Sagen Sie uns Ihre Meinung:
Wir müssen leider "draußen" bleiben: Liebe Last mit Leezen?


Alle reden über Parkhäuser für Autos - aber wo können Münsters Fahrräder abgestellt werden? Das und noch mehr würden wir gern von Ihnen wissen:

Fühlen Sie sich durch parkende Fahrräder gestört? Und finden Sie immer einen geeigneten "Stall" für Ihren Drahtesel?


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Frank (Freiherr1900) aus Berlin
schrieb am 13.05.2007 um 22:49 Uhr:

Da muss ich widersprechen! Radfahrer gefährden Autofahrer mehr als die Autofahrer!
Ich komme auch Berlin, auch dort hält sich kaum ein Radfahrer an die Regeln. Frage, was ist wenn ich als Autofahrer Grün habe, komme dort mit 60 kmh angefahren(erlaubte Geschwindigkeit, für die Straße freigegeben), fährt dann ein Fahrradfahrer also bei Rot über die Ampel, ich muss stark bremsen, komme ins Schleudern .lande auf dem Bürgersteig und fahre dort ein Kind tot! Der Radfahrer ist fort, also bin ich Schuld??? Auch im Dunkeln beim Rechtabbiegen, kommen die Radfahrer ohne Licht rangesaust, egal ob die Fahrradampel Rot zeigt oder nicht, könnte es seien, das die Autofahrer sie nicht sehen, fährt man sie um, ist der böse Autofahrer daran Schuld, auch wenn sie bei Rot gefahren sind! Das kann doch wohl nicht sein und die Rechtssprechung schreit hier zum Himmel. Radfahrer müssen geschützt werden, weil sie eben die schwächeren sind, ja, doch wer schützt den stärkeren, der Tonnen, sprich ein Auto zu bewegen hat! Bei mir in der Einbahnstraße wo ich wohne, kommen jedes mal Fahrradfahrer mir entgegen, die Einbahnstraße ist ca 4 Meter breit und nicht für Fahrräder freigegeben, zeigen sie mir entweder einen Vogel( ich muss ja Platz machen)und im Dunkeln heißt es dann, „wohl einen Fahrradfahrer umfahren wollen was“, der natürlich ohne Licht fährt! Radfahrer haben „Narrenfreiheit“ und wenn Du mal an einer roten Ampel stehst und vor Dir ein Polizeiauto und es fahren dann vor den Augen der Polizisten die Fahrradfahrer bei Rot über die Ampel, wirst Du sehen, das die Beamten es völlig ignorieren, oder spricht man sie darauf an, haben sie es nicht gesehen. Fahre Du mal bei Rot, Sirene an, Punkte und Kohle rubelt! Auch das fahren auf dem Bürgersteig ist Mode geworden, ebenfalls vom Bürgersteig plötzlich auf die Straße, fragt sich bloß, wer wem gefährdet?? Im dicksten Berufsverkehr, fahren sie auf der Straße obwohl 2 Meter daneben ein Fahrradweg ist! Wäre ich das Gesetz und ein Radfahrer fährt mit voller Absicht bei Rot, Fahrrad für 3 Monate einziehen, 250 Euro Strafe, weil er damit den „stärkeren“ gefährdet, der erst mal eine Tonnenschwerelast zum lenken und stehen bringen muss! Ich habe keine Lust, durch solche Idioten mal ein Kind umzufahren, wie schon o.g. und bei Unfällen sind die Radfahrer in der Regel meistens selber Schuld und das ist statistisch belegt! Nehme mal 100 Autofahrer für 10 Minuten an einer roten Ampel und 100 Radfahrer, da fährt kein einziger Autofahrer bei Rot, aber 90 Radler fahren drüber! Soviel zur Gefährdung der bösen Autofahrer! Ich habe mal erlebt, das ein Radfahrer einen Autofahrer die Vorfahrt genommen hat(Rot über der Ampel), durch das starke Bremsmanöver, kam der Fahrradfahrer auch in Schleudern, fiel auf der Straße, der Autofahrer stieg trocken aus, als der Radler sein Fahrrad aufrichten wollte, verpasste der Autofahrer ihm eine Ohrfeige vom feinsten, den Knall höre ich heute noch, oder müssen die Radfahrer erst mal 40 Meter durch die Luft fliegen um begreifen zu lernen! Radler leben gefährlich im Verkehr und nur sie sind meistens selber daran Schuld und wer das anders sieht, hat Scheuklappen vor den Augen!


Mr.Burns aus MS
schrieb am 23.09.2003 um 01:02 Uhr:

Ich hätte vielleicht mal ein bisschen weiter lesen sollen, ist ja schlimm, wie hier alle Radfahrer über einen Kamm geschert werden!
Das ist eine solch anmassende Ignoranz, da hätt ich besser garnicht antworten sollen! Meiner Erfahrung nach ist bei solch tumber Verallgemeinerung jeder Versuch einer Diskussion im Ansatz zum scheitern verurteilt.... Schade! aber irgendwie klar, gibt ja kaum ein Thema, wo es nicht total verbohrte Holzköpfe auf beiden Seiten gibt. Seien es nun die bösen Radrowdies, die unverschämte Jugend oder wasweissich.... gut, dass ich mich hier ausklinken kann und im täglichen Leben sicher besser gelaunt durch die Stadt laufen kann, als ihr es tut :)
Man sieht sich!


Mr.Burns aus MS
schrieb am 23.09.2003 um 00:49 Uhr:

Mein Gott, haben wir in Deutschland nicht bereits genug geregelt, verordnet und verboten?! Wenn ich schon wieder Worte wie "Fahrradberuhigter Abstellbereich", "Fahrradständer nur für Räder mit Identifikationsmarke" und sonen Bürokratendeutsch höre, wird mir immer ganz anders.... Wie hat die Menschheit es bisher nur ohne deutsche Regelungswut geschafft??

Die Fahrradstation hat die Situation (besonders für Pendler) enorm verbessert! Da kenne ich einige kleine Bürgersteige in der Stadt (Überwasserviertel), die viel mehr zugepflastert sind mit Rädern. Da müssen dann Kinderwagen u.ä. wirklich auf die Strasse ausweichen! Aber am Bahnhof? Und das Argument Ordnung lasse ich solange nicht gelten, wie der Bahnhof an sich schon aussieht wie Sau! Als ob da Auswärtige nen Problem mit hätten....
Aber es ist schön zu wissen, dass auch dieses Problem kein wirkliches ist, denke da haben wir auch ganz andere Sorgen und "dunkle Flecken" in MS! Manchmal muss man sich auch nur den Fisch aus dem Po ziehen und einfach mal ein bisschen lockerer und entspannter durchs Leben laufen/radeln ;)


Erich Bensmann (erich@bensmann.com) aus Münster - Kinderhaus
schrieb am 21.09.2003 um 10:46 Uhr:

Vorschlag für die Beseitigung des Fahrrad-Abstellproblems im Bereich des Bahnhofs Münster

Sehr geehrte Damen und Herren,
durch ungeordnete parkende Fahrräder und Schrottfahrräder fühlt sich wohl jeder Bürger gestört und zumal die Unordnung auch kein gutes Bild auf die Stadt Münster wirft.

Beim Parken eines Autos darf man nur die dafür vorgesehenen Parkplätze benutzen und warum eigentlich nicht, soll auch diese Regelung für das Fahrrad gelten.

Darum hier mein Vorschlag:
Im Bereich des Bahnhofs Münster (Vorplatz) werden zusätzliche Fahrradständer aufgestellt (z.B. vor dem ehem. Direktionsgebäude).
Dann sollte der Bahnhofsvorplatz mit Schildern in verschiedene Fahrradabstell-Bereiche aufgeteilt und gekennzeichnet werden.

So ein Schild könnte folgende Aufschrift enthalten:
Fahrradberuhigter Abstellbereich A (Bahnhof) oder
Fahrradberuhigter Abstellbereich B (Sparda-Bank)
Parkdauer: 3 Tage (gültig ab 01.01.2004)
Hier dürfen nur Fahrräder
mit Kodierung oder Indentifikations-Schild
in Fahrradständer abgestellt werden!!!
Fahrräder, die nicht in Fahrradsänder abgestellt sind, werden kostenpflichtig entfernt.

Vermerk:
Bei Durchsetzung einer solchen Regelung wäre für alle Verkehrsteilnehmer eine gute Ordnung geschaffen, die sicherlich jeder Radfahrer nach einer Eingewöhnungsphase akzeptiert und zumal sich dann Münster auch opitsch als eine gut geordnete Stadt aufweist.
-- Auch die Fahrradversicherungen gegen Diebstahl
werden diese Regelung der Pflicht-Kodierung
(oder mit Indentifikationsschild) begrüssen.

Da ich selber täglich von Kinderhaus mit dem Fahrrad zum Bahnhof (Weiterfahrt mit Zug) fahre,
kann ich nur hoffen, dass ich und auch andere Radfahrer bald eine Ordnung am Bahnhof vorfinden.

Mit freundlichen Grüssen
Erich Bensmann


U. Hoeltzenbein (hoeltzenbein@gmx.de) aus Singen (ehemals Münster)
schrieb am 20.09.2003 um 14:00 Uhr:

Ohne die Fahrräder wäre Münster nicht das, was es jetzt ist. (Auch im Stadtbild) Wie schon weiter unten beschrieben fällt den meisten Leuten zu Münster ein " ach ja, das da fahren sie doch alle mit dem Fahrrad". Das ist sehr positiv.

Das Fahrad als Fortbewegungsmittel in der Stadt und Umgebung ist einfach das Beste was es gibt in vielerlei Hinsicht.

Parkhäuser: als Radfahrer käme ich nie auf die Idee meine Leeze in ein Parkhaus zu stellen, womöglich noch kostenpflichtig. Ich stelle es dort ab, wo ich es gerade brauche. (schon in vorhandene Radständer, wenn vorhanden.......)Und so wird es der "gemeine" Radfahrer immer tun. Das unterscheidet ihn vom Autofahrer.

Die Fahrradfahrer generell als "hirnlose Rowdies" zu beschreiben, finde ich sehr pauschal und einfach nicht zutreffend. Sicherlich gibt es Radfahrer die rücksichtslos ihre Leeze abstellen oder gegen die Verkehrsregeln verstoßen, aber davon gibt es in der Rige der Autofahrer auch genügend. (teilweise sogar agressiv und aktiv die Radfahrer bedrängend, weil wissend der kleine zieht den kürzeren. In 30 Jahren als aktiver Radfahrer in Münster kann ich davon ein Lied singen.)

Eine insesamt verbesserte Verkehrsführung für beide - Leezen und Autos - wäre sinnvoll.
Am wichtigsten ist immer noch die gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer (auch auf Fußgänger)! Darauf sollten die Menschen aufmerksam gemacht werden, dann regelt sich einiges sicherlich von alleine.

Wer ein Fahrrad in Münster hat braucht bis aus einige gelegentliche Ausnahmen kein Auto!
Schön wäre nach wie vor eine autofreie Innenstadt.

U.Hoeltzenbein


emil steinbach (info@steinbach-werbung.de) aus 84494 Neumarkt-Sankt Veit Oberbayern
schrieb am 16.09.2003 um 12:12 Uhr:

Kaum zu glauben welche Probleme man mit den Radln hat. Bei uns hier in Neumarkt sieht man kaum ein Fahrrad rumstehen, da werden noch die Kinder mit dem Auto in die Schule gebracht, auch haben wir hier fast keinen Radweg. Na am 23. und 24. arbeite ich in Münster, da werde ich mich persönlich überzeugen wie die Radl abgestellt werden.

Seids froh dass die Leut mit dem Radl fahren !

Gruß Emil Steinbach


Tobias Bertels (tobias.bertels@gmx.de) aus Münster
schrieb am 14.09.2003 um 19:57 Uhr:

Ich sehe da keinen gesteigerten Handlungsbedarf. Das Problem wird sich bei der aktuellen Radverkehrspolitik in Münster mit der Zeit von selbst lösen. Durch den Grundsatz "Trennung des Radverkehrs vom motorisierten Verkehr" und die vielen unsicheren Radwege, zu denen fleissig neue gebaut werden, sorgen von ganz alleine dafür, dass der Radverkehrsanteil in Münster sinken wird. Unfair finde ich nur, dass Radwegebau als Förderung des Radverkehrs beschrieben wird. Fairerweise sollte einfach zugegeben werden, dass damit nur ein ungestörter Verkehrsfluss für motorisierte Verkehrsmittel erreicht werden soll. Und wenn erst einmal die ganzen "rücksichtslosen Verkehrsrowdies" nicht mehr Teil des Verkehrs sind, dann brauchen sie auch keine Parkplätze mehr. Wird Zeit, dass ich mir endlich auch ein Auto kaufe.


Lothar Miekley (eisenkopf66@gmx.de) aus Münster
schrieb am 10.09.2003 um 16:08 Uhr:

Als professioneller Fahrradfahrer, der die Leeze für die täglich Fahrt zur Arbeit nutzt, und auch sonst ein Auto nur in Notfällen benutzt (Stadtteilauto), habe ich festgestellt, dass die Fahrradfahrer auch in Münster immer noch gegenüber dem Auto benachteiligt werden. Natürlich gibt es Fahrrad fahrende Rowdys und Rabauken. Wie bei den Autofahrern, - mit dem Unterschied, dass die Autorocker in ihren Blechkisten meist unverletzt, und Radfahrer bzw. Fussgänger auf der Strecke bleiben. Wenn das Auto nicht immer noch eine heilige Kuh in Deutschland wäre, würde unser Gesundheitsministerin vielleicht auch den Autohändlern vorschreiben, große Plakate mit abschreckenden Fotos von Verkehrsopfern in ihren Verkaufsräumen aufzuhängen, so wie es jetzt bei Zigaretten diskutiert wird. Was nutzen die drakonischsten Strafen für Fehlverhalten im Strassenverkehr, wenn ich als Verkehrsteilnehmer nicht damit rechnen muss, bei Regelverletzungen jemals von einem Polizisten erwischt zu werden, weil die die meiste Zeit für Recht und Ordnung auf ihrem Schreibtisch sorgen müssen. Würden die Kosten des Autoverkehrs real auf die Autofahrer umgelegt, würde der Sprit inzwischen längst 5,-DM (/1,95583 Euro)kosten.


Andreas Behler (andreas@behler-web.de) aus Münster
schrieb am 06.09.2003 um 17:37 Uhr:

Ich kann Peter nur Recht geben!

In Münster kann man ohne Bedenken folgende Gleichung aufstellen:

Radfahrer = Rücksichtslose Verkehrs Rowdies!

Ich verstehe meine Heimatstadt Münster nicht, das gegen diese verkehrs- Rowdies nicht konsquenter vorgegangen wird.
Die Stadt hat doch finazielle Probleme, also stellt mal einige verkehrs Polizisten ab und laßt sie den ganzen Tag Fahrradfahrer, die sich nicht an die Verkehrsregeln verwarnen.
Ich denke da kommen schnell einige, dringend benötigte, Mio´s zusammen!

mfg.

Andreas Behler


Peter (no.lf@muenster.de) aus Münster
schrieb am 06.09.2003 um 17:15 Uhr:

Radfahrer in Münster, das ist ein Thema für sich !.

* Überall werden die Drahtesel wild abgestellt.
Überall in der Innenstadt werden diese Fahrräder wild abgestellt, und diesen Missstand auf die Autos zu schieben ist zu einfach.
Ich bin den ganzen Tag in Münster unterwegs, die Fahrräder stehen überall im Weg, selbst wenn nur 50m weiter möglichkeiten vorhanden sind, das Fahrrad vorschriftsmäßig abzustellen.

* Raudihaftes Verkehrsverhalten.
Radfahrer in Münster verhalten sich größtenteils wie Verkehrsraudis !. Rote Ampeln werden fast generel missachtet !, Fussgängerzonen sind eh kein Hinterniss, Naherholungsgebiete wie der Aasee werden auch nicht beachtet, sondern da werdern Fussgänger auch noch frech angeklingelt, wenn man keinen Platz macht. Radfahrer biegen bei Roten Ampeln generel rechts ab, obwohl sie warten müssen, und gefährten so Fussgänger und andere Radfahrer die im selben Zeitraum GRÜN haben. Fahrradfahrer fahren generell durch jede Einbahnstraße, egal ob die freigegeben wurde oder nicht !. Reine Fussgängerwege werden auch befahren, da die armen Radfahrer ja sonst vielleicht 10m mehr fahren müßten. Radfahrer fahren auch sehr oft entgegen der eigentlichen Fahrrichtung. Wenn gegenverkehr kommt, wird mal ebend der Fussgängerweg genutzt.

Ein beispiel :
Ich bin aus meinem Haus gegangen, und von rechts kam eine Radfahrerin angebrettert (FUßGÄNGERWEG), die hat mich fast überfahren. Das ist doch nicht normal :kotz:

Lieber Radfahrer haltet EUCH mal an die Verkehrsregeln !.

Ja für euch gelten diese REGELN auch.
Danke.


A. Rech aus Münster
schrieb am 05.09.2003 um 13:25 Uhr:

Ich habe bereits vor ca. 1 Jahr eine Eingabe an das Ordnungsamt gemacht, da die Fahrradparksituation am Fürstenberghaus (meiner Arbeitsstätte) katastrophal ist!! Es werden rücksichtslos sämtliche Gehwege zugeparkt, obwohl in der näheren Umgebung (auch auf dem gegenüberliegenden Domplatz) duchaus ausreichend und ausgewiesenen Platz gäbe, aber es scheint ja für viele Studierende unzumutbar zu sein, ein paar Schritte zu Fuß zu gehen!! Sie sollten mal an ihre behinderten, rollstuhlfahrenden Kollegen/innen denken!!! Das Ordnungsamt wollte sich der Sache annehmen, aber außer einem Schild "Gehweg freihalten" ist nichts passiert, leider!!
Es sollten aber trotzdem vor allem an Haltestellen und anderen kritischen Punkten mehr und auffälligere Schilder "Nicht parken" oder ähnliches aufgestellt werden - möglichst mit Behinderten-Zeichen! Nach meinen Feststellungen ist gegenseitige Rücksichtnahme heute nicht mehr selbstverständlich - also muß v.a. die jüngere Bevölkerung anscheinend immer mal wieder 'mit der Nase draufgestoßen' werden! Ansonsten sollte die verantwortliche Bauplanungsbehörde statt horrend-teurer 'Münster-Arkaden' oder dergleichen vielleicht auch mal an zusätzliche ausgewiesene Fahrrad-Parkplätze vor allem auch in der Innenstadt denken!


Tom O. Jakobi (Tom.Jakobi@gmx.de)
schrieb am 04.09.2003 um 03:46 Uhr:

Um die Kritik mal etwas konstruktiver werden zu lassen:
Insbesondere die Linksabbiegeregelungen für Radfahrer sind ziemlich schlecht.
Im besten Falle ist es meist immer noch so, daß ein Radfahrer zumindest zwei Grünphasen abwarten muß um links abzubiegen.

In manchen Fällen ist das Linksabbiegen sogar besonders gefährlich. Beispiel Ecke Mecklenbecker Str. / Boeselagerstr. - dort aus Stadtmitte am Aasee entlang in Richtung Süden fahrend und links in die Boeselagerstr. abbiegen wollend, kann man mit allem, aber nicht damit rechnen, daß Autofahrer, die aus der Boeselagerstr. links abbiegen wollen (und gleichzeitig grün haben) Rücksicht auf Radfahrer nehmen.
Dies mag daran liegen, daß es sich um eine T-Kreuzung handelt, dennoch ist die Unfallgefahr sehr groß! Erst gestern wäre ich trotz Handzeichen gebens (und wer macht das schon noch) von einem älteren Herrn fast überfahren worden.

Aber auch ein Positivbeispiel:
Von der Halle Münsterland kommend und in Richtung Hansaring fahrend ist Linksabbiegen für Radfahrer wirklich optimal geregelt!
Dort ist vor der Kreuzungsampel eine weitere kleine Ampel aufgestellt, an der Radfahrer grün haben, wenn Autofahrer rot haben, so daß die Radfahrer unbehindert auf die sogar seperate Linksabbiegerspur für Radfahrer vorfahren können!
So müßte es öfter sein!

Oder zumindest ein System doppelter Haltelinien wie an der Ecke Aegidiistr./Weselerstr.
So läßt sich mit wenig (finanziellem) Aufwand viel erreichen! Konstruktiv genug? Weitere Vorschläge kann die Stadt gerne per eMail anfragen :-)


Sören Sottmann aus Hannover
schrieb am 01.09.2003 um 11:14 Uhr:

Die Münsteraner sollten froh sein, dass so viele Leute mit dem Rad fahren- wenn die gleiche Anzahl Leute mit dem Auto fahren würde, wäre Münster nur noch halb so schön...
Allerdings sollte die Stadtverwaltung besser zur Regelung des stehenden und fahrenden Straßenverkehrs tun- die Verkehrsführung für Fahrradfahrer ist dermaßen chaotisch...


D.B. aus Münster
schrieb am 28.08.2003 um 13:15 Uhr:

Ich glaube nicht, dass zusätzliche Fahrradparkhäuser die von vielen gewünschte "Ordnung" im öffentlichen Verkehrsaum initiieren kann. Der Charme beim Radfahren besteht ja eben -auch für mich- darin, von Haustür zu Haustür zu fahren, Parkprobleme auszuschließen. Der Zeitgewinn ist konkurrenzlos.
Ich bin sicher, dass selbst dann, wenn jeder dritte PKW-Parkplatz ausschließlich für Fahrräder hergerichtet und reserviert wird, die Räder zielgenau weiterhin dort abgestellt werden, wo auch kleine Umwege erst gar nicht entstehen.
Hilft vielleicht ein wenig Rücksichtnahme?


K. Beliczey
schrieb am 22.08.2003 um 13:15 Uhr:

Ich finde es sehr schön, das man sich in Münster Gedanken über zu viele Fahrräder machen muß.


Michaela R. aus Münster
schrieb am 21.08.2003 um 18:18 Uhr:

Schon die vielen Fahrradampeln (die durchaus Sinn machen) wurden eingeführt, um Ordnung in den Verkehr der Räder zu bringen.
Heute haben wir schon Polizisten auf Zweirädern, die Bußgelder austeilen, weil man an einer roten Radampel rechts abgebogen ist, was kein Problem darstellen sollte solange man darauf Acht gibt, daß nicht gerade ein anderes Rad von links kommt, welches die Kreuzung passiert. Und längst nicht an allen Ampeln steht ein Schild "Rechtsabbieger frei".
WAS SOLL DAS, LIEBE STADT?

Wenn wir jetzt das Parken auch strenger reglementieren, dann findet die Stadt auch bald eine neue Einnahmequelle.


Rolf
schrieb am 20.08.2003 um 18:35 Uhr:

Also, okay, manchmal nimmt es mit den Fahrrädern schon überhand.... ärgerlich ist es schon, wenn Fussgängerwege von parkenden Fahrrädern zugestellt sind und man als Fussgänger, gezwungen auf dem Radweg zu gehen - von anderen Radlern angepöbelt wird.
Aber deshalb Bussgelder, unnötiges Abschleppen oder kostenpflichtige Rad-Stellplätze zu schaffen ist wohl eher kein Weg.
Ich denke, wir sollten uns alle mal mehr zusammenreissen und Rücksicht aufeinander nehmen...sprich: wenn Radler beim Abstellen ein wenig an andere denken und dadurch Störungen und Verkehrsbehinderungen vermeiden, geht das 'Wild-Parken' doch in Ordnung.
Gilt übrigens auch für Autofahrer und wildes Parken...nicht immer nur an sich selbst und die eigentliche bequemlichkeit beim Abstellen von Fahrzeugen denken..sondern auch an die anderen.

ROLF


Manuel (it-assistent@muenster.de) aus Münster
schrieb am 17.08.2003 um 16:48 Uhr:

Wenn es darum geht, daß irgendjemanden etwas stört, wird in Deutschland erst ein Verbot erlassen, dessen Misachtung mit Ordnungsgeldern belegt wird.
Als nächsten Schritt wird einem mit unverhältnismäßigen "Kontroll"-Einsätzen deutlich gemacht:
"Nimm unsere Absicht ernst!"
Sollte trotzdem die gewünschte Resonanz ausbleiben, wird ein ganzes Gesetzesbündel erlassen, welches bei Nichteinhaltung mit noch höheren Strafen geahndet wird.

Meistens sind diese "Irgendjemande" themenfremd und verstehen sich nicht darauf wirklich einen Kompromiß zu erarbeiten.
Denn es geht in der Tat selten mehr als die eigene Meinung vor.

Und dann?

Hier wurde schon viel Wichtige genannt.
Es sollte nicht dazu kommen, daß dies nur ein weiterer Fall in der unendlichen Geschichte wird,
indem ein positiver Aspekt einer Stadt,
nämlich der Anblick von parkenden Fahrrädern in unserem Beispiel,
der von einer Minorität als lästig empfunden, durch wirre Restriktionen unterbunden wird.
Die Stadt sollte diese Situation sowohl logisch als auch menschlich überdenken und aus mehreren Perspektiven betrachten und erkennen,
woraus diese Stadt besteht.

Kostenpflichtige Kurzzeit-Abstellmöglichkeiten und Bußgelder sind definitiv der Holzweg,
welcher zu einem tiefen dunklen Wasserloch führt, indem der städtische Radler solch hochamtliche, bürgerferne "Zickereien" ausbaden darf.


Dschoeki (dschoeki@gmx.de) aus Münster
schrieb am 15.08.2003 um 20:31 Uhr:

Hallo.
Laßt uns Radfahrer doch in Ruhe. Gerade die Stadt sollte mit dem Abschleppen sofort aufhören. Stellt euch mal vor, alle Radfahrer würden einen Tag lang mit dem Auto fahren. Der Verkehr würde komplett zusammen brechen.

Bis dann... Dschoeki


Johannes Bünger (JohBue@web.de) aus Lüneburg
schrieb am 15.08.2003 um 19:48 Uhr:

ich lebe seit fast sechs jahren nichtmehr in muenster, doch ist mir diese stadt, die ich als meine heimatstadt bezeichne, noch immer sehr nah. mein herz schlaegt jedesmal hoeher wenn der zug einrollt und durchschreite ich die tueren des bahnhofs beschleicht mich ein unbestimmtes gefuehl des gluecks welches sich mit jedem weiteren schritt in richtung innenstadt verstaerkt. das mag an den guten erinnerungen liegen die mich mit dieser stadt verbinden, aber auch an ihrer besonderen atmosphaere. da sind die vielen schoenen gebaeude und das viele gruen, die fussgaengerzonen und die vielen jungen leute die die stadt beleben, der markt und - na, was fehlt? - aber klar: die vielen fahrraeder!
ueberall fahren und stehen sie und verspruehen eine lebendigkeit und vielseitigkeit ohne gleichen. sie signalisieren freiheit und bewegung, individualitaet, selbstbewusstsein und toleranz. in keiner anderen stadt duerfen zweiraeder einfach so ueberall rumstehen und ganz besonders duerfen sie keine automobile blockieren. in muenster gibt es eine umgekehrte machtenverteilung, zugunsten des radfahrers. und all dies macht die stadt aus! es gehoehrt wesentlich zu ihrem profil! eine stadt wird nicht dadurch deutschlands fahrradhauptstadt, dass sie ihre raeder unter der erde versteckt. muenster ist es deshalb weil man sie ueberall sieht. eine stadt ist nicht dadurch fahrradfreundlich, dass geld fuer parkgebuehren gezahlt werden muss, sondern dadurch, dass man ueberall sein darf mit dem fahrrad - und ueberall stehen darf.
nicht ich allein habe dieses bild. ganz gleich in welcher stadt ich mich aufhalte, in lueneburg, hamburg oder berlin - erzaehle ich ich komme aus muenster, folgt zu 90% der kommentar: ah, der fahrradstadt! und dem waere nicht so wuerden die muensteraner nicht permanent mit ihren leezen durche bendine peseln und wuerden die knetemaenner nicht an jeder ecke rumstehen.

in lueneburg wurde uebrigens ein kostenpflichtiger radspeicher gebaut und mit einem grossflaechigen radabstellverbot im umfeld in betrieb genommen. in der folgezeit wurden etliche raeder vom ordnungsamt abgeschleppt. bis vor einem halben jahr - da hat die stadt vor gericht verloren. ein richter hatte geklagt und gewonnen.

johannes buenger.


Bernhard (bkrautz@muenster.de) aus Ingolstadt
schrieb am 14.08.2003 um 14:36 Uhr:

Liebe Münsteraner,

ich kann den Beiträgen nur beipflichten, die in den vielen Radlfahrern den Charme der Stadt sehen.
In den vier Jahren Studienzeit in Münster habe ich diese Radbegeisterung sehr genossen und geteilt. Diese vergleichsweise doch extrem unkonventionelle Verkehrssituation hat Münster als ansonsten ja doch recht konservative Stadt für mich deutlich "charmanter" gemacht.

Sicherlich nahmen die herumstehenden Fahrräder bisweilen etwas überhand - aber stellen Sie sich mal vor, das wären zu 90% alles Autos...! wie in den meisten anderen Städten Deutschlands (denn das wäre vermutlich ja die einzige Alternative).
Ich denke, dass Sie viele Kölner, Münchner,Nürnberger,Hambuger oder Berliner echt beneiden. Münster sollte froh sein über eine, dank der Fahrräder wirklich entspannte Verkehrssituation! Und mit dem kleineren Übel herumstehender Leezen leben!

Im übrigen vermisse ich die "Freiheiten" als Radfahrer in Münster an meinem jetzigen Wohnort sehr. Nirgendwo sonst habe ich bisher so viel gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis zwischen Auto und Fahrrad erlebt. Auch darauf sollte Münster ein klein bisserl Stolz sein!

Vielleicht schicken Sie alle notorischen Motzer ja mal auf Exkursion durch eine der genannten Großstädte - auf dem Fahrrad natürlich! Falls sie heil zurückkommen dürfte sich das "Gemotze" wohl erledigt haben...
Wie heißt es so schön: Reisen bildet!?

In diesem Sinne ein herzliches Servus aus Bayern nach Westfalen!
B. Krautz


Bernd Kortmann (Kortmann.billerbeck@t-online.de) aus Billerbeck
schrieb am 14.08.2003 um 09:38 Uhr:

Hallo liebe Lese,

sicherlich machen Fahrräder einerseits auch einen städtischen Flair aus. Anderseits darf es aber auch nicht dazu führen, dass chaotisches Abstellen von Fahrrädern den Verkehr (i. d. R. Fußgänger und Ein- und Ausfahrten) behindert werden.

Hier stellt sich für mich die Frage "Warum stehen soviele Fahrräder unkontrolliert herum?" Liegt es an die Bequemlichkeit der Radler? Oder gibt es evtl. zu wenige Parkplätze?

Ich meine die Stadt Münster müsste schon mal analysieren, warum so "wild" geparkt wird. Nicht jeder Radler möchte sein Rad in einer Radstation oder in einem zentralen Parkhaus abstellen.
Fahrradparkplätze / Parkhaus müssen bedarfsgerecht, das heißt nah und günstig angeboten werden.
Sonst wird man ein geordnetes Parken von Rädern nicht erfolgreich praktizieren können. Radler sind viel beweglicher als Autos - somit benötigen Radler viele und bedarfsgerechte Abstellmöglichkeiten! Sonst wird das nicht funktionieren. Ein großes und zentrales Parkhaus für Fahrräder bringt da m. E. nicht den erwünschten Erfolg.

Viele Grüße

Bernd Kortmann, Vorsitzender ADFC-Baumberge und Stadtratsmitglied in Billerbeck


Tom O. Jakobi (Tom.Jakobi@gmx.de) aus Münster
schrieb am 09.08.2003 um 14:46 Uhr:

Mich stören parkende Fahrräder eigentlich auch nirgens in Münster.
Es macht sogar ein wenig den Charme der Stadt aus, daß man überall Fahrräder vorfindet und - nebenbei bemerkt - ziemlich konfuse Verkehrsführungen für Radfahrer, die an jeder Kreuzung komplett anders aussehen.

Wenn die Leezen im Wege stehe, dann tatsächlich meist, weil schlecht geparkte Autos im Wege stehen. Ein gutes Beispiel findet sich am Hansaring, wo die Autos grundsätzlich wegen zu schmalen Parkbuchten den halben Radweg blockieren. Ich selber habe mich dort auch schon einmal an einem sehr weit auf dem Radweg parkenden Auto leicht verletzt.

Um nicht falsch verstanden zu werden: Mehr Radabstellplätze können gewiß nicht schaden.
Aber insbesondere sollte dabei darauf geachtet werden, daß dies ein Angebot und keine Pflicht darstellen soll.
Damit meine ich insbesondere:

- Keine zusätzlichen Parkverbote für Fahrräder (wenn gute Parkplätze geschaffen werden, dann werden sie auch freiwillig genutzt)

- Keine kostenplichtigen Abstellplätze!!

- Keine verstärkte Verfolgung von "Falschparkern" vom Ordnungsamt. An der Mensa am Aasee haben sich damit schon genug "Ordnungshüter" regelrecht lächerlich gemacht als sie versuchten Parkverbotzonen an völlig unsinnigen Stellen durchzusetzen

- Man sollte bei allem was man tut bedenken, daß es vorteilhaft für die Stadt Münster ist, wenn es mehr Radfahrer statt Autofahrern gibt (Luft-, Lärmbelästigung, Staus, ...), daher Radfahren attraktiver machen!


Martin Dirksen (martin.dirksen@web.de) aus Münster
schrieb am 08.08.2003 um 14:46 Uhr:

zu den 'hirnlosen Radfahrern':

ich finde, es gibt nicht DIE Radfahrer und DIE Autofahrer !!
Wir alle sind im Verkehrsstress, und zunehmend nimmt sich jeder/jede, was er/sie kann: Radfahrer parken unter den Bögen auf dem Prinzipalmarkt....

Aber wo parken die Autofahrer ? Die parken, wo sie können: auf Radwegen, Fußwegen,... nur am liebsten nicht dort, wo Sie hingehören: ins Parkhaus.

Ich finde, der Bedarf ist groß genug weitere konzentrierte Abstellplätze für Radfahrer zu bauen, und diese müssen auch konsequent dazu gebracht werden, diese auch zu nutzen !
############################################
Liebe Stadtverwaltung : Hat jemand von Ihnen sich bereits einmal mit den Verkehrsverbänden ADFC, VCD sowie Umweltverbänden über das Thema unterhalten ? Diese haben doch detaillierte Vorschläge zur Förderung des Radverkehrs und beschäftigen sich doch seit vielen Jahren mit dem Thema !


Klaus B. (bloedow@medienforum-muenster.de) aus Münster
schrieb am 08.08.2003 um 14:39 Uhr:

Also, mich stören die Fahrräder eigentlich überhaupt nicht.
Es kommt aber schon mal vor, daß wichtige Wege für FußgängerInnen, RollifahrerInnen und Kinder zugestellt werden.
Das liegt aber meistens daran, daß der individuelle Autoverkehr immer mehr Platz einnimmt und das nicht nur auf der Straße.
Verkehrt wäre jetzt jedoch der Umkehrschluss, dann bräuchten wir mehr Parkhäuser, Umgehungsstrassen, Nord-Süd-West-Ost-Tangenten.
Genau das Gegenteil müsste passieren: Individualverkehr raus aus der Innenstadt, Park & Ried , Ausbau und preiswerter ÖPNV, Fahrradleihstationen, Betrieblich geförderter Berufspendelverkehr (Bus-Schuttle)und noch so einiges mehr, was die Stadt und die Umwelt entlastet.


Dieter aus Münster
schrieb am 07.08.2003 um 20:20 Uhr:

Ein Appell an die hirnlosen Fahrradabsteller:

in zunehmenden Maße beobachte ich, wie rücksichtslos die Räder in die "Landschaft" gestellt werden. Man(n) fällt ja regelrecht über sie. Ich empfehle daher erst einmal den Verkehrskindergarten. Der muss wohl bei etlichen ausgefallen sein.


Jenny aus Nottuln
schrieb am 07.08.2003 um 19:25 Uhr:

Ich frag mich viel mehr, wo man die Motorräder vernünftig und zentral abstellen kann. Okay, vor Karstadt ist es eigentlich super, aber wohin mit den ganzen Sachen???? Alle Motorradfahrer müssen die dicke Jacke, Helm usw, immer mit sich rumschleppen... Hat da einer ne Idee!?!


Hermann (hkruse@muenster.de)
schrieb am 07.08.2003 um 17:54 Uhr:

Fahrradparkhäuser müssen meiner Meinung dort zur Verfügung stehen, wo man sein Rad öfter mal abstellt. Also nicht (nur) am Bahnhof [ist der Bedarf wirklich so groß?], sondern in der Innenstadt am Domplatz, an dem neuen Sparkassen-Komplex und, und, und ...

Wenn man dann an dem anscheinend nicht zu verhindernden (sinnlosen) Ludgeri-Parkhaus auch noch Leihfahrräder anbieten würde, dann hätte man auch das Wege- und Parkproblem des neuen zentralen Einkaufsparks im Nu gelöst ...


Steffi (sf@cyrano.de) aus Münster
schrieb am 07.08.2003 um 11:29 Uhr:

Münster lebt von dem Image als Fahrradstadt. Als gebürtige Münsteranerin ist das Fahrradfahren das A und O. In jeder anderen STadt, die nicht die gleiche Fahrradinfrastruktur vorweist, vermisse ich sofort Münsters FAhrradwege, die "eingebaute Vorfahrt" der Radler, und natürlich die kurzen Wege. Dazu gehört auch, dass ich mit dem Rad überall parken kann und nicht wie mit dem Auto stundenland einen Parkplatz suchen muss. Diese Freiheit ist doch gerade der grösste Vorteil des Fahrrades. Schnell, dirket und ohne Umwege schneller am Ziel zu sein als mit dem Auto. perfekt. Klar fühlt man sich als Fussgänger von parkenden Rädern mal gestört. und als Autofahrer muss man sich an chaotische Radler sicher gewöhnen. Doch sitzt man selbst im Sattel ist alles vergessen. Solange man nicht den Radweg, den Fussweg, die STrasse oder Eingangstüren zustellt, sollte man überall parken dürfen!!!


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