So 11.10. 16:30

FIRNIS

- Screening für Teammitglieder -
D 09 | 21:15 | BetaSP | Farbe
R+B+S Susanne Minke
K Jonas Spriestersbach
M Bodo Schellhorn, Magdalena Schnaithmann
D Aljoscha Langel, Miriam Stehen, Manfred Choinski

ff09_ms_firnis_01.jpg

Rosa wünscht sich Nähe und Zuneigung, doch aus Angst von Menschen verletzt zu werden, bleibt ihre einzige Vertraute die hölzerne Marienfigur aus der Dorfkirche. Als der Restaurator Enno ihre Marienfigur tatsächlich in seine Werkstatt trägt, gerät Rosa in einen Strudel aus Misstrauen, Zuneigung – und der Suche nach Liebe und der Furcht von ihr zerstört zu werden. Rosas innere und äußere Welt verschmelzen zu einem surrealen Traum.

Susanne Minke
Geb. 1975 in Leverkusen. 1998-1999 Ethnologiestudium an der Georg-August Universität in Göttingen. 1999-2009 Studium der Visuellen Kommunikation, Schwerpunkt Fotografie und Film, an der Kunsthochschule Kassel.

Kontakt
www.susanne-minke.de

Filmographie (Auswahl)
Kunst zur Braut (2004)
Abdeckstift (2006)
Stimmen (2007)
 

AMOK

D 08 | 60:00 | DVD | Farbe
R+K+S Detlef Muckel
B Klaus Uhlenbrock, Detlef Muckel
M Marcus Fischer
D Cornelia Kupferschmid, Tilman Rademacher, Marta Dodenhoff, Nele Keller, Ulf Lötschert, Emanuel Möllers, Sylvia Wieczorek, Holger Rohde

Die Nachrichten über Amokläufe an Schulen und Universitäten auf der ganzen Welt sind bekannt. Auch in Deutschland sind noch Vielen die erschreckenden Bilder aus Erfurt und Emsdetten in Erinnerung geblieben. Mit „Amok“ wird nicht nur ein Blick auf diese in der nahen Vergangenheit stattgefundenen Fälle geworfen. Schon in den 60er Jahren, jenseits von Killerspielen oder Gewaltfilmen, fand in Köln einer der schwersten Amokläufe der deutschen Geschichte statt. Detlef Muckel nahm sich vier Jahre Zeit für seine Dokumentation, um sich wohl überlegt und mit dem angemessenen Fingerspitzengefühl diesem sensiblen Thema zu nähern. Entstanden ist ein Film, der ohne Sensationsgier Interviews mit Hinterbliebenen, Betroffenen, Polizisten oder Medienfachleuten mit fiktiven Szenen eines Amoklaufes kombiniert und so zum Nachdenken anregt. Antworten über mögliche Ursachen einer solchen Tat werden gesucht, aber die wichtigste Frage, die dieser Film stellt, ist: Kann ein Amoklauf überhaupt verhindert werden?

Detlef Muckel
hat wie so viele Regisseure angefangen: als kleiner Junge drehte er mit einer Schmalfilmkamera seine ersten Werke. Er absolvierte eine Ausbildung zum Fotografen. Er hat er die Firma „newfilm pictures“ gegründet und ist mit dieser, neben der Produktion von Spielfilmen und Dokumentationen, unter anderem auch im Bereich Image- und Werbefilm tätig.

Kontakt
www.newfilm.de

Filmographie (Auswahl)
Nicht viel (2003)
Schwarze Lügen (2005)
Leben und Sterben 45 (2006)

Veranstaltet von:
Filmwerkstatt Münster, Logo
filmfestival münster 2009
Gartenstr. 123, 48147 Münster
+49—251—230 36 21
info [at] filmfestival-muenster.de