
,,Nicht immer einfach, aber es macht Spaß!“ So lautet die einhellige Bilanz
der 32 Teilnehmer des sogenannten 'Wolbecker Modell'.
Seit Anfang des Jahres 2005 bilden sich leistungsstarke und leistungswillige
Auszubildende und Gehilfen aus den sieben Fachsparten des Gartenbaus umfassend
fort. Spezielle
Ausbildungsinhalte auf hohem Niveau, wie z. B. Mitarbeiterführung,
betriebswirtschaftliche Kenntnisse sowie ein dreimonatiges Auslandspraktikum
bieten jedem Teilnehmer die
Möglichkeit, seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt deutlich zu verbessern. Dank des
'Wolbecker Modells' gab es schon zu Anfang des ersten Kurses Jobangebote für die
Teilnehmer, die im Alter von 18 bis 39 Jahren sind und überwiegend in
Westfalen-Lippe zuhause sind.
Nach erfolgreicher Abschlussprüfung überreicht das „Wolbecker Zertifikat“ der
Präsident des Landesverbandes Gartenbau Westfalen-Lippe und Initiator des 'Wolbecker
Modells', Heinz Herker. Auf der Internationalen Pflanzenmesse am 5. Februar 2006
in Essen ziehen Organisatoren und Teilnehmer eine erste Zwischenbilanz des 'Wolbecker Modells' im Gespräch mit der Fachpresse.
| Die ersten Teilnehmer bei der Einführung des 'Wolbecker Modells' im Januar 2005 im Gartenbauzentrum Wolbeck. |
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| Die ersten Absolventen des "Wolbecker Modells" mit Minister Eckhard Uhlenberg (links) und Studiendirektor Johannes Peperhove (rechts) |
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Fast ein Jahr läuft nun schon das 'Wolbecker Modell'. Und es läuft und läuft
und läuft!
Die Ansprüche der Wirtschaft und der Arbeitnehmer an eine zukunftorientierte
Aus- und Weiterbildung wachsen. Der Wettbewerb auf dem Welt- und dem
europäischen Binnenmarkt fordert zusätzliche Anstrengungen von Aus- und
Weiterbildungsexperten. Kompetente Mitglieder und Mitarbeiter des
Landesverbandes Gartenbau Westfalen-Lippe, der Landwirtschaftskammer NRW und des
Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Berufskollegs haben an der Entwicklung des 'Wolbecker
Modells' mitgewirkt.
Begonnen hatte alles mit einer Idee vom Präsidenten des Landesverbandes Gartenbau Westfalen-Lippe Heinz Herker. Entstanden ist die modernste Aus- und Fortbildung in Deutschland. Und darauf können wir alle stolz sein.
Anlässlich der Internationalen Pflanzenmesse in Essen Anfang Februar 2005 ist das 'Wolbecker Modell' durch den Staatssekretär Dr. Griese vorgestellt als ein Meilenstein in der gartenbaulichen Berufsausbildung gewürdigt worden.
| Projektleiter Johannes Peperhove, Ramona
Hülsbusch, Präsident der LWK NRW Karl Meise, Präsident des Landesverbandes
Gartenbau Westfalen-Lippe Heinz Herker, Staatssekretär Dr. Griese, Kerstin
Feldhaus, Ann-Kathrin Plöger und Ulrike Hoyer (v.l.n.r.) |
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Der Ausbildungsausschuss des Zentralverbandes Gartenbau stellte anlässlich seiner Ausschusssitzung im Oktober 2005 in Wolbeck fest und veröffentlichte diese Stellungnahme im Verbandsorgan des Westfälisch-Lippischen Gartenbaus vom 11.11.2005:
Das große Engagement der am „Wolbecker Modell“ Beteiligten erhielt Lob und Anerkennung. Dieses erfolgreich anlaufende Projekt wird als zukunftsorientierte Maßnahme des Berufsstandes gesehen, um begabte und leistungsbereite Auszubildende gezielt zu fördern.
Durch das 'Wolbecker Modell' wird leistungsstarken und leistungswilligen Auszubildenden schon während der Ausbildung die Möglichkeit gegeben, an Maßnahmen der Weiterbildung teilzunehmen. Dass auch die Förderung dieser Auszubildender sinnvoll und wichtig ist, um sie auf verantwortungsvolle Tätigkeiten und verantwortungsvolle Positionen vorzubereiten und sie so an den Betrieb zu binden sollte selbstverständlich sein. Auszubildende aus Westfalen-Lippe nehmen am 'Wolbecker Modell' aus den Schulstandorten Borken, Dortmund, Herford, Münster, Paderborn, Recklinghausen und aus dem Rheinland aus Köln und Wesel teil. Die meisten Teilnehmer kommen vom Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Berufskolleg.
An einigen wenigen Beispielen aus dem Bereich „Ausbildung in der Probezeit“ soll deutlich gemacht werden, was der Ausbilder dazu vermitteln muss. Der Auszubildende zeichnet die einzelnen Vorgaben erst ab, wenn die Inhalte vermittelt wurden.

Die weiteren vorgeschriebenen Inhalte beziehen sich auf folgende Kriterien:

| Es macht Spaß die Auszubildenden zu motivieren und weiterzubilden, so der
Erwin Germann von Germann Seminare & Trainings aus Nürnberg. Die Begeisterung
und der Wissensdurst der Schüler faszinierten mich, so der Dozent weiter.
Andreas Nill von Germann Seminare & Trainings aus Nürnberg beim Seminarthema: „Ein gutes Betriebsklima ist ein wichtiger Baustein für den Erfolg!“ |
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Anregungen aus der Praxis sind mit in das Konzept aufgenommen worden. So fand im September 2005 eine Zwischenprüfung statt. Die Ergebnisse sollten darüber Aufschluss geben, wer weiter am 'Wolbecker Modell' teilnehmen darf; denn die Maxime lautet: NUR leistungsstarke und leistungswillige Auszubildende nehmen am 'Wolbecker Modell' teil. Für die Zukunft heißt das: NUR wenn der Ausbildungsbetrieb und die Berufschule die Teilnahme befürworten, kann der Auszubildende daran teilnehmen.
Unterstützung erhalten die Auszubildenden auch von ihren Ausbildungsbetrieben. Zum Teil werden sie samstags von der Arbeit freigestellt oder erhalten vom Betrieb das Auto, um nach Wolbeck fahren zu können.
Die Investition ins Wissen bringt bekanntlich immer die beste Verzinsung. Darum unterstützen viele Gartenbaubetriebe in Westfalen-Lippe das 'Wolbecker Modell'.
Das Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Berufskolleg aus Münster stellt die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Lehrerinnen bzw. Lehrer Birgitt Rütten, Matthias Berger und Johannes Peperhove stehen dem 'Wolbecker Modell' auch als Dozenten bzw. Dozentinnen zur Verfügung.
![]() Erwartungen der Teilnehmer am 'Wolbecker Modell' |
![]() Drei Themengebiete wurden in der Bildungsstätte des deutschen Gartenbaues in Grünberg erarbeitet |
![]() Wie telefoniere ich richtig? |
![]() Zielvereinbarungsgespräch zwischen dem Ausbilder und dem Auszubildenden |
![]() Frauenpower beim 'Wolbecker Modell' |
![]() Dankeschön an den Leiter der Bildungsstätte Matthias Hub |
![]() Fahrt zur Bundesgartenschau 2005 nach München |
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![]() Besichtigung des Garten- und Landschaftsbaubetriebes May in Feldkirchen/München |
![]() Teilnahme am Deutschen Gartenbautag in München, Festrede des Präsidenten des Zentralverbandes Gartenbau Karl Zwermann |
![]() Wasserbestimmung an der Isar |
![]() Wasserbestimmung anhand gefundenen Tieren mit dem Bestimmungsschlüssel |
![]() Fahrt mit der GäO2 des Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Berufskollegs zur Versteigerung der NBV/UGA nach Lüllingen |
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![]() Besichtigung des Gartenbaubetriebes Kostrup in Grefrath, Automatisches Stecken von Rosenstecklingen |
![]() Rundgang durch den Betrieb, der auch automatisch die Stecklinge bei Rosen schneidet, 4,5 Millionen im Jahr. |
![]() Seminar mit dem Diplom Journalisten Vassilios Psaltis über Presse- und Öffentlichkeitsarbeit |
![]() Andreas Nil von Germann Seminare & Trainings aus Nürnberg mit dem Seminarthema: „Ein gutes Betriebsklima ist ein wichtiger Baustein für den Erfolg!“ |
![]() Betriebsbesichtigung bei der Fa. Garten- und Landschaftsbau Büttner, Münster-Roxel |
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![]() Besichtigung bei in der Hortensien-Spezialkultur Kötterheinrich, Lengerich |
![]() Besichtigung bei der Fa. Garten- und Landschaftsbau Theilmeier, Alverskirchen |
![]() Betriebsbesichtigung bei der Fa. Baumschulen Bertels, Rinkerode |
![]() Besichtigung des Friedhofs in Havixbeck |
![]() Die Fete in der AdJ – Remise in Telgte darf natürlich nicht fehlen.
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![]() Von einer, die auszog...Mareike Peiler, ehemalige Schülerin des W.-E.-von-Ketteler-Berufskollegs und Teilnehmerin am 'Wolbecker Modell', berichtet von ihren Erfahrungen nach ihrer Ausbildung zur Gärtnerin. ... hier
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