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Stand: 07.07.2007
Foto (©) Georg Thum,
Quelle www.ingolfturban.de
Ingolf Turban

Ingolf Turban wurde als Sohn einer Pianistin und eines musikliebenden Mediziners in München geboren. Er studierte Violine in seiner Heimatstadt bei Gerhart Hetzel und empfing weitere Impulse in den USA bei Dorothy DeLay und Jens Ellermann. Sergiu Celibidache nahm ihn, im Alter von 21 Jahren, als ersten Konzertmeister bei den Münchner Philharmonikern auf und riet ihm, sich nach drei Jahren ausschließlich auf seine Sololaufbahn zu konzentrieren.

Als Gast in den Philharmonien von Berlin und München, im Kennedy Center in Washington, in der New Yorker Avery Fisher Hall, in der Züricher Tonhalle, im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins oder der Mailänder Scala, arbeitet Ingolf Turban weltweit mit Dirigenten wie Charles Dutoit, Eliahu Inbal, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Yehudi Menuhin, Marcello Viotti und Jun Märkl.

Neben der großen Violinliteratur von Bach bis Berg trägt er ein zum Teil nie gehörtes Repertoire mit großem Erfolg in die Welt. Allein schon sein Einsatz für das Werk Niccolò Paganinis feiert ungewöhnliche Erfolge, wie im März 2006 mit den New Yorker Philharmonikern, mit der Gesamteinspielung der 6 Violinkonzerte (Telos Records) und in der Fernsehdokumentation „Paganinis Geheimnis“ (merkur.tv 2006).

Gleichermaßen ungewöhnlich ist Turbans steter Einsatz für rares Violinrepertoire aller Stilrichtungen, dokumentiert durch inzwischen über dreißig CD-Produktionen. Einst vielbeachtete Ersteinspielungen, sind viele Werke daraus heute in den gängigen Konzertbetrieb eingeflossen.

2005 gründete er das Kammerorchester „I Virtuosi di Paganini“ und wechselte 2006, nach elf sehr erfolgreichen Jahren als Professor in Stuttgart, an die Hochschule für Musik und Theater in München.




Quelle: www.ingolfturban.de


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