Im Rahmen des deutschsprachigen Kurzfilmwettbewerbs für das 13. Filmfestival Münster 2009, das vom 7. bis 11. Oktober im Cineplex stattfindet, sind bis zum Einsendeschluss Anfang Juli über 450 Kurzfilme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eingetroffen. Die eingereichten Arbeiten der jungen Filmemacher sind an Filmhochschulen oder unabhängig davon entstanden und rangieren quer durch alle Genres. Körbeweise gehen sie jetzt ins Rennen, um zu den ausgewählten Filmen zu gehören, die in den Wettbewerbsblöcken auf dem Festival präsentiert werden.
Und jeder von ihnen hat die Chance, Preisträger zu werden. Drei Preise werden vergeben: der große Preis der Filmwerkstatt — gestiftet von Grimm & Partner Unternehmens- u. Wirtschaftsberatung (dotiert mit 5.000 €), der WDR-Förderpreis des Landesstudios Münster (dotiert mit 2.500 €) und der Publikumspreis — gestiftet von den Münsterschen Filmtheater-Betrieben (dotiert mit 1.000 €). Rund um die neue Festivalleiterin Nicky Schulte ist die Auswahlkommission insgesamt neunköpfig besetzt. Im Festivalbüro des Veranstalters Filmwerkstatt Münster herrscht während dieser Sichtungs-Etappe in den nächsten Wochen Oberhitze und das Auswahlteam geht auf intensive Entdeckungsreisen durch die junge deutschsprachige Filmkunst. Im Vergleich zu den bisherigen Festivals ist auffällig, dass immer mehr Frauen sich mit dem Medium Film kreativ auseinandersetzen. Ungefähr ein Drittel der Einsendungen stammt von weiblichen Filmschaffenden.
Die Sichtungsgruppe wird trotz Sommerzeit nicht locker lassen, einen anspruchsvollen Querschnitt aus den eingereichten Werken zu fischen, damit die Zuschauer und Besucher des Festivals exklusiv in den Genuss der filmischen Neuheiten kommen.
Nach den Sommerferien werden die ausgewählten Kurzfilmer und ihre Werke bekannt gegeben und vorgestellt.
