Theorie und Praxis - direkt am Beispiel des Filmemachens. Die Seminare Regieassistenz, Drehbuch und Kreatives Produzieren können als Paket zum Sonderpreis gebucht werden. Im Anschluss kann das erlernte Wissen direkt bei einer aktuellen Kurzfilmproduktion der Filmwerkstatt in die Tat umgesetzt werden. Learning by doing - und am Ende steht der erste eigene Film. Ideal für alle, die den kompletten Produktionsprozess kennenlernen möchten und live beim Filmdreh dabei sein wollen.


Termine:
Regieassistenz
Fr 10.02. - So 12.02.12
Kreatives Produzieren
Fr 24.02. - So 26.02.12
Drehbuch
Sa 10.03. + So 11.03.12
Kurzfilm-Dreh
Do 05.04. - So 15.04.12
Sonderpreis
620,- / 580,-

In diesem zweitägigen Workshop geht es um den Charakter des Suspekten, wie Hanna Arendt die Rolle des Charlie Chaplin einmal bezeichnet hat. Auch Peter Lilienthals Figuren, wie Malatesta, Hauptlehrer Hofer oder Jakob von Gunten, ebenso wie Ovcharovs Trommler, scheinen verdächtig. Diese anarchischen Personen akzeptieren keine Obrigkeit und sie eint ihre Art der Ablehnung des Autoritären.

Auf der Grundlage der oben genannten Filme und literarischer Werke, wie dem Traktat von Etienne de la Boetie "Von der freiwilligen Knechtschaft", Jonathans Swifts "Anweisung für Dienstboten" oder Robert Walsers Roman "Jakob von Gunten" wird die Philosophie der Tat auf den Prüfstand gestellt und in Beziehung zu aktuellen gesellschaftlichen Strömungen gesetzt. Wo finden wir heute die Suspekten und was sind deren Handlungspotentiale?


Termine:
Fr 23.03. + Sa 24.03.12
Anmeldung:
erforderlich bis Ende Februar 2012!
Kosten:
80,- / 60,- incl. Filmvorführung


Peter Lilienthal
ist einer der einflussreichsten Filmemacher des 'Neuen deutschen Films'. Er war Gründungsdirektor der Akademie der Künste und lebt und arbeitet in München.

Sergey Ovcharov
ist Drehbuchautor und preisgekrönter Regisseur. Er arbeitete in den Lenfilm Studios. Neben der Regiearbeit unterrichtet er als Professor an der Universität in Petersburg.

Endlich Durchblick: Flüssige Postproduktion ohne überflüssige Kosten

Das Seminar vermittelt ein fundiertes und breites Grundwissen in Bezug auf die Strukturen und Abläufe in der Postproduktion und beschäftigt sich mit der Frage, was Postproduktion für einen Film eigentlich bedeutet.
Die TeilnehmerInnen lernen, sich für eigene Projekte rechtzeitig angemessen aufzustellen und nach Möglichkeit das Problem zu vermeiden, dass das durch den Dreh schon strapazierte Budget zusätzlich durch eine schlechte Planung des Endfertigung belastet wird. Zunächst geht es um den systematischen Aufbau einer Postproduktion, was ist zu wissen und was gilt es zu beachten? Blackbox Postproduktion: Was passiert im Kopierwerk, wie ticken digitale Produktionshäuser, wo bleibt die Ethik des Konsums? Es geht um die Grundstrukturen des digitalen Arbeitens, um Festplatten und um ihre Bedeutung und Logistik, aber auch um den Irrtum, dass digitales Drehen schnell, billig und einfach sei.


Termine:
Sa 16.06. + So 17.06.12
jeweils 10:00 - 18:00 Uhr
Anzahl:
max. 12 TeilnehmerInnen
Kosten:
240,- / 220,- €


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Anne Urban
arbeitet seit 1998 als freiberufliche Postproduction-Supervisorin. Sie war zuständig für das Gelingen der Postproduktion u.a. bei X Filme, Pandora, UFA, Tatfilm, bei Filmen wie "Meschugge" und "Whale Rider". Sie unterrichtet an der Filmakademie Ludwigsburg.

Der Kameraassistent ist für den perfekten kameratechnischen Ablauf während einer Produktion verantwortlich. Die technische Qualität der Filmaufnahmen ist das sichtbare Ergebnis seiner Tätigkeit. Dieses praxisorientierte Seminar bietet einen umfassenden Einblick in das Berufsbild des Kameraassistenten, erklärt die Aufgaben des Kameraassistenten vor und während einer Produktion und führt in die technischen Grundlagen des Kamera-Equipments ein.

Unter anderem werden folgende Themen behandelt:
• Aufbau, Funktionsweise und Wartung einer 35 mm–Filmkamera
• Materialkunde (ASA-Werte etc.)
• Objektive (Brennweiten, Schärfebereiche etc.)
• Belichtungs- und Farbtemperaturmessung
• Filterkunde (Konversionsfilter, ND-Filter etc.)
• Bildformate (Fernsehformat, Breitwand etc.)
• Kameragrip
• Aufbau und Funktionsweise von Digitalkameras am Beispiel der ALEXA von ARRI oder Red One 35 mm Digitalkamera

Die Aufgabenbereiche des Kameraassistenten vor, während und nach den Dreharbeiten werden vorgestellt, u.a.:
• Equipment auf Funktionstüchtigkeit überprüfen (Schärfe, Bildstand, Kassettentest)
• Rohfilmverwaltung, Schärfeziehen, Fusseltest, etc.
• Kommunikation mit dem Kopierwerk, Negativberichte
• Weiterverarbeitung von digitalen Kamerabildern.
• Menüstruktur der digitalen Filmkameras
• Monitoring
• Stromversorgung
Im Verlauf des Seminars werden in praktischen Übungen Kassetten mit Filmmaterial geladen, eine 35 mm- Kamera aufgebaut, in Betrieb genommen und wieder auseinander gebaut. Freitag und Samstag wird mit der 35-mm-Filmkamera gearbeitet, am Sonntag wird die digitale Technik vorgestellt. Alternativ gibt es für die Teilnehmer die Möglichkeit, auch am Sonntag mit der 35mm-Kamera zu üben.


Termine:
Fr 20.04. – So 22.04.11
Fr 18:00 – 21.00 Uhr
Sa + So 10:00 – 18:00 Uhr
Anzahl:
max. 12 TeilnehmerInnen
Kosten:
260,– /240,– €


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Thomas Keller
hat an der Schule für Optik und Fototechik in Berlin studiert. Er arbeitet seit 1985 als freier Kameraassistent und Kameramann für Spiel- und Dokumentarfilmproduktionen.

Das Seminar vermittelt in Theorie und Praxis die Möglichkeit der filmischen Bildgestaltung. Was erzählt die Einstellungsgröße, wie lange erzählt das Bild, wie lange trägt es? Die klare Entscheidung zu einer Einstellungsgröße erfordert ein konzeptionelles Vorausdenken der filmischen Situation. Jede Situation hat ihre entsprechende Einstellungsgröße, die genau das transportiert und erzählt, was der Filmemacher/die Filmemacherin vermitteln möchte.

Anhand von Filmbeispielen werden verschiedene Arbeitsweisen verdeutlicht. In einer praktischen Übung sollen die TeilnehmerInnen die Wirkung einer Einstellung erfahren und lernen, wie sie die "richtige" Bildeinstellung finden. Was kann ein Filmbild erzählen und wann wird es durch den Wechsel in eine neue Einstellungsgröße und Perspektive bereichert? Als Auflösung bezeichnet man im Film die bewusste Einteilung einer Szene oder Spielsequenz in eine oder mehrere Einzelaufnahmen, um die für die jeweilige Szene gewünschte Aufmerksamkeit des Zuschauers zu erreichen.

Am Beispiel von Filmausschnitten wird untersucht, wie man wirkungsvoll mit bewusst ausgesuchten Bildern eine Geschichte visualisiert und Sicherheit beim Auflösen erlangt.


Termine:
Fr 11.05. – So 13.05.12
Fr 18:00 - 21:00 Uhr
Sa/So 10:00 – 18:00 Uhr
Anzahl:
max. 10 TeilnehmerInnen
Kosten:
280,– / 240,– €


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René Begas
ist lichtsetzender Kameramann für Serien, On-Air-Promotion, Musikvideos, (Kurz-)Spielfilme und Werbespots. Er arbeitet für WDR/ARD und produziert für diverse Firmen in Deutschland und den Niederlanden Musikvideos und (non-profit) Werbespots. Seine Kameraarbeit wurde nominiert für den Young Directors Award in Cannes, den Deutschen Kamerapreis und bekam Auszeichnungen beim New York Film & Television Festival.

Licht I – Technik und Gestaltung

Dieser Workshop richtet sich an angehende Kameraleute und Beleuchter, die die Grundlagen der Lichtgestaltung für Film und Fernsehen erlernen möchten. Neben den theoretischen Grundlagen werden auch Fragen des Equipments (z.B. Unterschiede zwischen Tungsten- und HMILicht), der Technik und der Lichtsetzung in Spiel-, Dokumentar- und auch Experimentalfilmen besprochen. Anhand von Lichtbeispielen aus unterschiedlichen Filmgenres und durch praktische Übungen wird so das Gespür für die Lichtästhetik und „das Auge“ geschärft, und es entsteht ein besseres Verständnis für die kreativen Möglichkeiten der Lichtgestaltung. Man lernt, natürliches und vorhandenes sowie direktes und indirektes Licht besser zu nutzen und erhält Grundkenntnisse über einfache, aber effektive Grip-Techniken,um Licht zu blocken, abzuschatten und zu verstärken, kurzum: zu kontrollieren. In praktischen Übungen macht man erste Erfahrungen mit den Möglichkeiten und Schwierigkeiten einer Portraitausleuchtung, Objekt-/Still-Ausleuchtung oder Raumausleuchtung, wobei die Resultate direkt gesichtet werden können. So wird das für Kameraleute so wichtige und spannende Thema Licht greifbar! Das Seminar ist eine gute Basis für TeilnehmerInnen, die keine oder wenig Kameraerfahrung haben und ihre Filme im Film- oder Videobereich durch den Einsatz von Licht verbessern wollen.


Termine:
Fr 16.12. – So 18.12.11
Fr 18:00 – 21:00 Uhr
Sa – So 10:00 – 18:00 Uhr
Anzahl:
max. 10 TeilnehmerInnen
Kosten:
280,– / 240,– €


Licht 2 - Gestalltung und Synergie

Licht und Dunkelheit - das sind zwei wesentliche Elemente, die die Wahrnehmung eines Bildes ausmachen. Dennoch wird deren Bedeutung oft unterschätzt. Dieser Workshop richtet sich an TeilnehmerInnen, die ihr Wissen sowohl über die Dramaturgie des Lichtes als auch technische Aspekte vertiefen wollen.

  • Wie gestalte ich eine Lichtdramaturgie?
  • Wie beeinflusse ich bestehendes, natürliches Licht am Set?
  • Wie kann ich komplett unlogisches Licht gestalten nach dem Motto "Wirkung vor Logik?"
  • Wann benutzt man eine Stufenlampe oder eine Fläche?
  • Welchen Vorteil hat eine PAR-Lampe
  • Welche unterschiedlichen Arten von Folien gibt es, und wann setze ich sie ein?
  • Wie kann man mit gemischten Farbtemperaturen arbeiten?
  • u.v.a.

Es geht um Farbtemperatur und Lichtmessgeräte, um die Möglichkeit der Lichttechnik (vom kleinsten Kunstlicht MiniFlo bis zu grossen HMI Einheiten) und verschiedene Gripmöglichkeiten.
Auch das sogenannte Kamera-blocking (Szenenauflösung) spielt eine wichtige Rolle beim Ausleuchten des Sets, und jede Regieentscheidung sollte mit einer geeigneten Lichtdramaturgie unterstützt werden. Dabei helfen Kenntnisse in den unterschiedlichen Licht-Stilen, wie z.B. High-Key, Chiarrusco, Day-for-Night, Glamour, Available - kurzum das Wissen um kleine Tricks, dir eine grosse Wirkung erzielen können!
Das Seminar richtet sich an TeilnehmerInnen mit Kameraerfahrung im Film- oder Videobereich, wobei die Basiskenntnisse bezüglich Technik und Gestaltung vorausgesetzt werden.


Termine:
Fr 27.04. - So 29.04.12
Fr 18:00 - 21:00 Uhr
Sa/So 10:00 - 18:00 Uhr
Anzahl: max. 10 TeilnehmerInnen
Kosten: 280,– / 240,– €
Die Seminare zur Lichtgestaltung bauen inhaltlich aufeinander auf. Daher wird empfohlen, beide Module gemeinsam zu buchen. Kosten für die Paketbuchung beider Module: 500,– / 420,–


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René Begas
ist lichtsetzender Kameramann für Serien, On-Air-Promotion, Musikvideos, (Kurz-)Spielfilme und Werbespots, arbeitet für WDR/ARD und produziert für diverse Firmen in Deutschland und den Niederlanden Musikvideos und (non-profit) Werbespots.
Seine Kameraarbeit wurde nominiert für den Young Directors Award in Cannes, den Deutschen Kamerapreis und bekam Auszeichnungen beim New York Film & Television Festival.

Making it move!

Kenntnisse über Trickfilm-Grundlagen sind wichtig für alle Arten des Trickfilms und Motion Graphics: 2D- und 3D-Animationen, Stop Motion, Legetrick, Replacement-Animation usw..
In diesem Seminar werden anhand von Filmbeispielen (Quicktime Movies & DVD) und anderem Material die wichtigsten Trickfilm-Prinzipien gelehrt und in kleinen Gruppen ausprobiert.

Die TeilnehmerInnen werden ihre eigenen, selbst gezeichneten Bilder und ausgeschnittene Motive bewegen, um Basis-Trickübungen durchzuführen. Alles wird direkt von der Kamera aufgenommen und mit Trickfilm-Software am Apple-Rechner umgesetzt. Zum größten Teil werden Legetrick-Animationen ausprobiert (siehe Monty Python!), traditionelle 2D-Animationen ebenfalls.
TeilnehmerInnen bekommen sofortige Ergebnisse und Feedback, und haben so einen schnellen Lernerfolg.

Mitzubringen sind:
Skizzenbuch, Bleistift, Radiergummi, Schere, Zeitschriften mit vielen Bildern und/oder Bilderbücher (diese werden zerschnitten, also bitte keine Lieblingsstücke mitbringen), ein USB-Stick mit mindestens 2GB-Speicherplatz.


Termine:
Fr 29.06. – So. 01.07.12
jeweils 10:00 – 18:00 Uhr
Anzahl:
max. 12 TeilnhehmerInnen
Kosten:
300,– / 280,– €


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Cathy Joritz
gebürtige Amerikanerin, arbeitet seit 1979 als feiberufliche Trickfilmen, Regisseurin und Illustratorin in Deutschland und den USA. Ihre Bilder sind in Zeitschriften in Deutschland und den USA veröffentlicht worden. Außerdem hat Joritz als Professorin Trickfilm und Digital Imaging an mehreren US-Universitäten unterrichtet. Cathy Joritz gibt auch Workshops in "Silhouette Animation" und "Cartooning".

Durch eine genaue Analyse von Spielfilmen erarbeiten sich die TeilnehmerInnen den klassischen dramaturgischen Aufbau einer Geschichte. Es wird eine Outline erarbeitet und das Schreiben einer Synopsis gelehrt. Die Entwicklung der Figuren, des Spannungsbogens, der Nebenplots und der Handlungsorte wird diskutiert. Im Fokus stehen Dialoge und das Nicht-Gesprochen-Gesagte. Die TeilnehmerInnen schreiben mit einer speziellen Aufgabenstellung eine kleine Handlungsszene mit Dialogen, die im Seminar besprochen wird. Diese Übungen sollen dazu dienen, ein erstes Handwerkszeug zum Drehbuchschreiben zu erlangen, sich der Technik des Erfindens von Geschichten für den Film zu nähern und den Kern einer Spielfilmgeschichte zu verstehen. Im Rahmen des Seminars können vorhandene Stoffideen der TeilnehmerInnen diskutiert werden, um diese weiter zu entwickeln.


Termine:
Sa 10.03. + So 11.03.12
jeweils 10:00 – 18:00 Uhr
Anzahl:
max. 12 TeilnehmerInnen
Kosten:
220,– / 200,– €


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Birgit Lehmann
ist seit 1987 im Filmgeschäft, schreibt, führt Regie, produziert ihre Kurzfilme selbst und hat zahlreiche Filmpreise erhalten. Sie arbeitete von 1998 bis 2001 an der Kunsthochschule für Medien / Köln im Fachbereich Dramaturgie. Zur Zeit unterrichtet sie an der Kunsthochschule Offenbach und der Bauhausuniversität Weimar Drehbuchschreiben.

Der Kamerakurs ist auf TeilnehmerInnen zugeschnitten, die ein erstes Film- oder auch Videoprojekt planen, ein Filmstudium anstreben oder filmisch noch in den Anfängen stecken. Es werden notwendige Grundkenntnisse vermittelt, die für jede Kameraarbeit Voraussetzung sind, sowohl für die Film- als auch Videokamera. Szenenaufbau und Dramaturgie stehen im Vordergrund. Das Seminar ist auch eine ideale Basis für diejenigen, die vermehrt mit der digitalen Technik drehen werden. Besonderes Highlight des Seminars ist die Arbeit mit einer "echten", klassischen Filmkamera, die eine spezielle Handhabung verlangt.

Theorie: Basiswissen zur Technik der Kamera, Arbeit am Set, klassische und dramaturgische Lichtsetzung, Wirkung des Bildschnitts, Umgang mit dem Drehbuch und Szenenauflösung.

Praxis: Nach Erstellung eines kurzen Treatments drehen die TeilnehmerInnen am Flughafen Münster-Osnabrück unter simulierten Setbedingungen und professionellen SchauspielerInnen ihre Geschichte. Durch die Übernahme der verschiedenen Arbeitsbereiche am Set erhalten sie Einblicke in die unterschiedlichen Arbeitsfelder während der Dreharbeiten. Bei der Nachbesprechung werden die gedrehten Bilder analysiert im Hinblick auf Kameradramaturgie und Szenenauflösung.


Termine:
Fr 04.05. – So 07.05.12 (Theorie) und
Sa 17.05. – Di 21.05.12 (Praxis)
jeweils 10:00 – 18:00 Uhr
Anzahl:
max. 10 TeilnehmerInnen
Kosten:
580,– / 540,– €


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Peter Csaba
ist ARD-Kameramann und kann auf mehr als dreißig Jahre unablässige Kameraarbeit zurückblicken. Viele seiner Arbeiten wurden ausgezeichnet.

Digitaler Videoschnitt
mit Final Cut Pro X

Das Seminar führt in die umfangreichen Möglichkeiten der digitalen Videobearbeitung mit Final Cut Pro am Macintosh ein. In einem ersten Schritt werden die technischen Grundlagen und Einstellungen des komplexen Programms gezeigt. Nach dem Einspielen des digitalen Materials in den Rechner geht es in den Schnitt und anschließend zu den wichtigsten Werkzeugen – den Effekten, der Tonbearbeitung und den Möglichkeiten der Animation. Am Ende des Kurses sind die TeilnehmerInnen in der Lage, selbständig mit dem Schnittsystem zu arbeiten. Nach Absprache können der eigene Rechner und eigenes Material mitgebracht werden. TeilnehmerInnen haben so die Chance, schon im Kurs mit ihrem eigenen Videoschnitt zu beginnen.

Arbeitsschwerpunkte – Einführung:
• Einführung in die technischen Grundlagen und Einstellungen
• Einspielen von digitalem Material
• Schnitt
• Effekte (Tonbearbeitung und Möglichkeiten der Animation)

Termine:
Mo 23.04. - Mi 25.04.12
jeweils 10:00 - 18:00 Uhr
Anzahl:
max. 6 TeilnehmerInnen
Kosten: 480,– / 450,– €
Eigene Rechner können mitgebracht werden.


DVD Authoring
mit DVD Studio Pro

Das Angebot ist für TeilnehmerInnen gedacht, die einfache bis komplexe DVDMenüs mit dem Programm DVD Studio Pro erstellen wollen. Anhand von eigenem DV-Material (falls vorhanden) können die TeilnehmerInnen eigene Ideen der DVD-Gestaltung entwickeln und umsetzen.

Durch die enge Verknüpfung der Programme DVD Studio Pro und Final Cut haben die TeilnehmerInnen darüber hinaus die Möglichkeit, das Schnittprogramm Final Cut mit seinen verschiedenen Funktionen und Spezialeffekten zu vertiefen.

Einführung in die vielseitigen Möglichkeiten des Programms DVD Studio Pro mit folgenden Funktionen:
• Erstellung von geeignetem Video- und Audiomaterial (MPEG 2-Kodierung, AC 3)
• Gestaltung von Auswahlmenüs und Zwischentiteln
• Multiple Angel, Sprachversionen (Mehrkanal), Scripting, SPRM und Untertitel
• Dolby Digital 5.1-Kodierung mit APack
• Brennen von DVD-Titeln, Erstellung einer Master-DVD

Zusätzlich vermittelt dieses Seminar Basiswissen für die Einbindung von Video- und Audiofiles auf Webseiten im Internet. Während es relativ einfach ist, stehende Bilder auf einer Webseite darzustellen, lässt die Qualität von Videos oft zu wünschen übrig. Um verschiedene Videoformate in guter Kompatibilität und Bildqualität im Internet darzustellen, braucht man spezielles Wissen und entsprechende Tools. Im Seminar wird gezeigt, wie ein Livestream erstellt werden kann und wie Videos für Webeiten komprimiert werden können.

Termine:
Do 26.04. + Fr 27.04.12
jeweils 10:00 - 18:00 Uhr
Anzahl:
max. 6 TeilnehmerInnen
Kosten:
320,– / 280,– €

Die Seminare zur Videopostproduktion bauen inhaltlich aufeinander auf. Daher wird empfohlen, beide Module gemeinsam zu buchen.
Kosten für die Paketbuchung beider Module: 700,– / 650,–


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Stefan Hollekamp
studierte Media-Kunst und Fotografie an der AKI Enschede. Er ist freischaffender Video-Künstler, Musiker, Dozent für Video- und Soundbearbeitung und arbeitet als Redakteur für „Keyboard“ und „Productionpartner“. Einige seiner Musikvideos und Kurzfilme waren u.a. bei MTV und Viva zu sehen.

Das Weiterqualifizierungsangebot zum Arbeitsfeld Regie und Autorenschaft von langen Dokumentarfilmen für Kino und Fernsehen findet in drei siebentägigen Workshops statt. Bitte bewerben Sie sich mit Kurzbio- / Filmografie inkl. Vorkenntnissen im Filmbereich, Beschreibung der Motivation und Erwartungen an den Workshop und einer Projektbeschreibung (2-4 S.) für einen langen Dokumentarfilm.


Termine:
Modul I: So 23.09. - Sa 29.09.12
Modul II: So 04.11. - Sa 10.11.12
Modul III: So 09.12. - Sa 15.12.12
ganztags, jeweils ab 10:00 Uhr
Anzahl:
max. 10 TeilnehmerInnen
Kosten:
350,– € pro Modul
Bewerbungen sind ab sofort möglich! Bitte frühzeitig Unterlagen einreichen. Bei diesem Seminar bietet sich die Beantragung eines Bildungsgutscheins an!


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Horst Herz
ist Filmemacher und Produzent von vorwiegend langen Dokumentarfilmen für Kino und Fernsehen. Er hat an zahlreichen Festivals teilgenommen (u.a. Duisburger Filmwoche, Intern. Forum Berlin, Int. Dokfilmfestival Leipzig, Preisträger Int. Kurzfilmtage Oberhausen).

Unerkannt bilden Töne die Stimmung eines Tages. Selbst in der Nacht, wo das Auge ruhen kann, muss das Ohr noch hören. Jeder Filmemacher schätzt gute Tonarbeit und weiß um die Bedeutung des Tons, doch wenige zeigen wirkliches Interesse, dem Ton auch eine inhaltliche Schwere in den Filmen zu geben. Nach 100 Jahren Kino lassen sich die toninnovativen Filmkünstler immer noch an zwei Händen abzählen. Wie bekomme ich einen präzisen Ton? Wie wird er hergestellt, welche Technik ist möglich und nötig? Was muss ich am Drehort arrangieren, um Ruhe für saubere Töne zu erhalten? Wie wirken Töne auf das Bild?

Den TeilnehmerInnen wird anhand von Vorträgen und Film-/Tonbeispielen ein Einblick in die faszinierende Welt der Filmtonästhetik gegeben. Dazu werden u.a. Originalsounds von "Lost Highway" (David Lynch) auf den USA präsentiert und besprochen.

In der Originaltonaufzeichnung am Set liegt das Geheimnis darin, einer filmischen Illusion einen Wahrheitsgehalt zu geben. Die TeilnehmerInnen lernen mit Script, Mikro und Tonaufzeichnungsgerät (Fostex Dat Recorder) zu arbeiten.

Durch dieses praktische Filmtonwochenende wird eine Sensibilität für die Arbeit mit Tönen hergestellt, ein wachsames Zuhören im Kino aktiviert und ein Gefühl für den organischen Charakter von Tönen wachgerufen.


Termine:
Sa 04.02. + So 05.02.2012
jeweils 10:00 - 18:00 Uhr
Anzahl:
max. 10 TeilnehmerInnen
Kosten:
220,- / 200,- €


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Frank Behnke
studierte an der DFFB in Berlin und bei David Lynchs Sound Designer Alan Splet in Kalifornien. Er arbeitet seit 1985 als Cutter, Filmtonmeister und Sound Designer für Filmproduktionsfilmen und öffentlich-rechtliche Sendeanstalten. Er lehrt seit 1996 als Dozent an Filmschulen in Zürich, Berlin, München und Bozen (Filmton, Filmmusik, Schnitt).

Das praxisorientierte Seminar soll in drei Tagen einen Einblick in die Regiearbeit geben. Es reicht von der Szenenanalyse über allgemeine Schauspielübungen bis zum Dreh einer ganzen Szene. Die Spielszenen sind in diesem Fall vorgegeben, damit der Fokus auf den Schauspielführungen bleibt. Folgende Fragen sollen erarbeitet werden: Worum geht es in der Szene? Was wollen die Figuren erreichen? Wie findet man den passenden Subtext? Hat die Szene einen Wendepunkt, der sich nutzen lässt?

Die TeilnehmerInnen sollen sich in kleinen Übungen auch gegenseitig inszenieren. Auch wenn das ungewohnt sein mag, denn die meisten Regisseure sind nicht ohne Grund lieber hinter der Kamera. Die eigentlichen Szenen werden dann mit eingeladenen, "fremden" Schauspielern gedreht. Unterschiedliche Techniken und persönliche Stärken werden dabei beobachtet und analysiert. Gibt es Unterschiede im Drama oder in der Komödie? Wichtig auch die Frage nach dem Verhältnis zwischen Regisseur und Schauspieler. Welche Konflikte sind vorprogrammiert? Warum machen die Schauspieler nicht das, was die Regie sagt? Was ist, wenn der Schauspieler den Regisseur nicht mehr ernst nimmt - oder auch im Gegenteil - viel zu sehr respektiert? Welche Verantwortung liegt also bei wem?

Der Workshop wendet sich an Filminteressierte mit ersten oder auch keinen Erfahrungen. Man muss nicht Regisseur/in werden wollen, um teilzunehmen. Filmschaffende aus anderen Sparten sind willkommen. Wichtig ist das Interesse daran, Geschichten zu erzählen!


Termine:
Fr 01.06. - So 03.06.2012
jeweils 10:00 - 18:00 Uhr
Kosten:
350€ / 300€
Anzahl:
max. 12 TeilnehmerInnen


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Sven Taddicken
1974 in Hamburg geboren, beginnt 1996 mit dem Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg. 2000 erhält Taddicken das Caligari-Stipendium. 2004 folgt das Stipendium der Akademie der Künste "Junge Akademie" und 2007 das Stipendium der Villa Aurora/Los Angeles. Der erste Spielfilm "Mein Bruder der Vampir" (2001) wird mehrfach auf nationalen und internationalen Festivals ausgezeichnet. Sein zweiter Spielfilm "Emmas Glück" lief 2006 europaweit in den Kinos und erhielt mehrere Preise, zuletzt in New York und Sevilla. 2009 startete seine Piratenkomödie "Zwölf Meter ohne Kopf" in den Kinos, die "wahre Geschichte der Nordseeräuber Klaus Störtebeker und Gödeke Michels."

Unter der Arbeit eines Filmproduzenten können sich nur die wenigsten konkret etwas vorstellen. Für den erfahrenen Produzenten Markus Halberschmidt lautet die Antwort auf die Frage so: "Was ein Produzent macht, das kann man so einfach nicht beantworten, dieses Berufsfeld ist sehr vielfältig. Ich kann nur für mich selbst sprechen. Ich arbeite als sogenannter kreativer Produzent und greife entscheidend in der Phase der Entwicklung, Produktion und Fertigstellung in die kreativen Prozesse des jeweiligen Projektes ein."
Das Seminar "Kreatives Produzieren" soll die oben genannte Auslegung der Arbeit des Produzenten in allen Phasen einer Filmproduktion darstellen und anhand konkreter Beispiele vermitteln. Markus Halberschmidt versteht sich dabei als Pate einer Projektes, der ähnlich wie bei Kindern zunächst einmal erkennen muss, welche Form der Betreuung das jeweilige Baby benötigt. Für die TeilnehmerInnen bietet das Seminar Theorie- und Praxiswissen rund um das Berufsfeld des Produzenten.


Termine:
Fr 24.02. - So 26.02.2012
jeweils 10:00 - 18:00 Uhr
Anzahl:
max. 10 TeilnehmerInnen
Kosten:
350€ / 300€


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Markus Halberschmidt
war zwei Jahre Assistent des Fotografen Siegfried Knolle, studierte Foto- und Film-Design an der FH Dortmund, war fünf Jahre Produktionsleiter des Jungen Ensembles Düsseldorf und produziert seit 15 Jahren Filme fürs Kino. Die von ihm produzierten Filme wie "Armin", "Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen" oder "Bad Boy Kummer" wurden auf vielen Festivals ausgezeichnet.

Damit aus einem Drehbuch ein fertiger Spielfilm wird, ist ein ganzer Stab von Spezialisten gefragt. Sie bringen ihr Wissen und ihre Erfahrung ein, damit ein Film nach den Vorstellungen des Regisseurs entstehen kann. Es versteht sich, dass ein guter Informationsfluss, sowie gewissenhafte Planung und Koordination Dreh- und Angelpunkt eines gelungenen Drehs sind. Hier findet der Regieassistent sein Aufgabengebiet. Er ist die Schnittstelle zwischen Regie und den verschiedenen Abteilungen. Mit praktischen Beispielen und Übungen wollen wir uns während des Seminars seinem Arbeitsbereich nähern. In ersten Teil des Seminars werden wir uns mit den Arbeiten beschäftigen, die in der Vorbereitungszeit auf den Assistenten zukommen:

Wir werden einzelne Szenen vorstoppen, Drehbuchauszüge erstellen und ein Buch so strukturieren, daß wir während des Drehs schnellen Zugriff auf einzelne Informationen haben.

Im zweiten Teil wird der Drehtag im Mittelpunkt stehen. Hier geht es um die Arbeit mit Komparsen, um Anschlüsse, Achsen und Einstellungsgrößen, und nicht zuletzt darum, was der Regisseur, die Schauspieler und das Team vom Assistenten erwartet.


Das Seminar richtet sich an Interessent/-innen, die eine Regieassistenz anstreben und an Personen aus anderen Bereichen der Filmbranche, die sich für die Arbeit am Set interessieren. Praktische Erfahrungen in Filmproduktionen sind erwünscht, aber nicht Voraussetzung für die Teilnahme.
Bitte eine Stoppuhr mitbringen, sowie Papier, Bleistift und Textmarker.


Termine:
Fr 10.02. - So 12.02.2012
Fr 18:00 - 21:00 Uhr
Sa + So 10:00 - 18:00 Uhr
Anzahl:
max. 12 TeilnehmerInnen
Kosten:
240€ / 220€


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Cornelia Thau
arbeitete von 1986-99 als Regieassistentin, Aufnahmeleiterin und Script/Continuity vornehmlich in Spielfilm- und Dokumentarfilmproduktionen, aber auch in Serien- und Magazinproduktionen für das Fernsehen. Seit 1999 arbeitet sie als freie Autorin und Dokumentarfilmerin.

Es gibt viele Möglichkeiten für eine Vergünstigung bei uns, da ist es schon fast unmöglich, nicht zu sparen.

Mitglieder der Filmwerkstatt Münster
erhalten 33 Prozent Rabatt auf den Grundpreis. Eine Mitgliedschaft erfolgt durch einen formlosen Antrag an die Geschäftsführung und eine Einzugsermächtigung für den Mitgliedsbeitrag. Dieser beträgt 120 Euro pro Jahr. Nach zwei besuchten Seminaren rechnet sich das Ganze, Sie haben den Beitrag schon wieder raus. Außerdem erhalten Mitglieder Rabatt bei der Geräteausleihe, ebenfalls 33 Prozent.

Bildungsgutscheine und Prämiengutscheine bekommen Sie beim Bundesministerium für Bildung und Forschung oder beim Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, NRW. Wenn Sie dort begründen, dass unsere Seminare Ihre beruflichen Chancen erhöhen, erhalten Sie einen Gutschein über 50 Prozent der Seminargebühr (maximal 500 Euro). Den Gutschein können wir einlösen, sobald Sie die Hälfte der Gebühr bezahlt haben. Informationen über die Beantragung dazu: www.bildungspraemie.info und www.esf.nrw.de

Geringverdiener
wie Studenten, Schüler, Rentner, Arbeitslose und viele andere zahlen bei uns einen ermäßigten Preis. Den Preis finden Sie in der Seminarankündigung an zweiter Stelle.

Für Zivis, die Filmemacher werden wollen
übernimmt das Bundesamt für den Zivildienst in Absprache Seminarkosten, wenn sie nachweisen, dass unser Seminar im Zusammenhang mit dem angestrebten Berufsziel steht. Das kann ein Studium an einer Filmhochschule sein oder eine Ausbildung im Medienbereich oder die Vorbereitung auf einen bestimmten Ausbildungszweig. Infos dazu unter www. zivildienst.de
Stichwort: „Dienst leisten“, „Bildung“ oder „Berufsförderung“.

Wenn Sie gerne ein Seminar besuchen wollen, aber keine der oben genannten Förderungen auf Sie zutrifft, dann fördern wir Sie! Vereinbaren Sie mit uns unkompliziert monatliche Ratenzahlungen, natürlich zinslos! Gemeinsam finden wir einen Weg für Ihre Fortbildung!

Seminarleiter