Das Seminar vermittelt in Theorie und Praxis die Möglichkeit der filmischen Bildgestaltung. Was erzählt die Einstellungsgröße, wie lange erzählt das Bild, wie lange trägt es? Die klare Entscheidung zu einer Einstellungsgröße erfordert ein konzeptionelles Vorausdenken der filmischen Situation. Jede Situation hat ihre entsprechende Einstellungsgröße, die genau das transportiert und erzählt, was der Filmemacher/die Filmemacherin vermitteln möchte.
Anhand von Filmbeispielen werden verschiedene Arbeitsweisen verdeutlicht. In einer praktischen Übung sollen die TeilnehmerInnen die Wirkung einer Einstellung erfahren und lernen, wie sie die "richtige" Bildeinstellung finden. Was kann ein Filmbild erzählen und wann wird es durch den Wechsel in eine neue Einstellungsgröße und Perspektive bereichert? Als Auflösung bezeichnet man im Film die bewusste Einteilung einer Szene oder Spielsequenz in eine oder mehrere Einzelaufnahmen, um die für die jeweilige Szene gewünschte Aufmerksamkeit des Zuschauers zu erreichen.
Am Beispiel von Filmausschnitten wird untersucht, wie man wirkungsvoll mit bewusst ausgesuchten Bildern eine Geschichte visualisiert und Sicherheit beim Auflösen erlangt.
Termine:
Fr 11.05. – So 13.05.12
Fr 18:00 - 21:00 Uhr
Sa/So 10:00 – 18:00 Uhr
Anzahl:
max. 10 TeilnehmerInnen
Kosten:
280,– / 240,– €

René Begas
ist lichtsetzender Kameramann für Serien, On-Air-Promotion, Musikvideos, (Kurz-)Spielfilme und Werbespots. Er arbeitet für WDR/ARD und produziert für diverse Firmen in Deutschland und den Niederlanden Musikvideos und (non-profit) Werbespots. Seine Kameraarbeit wurde nominiert für den Young Directors Award in Cannes, den Deutschen Kamerapreis und bekam Auszeichnungen beim New York Film & Television Festival.
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