Münster - Seine Eltern seien „typische 70er-Jahre-Eltern“ gewesen, sagt Aurelius Thoß mit einem vielsagenden Lächeln. Sie seien sogar bei „Revolten“ dabei gewesen. Der Weg von der eigenen Familiengeschichte zum Thema der Arbeit, mit der er jetzt beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten Landessieger wurde, war damit nicht weit: Thoß hat sich mit dem „Meff-Happening“ beschäftigt, das 1970 in Münster stattfand. Einer politischen Kunstaktion in der Ludgeristraße, bei der Fleisch und Eier durch die Luft flogen und das Straßenpflaster mit Sagrotan malträtiert wurde.