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TV Friesen Telgte e.V. - Basketball
Deutsche Meisterschaft - Senioren II - Cuxhaven 6./7.5.2000

Spiele auf Westdeutscher Ebene
"oldies at work "

 

Senioren II in Cuxhaven - Deutsche Meisterschaft 6./7.5.2000

NBV zur DM - Senioren II !!!

Telgte - DBV Charlottenburg

Telgte - TSV Ansbach

Telgte - USC Freiburg

Telgte - TSV Breitengüssbach

Ergebnisse Senioren II

Das besondere Tagebuch

Ergebnisse Seniorinnen II

Spieltermine Deutsche Meisterschaft

 

Telgte - DBV Charlottenburg-Berlin 41:57 (24:24) - Tolle Leistung -
Friesen bringen den späteren Deutschen Meister zwischenzeitlich in Verlegenheit

Auf der einen Seite die Telgter, bereits mit dem Erreichen der Endrunde wurden alle Erwartungen übertroffen; auf der anderen Seite DBV Charlottenburg-Berlin, mit 3 altbekannten Nationallspielern und zahlreichen ehemaligen Bundesligaspielern mit Ambitionen auf den Titel des Deutschen Meisters.
Vorzeichen, wie sie ungleicher nicht sein können. So geraten die Friesen auch gleich ins Hintertreffen, müssen Punkte von Schröder, Dronsella und Wadehn hinnehmen, die die Berliner über 9:2 und 13:6 schnell in Front bringen. Doch dann folgen die zehn Minuten des TV Friesen. Telgte schließt zum 14:15 auf und geht 2 Minuten vor der Pause (Spielzeit 2x15 Minuten) sogar mit 21:20 in Führung. Zur Pause dann ein äußerst beachtliches 24:24. Telgte fand in dieser Phase immer wieder den Weg aus der Distanz zum Korb.
Nach dem Wechsel wieder schnell die Führung für Berlin 29:24. Telgte scheint die Luft auszugehen. Doch gefehlt, erneut schießen sich die Friesen wieder in Front. 35:34 nach insgesamt 20 Spielminuten. Jetzt stellt Berlin auf 3/2-Zonenverteidigung um. Die Distanzwürfe der Friesen wurden damit unterbunden. Am Brett dominieren die Center der Berliner. Nichts geht mehr für die Telgter. Berlin zieht auf 43:35 davon. Telgte verkürzt erneut auf 43:39. Aber jetzt spielt der spätere Deutsche Meister all seine Routine aus. Die Friesen können dennoch einen Achtungserfolg verbuchen.
Telgte: Jörg Mönnig, Arne Reuter (2), Volker Gerstner (7), Georg Niet (10), Jörg Schulte (17), Markus Fickbohm, David Garcia, Thomas Terstegge (2), Ulrich Meilwes, Rolf Kemper (2).
Berlin: Andreas Weinbecker (ehem.Bundesliga), Gunnars Balodis (4, ehem.Bundesliga), Roland Hartmann, Oliver Hundt (9, ehem.Bundesliga), Thomas Meyer (4), Carsten Petersen (1, ehem.Bundesliga), John Dronsella (13, ehem.Bundesliga und Nationalmannschaft), Thorsten Tichy (5, ehem.Bundesliga), Marcus Grebenstein (ehem.Bundesliga), Burkhard Schröder (8, ehem.Bundesliga und Nationalmannschaft), Lutz Wadehn (15, ehem.Bundesliga und Nationalmannschaft)

TV Friesen Telgte - TSV 1860 Ansbach 59:52 (22:20) - Der erhoffte Sieg - Mit Geduld und Kampfkraft
35 Punkte eines Centerspielers können einen ganz schön durcheinanderbringen. Manfred Winterhalter mit Gardemaß von gut 2,05m brachte die Friesen ganz schön in Schwitzen. Während Ansbach mit nur 6 Spielern angetreten war, konnten die Friesen sogar 10 Akteure aufs Feld schicken. Dennoch prägten die Ansbacher das Geschehen. Mit ihrer Zonenverteidigung zwangen sie die Telgter zu Distanzwürfen. Hatten im Angriff besagte 2,05m aufzuweisen. Der Traum von einem Sieg schien greifbar. Und er wurde wahr. Nachdem die Friesen sich äußerst mühsam bis zur 11.Minute einen 16:12 Vorsprung erarbeiteten, drehte sich das Blatt. Ansbach ging 20:16 in Front. Ein Kraftakt zum 22:20 sorgte für die Pausenführung der Telgter. Nach dem Wechsel die stärkste Phase der Friesen. Mit einem 16:5 Lauf sorgten die Friesen scheinbar für eine Vorentscheidung. Gute Schnellangriffe mit treffsicheren Halbdistanzschützen brachten die Telgter mit 38:25 in Führung. War es das? Weit gefehlt. 11 Punkte von Winterhalter und es war wieder knpp 40:36. So blieb es auch bis zum 51:45. Als die Telgter dann in der Schlußphase auch an der Freiwurflinie - 7 von 8 erfolgreiche Würfe - waren, hatten sie es geschafft. Ein Sieg bei einer Deutschen Meisterschaftsendrunde war erreicht.
Tegte: Jörg Mönnig, Arne Reuter (4), Volker Gerstner (10), Georg Niet (18), Jörg Schulte (13), Markus Fickbohm, David Garcia, Thomas Terstegge (2), Ulrich Meilwes (8), Rolf Kemper (4)
Ansbach: Zachary Green, Thomas Mader (10, ehem.1.Bundesliga), Roland Frisch, Thomas Greve (1, ehem.2.Bundesliga), Harald Müller (3, ehem.2.Bundesliga), Manfred Winterhalter (35, ehem.2.Bundesliga)

USC Freiburg - TV Friesen Telgte 64:44 (31:26) - Die Kraft schwindet - Telgte wird überlaufen
Eigentlich ging es in diesem letzten Gruppenspiel um den Einzug ins Spiel um Platz 3. Welche Aussichten für die Friesen, die die Bekanntschaft der Freiburger bereits am Abend zuvor auf der "Elbe-Ferry" reichlich gemacht hatten. Am Morgen danach sah es dann anders aus. Jetzt ging es wieder um die Wurst. Ausgeglichen der Anfang. Keine Mannschaft konnte sich absetzen. Freiburg führte bis zum 14:12 immer um die 2 Punkte. Danach ein Einbruch bei den Friesen. Konzentrationsmängel und erste Ermüdungserscheinungen wurde deutlich. Freiburg hatte mit 12 Akteuren die sehrwohl besser besetzte Bank, drückte aufs Tempo und lag beim 25:14 nach 11.Minuten bereits deutlich in Front. Doch was wäre Telgte ohne seinen friesischen Kampfgeist. 25:19 nur 1 Minute später. Als Georg Niet mit einem Wahnsinnsdreier zur Pause auf 31:26 verkürzte keimte nochmals Hoffnung auf.
Langsam, aber kontinuierlich bauten die Freiburger ihren Vorsprung aus, kamen in dieser Phase immer wieder mit schnellen Angriff und dem Spiel auf die Center zum Ziel. 33:28, 40:32, 44:33 die Zwischenstände. In der 13.Minute bei 56:35 waren die Telgter mit ihren Kräften am Ende. Am Ende etwas zu hoch, aber aufgrund der vielfältigeren spielerischen Möglichkeiten klar verdient ging der Erfolg an die Breisgauer.
Telgte: Arne Reuter (10), Volker Gerstner (10), Thomas Terstegge, Jörg Schulte (9), Markus Fickbohm (4), David Garcia, Georg Niet (9), Ulrich Meilwes (2), Rolf Kemper
Freiburg: Jörg Schulz (5, ehem.1.Bundesliga), Thomas Dahlke, Steffen Dold, Istvan Csarnai (3, ehem.2.Bundesliga), Matthias Friese (14, ehem.2.Bundesliga), Cordes Tillmann (4), Meinrad Lauber (5, ehem.2.Bundesliga), Olaf Müller (4, ehem.2.Bundesliga), Ludek Janicek (8), Jens Grühn (19, ehem.2.Bundesliga), Kristof Kersting (1), M.Müller

TSV Breitengüssbach - TV Friesen Telgte 60:37 (25:20) - Telgte am Ende ohne Kraft - Breitengüssbach wirft und läuft Friesen davon
Ausgeglichenes Spiel um Platz 5 zunächst. Telgte führt mit 9:8. Das Blatt wendet sich. Breitgüssbach geht 16:11 in Führung. Dann wieder die Friesen 16:16. Danach die Güssbacher (Raum Bamberg) mit leichten Vorteilen. Zur Pause liegt Telgte mit 5 Punkten hinten. Bereits jetzt zeigt sich, dass die Kräfte der Friesen schwinden. Gut herausgespielte Möglichkeiten werden vergeben. Telgte ist nicht in der Lage seine Größenvorteile am Brett auszunutzen. Nach dem Wechsel dann der totale Einbruch bei den Telgtern. Fahrplanmäßig ziehen die TSVer den Friesen davon, punkten mit allen 11 Spielern. Aufbäumen bei den Telgtern findet nur noch durch sporadische Einzelaktionen statt. Die letzten Punkte reichen nur noch aus, um den 52:28 Vorsprung nicht noch größer werden zu lassen. Telgte kaputt - 6.Platz - aber dennoch zufrieden und stolz, dabei gewesen zu sein.
Telgte: Markus Fickbohm (4), Arne Reuter (12), Jörg Schulte (2), Volker Gerstner (3), Georg Niet (12), Thomas Terstegge, Ulrich Meilwes, Rolf Kemper (1), David Garcia (3)
Breitengüssbach: Rainer Schabacker (10, ehem.1.Bundesliga), Ulf Schabacker (4, ehem.1.Bundesliga), Jens Ulshöfer (13), Dr.Helmut Dorsch (10, ehem.2.Bundesliga), Ernst Griebel (2), Hubert Dorsch (4), Dr.Günter Kern (3), Kai Horlamus (7), Volker Keppner (2), Willi Korn (2), Rüdiger Lohneis (3, ehem.2.Bundesliga)

Gruppe A

 

 

 

TV Neuwerk Lions

ATS Cuxhaven

55

47

TV Saarlouis

TSV Breitengüssbach

57

54

TSV Breitengüssbach

TV Neuwerk Lions

35

60

ATS Cuxhaven

TV Saarlouis

43

54

TV Saarlouis

TV Neuwerk Lions

51

39

TSV Breitengüssbach

ATS Cuxhaven

61

53

 

 

 

 

Gruppe B

 

 

 

TV Friesen Telgte

DBV Charlottenburg

41

57

USC Freiburg

TSV 1860 Ansbach

64

38

TV Friesen Telgte

TSV 1860 Ansbach

59

52

DBV Charlottenburg

USC Freiburg

43

35

TV Friesen Telgte

USC Freiburg

44

64

DBV Charlottenburg

TSV 1860 Ansbach

43

35

 

 

 

 

um Platz 7

 

 

 

ATS Cuxhaven

TSV 1860 Ansbach

62

55 n.V.

um Platz 5

 

 

 

TSV Breitengüssbach

TV Friesen Telgte

60

37

um Platz 3

 

 

 

TV Neuwerk Lions

USC Freiburg

46

42

Endspiel

 

 

 

DBV Charlottenburg

TV Saarlouis

54

50

 

Abschlußplatzierung:
1. DBV Charlottenburg
2. TV Saarlouis
3. TS MG-Neuwerk Lions
4. USC Freiburg
5. TSV Breitengüßbach
6. TV Friesen Telgte
7. ATS Cuxhaven

8.
TSV 1860 Ansbach

Das besondere Tagebuch - eine Reise um Busfahren, Fassbier, das verloren "T" und noch mehr


Wie es so immer ist, bei Auswärtsspielen. Pünktliches Abfahren erwünscht, aber schlussendlich statt 8 Uhr Abfahrt kommen wir doch erst kurz vor 9 Uhr an der Autobahnauffahrt an. 260 km liegen vor uns. Die Mannschaft mit der kürzesten Anreise. Andere Teams fahren bereits am Freitag zur DM nach Cuxhaven, sehen vielleicht sogar einmal das Wasser der Nordsee. Wir befinden uns aber kurz vor Osnabrück. Stau ? - Nein, Gottseidank nicht. Osnabrücker Kreuz hinter uns. Aufatmen. NDR 2 sagt etwas anderes: Vechta-Ahlhorner Dreieck 4 km. Müssen wir da etwa vorbei. Karte raus und tatsächlich, jetzt sind es schon 10 km. Kurz vor dem Stauende auf die Standspur, rechts vorbei und U13 weiter. Dank moderner Kommunikationstechnik halten wird Kontakt zu den beiden anderen Fahrzeugen. 20 Minuten später. Wir haben es geschafft. Freie Autobahn, um Bremen herum, die ersten Schilder weisen auf Cuxhaven hin.

Ankunft ca.12.00 Uhr. Die Sonne brennt uns in den Augen, wir sind doch nicht im Süden? Nein, wird sind in einer 3-fach-Halle. Viel zu groß das Spielfeld, für einige von uns. Aber so ist es nun mal vorgeschrieben, bei einer DM. Wir werden, nachdem wir den Halleneingang gefunden haben, nett begrüßt. Die Organisatoren besorgen dankenswerterweise gleich 3 Kisten Wasser - ungewöhnlich für die Friesen. Wie sich herausstellt, viel zu wenig. Wir ordern am 2.Tag nochmals stilles Wasser nach.

Jetzt wird diskutiert. Ziehen wir die eigens für das Turnier vorbereiteten T-Shirts zum Aufwärmen an oder wollen wir sie für die Party am Abend aufbewahren um uns als Friesen zu "outen". Wir treffen keine gemeinschaftliche Entscheidung. Wie auch, fehlt uns doch das entscheidende "T" auf dem Hemd. Wie das passieren kann erklärt Ulrich am Sonntagmorgen den Kölner Damen beim Kurzfrühstück in seiner Version. Sein Verweis, dass Günter Grass bei seinen Beschreibungen über das "Treffen in Telg(t)e" schon damals Konflikte ausstehen musste und sich der historischen Schreibweise wiedersetzt hatte, klingt recht glaubwürdig. Doch noch wirklicher ist, dass Markus bei der Lektüre von spiegelverkehrten Druckvorlagen einfach noch Defizite aufweist.

So treffen wir im ersten Spiel dann auf Charlottenburg. Gut die Hälfte unserer Spieler kennt nicht mal die Namen unserer Gegner. Dabei habe ich einige von denen früher, auch schon in den Kurzausschnitten der ARD, bewundert. Jetzt stehen sie vor uns, lassen sich sogar kurzzeitig von uns überraschen. Vielleicht wissen sie ja nicht so recht, ob sie nun gegen Telge, Telgte oder auf den dritten Nordvertreter - wie die "Friesen" schonmal eingestuft werden - treffen. Hinterher wussten sie wer ihr Gegner war. Wir auch, wer die Berliner sind. Unsere Gratulation geht an die verdienten Sieger.

1 Spiel Pause. Einige schauen sich unsere Gegner an, andere geniessen das herrliche Wetter. Ich lasse dummerweise mein Trikot in der Halle und muß mich danach in ein völlig durchgeschwitzes Oberteil quetschen. Andere sind da kleverer als ich, nutzen die Kraft der Sonne. Erste Kontakte und Gespräche werden vor der Halle geknüpft. Trifft man doch die Neuwerker Lions wieder - immerhin ein paar bekannte Gesichter.

Freiburg gewinnt gegen Ansbach. Ansbach scheint schlagbar. Genau dieses macht uns das Leben schwer. Das Resultat: wir sind am Ende glücklich gewonnen zu haben und durch den Erfolg schon Sechster. What a feeling! Schön sind zwar nicht die Körbe, die uns Manfred Winterhalter einschenkt, aber die netten Geschichten, die er uns zwischendurch auf dem Spielfeld erzählt. Die ein oder andere davon wird am Nachmittag und Abend beim Bier aufgefrischt.

Ach, á propos Bier. Da war doch noch was!? Was wäre Friesen Telgte ohne seinen VA!? "Kommt mal alle nach draussen". Wir geniessen und diskutieren den Sieg, streben den Weg zur Dusche an und dann das. Ab, zu Mike an den Bulli. Der Kofferraumdeckel ist schon hochgeklappt. Und was entdecken wir da, geschützt vor der Cuxhavener Sonne. Eine wirklich wahrhaftige Zapfanlage, mit einer langen Schnur für die Kühlung, und ganz viele kleine Gläser. Das gibt´s doch garnicht, sagen hinterher die Spieler der anderen Teams, nachdem die ersten 30-Liter vernichtet sind. Doch, bei den Friesen, dank einer Spende von Carsis Papa - womit Carsi (Sauermann) jetzt nur noch Sauerbier genannt wird - und den Transport sei Dank an Markus Böer und Gattin.

Das Bier lockert die Situation noch mehr und wir haben nette Gespräche mit unseren Widersachern. Sitzen einfach so da, auf dem warmen Boden, rufen eben noch bei "uns Berti" an, für den wir leider das Bier dann auch noch selber mittrinken müssen. Klar dass wir zur abendlichen Party als letzte kommen; wahrscheinlich auch mit die letzten, die gehen.
Zwischendurch noch kurz in die von uns eigentlich nur für wenige Minuten benötigte Unterkunft. Ab in die Pizzeria. Auch da dann noch ein paar Cuxhavener Spieler getroffen, die uns den Weg zur "Elbe-Ferry" beschreiben. Ab über den Deich und so weiter. Einige von uns spielen für Ulli, der mit Tochter Sofia als Wachmann in der Unterkunft verweilt, schnell noch Pizza-Taxi. Ullis Diätvorhaben sind damit völlig aus dem Ruder gelaufen, gesteht er am nächsten Morgen.
Wir kommen endlich auf dem immer noch im Echtbetrieb befindliche Party-Dampfer an, nachdem dieser an diesem Abend seine letzte Tour im Stehen verbringt. Wir können auch noch stehen, als die Party zu Ende ist, gehen in kleine Gruppen zurück. Einige leisten sich den Luxus eines Taxis. So manches Wiedersehen aber auch viel Kennenlernen wurde gefeiert. Von einigen - nichtmals Telgtern - wurde gemunkelt, sie begaben sich nach der Party direkt zum Frühstück.
Erstaunlich, wie die das alles verkraften. Mir schwinden jedenfalls am Sonntagmorgen ganz schön die Kräfte. Nun gehöre ich ja auch schon zu den Senioren II; aber fällt mir ein, die anderen ja auch alle.

Kurzfrühstück, ab in den Bus, wieder in die von uns gebuchte Halle. Manche lernen aus Fehlern nie. Mein Trikot ist ja immer noch nass. Nachdem Überstreifen bin ich dann endültig wieder wach. Nicht wach genug für ein erfolgreiches Spiel gegen den USC Freiburg, von denen ich noch einige aus meinen Spielen im Südwesten kannte. Georgs Dreier zur Halbzeit fand, vielleicht auch anbetrachts des Vorabends, recht kurios abgefeuert sein Ziel. Aber immerhin hält er bei uns in der Pause noch etwas wie Hoffnung. Man könnte ja theoretisch noch Dritter werden. Doch selbst das Denken fällt schwer. Am Ende chancenlos, entsteht die nächste Pause.
Noch schnell das Turnier-Shirt vom Restgeld gekauft, immerhin ist Telgte dort richtig plaziert. Irgendwie wird noch versucht ein wenig Kraft zu schöpfen. Aber wahrscheinlich war ein Loch in meinem Schöpflöffel. Ich bin platt, selbst bin ich es und auch darüber, wie die anderen noch so auf den Korb werfen können. Thomas erklärt mir - eigentlich schon 1000mal gehört - wie man am Korb als Center agiert. Kenn´ ich auch, mach´ ich aber nicht; geht nicht mehr. Breitengüssbach immerhin schon mal in der 2.Bundesliga angesiedelt
siegt. Herzliches Verabschieden.

Auch von den Bundesliga-Schiedsrichtern, die eine aus meiner Sicht durchweg tolle Leistung geboten haben. Dies wird dann noch mit diesen diskutiert. Ab unter die Dusche, "bitte schnell", wünscht sich der Hallenorganisator, dem wir an dieser Stelle auch nochmals danken. Schnell bedeutet, in Ruhe und ausgiebig duschen, nicht wie gestern abend. Die sonst so wohltuende Dusche erfrischt mich nur wenig.
Wir wollen noch in die Endspielhalle nur wenige Schritte entfernt. Ich schaff´s noch so gerade zu fuß.
Wo nehmen da die Neuwerker und Freiburger und auch die Endspielpartner nur die ganze Kraft her. Beeindruckend. Wir bleiben, bis zum Ende; haben wir doch die kürzeste Anfahrt. Georg hat noch irgendwie Dosenbier mit Eiskühlung aufgetrieben. So können wir nicht nur die Endspiele geniessen.
Bei den Damen gewinnen die Köln BasCats. Klar, schließlich waren die mit uns in der gleichen Unterkunft. Wahrscheinlich waren sie am Abend aber eher zurück. Glückwunsch!
Unser Auftaktgegener Charlottenburg setzt sich knapp gegen das Überraschungsteam des TV Saarlouis durch. Erstmals richtige Freude, eventuell auch ein bißchen Erleichterung bei den Berlinern. Auch hier Glückwunsch - an beide!
Die Siegerehrung. Ein bißchen eilig und die Urkunde hätte man uns vielleicht auch direkt überreichen können, statt sie, wie versprochen, später zuzusenden. Trotzdem, wirken die Medaillien, die die 3 erstplazierten Teams erhalten schon ganz schön auf mich. Und schließlich waren wir nicht nur dabei, sondern sind sogar Sechster geworden. Glückwunsch und Dank auch an meine Mannschaftskameraden und die, die uns begleitet haben. Schade auch, das Berti nicht dabeisein konnte, toll der Einsatz von
"AIR-Kempmann" mit seinen Fluggeschichten und Ete, der extra am Samstag angereist kam.
Auf jeden Fall hatten wir noch viel zu tun auf der Rückfahrt im Bulli. Erstmal auslosen, wer vorne sitzten muß. Ich hatte Glück, mehr beim Nichtvornesitzenmüssen als beim anschließenden Schocken. Dennoch bringt uns Volker sicher zurück über Westbevern und Telgte. Ich lande irgendwann gegen 11 Uhr zu Hause. Na ja, wir hatten ja schließlich auch einer der .. äh, längsten Rückfahrten. Schnell noch die Trikots mit "Telge" und die vom Veranstalter in die Waschmaschine, beim nächsten Trainingsauftritt müssen die wieder gebügelt sein.
Mit der Vorstellung, dass solche 2 Tage vielleicht nicht nochmals eintreten werden und dem berauschenden Gefühl als Sechstplazierter Oldie bei einer Deutschen Meisterschaft gewesen zu sein, geht bei mir für dieses Wochenende das Licht endgültig aus.
(Jörg Schulte)

 

Deutsche Meisterschaft 1999/2000
Seniorinnen II

Gruppe A
Spiel 01: BasCats Köln - Kieler TB 56:23 (26:10)
Spiel 03: SG Kirchheim - DJK Würzburg 34:35 (18:21)
Spiel 05: DJK Würzburg - BasCats Köln 49:51 (26:21)
Spiel 07: Kieler TB - SG Kirchheim 31:36 (20:20)
Spiel 09: SG Kirchheim - BasCats Köln 34:52 (11:25)
Spiel 11: DJK Würzburg - Kieler TB 59:38 (40:11)

Gruppe B
Spiel 02: Remscheider SV - BC Lichterfelde 45:32 (23:14)
Spiel 04: Post Telekom Trier - TSV Haar 56:41 (25:20)
Spiel 06: Remscheider SV - TSV Haar 69:37 (36:16)
Spiel 08: BC Lichterfelde - Post Telekom Trier 51:33 (24:19)
Spiel 10: Post Telekom Trier - Remscheider SV 19:52 ( 8:16)
Spiel 12: TSV Haar - BC Lichterfelde 46:47 (25:28)

Spiel 13: Spiel um Platz 7
Kieler TB - TSV Haar 28:43 (16:10)
Spiel 14: Spiel um Platz 5
SG Kirchheim - Post Telekom Trier 45:36 (18:18)
Spiel 15: Spiel um Platz 3
DJK Würzburg - BC Lichterfelde 43:57 43:57)
Spiel 16: Finale
BasCats Köln - Remscheider SV 38:27 (20:16)

Abschlußplatzierung:
1. BasCats Köln
2. Remscheider SV
3. BC Lichterfelde
4. DJK Würzburg
5.SG Kirchheim
6. Post Telekom Trier
7. TSV Haar
8. Kieler TB

 

 

 

Spieltermine 6.und 7.5.2000 in Cuxhaven
(Abfahrt 6.5.2000 um 7.00 Uhr ab Telgte)

 

Senioren II

Gruppe A

Gruppe B

TS Neuwerk-Lions (West 1.)

TV Friesen Telgte (West 2.)

TV Saarlois (Südwest 2.)

TSV 1860 Ansbach (Südost 2.)

TSV Breitengrüßach (Südost 1.)

USC Freiburg (Südwest 1.)

ATS Cuxhaven (Nord 2.)

DBV Charlottenburg (Nord 1.)

 

 

Halle A
Rundturnhalle
Beethovenallee 19
27474 Cuxhaven

Halle B
Berufsbildende Schulen
Beethovenallee 19
27474 Cuxhaven

1.Spieltag: Samstag 6. Mai 2000

 

 

 

Spiel

Paarung

Zeit

Halle

01

TS MG-Neuwerk Lions - ATS Cuxhaven

13.00 Uhr

A

02

TV Friesen Telgte - DBV Charlottenburg

13.00 Uhr

B

03

TV Saarlouis - TSV Breitengrüßbach

14.15 Uhr

A

04

USC Freiburg - TSV 1860 Ansbach

14.15 Uhr

B

05

TSV Breitengrüßbach - TS MG-Neuwerk Lions

16.30 Uhr

A

06

TV Friesen Telgte - TSV 1860 Ansbach

16.30 Uhr

B

07

ATS Cuxhaven - TV Saarlouis

17.45 Uhr

A

08

DBV Charlottenburg - USC Freiburg

17.45 Uhr

B

2.Spieltag: Sonntag 7. Mai 2000

 

 

 

Spiel

Paarung

Zeit

Halle

09

TV Saarlouis - TS MG-Neuwerk Lions

9.00 Uhr

A

10

USC Freiburg - TV Friesen Telgte

9.00 Uhr

B

11

TSV Breitengrüßbach - ATX Cuxhaven

10.15 Uhr

A

12

TSV 1860 Ansbach - DBV Charlottenburg

10.15 Uhr

B

 

 

 

 

13

4.Gruppe A - 4.Gruppe B

11.45 Uhr

A

14

3.Gruppe A - 3. Gruppe B

11.45 Uhr

B

15

2.Gruppe A - 2. Gruppe B

13.00 Uhr

A

16

1.Gruppe A - 1.Gruppe B

15.45 Uhr

A

 

gemeinsame Siegerehrung (Damen und Herren)

17.00 Uhr

A

 

 

Seniorinnen II

Gruppe A

Gruppe B

Kieler TB (Nord 2)

BC Lichterfeld (Nord 1)

DJK Würzburg (Südost 1)

TSV Haar (Südost 2)

SG Kircheim (Südwest 2)

Post Telekom Trier (Südwest 1)

BasCats Köln (West 1)

Remscheider SV (West 2)

 

 

Halle A
Altenwalder Schule
Geschwister-Scholl-Straße 18
27478 Cuxhaven-Franzenburg

Halle B
Döser Schule
Stickenbütteler Weg 2
27476 Cuxhaven

1.Spieltag: Samstag 6. Mai 2000

 

 

 

Spiel

Paarung

Zeit

Halle

01

BasCatsKöln - Kieler TB

13.00 Uhr

A

02

Remscheider SV - BC Lichterfelde

13.00 Uhr

B

03

SG Kirchheim - DJK Würzburg

14.15 Uhr

A

04

Post Telekom Trier - TSV Haar

14.15 Uhr

B

05

DJK Würzburg - BasCats Köln

16.30 Uhr

A

06

Remscheider SV - TSV Haar

16.30 Uhr

B

07

Kieler TB - SG Kirchheim

17.45 Uhr

A

08

BC Lichterfelde - Post Telekom Trier

17.45 Uhr

B

2.Spieltag: Sonntag 7. Mai 2000

 

 

 

Spiel

Paarung

Zeit

Halle

09

SG Kirchheim - BasCats Köln

9.00 Uhr

A

10

Post Telekom Trier - Remscheider SV

9.00 Uhr

B

11

DJK Würzburg - Kieler TB

10.15 Uhr

A

12

TSV Haar - BC Lichterfelde

10.15 Uhr

B

 

 

 

 

13

4.Gruppe A - 4.Gruppe B

11.45 Uhr

A

14

3.Gruppe A - 3. Gruppe B

11.45 Uhr

B

15

2.Gruppe A - 2. Gruppe B

13.00 Uhr

A

16

1.Gruppe A - 1.Gruppe B

14.15 Uhr

Halle A - Herren

 

gemeinsame Siegerehrung (Damen und Herren)

17.00 Uhr

Halle A - Herren