Stellungnahme der GAL Unna zum Kosovokrieg

14. April 1999
 

Wir als GAL Unna sind tief bestürzt über die Eskalation der Gewalt im Kosovokonflikt.

Wir verurteilen nach wie vor auf das Schärfste die unter Milosevic im Kosovo begangenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die Vertreibung der Menschen aus ihrer Heimat und die Verweigerung ihres Rechtes auf Selbstbestimmung.
Die Gewalt muß auf allen Seiten beendet werden; die Verbrechen müssen vor dem Internationalen Gerichtshof zur Anklage gebracht werden.

Die Luftangriffe der NATO müssen beendet werden. Das Morden und die Vertreibung im Kosovo werden sich nicht mit der Bombardierung Jugoslawiens durch die NATO stoppen lassen. Vielmehr fürchten wir, dass sie eine politische Lösung verhindert und die Situation gerade für die Zivilbevölkerung verschlimmert. Die jetzt anlaufenden humanitären Hilfen für Flüchtlinge sind angesichts dieser Entwicklung eine mehr als notwendige Selbstverständlichkeit.

Wir fordern die Bundestagsabgeordneten und MinisterInnen der Bündnisgrünen auf, sich auch weiterhin dafür einzusetzen:
 


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