(Fotos: Julia Rau)
Das deutsche Dressur-Team feierte Platz zwei in London wie den Olympiasieg. Zurecht, denn an der starken britischen Equipe führte trotz teilweise hervorragender Leistungen kein Weg vorbei.
Für Dressurreiterin Helen Langehanenberg (Abiturjahrgang 2001 am Wilhelm-Hittorf-Gymnasium) ging ein Kindheitstraum in Erfüllung: eine Medaille bei Olympia. Vor 23.000 begeisterten Zuschauern im Greenwich Park ritten die deutsche Meisterin Langehanenberg (Havixbeck), Kristina Sprehe (Dinklage) und Dorothee Schneider (Framersheim) im Grand Prix Special wie entfesselt und errangen verdient die Silbermedaille.
Zwei Tage später gab es die nächste Chance. Doch es sollte nicht sein: Hauchdünn verpasste Helen Langehanenberg die Bronzemedaille im Einzelwettbewerb. Nur 0,036 Prozentpunkte fehlten ihr und ihrem Pferd Damon Hill zu Platz drei. Doch das konnte die Freude nicht verderben. „Ich bin super happy und super stolz“, fasste sie ihre Gefühle zusammen.