„Olle Kamellen”
20 Jahre Kurzfilme von und mit Bernhard Marsch
Man muss es einfach sagen: „Es geht einem das Herz auf in den Kino-Miniaturen des Bernhard Marsch (Filmclub 813). Mit seinen Kurzfilmen schreibt er gewissermaßen eine kleine Geschichte Deutschlands vom Rande her, eine Mischung aus Nostalgie und Aufbruch, dessen Komik und Absurdität auf wunderbar angenehme Weise meist auf Melancholie gründet. Dazu kommt der genaue und liebevolle Blick auf das scheinbar Nebensächlich-Alltägliche, den Marsch mit viel Charme und Feeling einbringt.”
Mit seinem Abend füllenden, amüsant moderierten Programm ist Marsch immer wieder auf Tournee und nun auch endlich in Münster persönlich zu Gast!
www.bernhardmarsch.de
Trailer:
BAZOOKA CAIN
1998/2000 | Farbe, 35mm | 5’
Szenen aus einem Spielfilm, den es nicht gibt — Musik: Bazooka Cain.
Erster Versuch:
KÖLNER BEWEGUNGEN
1986 | Farbe, 35mm | 5’
Ein experimenteller Bilderbogen über die Großstadt.
Dokument:
MARSCH & KNEPPERGES ZEIGEN
zus. mit Rainer Knepperges | 1987/91 | Farbe, 35mm | 10’
Die „letzte Nacht” der Filmpalette als Pornokino — eine Hommage an den Ort Kino.
Kollektivfilm:
8 ESSEN III
zus. mit Thomas Hermel, Rainer Knepperges, Markus Mischkowski | 1996 | Farbe, 35mm | 8’42”
Ewige Studenten in der Kölner Zentral-Mensa beim Kaffee danach.
Erster Spielfilm:
JUNGE HUNDE (26. August 1983)
1992/93 | Farbe, 35mm | 7’14”
Im Stadion-Freibad: 10 Meter können verdammt hoch sein, vor allem beim ersten Mal!
Erstes Drehbuch:
HALLELUJA (26. August 1981)
1994/95 | Farbe, 35mm | 11’21”
Zwei Hippies auf dem Weg nach Indien sind scharf auf einen VW-Käfer …
Nur Filmton:
VERLANGEN (26. August 1988)
1995/96 | 4’31”
Stellen wir uns eine Szenerie an einem heißen Sommertag an einem FKK-Badesteg in Berlin vor …
„Das erste Porno-Musical der Welt“:
LIEBE IST GESCHMACKSSACHE
zus. mit Piet Fuchs | 1997 | Farbe, 35mm | 14’21”
Veit kriegt eine große Chance: er kann sein Porno-Musical drehen! Freundin Ina sieht das anders …
Neuster Film:
WOHNHAFT (Prädikat „wertvoll“)
2001/2005 | Farbe, 35mm | 10’31”
Dokumentarische Porträt eines extensiven Wohners, dessen Welt aus den Fugen geraten ist.
Zugabe:
EINE SCHÜRZE AUS SPECK
R Eddi Herzog | Mit Bernhard Marsch | 1994 | 35mm | 7’
Junger Mann in einer Altherren-Sauna …
