filmfestival münster 2005

18.10.05

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film|spiegel: Theo van Gogh 4 / Do 20.10. 22:00
Ein Drama, das sich in kreativer Form eines schwierigen Themas annimmt: Trauer. Pom und Katja versuchen verzweifelt, über den Tod ihrer dreijährigen Tochter hinwegzukommen. Keiner der beiden ist in der Lage, sein Leid auszudrücken oder zu teilen, und sie begeben sich in eine Welt der Illusion und Phantasie. Sie „spielen“ verschiedene Rollen, die auf Elementen basieren, die sogleich Teil ihres Kopftheaters werden. Die Geschichte wird auf der Leinwand von der Stimme der toten Tochter Annabel begleitet, die das Verhalten ihrer Eltern nach dem Unglück kommentiert. Sie fühlt sich allein gelassen und hofft, dass ihre Eltern auch bald sterben werden, damit sie wieder vereint sind. Der Plot, der auf einer Idee des Regisseurs beruht, erlaubt es den Schauspielern, ihre Figuren in ihrer ganzen Reichhaltigkeit zu „leben“. Die erzählerische und strukturelle Komplexität brachte dem Film beim Filmfestival in Utrecht drei „Golden Calf“-Preise für Beste Regie, Beste Schauspielerin und Besten Schauspieler ein.

NL 96 | 90 min | 35mm | Farbe
R Theo van Gogh
B Valéry Boutade, Kim van Kooten
K Tom Erisman
S Ot Louw
D Renee Fokker, Peer Mascini, Roeland Fernhout u.a.

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