filmfestival münster 2007

08.10.07

Spielfilmjury

René Begas
geb. 1970 in Venlo, NL. Er studierte Film und Fernsehen an der Hochschule der Künste in Utrecht und an der Southern Illinois University Carbondale. Als Licht setzender Kameramann arbeitet er hauptsächlich im dokumentarischen Bereich für den WDR und produziert für diverse Firmen in Deutschland und den Niederlanden Musikvideos und (non-profit) Werbespots. Für seine Kameraarbeit wurde er nominiert für den Young Director’s Award in Cannes, für den Deutschen Kamerapreis („Lieber Fidel — Maritas Geschichte“, 2000) und beim New York Film & Television Festival ausgezeichnet.

Rutger Hauer
geb. 1944 in Breukelen, NL. Nach der Schauspielausbildung tourte er von 1967 bis 1973 mit der „Noorder Compagnie“ durch Holland. Die Hauptrolle in „Türkische Früchte“ von Paul Verhoeven machte ihn außerhalb der Niederlande bekannt. 1981 gab er sein US-Debüt in „Nachtfalken“ und erlangte 1982 mit „Blade Runner“ internationale Anerkennung. Hauer spielte bisher in mehr als 120 Filmen — in Blockbustern ebenso wie in Arthouse-Produktionen — und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Er ist sozial engagiert und gründete 2006 die „Rutger Hauer Film Factory“ in Rotterdam.

Die Doku über Rutger Hauer im film|spiegel-Programm:
» BLOND, BLUE EYES

Nursel Köse
geb. 1961 in Malatya, Türkei, lebt sie seit 1978 in Deutschland. Sie schreibt Lyrik, Kurzprosa, Theaterstücke und Hörspiele und arbeitet als Schauspielerin und Kabarett-Regisseurin. Mit Serpil Pak bildet sie das erfolgreiche deutschtürkische Frauenkabarett „Die Bodenkosmetikerinnen“. 1988 wirkte sie in Hark Bohms Film „Yasemin“ mit. In Buket Alakus’ Kinofilm „Anam“ (2001) spielte sie eine international beachtete Hauptrolle. Nach Auftritten im deutschen Fernsehen ist sie in Fatih Akıns Film „Auf der anderen Seite“ zu sehen, Deutschlands Nominierung als bester nicht- englischsprachiger Film für den Oscar® 2007.

Jens Schneiderheinze
geb. 1962. Er arbeitete als gelernter Spiel- und Theaterpädagoge bis 1989 und realisierte diverse Arbeiten als Regisseur, Schauspieler und Ausbilder. Seit 1989 ist er mit dem Verein „Die Linse“ aktiv in der kommunalen Filmarbeit. 1997 übernahm er die Geschäftsführung von „Cinema & Kurbelkiste“ in Münster. Zwischenzeitlich leitete er das Festival „Filmzwerge“, leistete Vorstandsarbeit in der „AG Kino — Gilde deutscher Kunstfilmtheater“, war Verhandlungspartner der European Docu-Zone/CinemaNetEurope und Mitglied des Gründungsgremiums der Vision Kino gGmbH. In Hamburg wirkte er als Berater der zeise kinos.

Franziska Weisz
geb. 1980 in Wien. Sie studierte Betriebswirtschaft und internationale Beziehungen bevor sie sich auf ihre Karriere als Schauspielerin konzentrierte. Ihre erste Hauptrolle hatte sie in Ulrich Seidls „Hundstage“ (2001), der in Venedig mit dem Silbernen Löwen ausgezeichnet wurde, und sie spielte die Hauptrolle in Holger Barthels Fernsehfilm „Romeo und Julia“. Nach kleineren Rollen in Michael Hanekes „Die Klavierspielerin“ und Pepe Danquarts „C(r)ook“ übernahm sie die Hauptrolle in Jessica Hausners Film „Hotel“, der 2004 in Cannes in der Reihe „Un Certain Regard“ lief. 2005 wurde sie von der „European Film Promotion“ als „Shooting Star“ für Österreich ausgewählt.

Sabina Zakelj
Nach ihren Tätigkeiten bei Radio und Printmedien sowie im Marketingbereich unterschiedlicher Festivals, u.a. dem Internationalen Filmfestival Isola und dem Slowenischen Filmfestival, leitet sie seit 2005 das MEDIA Büro Slowenien. Sie berät slowenische Filmproduktionsfirmen und FilmemacherInnen bei der Entwicklung von Filmstoffen und Produktionsstrategien, beim Vertrieb und der Suche nach internationalen Koproduktionen. Berufsbegleitend setzt sie ihr Studium der Marketingkommunikation an der Universität von Ljubljana fort.

07.10.07

Kurzfilmjury

Hildegund Amanshauser
Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Philosophie in Salzburg und Wien, Studienaufenthalte in Paris und Berlin, Promotion 1981 an der Universität Salzburg. Von 1985 bis 1987 Kuratorin am Museum Moderner Kunst in Wien. 1987 bis 1992 Generalsekretärin der Wiener Secession und von 1992 bis 2004 Direktorin des Salzburger Kunstverein. Seit 2004 Professorin für Kunstwissenschaft an der Kunstakademie Münster. Zahlreiche Publikationen zur zeitgenössischen Kunst, zuletzt „The true mystery of the world is the visible, not the invisible. — On the work of Ulrike Ottinger“.

Tobias Brand
geb. 1972. Wuchs im schönen Münsterland auf und verbrachte nach seiner Schulzeit einige Berufsjahre bei verschiedenen Banken, bevor er sich endlich dazu entschloss, in die Filmbranche zu wechseln. Er arbeitete im Bereich Aufnahmeleitung und Produktion für Kurzfilme, Kino- und TV-Produktionen, unter anderem für „Molly’s Way“, der beim Filmfest München 2005 mit dem Förderpreis Deutscher Film ausgezeichnet wurde. Als Executive Producer war er im Team der Anarcho-Komödie „Schwarze Schafe“ aktiv. Im Mai 2006 wurde er von der EIKON Filmproduktion in Berlin als Controller engagiert.

Ergun Cankaya
ergun.jpggeb. 1969 in Köln, Kameramann, lebt in Hamburg.

Ina Paule Klink
geb. 1979 in Zossen. Die Tochter einer Maskenbildnerin und eines Piloten besitzt eine Ausbildung in Gesang, Jazz- und klassischem Tanz. Sie übernahm bereits mit 13 Jahren eine Co-Moderation bei einem Radiosender. Es folgten verschiedene Engagements beim Fernsehen und beim Theater. Unter dem Künstlernamen „Paule“ hat sie zwischen 1998 und 2002 zwei Singles und ein Album veröffentlicht. Die meisten Menschen kennen Ina Paule Klink jedoch als Schauspielerin. Sie spielt seit fünf Jahren in der Krimireihe „Wilsberg“ regelmäßig die kesse Studentin Alex und machte auch in zahlreichen weiteren TV-Krimis auf sich aufmerksam.

Anke Lindenkamp
geb. 1965 in Wesel. Studium Romanistik, Publizistik, Germanistik in Lyon, Göttingen, Toulouse und Köln. Von 1993 bis 1995 bei ARTE in Straßburg in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Ab 1996 beim ZDF redaktionelle Mitarbeit bei den ARTE Themenabenden, dem Kulturmagazin „Metropolis“ und in der Redaktion Spielfilm. Seit 2000 in der Redaktion Spielfilm bei ZDF/ARTE Redakteurin für Kurzfilm, zuständig für Ankäufe und Koproduktionen von deutschen und internationalen Kurzfilmen sowie für das Kurzfilmmagazin „Kurzschluss“.