Abschlussprüfungen und den Stand der Entwicklung zu den Noten im Bereich Arbeits- und Sozialverhalten, die vom nächsten Schuljahr an Bestandteil aller Zeugnisse sein werden. Herr Fischedick stellte anschließend die Stundentafel für die Sekundarstufe I vor und wies auf die durch die Erhöhung der Stundenzahlen auftretende Frage der Übermittagbetreuung hin. Auch die Schulen in bischöflicher Trägerschaft werden, wie die staatlichen Schulen, eine Qualitätsanalyse durchführen. Allerdings sollen noch für bestimmte Bereiche, z. B. Schulseelsorge, spezifische Kriterien entwickelt werden.
Die letzte Sitzung der Schulpflegschaft am 14.06. stand im Zeichen des Rückblicks auf das vergangene Schuljahr. Berichte aus der Landeselternschaft, der Schulseelsorge, eine erste Auswertung der zentralen Prüfungen und ein Ausblick auf das nächste Schuljahr standen auf der Tagesordnung. Der Abend endete mit einem Jahresausklang im Forum.
Gruppe 2: Vernetztes Lernen – fächerübergreifendes Arbeiten
Projektwoche „Die Stadt Münster“ für die Jahrgangsstufe 7
vom 7. bis 11. Mai 2007
„Ich mag Münster, weil….“
Mit
vielen Schülerbeiträgen begann die Auftaktveranstaltung zum Münster-Projekt in
der Aula, die einen Vorgeschmack auf die Ereignisse der Projektwoche gab.
Der
kurze Film „Münster – lebenswerteste Stadt der Welt“ wurde präsentiert; Schüler
trugen das Gedicht „Der Knabe im Moor“ vor; das Straßenschild „Greta-Bünichmann-Straße“
deutete auf Hexenverfolgungen in Münster hin…
Viele
interessante Ideen kamen durch die Kolleginnen und Kollegen der Siebtklässler
zusammen und wurden im Fachunterricht oder auf Unterrichtsgängen realisiert.
Eine
Woche lang thematisierten die verschiedensten Fächer vielfältige Facetten
Münsters. So gab es z.B. Unterrichtsgänge zum Rüschhaus (Annette von
Droste-Hülshoff – Balladen) mit Frau Nacke und Herrn Nießen, einen Stadtgang
auf den Spuren der Wiedertäufer mit Frau Bitter und Herrn Hühne (besonders
aktuell nach dem letzten Wilsberg-Krimi), eine Fahrt zu den Rieselfeldern (Herr
Juhl), zum Emmerbachtal (Renaturierung) mit Herrn Kaspar und in die Hohe Ward
zum Thema Trinkwassergewinnung (Herr Juhl). Eine weitere Gruppe besuchte das
Stadtarchiv in Münsters Norden und recherchierte dort z.B. über die dunklen
Kapitel der Geschichte Münsters am Beispiel der Hexenverfolgungen (Frau
Wiegmann, Frau Kunsleben).
Spielt das Wetter nur verrückt oder ist das der Klimawandel?
Umweltprojekt der Jahrgangsstufe 10
Passend zum G8-Gipfel in Heiligendamm waren die Themen der Präsentation des diesjährigen, nun schon zur Tradition gewordenen Umweltprojekts am 7. Juni 2007, an dem die Kurse Bio/Chemie in der Differenzierung (Frau Köhnsen, Herr Hof), Evangelische Religion (Herr Hühn) und die Klasse 10b mit dem Fach Deutsch (Frau Theilmeier-Wahner) beteiligt waren.
Anna und David zeigten zu Beginn eine große Glasschale mit Zitrusfrüchten. „Solche Früchte kann es schon bald bei uns geben. Das haben wir dem sogenannten Klimawandel zu verdanken. Der sorgt dafür, dass Orangen und Zitronen zukünftig auch in unseren Regionen angebaut werden können. Was genau führt eigentlich dazu, dass sich das Klima bei uns ändert?“
Schülerinnen
und Schüler des Bio/Chemie-Kurses (Frau Köhnsen) stellten in sehr
anspruchsvollen, selbst erarbeiteten Kurzvorträgen – unterstützt durch
anschauliche Grafiken – folgende Aspekte
vor:
- Aufbau und
Veränderungen der Erdatmosphäre
- Bildung und
Abbau von Ozon; Zerstörung der Ozonschicht
- Treibhauseffekt
– die Rolle von CO2 und
anderen Luftschadstoffen
- Beeinflussung
des Golfstroms und Auswirkungen auf das europäische Klima
Wetterextreme als Zeichen des Klimawandels:
- Ausschnitt aus dem Film „The Day after tomorrow“
- Meeresspiegelanstieg und die Folgen
Möglichkeiten, den Klimawandel noch zu stoppen
- Senkung des
Klimakillers CO2
- Alternative,
umweltschonende Energiequellen: Photovoltaik, Solarthermie
- Lösungen in der
Automobilindustrie: Brennstoffzellen / Smile-Autos
Der Kurs Evangelische Religion (Herr Hühn) stellte die Methode des Direktrecyclings vor, also die umweglose Wieder-Verwertung von Altpapier (Plakate, Kalender, Industriepapiere…) zur Herstellung von Briefumschlägen, Geschenkpapieren usw. Die Vorteile für die Umwelt: 100%ige Wassereinsparung, 100%ige Bleichmitteleinsparung, 100%ige Frischfasereinsparung, 100%ige Bindemitteleinsparung und über 95%ige Energieeinsparung.
Anschließend führten Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b (Deutsch – Frau Theilmeier-Wahner) mit großem schauspielerischen Talent eine Persiflage auf eine Fernseh-Talkshow auf: „Das Geständnis“. Die handelnden Personen: ein Gentechnik-Großunternehmer, ein Ökomüslihersteller und ihre Ehefrauen. Es ging um tote Fische, Vergiftung, Verdächtigungen, Flirt, Geständnis und Versöhnung.
Zum Abschluss zeigte der Differenzieungs-Kurs Bio/Chemie (Herr Hof) seine Arbeiten mit einer Ausstellung in der Pausenhalle: informative, grafisch gut gestaltete Plakate, z.B. zu Geothermie, Windenergie und Photovoltaik…., Power-Point-Präsentationen und praktische Demonstrationen.
Hildegard Rickert
Vom Mittwoch, 25.04. – Freitag, 27.04. führte die SV ihr diesjähriges Seminar in Bad Essen durch. In diesem Jahr beschäftigte sich die SV unter anderem mit Lösungsvorschlägen zur Finanzierung einer Cafeteria, mit dem Thema „Energiesparmöglichkeiten“ an unserer Schule und mit Anregungen zur Gestaltung der Betonwände am Gebäude III vor den Toiletten auf dem Schulhof. In angenehmer Atmosphäre und von den ehemaligen Schülersprechern Johannes Golzke und Tommy Truckenbrod gut bekocht, arbeiteten die Schülerinnen und Schüler gleichermaßen konzentriert und mit viel Freude und Spaß an der Sache. Die Schüler stellten die Ergebnisse des Seminars in einem SV-Journal vor. Sie bedankten sich bei Herrn Düppers für seine langjährige Arbeit als Vertrauenslehrer mit einem Geschenk.
Für die vier Klassen des 6. Jahrganges wurden im April und im Mai die „Klostertage“ im Pfarrheim St. Clemens durchgeführt. Unser Schulseelsorger, Herr Stelzer, hatte die Tage mit einer Gruppe von Studenten vorbereitet und führte sie mit ihnen durch. Zusätzlich zu den Gesprächsrunden, in denen das Miteinander in den Klassen im Vordergrund stand, wurde gegrillt und Fußball gespielt.
Am 26.04. fand der diesjährige Girls Day statt. Alle Mädchen des 8. Jahrganges erkundeten an diesem Tage Betriebe. Die Jungen blieben in der Schule. Die Lehrer der Fachgruppe Politik entwickelten ein spezielles Programm für die Jungen des Jahrganges.
Am 23.04. fuhr die Klasse 6b mit Frau Krüger und Herrn Dr. Klomfaß nach Erfurt zum Kinderkanal von ARD und ZDF „KiKa“. Die Klasse hatte sich bei dem Sender beworben und als „coolsten“ Lehrer Herrn Dr. Klomfaß präsentiert. In der Sendung musste dieser mit Unterstützung der Klasse verschiedene Aufgaben bewältigen, wie z. B. SMS-Schnellschreiben oder Musikgruppen benennen. Der Auftritt der Klasse und Herrn Dr. Klomfaß´ wurde an zwei aufeinander folgenden Tagen im Kinderkanal gesendet.
Im Rahmen des Lyrikertreffens der Stadt Münster lasen am 04.05. der aus Litauen stammende Autor Eugenius Alisanka und der Schweizer Urs Alleman vor Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II. Frau Richter und Herr Woltering stellten den Kontakt her.
Am 09.05. wurde im letzten Literaturgespräch dieses Schuljahres der Roman“ Mann und Frau“ von Zeruya Shalev besprochen. Leser und Schulleitung bedankten sich bei Herrn Lütke Schelhowe dafür, dass er in 13 Jahren 55 Lesungen organisiert und die Lesekultur in der Schule und im Stadtteil gefördert hat. Frau Theilmeier-Wahner wird die Nachfolge Herrn Lütke Shelhowes übernehmen.
Am 07.05. führte das Theater „Spotlight“ in die Schule sein „Antimobbing-Programm“ für die Jahrgangsstufe 6 durch. Frau Chrobak stellte den Kontakt her und lud die Schauspieler ein.
Am 05.05. spielte die KvG-Bigband unter der Leitung von Herrn Klomfaß auf der Eröffnungsveranstaltung von „Renovabis“ in Münster auf der Bühne vor der Lambertikirche.
Auf dem Eurocityfest vom 18. bis 20.05. und in der Folgewoche wurde in der Dominikanerkirche die Kunstinstallation „Ein tanzender Gott“ gezeigt. Unter der Leitung von Herrn Stelzer wurde die Installation von Schülerinnen und Schülern unserer Schule angefertigt. Die unterschiedlichen Christusfiguren stammen von alten Schulkreuzen aus den Klassen unserer Schule.
Am 04.06. wurde ab 18:00 Uhr auf dem Schulhof eine „Piraten-Party“ gefeiert. Alle Mitwirkenden des Musicals „Die Piraten“ waren von Herrn Goerke und Herrn Dolezich zu einer Grillparty auf dem Schulhof eingeladen worden. Bei schönem Wetter wurde lange gefeiert. Herr Klomfaß sorgte mit der Big Band für die passende Musik. Premiere hatte der Film „Pirates of Penzance“, den Stefan Jankord während der Aufführungen gedreht, anschließend geschnitten und auf zwei DvDs gebrannt hatte. Der Film, in dem sich alle Darsteller und Akteure hinter der Bühne wiedersahen, wurde mit großem Beifall aufgenommen und für die nächste „Oskar“verleihung vorgeschlagen.
Am 15.06. wurde das diesjährige Sportfest durchgeführt. Neben den traditionellen Sportarten und Spielen, organisierten die Sportlehrer auch einen Triathlon mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden.
Am 10.05. veranstalteten die Geschichtslehrer eine „Finisher-Party“ für die Teilnehmer des Geschichtswettbewerbes, die eine Arbeit fertig gestellt hatten. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schüler waren Eltern und die von ihnen interviewten Zeitzeugen, meist Großeltern, eingeladen. Die Forscherteams präsentierten in kurzen Zusammenfassungen die Ergebnisse ihrer historischen Recherchen. Die Tutoren überreichten jedem Teilnehmer eine Urkunde und einen Büchergutschein. Zum Abschluss der Party wurde der reichlich angelieferten Pasta und Pizza kräftig zugesprochen. Frau Bitter, Herr Osthues, Frau Dr. Stiglic, Frau Theilmeier-Wahner, Frau Vey und Frau Wiegmann betreuten den Wettbewerb. Nachfolgend die Sieger des Wettbewerbes:
| Janis Eschert, Tizian Heitger, Janis Ostermann, Niko Wilmer (6b): Landespreis | Und wenn die Fahne hoch flattert im Wind, dann weiß ich, dass wir deutsche Jungen sind. Jugend in der Napola |
| Sarah Gindera, Kristina Kintzinger (6c): Landespreis | Einer trage des anderen Last. Wie sich Eltern und Kinder geholfen haben: Die Familien unserer Großeltern während der Vertreibung |
| Nicole Kupczik (6c) | Angst, Spaß, Spiel in Allenstein |
| Christina Dartmann, Eliane Holle, Sabrina Martin, Eileen Pannott (6d) | Schule früher – Schule heute |
| Lea Brüggemann, Sophia Hippen (8a) | Lämmer Gottes? Motivationen fürs Ministrantentum |
| Alina Többen (8a) Förderpreis | Stadt – Land – Kind. Wie wird ein Kind durch seine Umgebung geprägt? |
| Vera Betz (8b) | Sitzt alles? Frisuren in der Geschichte |
| Johannes Rüttermann (8c): Förderpreis | Paddle your own canoe. Erziehung zu einem selbstbestimmten Leben in der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg |
| David Kintzinger (9a) | Daz kint spilete und was fro. Spielzeug und Erziehung durch Spielzeug in der Geschichte |
| Janine Bonnekoh, Vanessa Höne (9c) Förderpreis | Münsters Platz an der Sonne. Der Kaiserbesuch von 1907 |
Am
01.06. wurden in der Aula die Preise im Känguru Wettbewerb verliehen. 310 Schülerinnen
und Schüler nahmen an unserer Schule am Wettbewerb teil. 28 Preisträger wurden
mit Urkunden und Geschenke ausgezeichnet. Herr Keßelmann organisierte den Wettbewerb
und die Preisverleihung.
Beim Landeswettbewerb Sprachen (Latein) wurden unsere Teilnehmer mit hervorragenden zweiten Plätzen im Gruppen- wie im Einzelwettbewerb ausgezeichnet. Der Lateinkurs des 10. Jahrganges, Leitung Frau Bitter, wurde für ihren während der Romfahrt der Schule gedrehten Film ausgezeichnet.
Julia
Tacke, 10. Jahrgang, landete bereits wie im Vorjahr mit einem zweiten Platz auf
dem Siegertreppchen. Eine Delegation fuhr mit Frau Bitter als betreuender
Lehrerin am 31.05. zur Preisverleihung nach Dinslaken-Voerde. In einer schönen
Veranstaltung wurden die Preisträger geehrt.
Am 22.05. wurde am Abend ein Fußballturnier zwischen einem Lehrerteam und einer Schülermannschaft des 13. Jahrganges ausgetragen. Das Ergebnis war unwichtig. Anschließend wurde gegrillt.
Eltern bringen am Elternsprechtag leckeren selbstgebackenen Kuchen, Schülerinnen und Schüler bedienen im Eine-Welt-Café..
dass ist das KvG von seiner besten Seite: Einsatz für Benachteiligte statt Ausruhen auf dem „Kissen der Bequemlichkeit“. Und wieder ist der Erlös für Bichiya in der geografischen Mitte Indiens. Wieder für den Basis Gesundheitsdienst, der dort die Grund- und Mittelschule ausbaut.
Wieder Einsatz von Eltern, die selber genug um die Ohren haben. Wieder Einsatz von Schülerinnen und Schülern, die schon einen langen Schulmorgen hinter Büchern und Heften verbracht haben. Das ist einen herzlichen Dank wert. Einen Dank – auch für die erwirtschafteten 171,60 € - im Namen der Adivasi-Kinder aus Bichiya, von denen bald noch mehr die Schule besuchen können. Bildung ist der Schlüssel zum sozialen Aufstieg. Gemeinsam haben wir vom KvG einen weiteren „Schlüssel“ bereitgestellt, damit es Menschen auf der Schattenseite der Welt besser geht.
Dafür ein indisches „Namaste“ und herzliche Grüße vom BGD-Vorstand und den KvG-Partnern im Bistum Jabalpur. Hildegard Rickert
Von Mittwoch, 18.04. bis Mittwoch, 25.04. fuhren unsere Schülerinnen und Schüler zum Gegenbesuch zu unserer Austauschschule nach Genf. Frau Landwehr und Herr Vgelpohl begleiteten die Gruppe. Alle kehrten mit sehr schönen Eindrücken aus der Schweiz zurück.
Herr Woltering und Frau Dr. Stiglic fuhren mit Schülerinnen und Schülern des 6. Jahrganges zu unserer Partnerschule nach Nieuwegein bei Utrecht.
Am
17.04. tagte der Vorstand des Fördervereines. 17499 € konnten verteilt und
damit fast alle Anträge der Fachschaften bewilligt werden.
Am 21.05. tagte die Mitgliederversammlung des Fördervereines. Die ungewöhnlich hohe Zahl von 25 Mitgliedern war erschienen. Die Vorsitzende des Vereines, Frau Cordesmeyer gab einen Rechenschaftsbericht über ihre siebenjährige Tätigkeit im Vorstand des Vereines, davon vier Jahre als Vorsitzende. Anschließend präsentierte Herr Beiler, der zusammen mit Frau Schlüter und Herrn Nießen die Kassenführung auf den aktuellen Stand gebracht hatte, die Bilanz des Vereines. Nach dem Bericht der Kassenprüferin, Frau Löbbing, wurde der amtierende Vorstand einstimmig entlastet. Da Frau Cordesmeyer schon im Vorfeld angekündigt hatte, nicht mehr zu kandidieren, musste das Amt des Vorsitzenden neu besetzt werden. Einstimmig gewählt wurde Frau Baumeister. Stellvertretender Vorsitzender ist immer der Schulleiter als geborenes Mitglied.
Frau Hoppenberg führt das Amt der Schriftführerin weiter, Herr Nießen steht auch weiterhin als Lehrervertreter und Schatzmeister zur Verfügung und wird in Kooperation mit der Buchhalterin, Frau Schlüter, die Bücher und Konten führen. Frau Beiler wurde als Elternvertreterin wiedergewählt. Als Kassenprüferinnen wurden Frau Entrup und Frau Löbbing gewählt. Frau Hoppenberg bedankte sich bei Frau Cordesmeyer im Namen des Vorstandes für die geleistete Arbeit, Herr Thelosen im Namen der Schule und überreichten der scheidenden und der neuen Vorsitzenden Geschenke.
Wir möchten das Schuljahr 2007/2008 mit einem gemeinsamen Gottesdienst beginnen, den wir in der Clemenskirche feiern werden. Der Gottesdienst, zu dem wir alle herzlich einladen, beginnt um 07:55 Uhr. Danach beginnt der Unterricht. Der Einschulungsgottesdienst für die Schülerinnen und Schüler des neuen 5. Jahrganges und ihre Eltern beginnt um 10:30 Uhr in der Aula.
Zu Beginn des nächsten Schuljahres erscheint das Jahrbuch unserer Schule mit vielen interessanten Beiträgen. Ein Kauf lohnt sich auf alle Fälle.
Ein offener Kreis für alle, die gern lesen und sich mit anderen austauschen
Unser nächstes Treffen:
8.8.2007 um
20.00 Uhr
Bücherei des
KvG-Gymnasiums, Zum Roten Berge 25
Gesprächsleitung:
Fritz Vorspel
Buch des
Abends:
Irene Dische: Großmama packt aus.
Dtv
13521, 379 Seiten, 9,50 €
Die gute Katholikin Elisabeth Rother kennt kein Tabu, ganz egal,
ob es sich um ihr Ehebett, um die Juden, um den Lieben Gott oder um die Gestapo
handelt. Allerdings gibt es keine Katastrophe, nicht einmal die Flucht nach
Amerika oder der Zweite Weltkrieg, die sie so sehr beschäftigt wie ihr weitverzweigter
Clan. Irene Dische löst ein ewiges Problem der Literatur: das der Autobiografie.
Bekanntlich verstrickt sich jeder in ein Lügenknäuel, der sein eigenes Leben
beschreiben will. Aus diesem Dilemma befreit sich die Autorin, indem sie sich
dem gnadenlosen Blick ihrer überlebensgroßen Großmama aussetzt.
Neue Gesprächsteilnehmer sind jederzeit
herzlich willkommen! Mechthild
Theilmeier-Wahner