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"...bei einem Atomkrieg steht nicht nur das Überleben der Feinde auf dem
Spiel, sondern das Schicksal der Menschheit. Für die wahrscheinlichen Folgen
eines Atomkriegs kann es keine akzeptable politische, militärische oder
moralische Rechtfertigung geben. Daher ist auch die Drohung mit dem Einsatz
von Atomwaffen durch nichts zu rechtfertigen." General a.D.
Lee Butler, am 2.2.98 vor dem National Press Club, Washington D.C.
Hätten Sie gewusst,
? dass immer
noch rund 60 Atombomben im Eifelort Büchel und in Ramstein bei
Kaiserslautern gelagert werden?
? dass in Büchel im Rahmen der nuklearen
Teilhabe der BR Deutschland deutsche Piloten mit Bundeswehr-Tornados den
Einsatz mit Atombomben üben?
?
dass die Bundesregierung keinen Handlungsbedarf sieht, obwohl der
Internationale Gerichtshof (IGH) 1996 die Drohung mit dem Einsatz von
Atomwaffen für generell völkerrechtswidrig erklärt hat?
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Wollen Sie, dass sich das ändert?
Wir fordern die Bundesregierung auf,
!
die nukleare Teil-habe in Büchel aufzukündigen und sich dafür einzusetzen, dass
! alle Atomwaffen aus dem
Alarmstatus herausgenommen werden und die USA, die NATO sowie Russland auf
den Ersteinsatz von Atomwaffen verzichten;
! alle US- und NATO-Atomwaffen von
deutschem Boden abgezogen und alle Sprengköpfe von den Trägersystemen
getrennt werden
! alle Atomwaffen weltweit geächtet und
abgeschafft werden
Seit dem Spruch des Internationalen Gerichtshofs 1996 fanden "zivile
Inspektionen" von Atomwaffen in Belgien, Holland, Schottland und
Deutschland statt, an denen sich auch Prominente (Minister,
SchriftstellerInnen) beteiligten. Diese Aktionen bestanden darin, unerlaubt
militärisches Gelände zu betreten, also einen Akt des Zivilen Ungehorsams zu
leisten, um so mit besonderem Nachdruck gegen die Atomwaffenlagerung zu
protestieren.
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