Karl Marx - zum 200sten Geburtstag

Veranstaltungsreihe zum 200-jährigen Geburtstag - ab 19. November 2018 im Schloßtheater, in der Blackbox und beim Westfälischen Kunstverein
Zum 200-jährigen Geburtstag von Karl Marx zeigt der filmclub Filme über das Leben von Karl Marx sowie filmische und künstlerische Auseinandersetzungen zu Aspekten seiner umfassenden Theorien. In der Black Box liest Andy Strauß das kommunistische Manifest und bei der Hurra-Lesebühne singen, feiern und tanzen Slam Poeten und Liedermacher zum 200. Geburtstag des Mannes mit Bart.
Alle Veranstaltungen, wenn nicht anders angegeben, im Schloßtheater, Melchersstraße

Gefördert von der logobpb.jpg


Für Marx ... | Za Marksa ... (OmeU) | Mo 19.11., 19 Uhr |Mi 21.11., 21 Uhr
RUS 2012 | R: Svetlana Baskova | 106 min
Der Klassenkampf in Zeiten der Finanzkrise - inszeniert als griechische Tragödie

Bildschirmfoto 2018-10-3s1 um 12.03.06.png

Ein Stahlwerk in der russischen
Provinz: Die Arbeitsbedingungen
sind katastrophal, Löhne werden
beständig gekürzt, Personal entlassen. Als eine Gruppe von Arbeitern eine Gewerkschaft gründet und es zu Streiks kommt,
ordnet der Fabrikinhaber kurzerhand die Ermordung der Gewerkschaftsführer an. Ein Überlebender muss sich entscheiden – die Revolution weiterführen oder die Spiel- regeln einer kapitalistischen Oligarchie akzeptieren? In Anlehnung an die Theorien von Brecht, Godard und Marx und mit der Dramaturgie einer griechischen Tragödie inszeniert Baskova den Klassenkampf in Zeiten der Finanzkrise.


Comrade, Where Are You Today? (OmU) | Mo 26.11., 18:45 Uhr | Mi, 28.11., 21 Uhr
D/SF 2016 | R: Kirsi Marie Liimatainen | 112 min
Was machen die Marxistinnen und Marxisten heute? Dokumentation

Bildschirmfoto 2018-10-31sd um 12.24.31.png

Der Dokumentarfilm „Comrade, Where Are You Today?“ führt rund um den Globus – nach Bolivien, Chile, in den Libanon und nach Südafrika. Dabei entsteht ein einzigartiger Blick auf Geschichte und Gegenwart linker Bewegungen.

Die Finnin Kirsi Marie Liimatainen kommt 1988 mit 20 Jahren in die DDR, um an einer FDJ-Jugendhochschule am Bogensee mit Kommiliton*innen aus mehr als 80 Ländern Marxismus-Leninismus zu studieren. Nach dem Mauerfall verliert man sich jedoch aus den Augen und viele der Studierenden kehren zurück in ihre Heimatländer. Fast 30 Jahre später reist die Regisseurin auf der Suche nach ehemaligen Kamerad*innen nach Bolivien, Chile, Südafrika und in den Libanon. „Comrade, Where Are You Today?“ fragt nach Verlust oder Bestand kommunistisch-marxistischer Ideen und dem Traum der Revolution.


Live in der Black Box
Andy Strauß: "Das Manifest der Kommunistischen Partei | Black Box (Cuba)
Hörspiel und Videoinstallation am Sa 1.12., ab 19:00 Uhr im cuba ? Foyer
Live Rezitation des Kommunistischen Manifests am Sa 1.12., ab 20 Uhr in der Black Box

Bildschirmfoto 2ss018-10-31 um 12.33.36.png

„Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus.“ Wenn der Autor, Musiker, Schauspieler und Slam Poet Andy Strauß auf der Bühne steht, passiert meistens was. Irgendwas. Nicht ohne Grund zählt er als enfant terrible der Slam Szene. Heute liest er das Kommunistische Manifest und verspricht daneben viel Techno. Es gibt also elekronische Musik zum Gespenst, was in Europa umgeht. Wie das Gespenst aussieht, weiß bisher nur Andy Strauß. Wenn überhaupt. Das es aber ein Pflichttermin für jeden Freund des intelligenten Schabernacks wird, sollte in jedem Kalender stehen.


Doppelprogramm | Mo 03.12., 21 Uhr
"Der Mann mit der Kamera" dokumentiert den Tagesablauf einer großen sowjetischen Stadt, "Kuhle Wampe" von Dudow/Brecht/Eisler erzählt die Geschichte einer Arbeiterfamilie. Meilensteine des politischen Kinos

Der Mann mit der Kamera | Chelovek s kinoapparatom (OmU)
UdSSR 1929 //R: Dziga Vertov // 68 min

Bildschirmfotso 2018-10-31 um 12.41.16.png

Der Mann mit der Kamera | Ein wegweisendes Experiment und
 eines der erstaunlichsten Filmdokumente seiner Zeit: Dziga Vertov
dokumentiert den Tagesablauf einer großen sowjetischen Stadt,
montiert aus Moskau, Kiew und
 Odessa. Er verzichtet auf narrative
(literarische) und inszenierend-gestaltende (theatralische) Elemente und setzt allein auf die Wirkung der Montage. Filme sollten nach Vertovs Überzeugung generell und ausnahmslos das „Leben so zeigen, wie es ist“; jede Art von Inszenierung war ihm Verfälschung und Unterschätzung des Publikums.

Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt?
D 1931 // R: Slatan Dudow // 69 min

Bildschirmfoto 2018f-10-31 um 12.44.24.png

Der Film erzählt die Geschichte
der Arbeiterfamilie Bönicke, die
während der Weltwirtschaftskrise aus ihrer Wohnung vertrieben
wird und in die Gartenkolonie
„Kuhle Wampe“ im Osten Berlins
zieht. Formal setzen Brecht und
Dudow dabei auf die Montagetechnik, die in den zwanziger Jahren von Sergej Eisenstein entwickelt worden dar. Unmittelbar nach der Fertigstellung verhinderte die Zensur im März 1932 zunächst die Uraufführung mit der Begründung, die politische Tendenz sei „längst nicht so grob und stark aufgetragen“ wie üblich, und genau das mache den Film gefährlich; 1933 verboten die Nationalsozialisten ihn endgültig. Heute gilt „Kuhle Wampe“ als Meilenstein des politischen Kinos.


Live in der Black Box | Fr 07.12, 20 Uhr, Black Box (Cuba)
Lest mal Marx - Eine Hurra-Lesebühne zum 200sten Geburtstag
Mit Slam Poet Andreas Weber, Autor Dierk Seidel und Liedermacher Kaum Jemand u.a.

AK 7 €, VVK 5 €
Infos, Online-Tickets und Vorverkaufsstellen unter www.tatwort-muenster.de

Bildschirmfoto 2k018-10-31 um 12.47.10.png

Lest mehr Marx. Lesebühnen-Autoren, Slam Poeten und Liedermacher singen, feiern, tanzen und lesen Lobeshymnen und Tiraden auf den Mann mit Bart. Marx ist wieder da, wird wieder gelesen. Man sieht hier und da wieder rot zwischen all dem Braun. Seine Schriften über Ware, Widerstand, Geld und Gammeln werden abgestaubt, man zitiert ihn wieder an Theke und Stammtischen. Der Slam Poet Andreas Weber, Autor Dierk Seidel und Liedermacher Kaum Jemand u.a. lassen ihre Geschichten, Slam Texte und linken Lieder um den vielleicht ersten Hipster kreisen. Eine Lesebühne, die versucht einen anderen Blick auf den Mann mit Bart zu werfen: humoristisch, satirisch, originell.



Panzerkreuzer Potemkin | Bronenosets Potemkin | Mo 10.12., 21 Uhr
UdSSR 1925 | R: Sergei M. Eisenstein | 70 min
Sergej M. Eisensteins Stummfilmklassiker aus dem Jahre 1925

Bildschirmfoto 2018-s10-31 um 12.50.20.png

Russland 1905: Auf der „Potemkin“ 
bricht eine Meuterei aus, da die
Matrosen die menschenunwürdige
 Behandlung, die ihnen die Offziere
 zukommen lassen, nicht mehr 
über sich ergehen lassen wollen. 
Unter der Führung des Matrosen Wakulintschuk gelingt der Aufstand, jedoch wird der Revolutionsführer ermordet. Die Nachricht von der Meuterei verbreitet sich wie ein Lauffeuer unter der Bevölkerung von Odessa. Die Menschen strömen in den Hafen, um die Besatzung der „Potemkin“ zu unterstützen. Sie versammeln sich auf der monumentalen Hafentreppe, die direkt zum Meer hinunterführt. Diese Treppe wird zum Schauplatz des grausamen Gegenschlags des Zaren-Regimes und ging als berühmte „Treppenszene von Odessa“ in die Filmgeschichte ein.


Modern Times | Moderne Zeiten |Mi 19.12., 21 Uhr
USA 1936 | R Charles Chaplin | 87 min
Chaplins Auseinandersetzung mit der modernen Industriegesellschaft... mit Ironie und Galgenhumor!

Bildschirmfoto 2018-10-31 um 12.52.47.png

Als sich die Filmindustrie schon
längst auf die Ton lmproduktion
umgestellt hatte, inszenierte Charlie Chaplin seinen letzten Film, in
dem er als Tramp zu sehen ist. Die
Sprache bleibt in „Moderne Zeiten“
den Herrschenden vorbehalten,
die sich durch Maschinen artikulieren, während die Unterdrückten
stumm sind – bis auf das Lied mit dem unverständlichen Text, das der Tramp in der Bar singt. Seine Auseinandersetzung mit der modernen Industriegesellschaft, die auch die letzten Freiheiten des Einzelnen – wie die Essensaufnahme – regulieren will, gestaltete Chaplin mit einfachen Mitteln, die zusammen mit Ironie und Galgenhumor die Sozialkritik des Künstlers nachdrücklich vermitteln.


Karl Marx - Die jungen Jahre: Teil 1 bis 7
DDR/UdSSR 1980 // R Lew Kulidshanow, Manfred Krause // 420 min
Karl Marx ? Die jungen Jahre: Teil 1 ? 3 | Mo 07.01., 21 Uhr
Karl Marx ? Die jungen Jahre: Teil 4 ? 5 | Mi 09.01., 21 Uhr
Karl Marx ? Die jungen Jahre: Teil 6 ? 7 | Mi 14.01, 21 Uhr
Die siebenteilige DDR- Fernsehserie erzählt von Marx' Studienzeit in Trier und der Entstehung des "Kommunistischen Manifests".

Bildschirmfoto 2018-10-31 um 12.57.10.pngGegen den Willen seines Vaters 
studiert der junge Karl lieber Philosophie als Jura, doch sein
Traum, anschließend als Dozent in
Bonn tätig zu werden – und damit in der Nähe seiner großen Liebe Jenny von Westphalen zu sein – zerschlägt sich, als dort progressive Ideen zunehmend unterdrückt werden. Dafür beginnt Marx als Redakteur bei der liberalen Rheinischen Zeitung und macht mit seinen kritischen Artikeln schnell auf sich aufmerksam. Während die Hochzeit mit Jenny wegen des Todes ihres Vaters erneut verschoben werden muss, gerät der preußische König Friedrich Wilhelm IV. zunehmend in Rage über Marx‘ Artikel. Er muss die Redaktion verlassen und zieht direkt nach der Trauung gemeinsam mit Jenny, die zu einer treuen Ehefrau und Gefährtin wird, nach Paris. Dort sucht Marx weiterhin Möglichkeiten, seine Schriften zu veröffentlichen, und stößt immer wieder auf Schwierigkeiten. Die Begegnung mit Friedrich Engels jedoch wird sein weiteres Leben und Denken stark beeinflussen – und kurz vor der Revolution von 1848 zur Proklamation des kommunistischen Manifests führen.


Alles in Butter | Tout va bien (OmU) | Mi 16.01., 19 Uhr
F/I 1972 | R Jean-Luc Godard & Jean-Pierre Gorin | 95 min
Marxistisch inspirierter Filmessay von Jean-Luc Godard mit Jane Fonda und Yves Montand.

Bildschirmfoto s2018-10-31 um 13.00.07.png

Ein Spielfilmregisseur, in seinen
 politischen Idealen durch die Ereignisse im Mai 1968 erschüttert,
 und seine Geliebte, die Pariser
 Korrespondentin einer amerikanischen Rundfunkgesellschaft,
 werden während einer Reportage in einer Wurstfabrik durch den Streik der Arbeiter fünf Tage mit dem leitenden Direktor eingesperrt. Der Film stellt nicht nur das Bürgertum, sondern auch die Haltung der Gewerkschaften und der Kommunistischen Partei in Frage. Mit Stilmitteln des Brechtschen „epischen Theaters“ und einer Position, die man als „links unten“ bezeichnen könnte, soll der Zuschauer zu einer Überprüfung seiner Rolle innerhalb der Gesellschaft veranlasst werden.



Doppelprogramm | Mo 21.01., 21 Uhr

Die "Lehrfilme zur politischen Ökonomie" sollen die Mechanismen der Ausbeutung im Kapitalismus erläutern


Eine Sache, die sich versteht (15 x)
BRD 1971 | R Hartmut Bitomsky, Harun Farocki | 64 min

Bildschirmfoto 2s018-10-31 um 13.07.10.png

„Eine Sache, die sich versteht“ ist ein
 Film über einen Stoffabschnitt der
politischen Ökonomie. Lehrgegenstand sind die Begriffe Gebrauchswert, Tauschwert, Ware, Arbeitskraft; sie sollen den Verständnisprozess von Arbeitswerttheorie und Wertgesetz, Entfremdung und Fetisch einleiten. Im 4. Kapitel des „Kapital“ lässt Marx nun den Akt des Austauschs von zwei Waren wie einen Drahtseilakt erscheinen, macht das Sinnfällige zum Problem. Die Filmautoren versuchen die gleiche Äquivokation: ihre Absicht ist es, einen Gehenden über das Gehen nachdenken zu lassen, sodass er hinfällt.


Die Teilung aller Tage
BRD 1970 | R Hartmut Bitomsky, Harun Farocki | 67 min

Bildschirmfoto 2018-1s0-31 um 13.07.26.png

Der „Lehrfilm zur politischen Ökonomie“ erläutert Mechanismen der Ausbeutung im Kapitalismus. Ein Arbeiter am Fließband einer Glühbirnenfabrik erwirtschaftet Profit für den Fabrikbesitzer: „Wir schaffen den Reichtum.“ – „Aber es ist sein Reichtum.“ Neben den in Brecht’scher Manier inszenierten Modellsituationen diskutiert Farocki den Film nach Vorführungen in Schulungskreisen und Roten Zellen.


The Corporation (OmU) | Mi 23.01., 21 Uhr
CAN 2003 | R Mark Achbar, Jennifer Abbott | 144 min
Dokumentation - wie Großunternehmen uns beeinflussen und beherrschen ? und wie sie die Medien und die Politik manipulieren?

Bildschirmfoto 201s8-10-31 um 13.13.05.png

Die Unternehmensform Corporation ist die beherrschende Organisationsform der Neuzeit und hat in
 den vergangenen hundert Jahren
eine Machtposition erreicht, die in
 früheren Zeiten bestenfalls die Kirche oder die Kommunistische Partei inne hatten. Ähnlich wie ihre Vorgänger ist auch das Unternehmen (Corporation) ein Monster: Es ist eine Rechtspersönlichkeit, hat aber keinerlei staatsbürgerliche Verpflichtungen. Weil es nur nach Profit strebt und sich nicht um die Folgen seiner Handlungen kümmert, entfaltet es eine schreckliche, zerstörerische Kraft. Die Autoren zeigen, wie Unternehmen uns beeinflussen, unsere Umwelt, unsere Kinder, unsere Gesundheit, wie sie Medien und Demokratie manipulieren. Unter den 40 Interviewten sind Konzernchefs und leitende Manager aus allen Wirtschaftsbereichen.


Everything's coming together while everything's falling apart | Mo 28.01., 21 Uhr | Mi 30.01., 19 Uhr
A 2016-18 | R Oliver Ressler | 76 min | Oliver Ressler ist als Gast angefragt
Schlüsselmomente der Klimabewegung im Kampf gegen die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen

Bildschirmfoto 2018-s10-31 um 13.17.32.pngVor nicht allzu langer Zeit war die globale Erwärmung eine Science- Fiction. Jetzt ist es eine harte Wissenschaft geworden, und eine Realität, in der wir bereits leben. Die jüngsten Berichte des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) deuten darauf hin, dass sich der Planet möglicherweise schneller als je zuvor an mehrere Schwellenwerte für irreversible Schäden nähert. Die Geschichte dieses laufenden Filmprojekts könnte sich als eine Geschichte über den Beginn der Klimarevolution erweisen – über den Moment, in dem der Widerstand der Bevölkerung begann, die Welt neu zu gestalten. Das Projekt folgt der Klimabewegung in ihrem Kampf um den Abbau eines Wirtschaftssystems, das stark von fossilen Brennstoffen abhängig ist. Es zeichnet Schlüsselereignisse für die Klimabewegung auf und bringt viele Situationen, Zusammenhänge, Stimmen und Erfahrungen zusammen.


System Error ? Wie endet der Kapitalismus? | Mo 04.02., 21 Uhr | Mi 06.02, 19 Uhr
D 2018 | R Florian Opitz | 95 Min. | Florian Opitz ist als Gast angefragt
Fehler im System und Zusammenbruch - der Kapitalismus in Aktion

Bildschirmfoto 2018-s10-31 um 13.20.34.png

Florian Opitz, vor allem bekannt durch „Speed – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ (D 2014), widmet sich in „System Error“ der Widerständigkeit des Kapitalismus in Zeiten anhaltender Krisen. Zu Wort kommen dabei sowohl Enthusiasten des Neoliberalismus, wie der Hedgefond-Manager und ehemalige Trump-Berater Anthony Scaramucci, als auch dessen Kritiker, so beispielweise der Ökonom Tim Jackson. Immer wieder stellt Opitz auch Zitate von Karl Marx in den Filmischen Raum. Der Film spürt den Fehlern im System nach und stellt die Frage nach dessen Zusammenbruch.


Eintritt frei im Westfälischen Kunstverein:



Marxism Today - Kurzfilmprogramm | Di 12.02., 19 Uhr | Westfälischer Kunstverein

Bildschirmfoto 2s018-10-31 um 13.22.57.png
Marx for Beginners | USA 1978 | R: Bob Godfrey | 6 Min.
Marxism Today (Prologue) (OmeU) | D 2010 | R: Phil Collins | 35 Min.
A day at the grave of Karl Marx (OmU)| SF 1984 | R: Peter von Bagh | 30 min.
Die drei Kurzfilme beschäftigen sich mit der Bedeutung des Philosophen in der Gegenwart.


Doppelprogramm | Do 14.02., 19 Uhr | Westfälischer Kunstverein

Drama über den Zusammenbruch des Finanzsystems und Doku mit Insider-Einblick in das undurchschaubare Finanzgewerbe
Crisis in the Credit System (OF) | GB 2008 // R Melanie Gilligan // 36 Min.

Bildschirmfoto 201s8-10-31 um 13.29.44.png

Basierend auf umfangreichen Recherchen, einschließlich Diskussionen mit Bankiers, Ökonomen, Journalisten und Aktivisten, untersucht der Film auf spekulative und imaginäre Weise, wie das Finanzsystem mit seinem Zusammenbruch umgehen würde. Das Drama entfaltet sich, wenn die Protagonisten Antworten auf die Krise entwickeln und zwischen praktischen und absurden Lösungen stolpern, sowie den verzweifelten Versuchen der Finanzwelt, aus dem Zusammenbruch weiter Kapital zu schlagen.



Master of the Universe | D/A 2013 // R Marc Bauder // 95 Min.

Bildschirmfoto 2018-10-3s1 um 13.33.03.pngBasierend auf umfangreichen Recherchen, einschließlich Diskussionen mit Bankiers, Ökonomen, Journalisten und Aktivisten, untersucht der Film auf spekulative und imaginäre Weise, wie das Finanzsystem mit seinem Zusammenbruch umgehen würde. Das Drama entfaltet sich, wenn die Protagonisten Antworten auf die Krise entwickeln und zwischen praktischen und absurden Lösungen stolpern, sowie den verzweifelten Versuchen der Finanzwelt, aus dem Zusammenbruch weiter Kapital zu schlagen.


Nachrichten aus der ideologischen Antike: Marx - Eisenstein - Das Kapital
So 17.02., 11 Uhr, Westfälischer Kunstverein
D 2009 // R: Alexander Kluge // 570 min
Filmische Miniaturen zu Marx' Theorie mit Peter Sloterdijk, Dietmar Dath, Oskar Negt, Boris Groys, Rainer Stollmann und anderen...

Bildschirmfoto 2018-1as0-31 um 13.25.50.png

Im Jahr 1927 fasst der sowjetische Regisseur Sergej Eisenstein einen geradezu wahnwitzigen Entschluss: Er möchte nicht weniger als Marx‘ „Das Kapital“ mit literarischen Techniken von James Joyce verbinden und verfilmen. Mehr als 80 Jahre später blickt Alexander Kluge auf dieses monumentale Projekt mit einem gleichermaßen ausschweifenden Werk zurück: Im fast zehnstündigen „Nachrichten aus der ideologischen Antike“ kommentiert der Filmemacher Eisensteins Überlegungen, lässt Expert*innen zu Wort kommen und kreist mit filmischen Miniaturen um Marx‘ Theorien.