Filmgeschichte/Filmanalyse

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Leitung: Winfried Bettmer

Ausgehend von Texten aus der frühen Zeit des Films (Arnheim, Bazin, Balázs u.a.) werden grundlegende Fragestellungen herausgearbeitet und diskursiv erörtert. Einzelne Bereiche der Filmproduktion werden theoretisch vertieft. Die TeilnehmerInnen sollen dazu Filmbeispiele heranziehen und analysieren. Es gilt die Entwicklungen in der Geschichte nachzuvollziehen und individuelle Stile zu untersuchen. Präferenzen der TeilnehmerInnen werden berücksichtigt.

Termine:
Di. 07.09.12
Fr. 28.09.12
Fr. 12.10.12
Fr. 26.10.12
Fr. 09.11.12
Fr. 23.11.12
Fr. 07.12.12

jeweils von 16:00 – 20:00 Uhr

Teilnehmerbeitrag
100,- / 50,- €

Wir. Varianten eines Manifestes..
Wir erklären die alten Kinofilme, die romantizistischen, theatralisierten u. a. für aussätzig.

- Nicht nahekommen!
- Nicht anschauen!
- Lebensgefährlich!
- Ansteckend!

Wir bekräftigen die Zukunft der Filmkunst durch die Ablehnung ihrer Gegenwart. Der Tod des „Kinematographen“ ist notwendig für das Leben der Filmkunst.
Wir rufen dazu auf, seinen Tod zu beschleunigen.
Wir protestieren gegen die Ineinanderschiebung der Künste, die viele eine Synthese nennen.

Die Mischung schlechter Farben ergibt, auch wenn sie im Idealfall nach dem Farbspektrum ausgewählt worden sind, keine weiße Farbe, sondern Dreck.
Zur Synthese im Zenit der Errungenschaften jeder Kunstgattung - aber nicht früher.

Wir säubern die Filmsache von allem, was sich einschleicht, von der Musik, der Literatur und dem Theater; wir suchen ihren nirgendwo gestohlenen Rhythmus und finden ihn in den Bewegungen der Dinge.
Wir fordern auf:

Weg von den süßdurchfeuchteten Romanzen, vom Gift des psychologischen Romans, aus den Fängen des Liebhabertheaters, mit dem Rücken zur Musik!
Weg ...
(Dziga Vertov, 1922)

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