« SIMON [niederl.OmU] »
film|spiegel: NL-Filme 3 / Sa 22.10. 20:00
Wdh: Sonntag 23.10. 20:00
Drei Dinge, die sicher schnell mit den Niederlanden assoziiert werden, sind Cannabis, Euthanasie und Schwulenrechte. „Simon“, die diesjährige Oscar-Einreichung aus Holland, behandelt alle drei Themen. Im Mittelpunkt des siebten Films des Regisseurs Eddy Terstall steht der unbekümmerte Macho und Hasch-Dealer Simon mit seiner Freundesclique. Als bei ihm Krebs diagnostiziert wird, erweist sich gerade der schüchterne, homosexuelle Zahnarzt Camiel als besonderer Freund. Der Film erzählt eine Geschichte vom Tod, vom Sterben und vom Abschied als streckenweise umwerfend heitere Liebeserklärung an das Leben. Terstall gelingt es, gesellschaftspolitische Themen auf eine brillante menschliche Weise zu behandeln.
NL 04 | 104 min | 35mm | Farbe
R+B Eddy Terstall
K Willem Nagtglas
S Ben Isaacs
D Cees Geel, Marcel Hensema, Dirk Zeelenberg u.a.
Eddy Terstall
geb. 1964, Studium der Politik und
Soziologie an der Universität Amsterdam.
1992 startete er sein kreatives
Filmschaffen mit seinem Debüt-
Langfilm „Transit“. Fortan
führte er Regie und schrieb Drehbücher
für einige sehr erfolgreiche
Spielfilmproduktionen. „Simon“
war der Eröffnungsfilm des Filmfestival
Utrecht 2004 und erhielt
dort gleich drei „Golden Calfs“.
Kontakt
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Filmographie (Auswahl)
Walhalla (1995)
Babylon (1997)
Rent-A-Friend (1999)
Sextet (2003)
