Schüleraustausch ist auch Austausch über das, was wir erfahren. Die Unterschiede zwischen dem Leben in Frankreich und in Deutschland konnten wir am Nachmittag schnell feststellen: Unterschiede an der Schule ("Man fühlt sich fast eingesperrt!), in den Privatwohnungen, beim Essen ("Das hat ganz lange gedauert."), in den Schlafzimmern ("Wie bin ich eigentlich in das Bett gekommen?), beim Frühstück ("Die hatten da einen bol und dann nur Baguette und Marmelade."), im Umgang mit kleinen Kindern usw..
Bei der Führung durch die Schule erfahren wir zahlreiche Details über die Unterschiede im Schulsystem. Hier gibt es eine "assistante sociale", eine "infirmière", einen "chef cuisinier". Hier gibt es Ateliers, in denen die Schüler sich um die Reparatur des Schulmobiliars oder um die Reinigung der Wäsche kümmern. Beeindruckend vor allem die Mediathek
Später gehen wir in den Unterricht, in unterschiedliche Klassen. Und wir merken schnell, dass die Lehrer doch etwas anders sind als am Hittorf. Meist etwas strenger.
Nach dem Vormittagsunterricht essen einige von uns in der Kantine, andere fahren zu ihren Gastfamilien. Am Nachmittag sehen wir einen Film und im Anschluss daran haben wir noch Unterricht bei unseren deutschen Lehrern.