Hiltrup. Mit einem großen Truck führ am Donnerstag-Vormittag das Mitarbeiterteam des Science Truck der RWTH Aachen auf dein Schulhof des
Hiltruper Kardinal-von-Galen-Gymnasiums vor. Mitgebracht hatte das Team der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen insgesamt 14 Exponate, die in der Pausenhalle des Gymnasiums für ein Hochschulstudium werben und das Interesse für die Wissenschaft unter den Schülern wecken sollten.
So hatten Vertreter der verschiedenen Fakultäten der Technischen Hochschule Aachen Modelle zu einigen Themen mitgebracht, die sie den Schülern zeigten und erklärten. Ein Thema war beispielsweise „Kunststoffe in der Medizin“. Hierbei wurden verschiedene Kunststoffimplantate vorgestellt, wie etwa ein Brustimplantat oder eine künstliche Arterie. Anhand dieser Beispiele sollte den Schülern gezeigt werden, in welchen - auch interdisziplinär verbundenen - Fachbereichen man forschen und arbeiten kann.
Außerdem weckte auch das Thema “Bridge-Designer“ das Interesse der Schüler und Schülerinnen, die bei diesem Projekt durch eine Computersimulation lernten, wie man eine Brücke baut. Weitere Projekte gab es unter anderem auch zu den Themen „Kreativer Textilmaschinenbau“, „Kristallzucht und Strukturanalyse“ oder „Photovoltaik“, wobei jeweils Studenten oder Wissenschaltler der RWTH Aachen rnit den Schülern Experimente zu diesen komplexen Themen durchführten oder Modellversuche erklärten.
Aber auch für die nicht naturwissenschaftlich interessierten Schülerinnen und Schüler hatte die Hochschule aus Aachen etwas zu bieten, beispielsweise
die - vor allem bei Mädchen beliebte - „Diachronische englische Sprachwissenschaft“.
In dem zu einem kleinen Kino umgebauten Science Truck selbst zeigte Andreas Steinbeck, Leiter des fahrenden Projektes, einige Filme über das Angebot der RWTH Aachen, mit denen man natürlich auch Werbung für die Hochschule machen will. Auch berufsspezifische und fachspezifische Filme hatte das Science-Team im Repertoire und zeigte den Schülern, wie ein naturwisssenschaifliches Studium abläuft und in welchen Berufen man das Erlernte schließlich anwenden kann.
Wichtig ist dem Team des im Jahr 2000 gestarteten Projektes vor allem, dass den Schülern der Klasse 9 bis 13, die an diesem Projekt teilnehmen dürfen, Wissenschaft praxisnah, erlebbar und greifbar erklärt wird. Dabei können sich interessierte Schulen jederzeit bei der RWTH Aachen melden und einen Termin für einen Besuch des Science Trucks ausmachen. Doch der Truck ist beliebt, und lange Wartezeiten von bis zu.einem halben Jahr sind nicht ausgeschlossen.