LOOK & LISTEN: Jazzfilme in der BLACK BOX

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Die Reihe LOOK & LISTEN – Jazzfilme im "cuba cultur" wird 2018 fortgesetzt. Jeden dritten Donnerstag im Monat zeigt das cuba gemeinsam mit dem „filmclub Münster“ und Norbert Nowotsch Dokumentarfilme aus der Geschichte des Jazz.

Die ersten Termine 2018:
Do 22. Februar: Peter Kowald - Off the Road
Do 15. März: Thelonious Monk: Straight, No Chaser
Do 19. April: Rohschnitt Peter Brötzmann

Beginn jeweils 20 Uhr - Eintritt 5/7 - Black Box im Cuba, Achtermannstraße
Weitere Infos und Tickets www.blackbox-muenster.de

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Donnerstag, 19. April: um 20:00 Uhr

Rohschnitt Peter Brötzmann
von Peter Sempel (2014, 98 min.)

Eine Jazz-Odyssee, von Wuppertal bis China. Voller Improvisationslust entwickelt Brötzmann seine extreme Musikwelt zwischen gewaltigen Kraftausbrüchen und feinen Traumfantasien, ein Poet mit Saxophon, Klarinette und Tarogato, mit Peter Brötzmann, Han Bennink, Steve Noble, John Edwards, Jason Adamsiewicz, Dicke Finger, u.a.

Beobachtungen eines Menschen, der in Musik und Kunst immer seinen sehr eigenen Weg gegangen ist: Peter Brötzmann ist schon über 50 Jahre „on the road“, wird von manchen als irre bezeichnet, von anderen als „Godfather of Freejazz“ weltweit gefeiert. Voller Improvisationslust entwickelt er seine extreme Musikwelt zwischen gewaltigen Kraftausbrüchen und feinen Traumfantasien, ein Poet mit Saxophon, Klarinette und Tarogato. Der Film begleitet den Musiker bei Auftritten in Hamburg, Warschau, London, Remscheid, New York, San Francisco und Shenzhen – und privat in seinem kleinen Garten zuhause in Wuppertal. Ein stiller, sehr nachdenklicher Künstler.

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Donnerstag, den 15. März um 20:00 Uhr

"Thelonious Monk: Straight, No Chaser"
von Charlotte Zwerin (1988, 85 min.)

Produziert von Clint Eastwool, entstand Charlotte Zwerins Film Ende der 1980 er Jahre auf der Basis von Material aus den 1960er Jahren von Michael und Christian Blackwood . Live Mitschnitte, Interviews mit Kollegen, Aufnahmen von Tourerlebnissen oder Backstage-Gespräche werden in dichter Folge miteinander verwoben und zeichnen so ein eindringliches Portrait dieser außergewöhnlichen Musikerpersönlichkeit. Ausführlich ist sogar visuell nachzuvollziehen, wie sein eigenwilliges und unverwechselbares Pianospiel entsteht, inklusive seiner berühmten Tänze während Spielpausen.

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Donnerstag, den 22. Februar um 20:00 Uhr

Peter Kowald - Off the Road v
von Laurence Petit-Jouve (2000, 72 min.)

Am Donnerstag, 22. Februar steht „Peter Kowald – Off the Road“(2000) von Laurence Petit-Jouve auf dem Programm. Der deutsche Bassist Peter Kowald (1944 – 2002) war einer der Hauptvertreter der freien, improvisierten Musik. Er spielte Mitte der 60er Jahre mit Peter Brötzmann in Wuppertal, beide waren später mit Alexander von Schlippenbach, Jost Gebers und Detlef Schönenberg Gründer des Labels FMP. „Off the Road“ wurde während seiner US Tournee im Jahr 2000 produziert, ein frei improvisiertes Road Movie, unterwegs in einem alten Chevrolet Caprice, „ zu den Quellen schwarzer Musik“, wie Kowald sagte – mit vielen Konzertmitschnitten von wichtigen Vertretern der Szene.