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Stiftung „fair für frauen“ wird jetzt kommunal verwaltet

250925UnterschriftVertragmitStadtUnterzeichnung des Stiftungsvertrages: stehend: Claudia Scholz und Susanne Henschel (fair für frauen) , Daniel Großbröhmer (Kommunale Stiftungsverwaltung), sitzend: Marianne Hopmann (fair für frauen) und Christine Zeller (Stiftungsdezernentin)Pressemitteilung vom 24.09.2025

Die Stiftung „fair für frauen“ ist ab sofort Teil der Kommunalen Stiftungen Münster. Die Frauenstiftung, die bislang von einer Rechtsanwältin verwaltet wurde, wird künftig rechtlich, wirtschaftlich und öffentlichkeitswirksam durch die Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen der Stadt Münster betreut.

„Wir freuen uns sehr, die Stiftung „fair für frauen“ als neues Mitglied in der kommunalen Stiftungsfamilie zu begrüßen,“ betont Stiftungsdezernentin Christine Zeller. „Damit sichern wir langfristig das großartige Engagement der Stiftung für Frauen und Mädchen in Münster.“

Die 2007 gegründete Stiftung verfolgt das Ziel, die Gleichstellung von Frauen und Mädchen in ökonomischer, kultureller und rechtlicher Hinsicht zu fördern. Ein zentrales Projekt ist das Patinnenprogramm „Ronja“, das Frauen nach dem Aufenthalt im Frauenhaus auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben begleitet.

Die Kommunalen Stiftungen Münster haben derzeit schwerpunktmäßig drei Handlungsfelder: Chancen für Kinder, Leben im Alter und Bürgerschaftliches Engagement. „Die Stiftung ´fair für frauen` ergänzt unser Portfolio auf ideale Weise mit einem klaren Fokus auf Frauenrechte und Gleichstellung,“ erläutert Daniel Großbröhmer, Leiter der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen.

Der Wunsch, in die kommunale Stiftungsfamilie zu wechseln, kam aus der Frauenstiftung selbst. Da viele Akteurinnen in der Stiftung mittlerweile älter sind, ging es dabei auch um die Zukunft von `fair für frauen`. „Die Übergabe ist aber in allererster Linie eine Herzensentscheidung für uns“, sagt Marianne Hopmann von der Frauenstiftung. „Wir wissen die Stiftung nun in professionellen und engagierten Händen.“ Ein neu gegründeter Stiftungsbeirat, besetzt mit bisherigen Akteurinnen, wird künftig die inhaltliche Ausrichtung der Stiftung mitbegleiten.

Da das Stiftungskapital von rund 13.500 Euro keine entsprechenden Erträgnisse abwirft, werden die operative Arbeit und die Fördertätigkeiten der Stiftung „fair für frauen“ durch Spenden finanziert. „Wir möchten die Stiftung wachsen lassen“, betont Großbröhmer. „Das geht aber nur, wenn wir viele Menschen in Münster, denen die Gleichstellung von Frauen und Mädchen am Herzen liegt, als Spenderinnen und Spender gewinnen können.“ Bereits angekündigt ist eine erste Zustiftung in fünfstelliger Höhe – ein Zeichen des Vertrauens in die neue Struktur und ein Impuls für die Weiterentwicklung der Stiftung.

Die Übernahme wird auch vom Amt für Gleichstellung ausdrücklich begrüßt. „Mit dieser Entscheidung entsteht ein verlässlicher Ankerpunkt für Menschen, die sich für die Rechte von Frauen in Münster einsetzen möchten,“ betont Sarah Braun, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Münster. „Die Stiftung `fair für frauen` hilft, den Blick auf die Lebenswirklichkeit von Frauen zu schärfen – und konkret zu handeln.“

Wer für die Stiftung „fair für frauen“ spenden möchte, kann dies direkt tun und zwar unter folgender Kontonummer: DE14 4016 0050 0091 2819 00. Weitere Informationen zur Stiftung „fair für frauen“ sind auf der Website der Kommunalen Stiftungen unter www.stiftungen-muenster.de zu finden.

Die Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen verwaltetet jetzt insgesamt neun Stiftungen. Sechs der Stiftungen sind rechtlich selbstständige Stiftungen, die ihre Stiftungszwecke schwerpunktmäßig in drei Handlungsfeldern erfüllen: „Leben im Alter“, „Chancen für Kinder“ und „Bürgerschaftliches Engagement“. Dazu kommen drei Treuhandstiftungen, darunter die Stiftung „fair für frauen“.