Sabine* hat einen Hauptschulabschluss. Obwohl sie in einigen Fächern eher lernschwach ist, würde sie doch gern während der Lehrzeit ihren Realschulabschluss nachholen. Sie hat gehört, dass das an ihrer Schule durchaus möglich ist. Aber wie genau funktioniert es? Thorsten* hat Probleme mit seinen Mitschülern. Ohne dass er den Grund dafür wüsste, wird er schon das gesamte letzte Jahr in der Klasse gemobbt. Jetzt hat er neue Freunde gefunden, sie haben Glatzen und verprügeln Ausländer. Doch wird dies Thorstens Probleme lösen? Stefan* hat von seinem Hausarzt erfahren, dass er Leukämie hat. Seiner Mutter will er nichts davon sagen, weil diese noch genug unter dem Tod des erst kürzlich verstorbenen Vaters leidet. Doch kann man eine solche Sache einfach für sich behalten?
Sebastian* hat Probleme im Betrieb. Er fühlt sich in seiner "Klitsche" unangemessen ausgebildet und ausgenutzt. Zudem leidet er unter dem rüden Umgangston seines Ausbilders. Doch er wagt es nicht sich zu beschweren.

H i l f e   t u t   g u t

Ralf* hat ständig Ärger mit einem seiner Fachlehrer. Seiner Meinung nach hat er ihn auf dem "Kieker" und er fühlt sich ungerecht behandelt. Zum Klassenlehrer zu gehen traut er sich nicht - er hat die Befürchtung, dass er danach noch schlechter dran ist.
 

Matthias* nimmt seit längerer Zeit ziemlich häufig Drogen. Ganz harmlos, sagt er, es ist ja nur Haschisch. Leider will sein Vater ihn deshalb jetzt vor die Tür setzen. Als Matthias nun versucht mit den Drogen aufzuhören, ist das für ihn überraschenderweise gar nicht so einfach.

 

Yvonne* hatte ungeschützten Verkehr mit ihrem Freund. Nun stellt sich heraus, dass dessen Exfreundin  HIV-positiv ist. Yvonne ist in Panik.

* Namen frei erfunden

Dies ist nur eine kleine Auswahl von Problemen, mit denen ein Beratungslehrer im Laufe der Zeit konfrontiert wird. Es gibt viele Probleme, mit denen kein Mensch allein fertig werden kann und fast jeder braucht im Laufe seines Lebens mal irgendwann massiv Hilfe. Da es oft gar nicht so einfach ist den richtigen Ansprechpartner zu finden, besteht an der Schule das Angebot bei Bedarf einen Beratungslehrer aufzusuchen. Dieser versucht dann entweder allein und oder auch unter Einbeziehung anderer Personen oder Institutionen (Eltern, Klassenlehrer, Schulpsychologische Beratungsstelle der Stadt Münster, Aids-Beratungsstellen, Suchtberatungsstellen, Lernhilfezentren etc.) die bestmögliche Lösung für das Problem zu finden. Niemals aber geht er weiter, als der/die Hilfesuchende es wünscht, gegebenenfalls bleibt es auch beim reinen - und selbstverständlich diskreten – Gespräch, das aber oftmals auch schon hilft, weil es erleichtert und dazu beiträgt, bestimmte Dinge klarer zu sehen.

So versucht der Beratungslehrer Hilfestellung zu geben bei

Eine Adressenliste und Ansprechpartner finden Sie ... hier.

Der Beratungslehrer kann in jeder Pause im Lehrerzimmer angesprochen und ein Gesprächstermin mit ihm abgesprochen werden, das eigentliche Gespräch findet dann in ungestörter Atmosphäre im Beratungsraum (unten im Foyer) statt. Der/die Hilfesuchende braucht nichts weiter mitzubringen als die Bereitschaft und den Mut sich jemandem anzuvertrauen ( ganz einfach, oder??? ).

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