 | | Benedikt Schneider
Im Alter von 18 Jahren wurde er als Jungstudent von Prof. Hartmut Lindemann an der Musikhochschule
Münster aufgenommen, bei dem er 2002 sein Studium im Hauptfach Viola begann.
Im Jahr 2005 nahm er, ermöglicht durch ein Erasmus-Stipendium, regelmäßig Unterricht bei
Prof. Michael Kugel am Conservatorium Maastricht, Niederlande. Seit 2006 setzt er nun sein
Studium an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Hariolf Schlichtig fort.
Benedikt Schneider ist Preisträger des internationalen Viola-Wettbewerbs „Alessandro Rolla“ in
Maastricht, März 2006. Solistisch trat er mit verschiedenen Orchestern und zusammen mit Noah
Bendix-Balgley als Solist der Wiederuraufführung der neu entdeckten Sinfonia Concertante in
D-Dur für Violine, Viola und Orchester von Carl Stamitz unter der Leitung von Werner Ehrhardt
auf. Benedikt Schneider ist Stipendiat des PE-Förderkreises für Studierende der Musik e.V.
(Mannheim). Anfang 2007 wurde er in die Förderung von „Yehudi Menuhin Live Music Now e.V.“
aufgenommen.
Meisterkurse bei Vesselin Paraschkevov, Helfried Fister, Rainer Moog, Michael Kugel, Hariolf
Schlichtig und Tatjana Masurenko ergänzen seine musikalische Ausbildung.
Ende 2006 gründete er an der Musikhochschule München das Auris-Klavierquintett, mit dem er
seitdem viele Konzerte im In- und Ausland in unterschiedlicher Besetzung – unter anderem bei
den Max-Reger-Tagen in Weiden – gibt. Neben einer Rundfunkübertragung im BR 4 machte das
Quintett während einer China-Tournee im Januar 2008 auf sich aufmerksam. Musikalisch begleitet
wird es von Friedemann Berger, Hariolf Schlichtig, Christoph Poppen und Wen-Sinn
Yang.
2007 besuchte Benedikt Schneider den Meisterkurs Kammermusik der Musikhochschule München
in Montepulciano und nahm am Chamber Music Workshop des Perlman Music Program in
New York mit Dozenten wie Itzhak Perlman, Donald Weilerstein und Paul Katz teil. Anfang 2008
besuchte er die Schaffhausener Meisterkurse für Kammermusik und erhielt dort Unterricht von
Ana Chumachenco, Wen-Sinn Yang, Wendy Champney und Werner Bärtschi.
Als Kammermusiker trat er mit Itzhak Perlman, Ana Chumachenco, Paul Katz, Ingolf Turban,
Wen-Sinn Yang, Martin Dehning, Gottfried Schneider, Matias de Oliveira Pinto und Reiner Ginzel
auf.
Benedikt Schneider konnte dank eines Zeitvertrags über fünfzehn Monate beim Rundfunk-Sinfonieorchester
Saarbrücken und der Mitgliedschaft in der Jungen Deutschen Philharmonie, der
Kammerphilharmonie Amadé und der Streicherakademie Bozen vielfältige Orchestererfahrung
in Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten und Solisten wie András Schiff, Myung-Whun
Chung, Stanislaw Skrowaczewski, Steven Isserlis, Pierre-Laurent Aimard, Hélène Grimaud und
Juliane Banse sammeln.
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