Vorträge / Referate

 

„Schlafen Sie gut?!“ -- Vortrag am 19.06.2019

Guter Schlaf ist eine Voraussetzung für körperliche und seelische Gesundheit. Doch ca. ein Drittel der Erwachsenen gibt seinen Schlaf als nicht ausreichend oder nicht erholsam an. In dem Vortrag zum Thema „Schlaf und Schlafstörungen“ am 19.06.2019 um 18.30 Uhr sollen Ursachen und Folgen von Schlafstörungen genauer beleuchtet werden sowie Faktoren, welche zu einer verbesserten Schlafqualität beitragen können. Darüber hinaus nimmt die Referentin (Psychologin in der Abteilung für Hörstörungen, Tinnitus und Schwindelbeschwerden der MEDIAN Klinik am Burggraben in Bad Salzuflen) auch Bezug auf spezielle Schlafschwierigkeiten bei Schwerhörigkeit und Tinnitus.

Frau Claudia Carmine von der MEDIAN Klinik am Burggraben in Bad Salzuflen ist ausgebildet in den Bereichen Hörstörungen, Tinnitus, Schwindel und Cochlea -Implantate und wird diesen sehr interessanten und spannenden Vortrag halten.
Der Vortrag findet statt im Hörbehindertenzentrum Münster, Westfalenstr. 197,48165 Münster und ist nicht mit Kosten verbunden. Gäste sind herzlich willkommen. Anmeldungen sind ebenfalls nicht erforderlich.

 

Samstag, 18. Mai 2019, 15.00 Uhr KSL Münster -- Was ist das?

Frau Claudia Middendorf, Landesbehindertenbeauftragte- und Patientenbeauftragte der Landesregierung NRW hatte im letzten Jahr Vertreter diverser Behindertenverbände und Ortsverbände zu sich nach Düsseldorf eingeladen. Auch wir, der DSB-OV Münster und Münsterland e.V. waren vor Ort in Düsseldorf vertreten (s. Bericht hierzu Journalausgabe 1/2019 Seite 42/43). In Düsseldorf wurden insbesondere auch die Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben (kurz: KSL) vorgestellt, von denen in NRW insgesamt 6 eingerichtet wurden. Auch der Regierungsbezirk Münster hat eine KSL-Einrichtung und das ist für den DSB-OV Münster und Münsterland e.V. Grund genug, um zu fragen, welche Aufgaben die KSL Münster überhaupt hat? Warum gibt es die KSL und welche Ziele werden verfolgt? Welche Angebote hat die KSL Münster für uns Hörbehinderte Menschen?

All diese Fragen wird uns Herr Oliver Schneider von der KSL Münster in einem Vortrag beantworten und den Zuhörern auch individuelle Fragen zur Verfügung stehen.

Der Vortrag findet statt am Samstag, den 18. Mai 2019 um 15:00 Uhr im Hörbehindertenzentrum Münster, Westfalenstr. 197,48165 Münster. Der Vortrag ist nicht mit Kosten verbunden und Gäste sind herzlich willkommen. Anmeldungen sind ebenfalls nicht erforderlich.

 


 

Samstag, 26. Januar 2019, 15:00 Uhr

Thema: „Kopf hoch, Schulter runter“ Referentin: Dr. Karen Jahn

Die vollständige Überschrift des Vortrages heißt „Kopf hoch, Schulter runter – kleine Tipps zum Überleben im Alltag für Hörbehinderte“. Und nicht nur für Hörbehinderte sind die Tipps geeignet, wie uns die Referentin, Frau Dr. Karen Jahn versicherte, sondern auch für Hörende. Der Alltag hörbehinderter Menschen ist von vielen kleinen (und auch großen) Hindernissen geprägt. In dem Vortrag werden Ideen und kleine Tipps zur "Soforthilfe" bei Belastungen, Anspannung, Selbstunsicherheit, Unfreundlichkeiten und weiteren Herausforderungen vermittelt. Gemeinsam können Möglichkeiten im Alltag besprochen und anhand von praktischen Übungen veranschaulicht werden. Frau Dr. Karen Jahn ist Dipl.-Psychologin, selbst bds. ertaubt, und beruflich in der Neuropädiatrie tätig. Als Dozentin hält Frau Dr. Jahn zudem auch Workshops, Vorträge, Seminare und ist Projektleiterin der AOK bei der Deutschen Gesellschaft für Taubblindheit gGmbH.

Der Vortrag beginnt am 26. Jan. 2019 um 15:00 Uhr im Hörbehindertenzentrum Münster. Der Besuch des Vortrages ist kostenfrei.

Geschrieben: Joachim Bless

Mittwoch, 20. März 2019, 18:00 Uhr

Thema: Die PariSozial Münster stellt sich vor Referentinnen: Frau Lißeck und Frau Timmer

Wer seine Mail-Adresse beim Vorstand des Vereines hinterlassen hat, wird die PariSozial Münster kennen, denn viele Informationen kommen von der PariSozial. Doch was ist und macht die PariSozial Münster eigentlich? Was ist Ihre Aufgabe? Kann man die PariSozial Münster persönlich besuchen kommen? Alle diese Fragen werden in diesem Vortrag beantwortet. Frau Lißeck und Frau Timmer von der PariSozial Münster werden hierbei ihre Aufgaben erläutern und erklären, welche Angebote für uns hörbehinderte Menschen in Münster existieren und individuell auch angeboten werden können. Sicherlich ein spannender Vortrag, von dem jeder etwas für sich mitnehmen kann.

Der Besuch des Vortrages ist frei von Kosten und findet in den Räumen des Hörbehindertenzentrums, Westfalenstr. 197 in Münster-Hiltrup statt.

Gäste sind herzlich Willkommen.

Geschrieben: Joachim Bless

 


 
 
Rückblick
 

Bericht „Wege entstehen beim Gehen“

Zu diesem einladenden Titel trafen sich am 15. Sep. 2018 insgesamt 18 Mitglieder, um einen spannenden Vortrag über Kommunikations- und Hörtaktik zu besuchen. Der Vortrag wurde von Frau Regina Klein- Hitpaß gehalten, die extra für uns aus Dingen (bei Bocholt) angereist kam. Frau Klein-Hitpaß ist selbst hörbehindert, hat eine Schule für Heilpraktiker in Unna besucht und ist als psychologische Beraterin ausgebildet. In dieser Funktion ist Frau Klein-Hitpaß als Seminarleiterin aktuell tätig.

Die Teilnehmer erfuhren, dass Hörtaktik von schwerhörigen Menschen oft angewandt wird, ohne dass es uns bewusst ist. Hörbehinderte achten z.B.

unbewusst auf Körpersprache des Gesprächsteilnehmers. Wir achten auch auf Lichtverhältnisse, Sitzplätze, auf Mimik und sehen vom Munde ab. Hierbei kombinieren wir ständig und fragen uns selbstzweifelnd, ob wir auch alles richtig verstanden haben. Diese ständigen Selbstzweifel erzeugen Hörstress, in dessen Verlauf Erschöpfungszustände hinzukommen. Als Konsequenz des nachhaltigen Erschöpfungszustandes passen sich Hörbehinderte an, in dem z.B. Fragen einfach mit „Ja“ beantwortet werden, obwohl man die Fragestellung nicht verstanden hat. D.h. es fehlt die Kraft, ständig immer nachzufragen. Das Ende dieser gefährlichen Entwicklung ist dann der Verlust der Entspannungsfähigkeit und im schlimmsten Falle kann es dann zum Burn-Out kommen.

Hiervon abzugrenzen ist die bewusst eingesetzte Hörtaktik. Diese umfasst den gezielten individuellen Einsatz von Technik. Das sei immer gut und jeder sollte stets darauf achten, dass man technisch zeitgemäß ausgestattet ist.

Bewusst zu unterscheiden ist der Unterschied zwischen Nutzschall und Störschall. Unter Nutzschall versteht man in erster Linie Sprache. Aber auch alle anderen Geräusche, die wichtig sind, d.h. Informationen beinhalten. Zum Beispiel eine Türklingel o.ä.. Störschall sind Lärmquellen, die keine Informationen beinhalten und die nur bei der eigentlichen Kommunikation stören. Insbesondere der Krach von Straßenverkehr sei hier genannt.

Bei aller Anwendung von Taktiken sei es aber unerlässlich, dass die Einstellung zur eigenen Behinderung geändert wird. Denn nicht die Behinderung ist der Mittelpunkt, sondern der Mensch. Das heißt aber auch, dass man ggf. Mut aufbringen muss, Dinge und Situationen zu ändern. Zum Beispiel den Gesprächspartner nicht in Unwissenheit über die eigene Hörbehinderung lassen, sondern diesen hierüber informieren. Die Änderung dieser Denk- und Verhaltensweise erhöht automatisch das Selbstwertgefühl eines Hörbehinderten.

Nicht: Ich kann nicht, sondern ich kann. Diese Änderung der Einstellung verhindert auch die unter Hörbehinderten weit verbreitete übliche Verstecktaktik. Verstecktaktik, damit umschreibt man das Verhalten, nicht mit zur Mittagspause mit den Kollegen zu gehen, das Mitlachen, obwohl man in Wirklichkeit nichts verstanden hat.

Frau Regina Klein-Hitpaß ermunterte alle Zuhörer zum Schluss, mit der eigenen Hörbehinderung offensiv umzugehen. Das dadurch gesteigerte Selbstwertgefühl erleichtert anschließend die Kommunikation und den Umgang mit den hörenden Mitmenschen.

 

Insgesamt ein spannender Vortrag, der die eigene Hörbehinderung aus einem ganz anderen Winkel betrachtet. Nach dem Vortrag standen sowohl Zuhörer als auch Frau Klein-Hitpaß selbst noch lange zusammen und diskutierten das Gehörte.

Geschrieben: Joachim Bless


 

Samstag, 17. März 2018, 15:00 Uhr

Pflege / Pflegegrade

Referenten: Herr Karasch, Sparkasse-Westmünsterland

                     Herr Mikus, Sparkasse-Westmünsterland

Herr Karasch, Ansprechpartner für den Bereich der Pflege bei der Sparkasse Westmünsterland, referiert am

Samstag, 17.03.2018, 15:00 Uhr

über die finanziellen Aspekte eines Pflegefalls. Schwerpunkte werden:

  • -  die Kosten der Pflege inklusive der gesetzlichen Leistungen

  • -  die Finanzierung der Restkosten

  • -  die Unterhaltspflicht der Verwandten

    und entsprechende Möglichkeiten der Vorsorge sein.

    Als weiterer Ansprechpartner wird Herr Mikus, Geschäftsführer bei der Sparkasse Westmünsterland, vor Ort sein.

    Der Vortrag findet in den Räumen des Hörbehindertenzentrums, Westfalenstraße 197 in Münster- Hiltrup, statt. Der Eintritt ist kostenfrei.


 

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 18:00 Uhr

1.) Die Flexirente

2.) Änderungen bei der Erwerbsminderungsrente
Referent: Martin Eswig, Deutsche Rentenversicherung Westfalen

Die Flexirente

Sie werden bald Rentner oder sind es schon? Sie fühlen sich aber noch gesund und fit genug, um weiter zu arbeiten? Damit sind Sie nicht allein. Immer mehr ältere Menschen können und wollen noch länger arbeiten und sie werden von ihren Arbeitgebern oft dringend gebraucht. Das Flexirentengesetz macht es Ihnen einfacher, den Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand individuell und auf Ihre Lebenssituation zugeschnitten zu gestalten, zum Beispiel durch die neuen flexibleren Hinzuverdienstregelungen. Außerdem helfen Ihnen die verbesserten Leistungen zur Prävention und Rehabilitation dabei, länger gesund zu bleiben. Denn wer gesundheitliche Risiken früher erkennt, kann rechtzeitig gegensteuern. Aber das sind nur einige der neuen Möglichkeiten. Herr Eswig wird Sie über Änderungen, die sich aus dem Flexirentengesetz ergeben, berichten.

Erwerbsminderungsrente

Rente bei diesem Stichwort denken die meisten an ihre Altersversorgung. Doch die Deutsche Rentenversicherung bietet Ihnen auch während Ihres gesamten Berufslebens Sicherheit: Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen gar nicht mehr arbeitsfähig sind, soll eine Rente wegen voller Erwerbsminderung Ihr Einkommen ersetzen. Selbst als Berufsanfänger sind Sie auf diese Weise geschützt. Die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung ist für diejenigen gedacht, die noch einige Stunden täglich arbeiten können. Sie ergänzt dann das Einkommen, das Sie selbst noch erzielen. Wann und unter welchen Voraussetzungen eine Erwerbsminderungsrente für Sie in Frage kommt und was Sie als Erwerbsminderungsrentner beachten müssen, berichtet Ihnen Herr Eswig von der Deutschen Rentenversicherung Westfalen.

Der Vortrag beginnt am 11. Oktober 2017 um 18.00 Uhr in den Räumen des Hörbehindertenzentrums, Westfalenstr. 197 in Münster-Hiltrup. Der Eintritt ist kostenfrei. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

 

 

Mittwoch, 27. September 2017, 18.30 Uhr

Audiotherapie

Referent: Peter Dieler, MEDIAN-Klinik Bad Salzuflen

Peter Dieler, Audiotherapeut der MEDIAN-Klinik in Bad Salzuflen, wird heute Gast im Schwerhörigenverein Münster und Münsterland e.V. sein. Peter Dieler, selbst hörbehindert, ist nicht nur in der Welt hörbehinderter und schwerhöriger Menschen sehr bekannt, sondern hat sich auch darüber hinaus durch sein Können und Wirken einen großen Bekanntheitsgrad erarbeitet. Als Audiotherapeut erläutert Peter Dieler insbesondere die Probleme in der Kommunikation, und zeigt auf, welche Kommunikationstaktiken erfolgreich eingesetzt werden können. Es kann sicher ein hochinteressanter Vortrag erwartet werden, der zugleich auch lehrreich und spannend ist.

Der Vortrag beginnt am 27. September 2017 um 18:30 Uhr in den Räumen des Hörbehindertenzentrums, Westfalenstr. 197 in Münster-Hiltrup. Der Eintritt ist kostenfrei. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

 

 

 

 

 

Mittwoch, 16. August 2017, 18.00 Uhr

Vorstellung: Integrationsfachdienst Münster (IFD)

Referentin: N.N., Integrationsfachdienst Münster

Der Integrationsfachdienst (kurz: IFD) Münster ist zu Gast, und stellt sich und seine Leistungen vor. Die Angebote des IFD umfasst die Suche und Vermittlung von Arbeitsstellen für behinderte Menschen, sie helfen beim Übergang Schule/Arbeitsleben, und betreuen anderseits aber auch die Arbeitgeber. Aber auch die Berufsgenossenschaften, und die Arge Münster sind Partner des Integrationsfachdienstes. Was das alles für den einzelnen behinderten Menschen bedeutet, und welche Leistungen konkret angeboten werden, dass erfahren nicht nur ältere Behinderte, sondern insbesondere auch junge Betroffene. Sicherlich ein wichtiger Vortrag, der nicht versäumt werden sollte.

Der Vortrag beginnt am 16. August 2017 um 18:00 Uhr in den Räumen des Hörbehindertenzentrums, Westfalenstr. 197 in Münster-Hiltrup. Der Eintritt ist kostenfrei. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

 

Mittwoch, 19. Juli 2017, 18.30 Uhr

Vorstellung: DasDies Service GmbH

Referent: Herr Kozlowski, DasDies Service GmbH

Der Geschäftsführer der Firma „DasDies Service GmbH“, Herr Maciej Kozlowski, ist an diesem Tag als Referent zu Gast. Herr Kozlowski wird die Angebote der Firma vorstellen, dessen Zweck es ist, alten, kranken und behinderten Menschen Hilfestellungen zu geben. Sei es der Arbeitsmarkt, der Bereich Wohnen, Fahr- und Gartendienste, Thema Hausnotruf und sonstige Betreuungsdienste werden vorgestellt und erläutert. Insgesamt ein wichtiges und spannendes Thema, das Alt und Jung gleichermaßen betrifft.

Der Vortrag beginnt am 19. Juli 2017 um 18:30 Uhr in den Räumen des Hörbehindertenzentrums, Westfalenstr. 197 in Münster-Hiltrup. Der Eintritt ist kostenfrei. Anmeldungen sind nicht erforderlich.