| Ulrike Schmitz
Gerade einmal 9 Jahre war Ulrike Schmitz alt, als sie beim internationalen Jan Kocian Violinwettbewerb prämiert wurde. Diesem Erfolg vorausgegangen waren Preise und Auszeichnungen bei "Jugend musiziert" und anderen renommierten Nachwuchs-Wettbewerben. Ulrike Schmitz stammt aus einer Musikerfamilie. Ihre außergewöhnliche musikalische Begabung wurde früh entdeckt und behutsam gefördert, sodass der Werdegang der jungen Künstlerin geprägt ist durch die Natürlichkeit ihrer musikalischen und persönlichen Entwicklung.
Eine verantwortungsbewusste Lehrerwahl bot die Grundlage dafür, dass sie zu einer eigenständigen und aussagestarken Künstlerpersönlichkeit heranwachsen konnte. Unter der umsichtigen Führung von Jorge Sutil, Sonja Korkeala, Prof. Ingolf Turban (Hochschule für Musik, Stuttgart) und Prof. David Takeno (Guildhall School, London) hatte sie von Anfang an die Möglichkeit, neben ihrer fulminanten Technik alle Facetten ihres berührenden Geigenspiels zu entfalten und steht nun mit 22 Jahren an der Schwelle zu einer vielversprechenden Karriere. Zurzeit ist sie Stipendiatin der Rudolf-Eberle-Stiftung (Akademie Schloss Solitude). Es ist bezeichnend für ihre vielfältige Musikalität, dass Ulrike Schmitz ihre künstlerische Erfüllung gleichermaßen als Solistin wie als Kammermusikerin sucht.
Die Frage nach ihren Lieblingskomponisten beantwortet sie mit Mozart und Schostakowitsch, fügt aber sofort hinzu, dass für sie als Interpretin jegliches Spezialistentum ausgeschlossen ist: Sie ist der Überzeugung, dass die geigerische Herausforderung gerade in der Vielfalt der Violin-Literatur liegt. Nach dem ersten solistischen Auftritt im Alter von 8 Jahren mit Vivaldis "Jahreszeiten" waren Konzerte mit dem Kammerorchester Corona, dem Regensburger Kammerorchester, den Nürnberger Symphonikern, dem Philharmonischen Orchester Bad Reichenhall, dem Orchester der Schäftlarner Konzerte und den Kiewer Solisten beim Internationalen Kiew Festival Stationen ihres Weges. Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere waren solistische Auftritte in München mit Zubin Mehta und dem Bayerischen Staatsorchester.
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