GoodFellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia

MO 17.4., 21:00 / MI 19.4., 18:15

USA 1990, 146 min, R: Martin Scorsese, DF
mit Robert De Niro, Joe Pesci, Ray Liotta, Lorraine Bracco, Paul Sorvino, Frank Sivero, Tony Darrow, Debi Mazar, Samuel L. Jackson

Mit "GoodFellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia" zeigt Martin Scorsese den Aufstieg und Fall von Ray Liotta im Schatten des Mafiosi Robert De Niro.

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Henry Hill (Ray Liotta) beschließt schon mit seinen zarten elf Jahren, dass er eines Tages Gangster werden will. Gesagt getan: Mit 13 Jahren wird er zum Schützling des Nadelstreifen-Killers James ‘Jimmy The Gent’ Conway (Robert De Niro) und verbringt fortan mit den GoodFellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia. Neben Jimmy wird auch Tommy DeVito (Joe Pesci) zu seinem Verbündeten und gemeinsam verdienen sie sich ihren Lebensunterhalt mit Schutzgelderpressung und Diebstählen. Als sie sich in das lukrative Geschäft des Drogenhandels verwickeln lassen und Tommy zusehends brutal Zeugen verschwinden lässt, wächst Henry das Leben als Mafiosi zusehends über den Kopf. Doch in der Cosa Nostra ist kein Platz für Zweifler, und Aussteigen ist keine Option.

"GoodFellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia" ist Martin Scorseses Antwort auf die "Der Pate"-Trilogie von Francis Ford Coppola – weniger romantisch, aber dafür deutlich brutaler. Daher gab es auch anfängliche Schwierigkeiten mit der Produktionsfirma Warner Bros. Jedoch beschloss das Studio dann doch "GoodFellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia" in der ungeschnittenen Fassung zu veröffentlichen. Belohnt wurde Martin Scorsese dafür mit sechs Oscarnominierungen, von denen Joe Pesci den für den besten Nebendarsteller bekam.

„Aus der Perspektive eines ehemaligen Gangsters entwickelte Beschreibung einer ‚Karriere‘ in der Mafia, die in vielen Episoden detailreich und milieugenau die Spielregeln des Verbrechens analysiert. Durch präzisen Einsatz der filmischen Mittel ergibt sich eine konsequente Auseinandersetzung mit dem Thema, gleichermaßen emotional packend und distanziert reflektierend; bisweilen drastisch in der realistischen Darstellung.“ - Lexikon des internationalen Films