Seminare aus dem Bereich Regie

Theorie und Praxis - direkt am Beispiel des Filmemachens. Die Seminare Regieassistenz, Drehbuch und Kreatives Produzieren können als Paket zum Sonderpreis gebucht werden. Im Anschluss kann das erlernte Wissen direkt bei einer aktuellen Kurzfilmproduktion der Filmwerkstatt in die Tat umgesetzt werden. Learning by doing - und am Ende steht der erste eigene Film. Ideal für alle, die den kompletten Produktionsprozess kennenlernen möchten und live beim Filmdreh dabei sein wollen.


Termine:
Regieassistenz
Fr 10.02. - So 12.02.12
Kreatives Produzieren
Fr 24.02. - So 26.02.12
Drehbuch
Sa 10.03. + So 11.03.12
Kurzfilm-Dreh
Do 05.04. - So 15.04.12
Sonderpreis
620,- / 580,-

Das Weiterqualifizierungsangebot zum Arbeitsfeld Regie und Autorenschaft von langen Dokumentarfilmen für Kino und Fernsehen findet in drei siebentägigen Workshops statt. Bitte bewerben Sie sich mit Kurzbio- / Filmografie inkl. Vorkenntnissen im Filmbereich, Beschreibung der Motivation und Erwartungen an den Workshop und einer Projektbeschreibung (2-4 S.) für einen langen Dokumentarfilm.


Termine:
Modul I: So 23.09. - Sa 29.09.12
Modul II: So 04.11. - Sa 10.11.12
Modul III: So 09.12. - Sa 15.12.12
ganztags, jeweils ab 10:00 Uhr
Anzahl:
max. 10 TeilnehmerInnen
Kosten:
350,– € pro Modul
Bewerbungen sind ab sofort möglich! Bitte frühzeitig Unterlagen einreichen. Bei diesem Seminar bietet sich die Beantragung eines Bildungsgutscheins an!


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Horst Herz
ist Filmemacher und Produzent von vorwiegend langen Dokumentarfilmen für Kino und Fernsehen. Er hat an zahlreichen Festivals teilgenommen (u.a. Duisburger Filmwoche, Intern. Forum Berlin, Int. Dokfilmfestival Leipzig, Preisträger Int. Kurzfilmtage Oberhausen).

Das praxisorientierte Seminar soll in drei Tagen einen Einblick in die Regiearbeit geben. Es reicht von der Szenenanalyse über allgemeine Schauspielübungen bis zum Dreh einer ganzen Szene. Die Spielszenen sind in diesem Fall vorgegeben, damit der Fokus auf den Schauspielführungen bleibt. Folgende Fragen sollen erarbeitet werden: Worum geht es in der Szene? Was wollen die Figuren erreichen? Wie findet man den passenden Subtext? Hat die Szene einen Wendepunkt, der sich nutzen lässt?

Die TeilnehmerInnen sollen sich in kleinen Übungen auch gegenseitig inszenieren. Auch wenn das ungewohnt sein mag, denn die meisten Regisseure sind nicht ohne Grund lieber hinter der Kamera. Die eigentlichen Szenen werden dann mit eingeladenen, "fremden" Schauspielern gedreht. Unterschiedliche Techniken und persönliche Stärken werden dabei beobachtet und analysiert. Gibt es Unterschiede im Drama oder in der Komödie? Wichtig auch die Frage nach dem Verhältnis zwischen Regisseur und Schauspieler. Welche Konflikte sind vorprogrammiert? Warum machen die Schauspieler nicht das, was die Regie sagt? Was ist, wenn der Schauspieler den Regisseur nicht mehr ernst nimmt - oder auch im Gegenteil - viel zu sehr respektiert? Welche Verantwortung liegt also bei wem?

Der Workshop wendet sich an Filminteressierte mit ersten oder auch keinen Erfahrungen. Man muss nicht Regisseur/in werden wollen, um teilzunehmen. Filmschaffende aus anderen Sparten sind willkommen. Wichtig ist das Interesse daran, Geschichten zu erzählen!


Termine:
Fr 01.06. - So 03.06.2012
jeweils 10:00 - 18:00 Uhr
Kosten:
350€ / 300€
Anzahl:
max. 12 TeilnehmerInnen


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Sven Taddicken
1974 in Hamburg geboren, beginnt 1996 mit dem Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg. 2000 erhält Taddicken das Caligari-Stipendium. 2004 folgt das Stipendium der Akademie der Künste "Junge Akademie" und 2007 das Stipendium der Villa Aurora/Los Angeles. Der erste Spielfilm "Mein Bruder der Vampir" (2001) wird mehrfach auf nationalen und internationalen Festivals ausgezeichnet. Sein zweiter Spielfilm "Emmas Glück" lief 2006 europaweit in den Kinos und erhielt mehrere Preise, zuletzt in New York und Sevilla. 2009 startete seine Piratenkomödie "Zwölf Meter ohne Kopf" in den Kinos, die "wahre Geschichte der Nordseeräuber Klaus Störtebeker und Gödeke Michels."

Damit aus einem Drehbuch ein fertiger Spielfilm wird, ist ein ganzer Stab von Spezialisten gefragt. Sie bringen ihr Wissen und ihre Erfahrung ein, damit ein Film nach den Vorstellungen des Regisseurs entstehen kann. Es versteht sich, dass ein guter Informationsfluss, sowie gewissenhafte Planung und Koordination Dreh- und Angelpunkt eines gelungenen Drehs sind. Hier findet der Regieassistent sein Aufgabengebiet. Er ist die Schnittstelle zwischen Regie und den verschiedenen Abteilungen. Mit praktischen Beispielen und Übungen wollen wir uns während des Seminars seinem Arbeitsbereich nähern. In ersten Teil des Seminars werden wir uns mit den Arbeiten beschäftigen, die in der Vorbereitungszeit auf den Assistenten zukommen:

Wir werden einzelne Szenen vorstoppen, Drehbuchauszüge erstellen und ein Buch so strukturieren, daß wir während des Drehs schnellen Zugriff auf einzelne Informationen haben.

Im zweiten Teil wird der Drehtag im Mittelpunkt stehen. Hier geht es um die Arbeit mit Komparsen, um Anschlüsse, Achsen und Einstellungsgrößen, und nicht zuletzt darum, was der Regisseur, die Schauspieler und das Team vom Assistenten erwartet.


Das Seminar richtet sich an Interessent/-innen, die eine Regieassistenz anstreben und an Personen aus anderen Bereichen der Filmbranche, die sich für die Arbeit am Set interessieren. Praktische Erfahrungen in Filmproduktionen sind erwünscht, aber nicht Voraussetzung für die Teilnahme.
Bitte eine Stoppuhr mitbringen, sowie Papier, Bleistift und Textmarker.


Termine:
Fr 10.02. - So 12.02.2012
Fr 18:00 - 21:00 Uhr
Sa + So 10:00 - 18:00 Uhr
Anzahl:
max. 12 TeilnehmerInnen
Kosten:
240€ / 220€


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Cornelia Thau
arbeitete von 1986-99 als Regieassistentin, Aufnahmeleiterin und Script/Continuity vornehmlich in Spielfilm- und Dokumentarfilmproduktionen, aber auch in Serien- und Magazinproduktionen für das Fernsehen. Seit 1999 arbeitet sie als freie Autorin und Dokumentarfilmerin.

Seminarleiter