Übersicht
Aus "Korsett und Spitzenhäubchen".
Für Gruppen stellen wir Stadtrundgänge auf Wunsch auch individuell zusammen.
Auch "allgemeine" stadtgeschichtliche Informationen binden wir bei Interesse gern ein.
Bitte fragen Sie bitte bei uns nach, wir beraten Sie gerne.
Unser einführender Stadtrundgang quer durch verschiedene Themen und Zeiten: Wir berichten von radikalen Wiedertäuferinnen, forschen Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen, einer mutigen Frauenrechtlerin und Revolutionärin und von anderen Frauen, die auf unterschiedliche Weise "Geschichte machten".
Dieser Stadtrundgang ist auch für Blinde und Sehbehinderte geeignet.
Er kann auch in englischer Sprache gebucht werden.
- Offene Stadtrundgänge zu diesem Thema 2008: 8.3. / 22.5. / 27.8. -
Glanzvoller Einzug einer Herzogin in Münster - Armut und Elend von Münsters Witwen - Ausgehverbot für Frauen - vom Kampf gegen Hunger und Angst - wie Kauffrauen Profit machten - Prostitution im Schatten des Friedenskongresses
- Offener Stadtrundgang zu diesem Thema 2008: 24.10. -
Opfer und Täterinnen - Organisation der Frauen in der NS-Frauenschaft und im Deutschen Frauenwerk - von Gaufrauenschaftsleiterinnen und Streit hinter den Kulissen - "von der völligen Unzweckmäßigkeit des Mitleidens": Frauen in Sozial- und Gesundheitsberufen - Kochen nach Vierjahresplan: die Bedeutung der Hauswirtschaft - Mädchenerziehung - Aktionen von Protest und Verweigerung - Schicksale von Jüdinnen und Zwangsarbeiterinnen - ein "Feldpostpäckchendiebstahl" und seine Folgen - Frauen an der "Heimatfront" - Frauenarbeit: von "wesensgemäßer" Arbeit zum Männerersatz
- Offener Stadtrundgang zu diesem Thema 2008: 8.5. -
"Ein Weibsbild darf nicht müssig sein" - von Meisterfrauen, Handwerkerinnen und Händlerinnen - die ersten "Mitfahrzentralen" im 18. Jahrhundert - das erste "Fräulein vom Amt" steckt Münsters Telefonverbindungen - harte Arbeit und wenig Brot in der Spinnanstalt - das Lehrerinnenzölibat - Lebensplanung und Arbeitswelten - "Du heiratest ja doch!" - Fleiß und doch kein Preis - Arbeit im Haushalt - "Mütterlichkeit" als Beruf - die Eroberung "männlicher" Domänen - Frauenarbeit im Nationalsozialismus
- Offener Stadtrundgang zu diesem Thema 2008: 18.9. -
Margarete, Sophie und andere Puppen-Modelle präsentieren die Mode aus verschiedenen Jahrhunderten und lassen Geschichte lebendig werden. Dabei berichten wir auch aus dem Alltag von Frauen, ihrer Ehemänner und Familien, vom Mittelalter bis in die 1950er Jahre:
Von attraktiver Körperfülle und "beklagenswerter Magerkeit" - was trägt eine Kaufmannsfrau bei den Geschäften und wie schmückt sich eine Adlige für den großen Ball? - was ein Schlüsselbund verrät - Westfälinnen mit "halbmondförmigen Hauben" - Kleidung als Symbol: der "Kampf um die Hosen" - gesundheitsgefährdende Schminke und Flohfallen - vom Waschen und Zähneputzen - wer lernt schon Lesen und Schreiben? - von arrangierten Ehen und Heirat aus Liebe
Dieser Stadtrundgang ist auch für Blinde und Sehbehinderte geeignet.
- Offene Stadtrundgänge zu diesem Thema 2008: 4.6. / 1.7. / 10.9. -
Biographien von Herrscherinnen, die Münster vom Mittelalter bis zum 19.Jahrhundert besuchten: Die erste Königin von England - Von einer Königin, die inkognito in Männerkleidern die Bibliothek der Jesuiten besuchte - der "Drache vom Rhein" - zwei Wiedertäuferköniginnen - vom Besuch der Kaiserin Augusta beim "Vaterländischen Frauenverein"
- Offener Stadtrundgang zu diesem Thema 2008: 27.6. -
Was hat die Frau des Scharfrichters mit Medizin zu tun? - der Hebammeneid - die Arbeit der "Kokenberkerschen" in der Jüdefelder Straße - "ein eingeborenes Frauenzimmer wünschet sich mit chirurgischen Beschäftigungen abgeben zu dürfen" - Sittlichkeit geht vor: ein Wöchnerinnenheim nur für verheiratete Frauen - Apothekerinnen - von den Problemen der ersten Ärztinnen - vom Umgang mit dem eigenen Körper - Kranken- und Armenhäuser - die ersten Krankenschwestern in Münster - "Gesundheitspolitik" im Nationalsozialismus
- Offene Stadtrundgänge zu diesem Thema 2008: 31.5. / 26.7. -
Münsters Bürgermeister beobachtet eine peinliche Zauberei - wohin Münsters Hexen zum Tanzen flogen - welcher Hexenprozess Wellen bis ins Jahr 1994 schlug - warum Anna Holthaus trotz des Freispruchs sterben musste
- Offene Stadtrundgänge zu diesem Thema 2008: 20.6. / 11.7. -
Von schwierigen Töchtern und ehrgeizigen Müttern - wie wird ein Mädchen zur Frau? - von der Schwierigkeit, Tochter einer berühmten Mutter zu sein - Annette von Droste-Hülshoff und ihre Mutter: eine ambivalente Beziehung - Stress auf dem Ball: von der "Einführung in die Gesellschaft" - vom Romanelesen - wieviel Bildung braucht die Tochter, um später eine gute Mutter zu werden? - Hilfe, ich bin schwanger! - von den Problemen lediger Mütter - Von der Mutterliebe und den Pflichten der Töchter
- Offener Stadtrundgang zu diesem Thema 2008: 15.5. -
Beginen: die religiöse Frauenbewegung des Mittelalters - religiös bestimmtes Leben nach eigenen Regeln - der Papst verurteilt das Beginentum - Klosterleben: lange nur etwas für adlige Frauen - von mächtigen Äbtissinnen, Klosterreformen und widerspenstigen Stiftsdamen - das "große Herzleid" der Äbtissin Ida von Merveldt - von den Frauen des Königs - die "neue Judith": Berufung zur Ermordung des Fürstbischofs? - Edith Stein - Schwester Euthymia - Katholiken und Protestanten: ein schwieriges Verhältnis
- Offener Stadtrundgang zu diesem Thema 2008: 16.4. -
Frauen in der Reformationszeit - Münsters "Communistenmutter" - eine Frau reitet in die Revolution - Frauenvereine mit männlichem Vorstand - der "vaterländische Frauenverein" im 1. Weltkrieg - 1918: endlich Frauenwahlrecht! - die ersten weiblichen Stadtverordneten - die nationalsozialistische Frauenschaft - Ulrike Meinhof - die Hexe "Erna" fliegt über den Prinzipalmarkt: Frauen- und Lesbenbewegung in Münster - eine Todesanzeige für das Frauenzentrum
Von Damenmalschulen und Akademien - "ein unbekanntes und mehr als kühnes Mädchen" - vom Träumen und Geschichtenerfinden im Buchholtzschen Garten - vom Mädchen, das lieber ein Junge geworden wäre, zur "Dichterin der Frauenschicksale" - der Zirkel der "Heckenschriftstellerinnen" - Salons - warum 1864 münstersche Damen zum Boykott des Theaters aufriefen - Frauen auf den "Brettern, die die Welt bedeuten"
Von Hexenprozessen, Wasserproben und armen Frauen - ein unterbrochenes Vaterunser, rätselhafte Krankheiten und der Tod mehrerer Pferde - wer waren die "Hexen" von Münster? - darf man eine Straße nach einer "Hexe" benennen? - Kindsmörderinnen - am Pranger - vom Begriff der "Ehre" - was war ein "renitentes Weib" und was geschah mit einer solchen? - von einer jungen Delinquentin im Ludgeriturm - Gewalt gegen Frauen und wie sie geahndet wurde
- Offener Stadtrundgang zu diesem Thema 2008: 19.7. -
Klosterschulen - adlige Damen konnten im Mittelalter oft eher lesen als ihre Männer - Erziehung fängt früh an: die erste "Kleinkinder-Bewahranstalt" - von Ruten und Eselsohren: Disziplinierung von Schülerinnen - Winkelschulen, Industrieschulen und Höhere Töchterschulen - Erziehung zur "Weiblichkeit" - die Chance zur Berufstätigkeit: das Lehrerinnenseminar - Mädchenbildung im Nationalsozialismus - vom "physiologischen Schwachsinn des Weibes" - warum die ersten münsteraner Studentinnen kein ganz einfaches Leben hatten - von den Problemen der männlichen Studenten mit "Damenhutungeheuern"
- Offener Stadtrundgang zu diesem Thema 2008: 15.10. -
Die Geschichte eines "sogenannten Mannweibes" - von einer aufmüpfigen Hebamme - wer waren die Wiedertäuferinnen: "Furien", bedauernswerte Wesen oder gottesfürchtige Frauen? - von einem Gefängnis für ungehorsame Frauen - ein Hungerstreik für den Traumberuf - vom Kampf um Rechte, Bildung und ein selbstbestimmtes Leben
- Offene Stadtrundgänge zu diesem Thema 2008: 30.4. / 5.7. / 3.10. -
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